IGFM kritisiert Erdogans Einmischung

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) hat in einem Brief an den Präsidenten der Republik Aserbaidschan Ilham Aliyev und den Präsidenten der Republik Armenien Armen Vardanovich Sargsyan ihre Besorgnis über die neuerliche militärische Konfrontation zwischen beiden Ländern ausgedrückt.

Die IGFM ist in beiden Staaten seit fast dreißig Jahren mit eigenen Sektionen vertreten und führt Projekte zur Stärkung der Zivilgesellschaft durch. Gerade deshalb bedauert sie diesen militärischen Konflikt, der nicht zu einer friedlichen und nachhaltigen Konfliktlösung beitragen werde.

Die IGFM fordert, alle militärischen Operationen sofort einzustellen und internationale Vermittlungsbemühungen zuzulassen. Der Schutz der Zivilbevölkerung habe jetzt oberste Priorität.

Scharf kritisiert die IGFM die Einmischung des türkischen Präsidenten Erdogan, der dem mehrheitlich islamischen Aserbaidschan militärische Unterstützung gegen das mehrheitlich christliche Armenien zugesagt habe.

IGFM-Vorsitzender Edgar Lamm betont: „Erdogan sollte sich an die Geschichte erinnern. 1915 beging das damalige osmanische Reich den Völkermord an den Armeniern. Die Türkei ist in diesem Konflikt kein neutraler Vermittler sondern gießt Öl ins Feuer.“

Weitere Infos zur Türkeiarbeit der IGFM: www.igfm.de/tuerkei


9 Kommentare on “IGFM kritisiert Erdogans Einmischung”

  1. KONFLIKT UM BERG KARABACH

    Armenien unterstützen? Fünf praktische Tipps

    http://www.pi-news.net/2020/10/armenien-unterstuetzen-fuenf-praktische-tipps/

    http://www.pi-news.net

    Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz

    https://www.zeit-fragen.ch/

    Gefällt mir

  2. Pauline G. sagt:

    Das Seltsame: Man hört von Merkel keine Kritik an Erdogan!! Sie ist doch so für Menschenrechte?! Nun, sie hat sich von ihm ganz abhängig gemacht, dank ihrer Flüchtlingspolitik! Sie selbst hat nicht für klare Linien gesorgt. Ihr Prinzip heißt: Durchwursteln! Erdogan hat zur diesem Konflikt gesagt: “ Wir (Aserbeidschan u. Türkei) sind 2 Staaten, aber eine Nation – nicht nur in Worten, sondern in Taten!“ Riesenbeifall im türkischen Parlament bzw. bei seiner Partei. Er hat den Völkermord an den Armeniern nie anerkannt – u. Merkel ist damals kurz vor der entsprechenden Abstimmung aus dem BT gegangen! Sicher kein Zufall!

    Gefällt mir

    • @Pauline G.: Das ist der typisch europäisch-deutsche Opportunismus wenn es um Menschenrechte geht. Und diese absolute Weichlichkeit und Appeasement-Strategie auch gegenüber dem Islam und den Islamisten und Islamismus – ein Resultat des Neoliberalismus und der Postmoderne mit ihrem Werte-Relativismus und auch der anti-autoritären Erziehung der Frankfurter Schule und auch der Political Correctness und des islamophilen Multi-Kulturalismus. Das Grosskapital will Absatzmärkte für seine Exportindustrie und auch eine forcierte Massenzuwanderung von Lohndrückern und Streikbrechern auf Kosten der Steuerzahler. Siehe auch Gerhoch Reisegger dazu und Manfred Julius Müller zu den wahren meist verschwiegenen Kosten der Zuwanderung und Migration und Einwanderungspolitik.

      KONFLIKT UM BERG KARABACH

      Armenien unterstützen? Fünf praktische Tipps

      http://www.pi-news.net/2020/10/armenien-unterstuetzen-fuenf-praktische-tipps/

      http://www.pi-news.net

      Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz

      https://www.zeit-fragen.ch/

      Gefällt mir

    • Holger Jahndel sagt:

      Völkermord an den Armeniern
      (Herbig München 2015)
      Rum.: Genocidul Impotriva Armenilor, Meteor/Bukarest 2016
      Slov.: In Vorbereitung
      Arm.: In Vorbereitung

      Mit einer Razzia begann der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation am 24. April 1915. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre „Vision“ eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem „bedauerlichen Massaker“. Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

      RADIO VATIKAN, 18.6.2016: „Die Armenien-Reise von Papst Franziskus verleiht diesem Thema neue Aktualität. Dokumente aus dem Vatikanischen Geheimarchiv, die der Düsseldorfer Historiker und Publizist Michael Hesemann ausgewertet hat zeigen, dass man in Rom schon sehr früh im Bilde war über das Ausmaß der Gräuel.“

      DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, 4.4.2015: „Hesemann zitiert noch unveröffentlichte Dokumente aus den Archiven des Vatikans, überwiegend Briefe von katholischen Gesandten und armenisch-katholischen Geistlichen an den Heiligen Stuhl, in denen die Grausamkeiten und die Verzweiflung geschildert werden – aber auch die vergeblichen diplomatischen Bemühungen, auf die Verantwortlichen in der türkischen Regierung Einfluss zu nehmen.“

