Causa Corona: Offener Brief aus der Ärzteschaft an Bundeskanzlerin Merkel

Was in anderen europäischen Staaten (zuletzt in Belgien) bereits eingetreten ist, geschieht nun auch in Deutschland: Niedergelassene und angestellte Praxis- und Klinikärzte wagen sich in zunehmendem Maße aus der Deckung, durchbrechen die fatale Schweige-Spirale und wenden sich über die Öffentlichkeit an die Regierung, um ihre Sorgen und Kritik über deren völlig unverhältnismäßige Corona-Maßnahmen zum Ausdruck zu bringen. Mehrere Dutzend Ärzte verfassten diesen Offenen Brief an die Kanzlerin:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

wir, die Unterzeichner, sind Ärztinnen und Ärzte aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, die über Jahrzehnte Menschen in Praxen und Kliniken betreuen. In dieser Zeit haben wir mehr als ein saisonales Infektionsgeschehen in Deutschland miterlebt, die meisten mit weitaus schwerwiegenderen Erkrankungen und wesentlich mehr Todesfällen als seit Januar 2020 durch die COVID-Infektionserkrankungen.

Wir betreuen zusammen ca. 70.000 Menschen.

Die Umstände der Corona-Infektionswelle in der BRD haben wir anders wahrgenommen, als dies der Bevölkerung seit Monaten in dramatisierender Weise durch die Medien und die fortwährenden, von der Sachlage her nicht gerechtfertigten Warnungen der Politik dargestellt wurde. Prognosen einzelner beratender Virologen mit Millionen schwer Erkrankten und hunderttausenden Toten in Deutschland haben sich in keinster Weise bewahrheitet.


ln den Praxen waren kaum infizierte Patienten und wenn, dann mit normalen, meist milden Verläufen einer Virusgrippe. Die Krankenhäuser waren so leer wie noch nie zuvor. Es gab keine Überlastungen von Intensivstationen. Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal wurden in Kurzarbeit geschickt.

Auch wir haben anfänglich die auf uns zulaufende Viruswelle als bedrohlich empfunden und konnten Verständnis für die Infektionsschutzmaßnahmen aufbringen.

Mittlerwelle liegen jedoch über Monate hinweg gesicherte Erkenntnisse und Fakten dafür vor, dass diese Viruswelle nur etwas intensiver als eine gewöhnliche saisonale Grippe ist und wesentlich harmloser als z.B. die Influenza-Infektion 2017/2018 mit 27.000 Todesfällen In Deutschland eingestuft werden muss. Entsprechend der Datenlage liegt seit Monaten keine Bedrohung der deutschen Bevölkerung durch Covid-19 mehr vor.

Dies muss Anlass dafür sein, in Deutschland wieder zu einem normalen Leben zuruckzukehren – ein Leben ohne Einschränkungen, Angst und Infektionshysterie.

Wir sehen zunehmend ältere Menschen mit Depressionen, kleine Kinder und Jugendliche mit gravierenden Angst- und Verhaltensstörungen, Menschen mit schweren Erkrankungen, die bei rechtzeitiger Behandlung hätten möglicherweise geheilt werden können.

Wir bemerken Störungen im zwischenmenschlichen Miteinander, Hysterie und Aggressionen, ausgelöst durch Infektionsangst, es kommt vermehrt zu Verunglimpfungen und Denunziationen von „positiven Abstrichopfern“ – all dies führt zu einer noch nie dagewesenen Spannung und Spaltung der Bevölkerung. Die Entwicklung zusätzlicher schwerer chronischer Krankheiten ist absehbar. Diese Erkrankungen mit ihren schweren Folgen werden voraussichtlich die möglichen Covid-19-Schäden in der BRD bei weitem übertreffen.

Die Unterzeichner fordern daher die Verantwortlichen im Gesundheitswesen und der Politik auf, ihrer Verantwortung für die Menschen unseres Landes nachzukommen und diese bedrohliche Entwicklung unmittelbar abzuwenden. Wir fordern eine sofortige Aufarbeitung der vorliegenden Daten durch ein unabhängiges Gremium aus Experten aller relevanten Fachgruppen und eine zeitnahe Umsetzung der sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Menschen unseres Landes.

Quelle und FORTSETZUNG des Beitrags hier: https://www.journalistenwatch.com/2020/10/12/offener-brief-bundeskanzlerin/


6 Kommentare on “Causa Corona: Offener Brief aus der Ärzteschaft an Bundeskanzlerin Merkel”

  1. Anonymous sagt:

    Der Virologe Streeck schließt im Gespräch mit ntv einen drastischen Anstieg der täglichen Neuinfektionen wie etwa in Frankreich nicht aus, fordert jedoch einen verhältnismäßigen Umgang mit den Zahlen.[…]Deshalb müssen wir uns gesondert anschauen, wie viele eigentlich medizinischer Behandlung bedürfen. Im Moment ist das ein wirklich kleiner Anteil.

    https://www.n-tv.de/panorama/20-000-Neuinfektionen-pro-Tag-sind-moeglich-article22097604.html

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  2. Thomas May sagt:

    „Wir bemerken Störungen im zwischenmenschlichen Miteinander, Hysterie und Aggressionen, ausgelöst durch Infektionsangst, es kommt vermehrt zu Verunglimpfungen und Denunziationen von ‚positiven Abstrichopfern‘ – all dies führt zu einer noch nie dagewesenen Spannung und Spaltung der Bevölkerung.“
    Diese Aspekte der schädlichen „Nebenwirkungen“ oder „Kollateralschäden“ werden in der Diskussion um die entmündigenden, freiheitsberaubenden Corona-Maßnahmen viel zu wenig in Betracht gezogen.
    Auf Dauer vergiften sie den persönlichen Umgang miteinander und zerstören gesellschaftlichen Zusammenhalt.
    Mit einem unglaublichen Zynismus hat man uns – unter gütiger Mithilfe von Kirchenvertretern – sogar weiszumachen versucht, dass die „soziale Distanzierung“, das körperliche Abstandhalten von erkrankten älteren und alten Menschen, mit der Folge, dass viele von ihnen sich im Stich gelassen fühlen und sogar vereinsamt gestorben sind, die zeitgemäße „höhere“ Form der Nächstenliebe sei.
    Der Sprengstoff, den – im „offenen Brief“ nur angedeutet – die Erfassung der „positiven Abstrichopfer“ enthält, die von Heerscharen von Fahndern, verstärkt durch Bundeswehrsoldaten, als „Kontaktpersonen“ im Doppelsinn des Wortes „verfolgt“ werden, kommt in der öffentlichen Diskussion überhaupt nicht zur Sprache.
    Abgesehen von der Unsinnigkeit und Unverhältnismäßigkeit des immensen Personalaufwands und der Fragwürdigkeit der Methode bzw. Ergebnisse, durch die ganze Gruppen der Bevölkerung landesweit – meist auf einen durch zufällige Anwesenheit am gleichen Ort zur gleichen Stunde begründeten „Verdacht“ hin, der sich im Nachhinein in der weit überwiegenden Zahl der Fälle als unbegründet erweist – unter Quarantäne gestellt werden, tut sich hier das Schreckensszenario einer gesundheitlichen Totalüberwachung auf, wie es die Schriftstellerin Juli Zeh in ihrem Science-Fiction-Roman „Corpus Delicti“ eindringlich beschrieben hat.
    Hier kann man schon heute nachlesen, was uns blüht, wenn Merkel, Ministerpräsidenten und Co. ihre bürgerfeindliche Corona-Politik fortsetzen und verschärfen.
    Wehe dem, der ins Räderwerk dieser Maschinerie gerät.
    Daher Dank an die Ärzte und Ärztinnen, die hier mit ihrer Unterschrift für einen unideologischen, rationalen, ihren Patienten verpflichteten Umgang mit „Corona“ werben und einstehen.
    Als „Corona-Ketzer“ werden sie es sicher in der ein oder anderen Weise büßen müssen, wie KVB-Chef Gassen, der für seine Kritik des „fast groben Unfugs“ des Beherbergungsverbots inzwischen auch aus den Reihen angegriffen wird und wohl „abgeschossen“ werden soll (https://www.tagesschau.de/inland/corona-kliniken-107.html).

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  3. Loni Kollmannsperger sagt:

    Endlich wird ein Brief von fachlicher Seite aus an die Regierung gesendet!
    Bitte lasst nicht nach, Euch zu wehren!
    Wir haben uns viel zu lange diese unverhältnismäßigen und schädlichen Maßnahmen gefallen lassen!
    Die massenhaft eingesetzten
    PCR-Tests sind ungeeignet und täuschen tausende von „Infektionen“ nur vor!
    Masken sind eher krankheitsförderlich, denn unser Körper, insbesonders unser Gehirn, braucht genügend Sauerstoff und kein giftiges CO2. Vor allem in der Wachstumsphase ist dies gefährlich.

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  4. Anonymous sagt:

    War erste Corona-Welle größer als gedacht?

    Haben wir in Deutschland bereits eine Corona-Infektionswelle überstanden, deren Ausmaß uns gar nicht bewusst ist?

    https://www.n-tv.de/wissen/War-erste-Corona-Welle-groesser-als-gedacht-article22096186.html

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  5. "GsJC" sagt:

    Die Regierung hat sich von Zahlen jagen lassen und verfiel in wilden Aktionismus.

    Die Beatmungsgeräte, die im März 2020 panisch bestellt und im Sommer wieder abbestellt wurden, sind ein Beleg dafür. Nicht nur, dass ein Teil der Geräte verschenkt wurde, so machten sich die genialen Berater der Regierung keine Gedanken darüber, wer diese 10.000 – 20000 Geräte bedienen sollte.

    Vielleicht kommt neben der Maske demnächst das schützende Corona-Hütchen, da das Virus länger als bisher bekannt im Haar überlebt. Dann gibt es wenigsten etwas zu lachen, wenn Frau Merkel mit Maske und Corona-Hütchen vor den Bundestag tritt und Bundestagspräsident Schäuble die Mitglieder der AfD ermahnen muss, bei diesem Anblick doch ernst zu bleiben.

    MfG

    P.S.

    Virus in den Haaren? Virologe rät zur abendlichen Dusche

    https://www.watson.de/deutschland/coronavirus/983281380-coronavirus-darum-raet-ein-virologe-sich-die-haare-zu-waschen

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