Von Napoleons einstigem Impfprogramm zur globalen Impfideologie von Bill Gates

Von Inge M. Thürkauf

Impfungen sind keine Therapien erst in der heutigen Zeit. Die Geschichte der Schutzimpfung war früher verknüpft mit der Vorbeugung gegen Pocken – und Pockenerkrankungen sind schon seit Jahrtausenden bekannt.

Die an mehreren Stellen des Alten Testaments als schechin (Pustel, Geschwür) bezeichnete Seuche wurde von Medizinhistorikern mit Pocken in Verbindung gebracht, z. B. das Leiden Hiobs in Kapitel 2,7, wo es heißt: „Alsbald ging der Satan von dem Angesicht des Herrn hinweg und schlug Job mit einem bösartigen Geschwür von der Fußsohle bis zum Scheitel.“

Auch die sechste ägyptische Plage gilt als Beschreibung einer Pockenepidemie: „…denn es sollen Geschwüre entstehen an Menschen und Vieh, und aufbrechende Beulen, im ganzen Lande Ägypten“ (Ex 9,9). In asiatischen Ländern war es seit Jahrhunderten üblich, gesunde Personen zu infizieren durch die Inokulation, also das Animpfen des Sekrets aus den Pusteln von Pocken, worauf sie meistens leicht erkrankten und für ihr weiteres Leben vor den Pocken geschützt waren.

Wie der österreichische Arzt, Dr. Johann Loibner in einem Vortrag ausführte, gab es in Europa vom 17. bis ins 19. Jahrhundert Pockenepidemien. Damals galt die Meinung: Wenn man die Pocken überstanden hat, gehört man zu den Lebenden. Das russische Infanterieregiment Litauen hat nur pockennarbige Männer in sein Regiment aufgenommen: von ihnen erwartete man aufgrund ihrer starken, robusten Natur eine bessere Durchhaltekraft im Kriegseinsatz.

Die osmanischen Sklavenhändler haben ihre noch jungen Sklaven zuerst gegen Pocken geimpft. Man hat ihnen die Haut aufgeritzt, von pockenkranken Menschen die Bläschen entnommen und aufgetropft, darin bestand das damalige Impfen. Für jene, die diese Prozedur überstanden haben, erhielten die Sklavenhändler einen höheren Preis. Einige haben sie nicht überstanden, aber da es sich um Sklaven handelte, zählten diese Menschenleben ohnehin nicht.

Einer, der diese Impfmethode auf seiner Expedition nach Ägypten beobachtet hat, war Kaiser Napoleon (1769 – 1821). Diese Art der Menschenauslese imponierte ihm. Er hat daher angeordnet, Kinder und Jugendliche, vor allem aber seine Soldaten durchimpfen zu lassen. Ungefähr 80 – 95 % haben das Prozedere überlebt, doch ca. 5 % sind daran gestorben. Die Überlebenden erhielten ein Impfzeugnis als Bescheinigung, gegen Pocken immun zu sein und daher würdig, einen Staatsposten oder einen einträglichen Posten beim Militär zu erhalten.

Napoleon ordnete an, daß Kinder, Soldaten und alle andern Franzosen

zwangsgeimpft werden sollen. Seinem Beispiel folgten darauf die meisten anderen Fürsten in Europa. Von Maria Theresia weiß man, dass sie ihre eigenen Kinder impfen ließ, wobei zwei aufgrund dieser Impfung starben. Dem Imperator jedoch diente Impfen als Mittel zur Auslese. Er wollte eine gesunde Armee und diese hatte er durch seine Impfaktionen erhalten. Kranke und Schwache überlebten diese Eingriffe allerdings nicht. „A Gsunder hälts aus“, floskeln die Bayern. Von Charles Darwin ist uns überliefert: The survival of the fittest – Der Tüchtigste überlebt oder wie es aus evolutionsbiologischer Sicht richtigerweise heißen sollte: der Geeignetste überlebt.

Was hat nun das Impfprogramm Napoleons mit der seit Beginn des Jahres kursierenden Corona-Welle zu tun?

Durch den sogenannten Lockdown werden wir mit wissenschaftlich, medizinisch und menschlich überzogenen Maßnahmen bedrängt, die – wie uns der bayrische Ministerpräsident Markus Söder in einem BR3-Interview wiederholt versichert hat – nur gelockert werden können, wenn ein geeigneter Impfstoff vorliegt – kommt er nicht, dann bleibt der Ausnahmezustand.