      KIRCHENZEITUNG ERZBISTUM KÖLN, 17.4.2015: „Bereits damals setzte sich Papst Benedikt XV. in vielfältigen Interventionen … für das armenische Volk ein. Ohne Erfolg. Darauf weist der Vatikan-Historiker Michael Hesemann in seinem Buch ‚Völkermord an den Armeniern‘ hin. Sein großes Verdienst ist es, umfangreich aus unveröffentlichten vatikanischen Quellen zu schöpfen. Es ist ein lohnender Blick auf das Verbrechen.“

      CHRISTLICHER OSTEN, 9/2015: „Das Buch ist eine ausführliche, gut lesbare Darstellung sowohl des Genozids an den Armeniern von 1915/16 als auch anderer Verbrechen der Türken (Osmanen) an den Armeniern… Neben bereits bekannten und publizierten Dokumenten ist es dem Autor gelungen, für sein Werk Hunderte von bisher noch unbekannten Unterlagen aus dem vatikanischen Geheimarchiv auszuwerten… Dass der Völkermord an den Armeniern zum Vorbild für den Holocaust wurde, wie Hesemann in der Einleitung und auch im Nachwort aufzeigt, ist wohl die schrecklichste Nachwirkung dieses größten Verbrechens in der Zeit um den ersten Weltkrieg. Parallelen zu aktuellen Ereignissen liegen auf der Hand. Niemand, der das Buch gelesen hat, kann es ohne tiefe Betroffenheit aus der Hand legen.“

      HINSEHEN.NET, 22.8.2015: „Ein Buch, das wortgewaltig und quellenreich für die Bekanntheit des Völkermordes streitet und durch seine Kontextualisierung die Armenier zum Prototyp aller Opfer des blutigen 20. Jahrhunderts macht … Wer sich mit den Völkermorden des 20. Jahrhunderts sowie der Geschichte des armenischen Volkes auseinandersetzen will und das Buch mit kritischem Bewusstsein liest, für den ist es daher in großer Gewinn.“

      DAS HISTORISCH-POLITISCHE BUCH, 4/2016: „Knapp hundert Jahre nach ihrer Abfassung hat der Vatikan einem kirchlichen Publizisten erlaubt, in seinem Geheimarchiv die Korrespondenz des Vatikans bzw. seines Vertreters vor Ort mit den türkischen Behörden aus den Zeiten des Völkermords einzusehen und Teile davon zu publizieren… Hesemann bettet seine Archivfunde in eine knappe, aber systematische Darstellung der wichtigsten Handlungsstränge ein und holt dazu zeitlich weit aus.“

      BÖRSE AM SONNTAG, 27.4.2015: „Michael Hesemann könnte mit seinem Buch den Beginn der Trauerarbeit um die Opfer des Völkermordes der Jungtürken an den Armeniern anstoßen. Das würde auch eine abermals erneuerte und vertiefte Sicht auf die Gräuel des Nationalsozialismus ermöglichen. Auch darum ist dieses Buch so wichtig.“

      Michael Hesemann

      http://michaelhesemann.info/

      Gefällt mir

  3. killema sagt:

    ES darf doch nicht anders sein. Da herrscht seit Jahren Frieden im Land und es kommt ein Spinner daher und schon muss es Krieg geben. Ich verstehe nicht, dass das Volk Scharlatanen auf den Leim gehen. Können die Menschen nicht anders?

    Gefällt mir

    • Pauline G. sagt:

      Er ist kein „Spinner“ – alles, was er macht, ist wohlkalkuliert! Entspricht seinem Plan. Das Osmanische Reich muss wiedererstehen! „Da, wo wir waren, müssen wir wieder sein“, so eine seiner Aussagen! Hitler war auch kein „Spinner“ – aber er hatte sich verkalkuliert!!
      Der Ausdruck „Spinner“ verharmlost!

      Gefällt mir

      • Hitler war vor allem ein irrationaler Psychopath und Sadist und größenwahnsinniger sozialdarwinistischer Rassen-Ideologe. Mit einer unwissenschaftlichen und irrationalen Rassen-Ideologie samt Herrenmenschentum. Auch ihm gegenüber wurde lange vom britischen Premier Chamberlain eine Apeasementt-Politik betrieben. Genutzt hat es bei ihm ebenso wenig wie beim Islamisten Erdogan, der die Türkei ähnlich wie die Nazis totalitär gleichgeschaltet und in Angriffskriege gegen andere Staaten wider das Völkerrecht geführt hat. Erdogans Islamisten in der Türkei haben auch gute Kontakte zur radikal-islamistischen Muslime-Bruderschaft bzw. den Muslime-Brüdern und anderen extrem fanatisch-fumdamentalistischen und radikal islamistischen Moslems bzw. Muslime bzw. Islamisten.

        Gefällt mir

    • Holger Jahndel sagt:

      Offenbar rekrutiert die Türkei Söldner für den Krieg gegen Armenien

      https://www.geolitico.de/2020/08/02/offenbar-rekrutiert-tuerkei-soeldner-fuer-krieg-gegen-armenien/

      JIhad Watch by Robert Spencer, BLOG zu Islam und Islamisten und Islamismus – siehe auch Artikel des internationalen Gatestone-Institutes und siehe auch Gerhoch Reisegger dazu

      http://www.jihadwatch.org Siehe auch den Orientalisten Hans-Peter Raddatz und so weiter.

      Gefällt mir


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s