Kath. Kirchen stehen in Chile in Flammen

Das Feuer, das zur völligen Zerstörung der kath. Kirche La Asunciòn führte, wurde am 18. Oktober, dem Jahrestag der Proteste, gelegt. ie Kirche La Asunciòn wurde vollständig zerstört einschließlich des Glockenturms.

Bei Ausschreitungen und Zusammenstöße mit der Polizei und den Streitkräften gab es tausende Verwundete und 30 Tote. Die Demonstrationen lösten eine Krise der Regierung unter Sebastián Piñera aus.

Ein zweiter Brand wurde in der Kirche San Francisco de Borja im Zentrum der Hauptstadt gelegt. Eine Gruppe von Männern brach in das Gotteshaus ein und legte ein Feuer, das die Kirche in Brand setzen sollte. Der Versuch konnte jedoch von den Feuerwehrleuten vereitelt werden. Bei der Aktion kam es zu fünf Festnahmen.

Die Chilenische Bischofskonferenz äußerte sich in einer Erklärung:

„Die Ereignisse in Santiago und anderen Städten in Chile zeigen, dass es für Gewalttäter keine Grenzen gibt. Es kommt dabei leider zu Übergriffen, Plünderungen und Anschläge auf Kirchen, sakrale Gebäude, die Gott gewidmet sind und im Dienst der Solidarität gegenüber den Menschen stehen.

Es tut uns weh zu sehen, wie eine historische Kirche in Santiago zerstört wird und dies sogar gefeiert wird.“

Quelle: Fidesdienst


5 Kommentare on “Kath. Kirchen stehen in Chile in Flammen”

  1. killema sagt:

    Historiker befürchtet „bittere politische Rechnungen“——————————————————–
    Das fürchte ich auch.Wer sich,wie die Kath. Kirche Jahrhunderte im Bett der Reichen gelegt hat und den Armen ihr Reich im Himmel versprochen hat Holger,muss sich nicht Wundern,wenn Geduld in Hass Umschlägt.Die Kath. Kirche hat alles dieses herausgefordert.

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    • Guten Tag,
      es hat sich nicht bis zu Ihnen herumgesprochen, daß es gerade die katholische Kirche war, vor allem ihre Klöster und Orden, die sich jahrtausendelang um die Armen- und Krankenpflege kümmerte?! Daß der Staat dieses undankbare Feld quasi der Kirche überließ?!
      Daß die antike Sklaverei in Europa erst abgeschafft wurde, als das christliche Reich entstand, scheinen Sie auch nicht zu wissen.
      Sie schreiben hier so dümmlich daher, als hätten Sie zuviel im „Pfaffenspiegel“ gelesen, keine Ahnung von Sozialgeschichte und Historie.
      Übrigens war die erste Partei, welche in Deutschland die Abschaffung der Kinderarbeit forderte, das katholische ZENTRUM.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • @Killema:

      Der gegenwärtige Papst Franziskus ist denkbar eng an der katholischen Soziallehre orientiert, wie es auch Bischof Marx war und es denkbar viele auch heute immer noch sind.
      Die katholische Kirche kannte Gemeingut und Genossenschaften, etwa auch in der Schweiz, lange vor den Kommunisten. Siehe auch das Zeit-Fragen Magazin aus der SChweiz dazu.
      http://www.zeit-fragen.ch
      Es waren nachweislich auch schon im Mittelalter und der Renaissance und der frühen Neuzeit nur die christlichen Humanisten, welche sich für soziale Maßnahme und karitative Maßnahmen und Sozialfürsorge einsetzten und Solidarität und das christliche und kirchliche Wucher-Verbot.
      Die ideologisch Liberalen Humanisten des Großbürgertums in ihren großbürgerlichen FReimaurer- und Kaufmanns-Logen taten dies überhaupt nicht.
      Die wollten zwar immer lautstark FReiheit von staatlichen und gesellschaftlichen und sozialen und religiösen Beschränkungen und Einschränkungen, vor allem für ihren korrupten Kapitalismus und Zins-Wucher, aber für soziale Maßnahmen setzten sie sich überhaupt nicht ein. Diese wollten sie niemals und wollen sie auch heute mal wieder überhaupt nicht, siehe den Neoliberalismus und auch den „Objektivismus“ nach Ayn Rand als Kapitalismus-Ideologin.
      Im 18. und 19. Jahrhundert gab es auch das System der katholischen Gemeinde-Sparkassen in Selbstverwaltung der Kommunen und katholischen Kirchengemeinden, welches zinsfrei arbeitete und zinsfreie Kredite an die meist mittelständischen Unternehmer und Handwerker im rheinischen Raum vergab und es finanzierte sich als rheinischer wucher-freier nachhaltiger Kapitalismus über die Gewinn- Beteiligung an den dann auch meist real erwirtschafteten Unternehmensgewinnen. Die katholische Soziallehre ist ja auch durchaus allgemein bekannt.

      Siehe auch den Artikel „Der Raub der Allemende“ des Telepolis-Internetmagazins aus dem Heise-Verlag. Und die Bücher von Gerhoch Reisegger und die „Christen für gerechte Wirtschafts-Ordnung“ und die Humanwirtschaftspartei und Hermann Benjes Bücher.

      Siehe auch Chesterton zur katholischen Soziallehre und Thomas E. Woods und Prof. GUstav Ruhland als Historiker und National-Ökonom und Volkswirt und den Soziologen Max Weber.

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  2. Auch in Chile zeigt sich: Sozialisten sehen gern Kirchen brennen!
    TWEET DES TAGES 19. Oktober 20200
    (Michael van Laack) Soziale Gerechtigkeit steht auf ihren Fahnen, Hass erfüllt ihre Herzen. Sowohl auf das Christentum als auch auf „Systeme“, die tatsächlich oder aus ihrer Sicht auf diesem fußen. Hass ist ihre Attitüde:…
    WEITERLESEN

    https://philosophia-perennis.com/2020/10/19/auch-in-chile-zeigt-sich-sozialisten-sehen-gern-kirchen-brennen/

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  3. Frankreich will 231 Islamisten ausweisen – Zehntausende demonstrierten für die Meinungsfreiheit

    https://www.epochtimes.de/politik/ausland/frankreich-will-231-islamisten-ausweisen-zehntausende-demonstrierten-fuer-die-meinungsfreiheit-a3360261.html?meistgelesen=1

    https://www.epochtimes.de/

    FORSCHUNG
    Historiker befürchtet „bittere politische Rechnungen“
    Epoch Times19. Oktober 2020 Aktualisiert: 19. Oktober 2020 11:00

    Ein Demonstrant am 29. August 2020 in Berlin.Foto: Sean Gallup/Getty Images

    Grenzen werden wichtiger und die soziale Ungleichheit nimmt zu: Mit der Corona-Krise könnte nach Ansicht des renommierten Historikers Andreas Wirsching eine ganze Epoche zu Ende gehen.

    https://www.epochtimes.de/wissen/forschung/historiker-befuerchtet-bittere-politische-rechnungen-a3360187.html?meistgelesen=1

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