Besonders verstörend ist die Drohung Söders, Ärzten, die ihre Patienten nicht impfen wollen und ihnen gar „Unbedenklichkeitsbescheinigungen“ für einen Verzicht auf Impfungen ausstellten, die Approbation zu entziehen. Wenig bekannt ist, daß die Bundesregierung bereits für alle Bundesbürger Impfdosen bestellt hat. Warum sollte sie diese anschaffen, wenn nicht mit der Absicht, sie auch anwenden zu lassen?

Zum Thema Impfen hat der Gründer des weltbekannten Unternehmens Microsoft, Bill Gates, ganz konkrete Ideen. Gates gilt als der Welt zweitreichster Milliardär. In einem Vortrag hat er seine Pläne offen und mit einer kaum verhüllten Unverfrorenheit dargelegt, daß man sich fragt, von wem dieser Mann gesteuert ist, vor allem, falls es sich herausstellt, daß Gates ein Enzym, das die Impfung lesbar macht, lange nachdem das Opfer injiziert wurde, Luciferase nennt?

In seinem Vortrag erklärte er einem zahlreichen Publikum, daß die Weltbevölkerung von „heute 6,8 Milliarden Menschen Richtung 9 Milliarden“ wächst. „Wenn wir gute Arbeit leisten bei den neuen Impfstoffen, inklusive Gesundheitsversorgung und Familienplanung etc., können wir sie (die Wachstumsrate der Bevölkerung) um 10 oder 15 % reduzieren“ (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=WUJMR3BUm2s&feature=emb_logo)

Im Interview mit den Tagesthemen am 12.4.2020 machte Gates deutlich, daß der zu entwickelnde Impfstoff „letztendlich sieben Milliarden Menschen“ verabreicht werden soll, und daß wir zur Normalität vor Corona erst dann zurückkehren können, „wenn wir entweder ein Wundermittel gefunden haben, das in 95 % der Fälle hilft, oder wenn wir einen Impfstoff entwickelt haben. (Quelle: tagesschau.de, Gates über Corona-Impfstoff: „Es braucht eine globale Anstrengung“, 12.04.2020). Bill

Gates entscheidet also für uns und für die ganze Welt, wann die Normalität (als „neue Normalität“?) zurückkommt. Dabei ist ihm bewußt, daß bei der Durchimpfung von sieben Milliarden bei jedem zehntausendsten Menschen schwerwiegende Impfbeeinträchtigungen zu erwarten sind, er rechnet daher (offensichtlich planvoll einkalkuliert) mit ca. 700.000 Geschädigten. Allerdings – so in einem CNBC-Interview – halte er es für sinnvoll, wenn die Regierungen die Entschädigungen für die Impfopfer übernehmen würden (Quelle: youtube.com, CNBC Television: Bill Gates explains the work his foundation is doing to combat coronavirus, 9.4.2020, in ExpressZeitung Nr. 33/2020, S. 47).

In der Person von US-Senator Robert F. Kennedy Jr., Neffe des ehemaligen Präsidenten John F. Kennedy, hat Bill Gates einen kompetenten Kritiker gefunden. Am 9. April veröffentlichte Senator Kennedy jr. eine aufrüttelnde Erklärung über die menschenverachtenden Methoden der angeblich wohltätigen Gates-Stiftung, denen vor allem Kinder in Entwicklungsländer zum Opfer fallen, weil in abgelegenen Regionen fernab von öffentlicher Kontrolle neue Impfstoffe an jungen Menschen ausprobiert werden, als seien sie Versuchskaninchen.

Impfstoffe, so Robert Kennedy, seien für Bill Gates Teil seiner Wohltätigkeits-Aktivitäten, ein globales, biometrisches Impf-Identifikationsprogramm zu kontrollieren, was ihm eine diktatorische Kontrolle über die globale Gesundheitspolitik geben würde. Diese Impfstoff-Besessenheit scheint von seiner messianischen Überzeugung angetrieben zu werden, „die Welt mit Technologie zu retten und von einer gottähnlichen Bereitschaft, mit dem Leben geringerer Menschen zu experimentieren.“ (Quelle: https://uncut-news.ch/2020/04/09/robert-f-kennedy-jr-findet-klare-worte-zu-bill-gates/)

Eine Impfung ist rein rechtlich gesehen ein Eingriff in das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit, d.h. eine Körperverletzung. Aus diesem Grunde haben die Behörden im Rechtsstaat erhebliche Probleme, eine Zwangsimpfung durchzusetzen. Man wird deshalb alles unternehmen, um die Bevölkerung zu einer „freiwilligen“ Impfung zu bewegen. Bei der Masern-Impfung funktioniert dieses System schon: Kinder, die nicht geimpft sind, werden nicht in den Kindergarten oder in eine höhere Schule aufgenommen – die Zustimmung zur Impfung erfolgt dann ganz „freiwillig“. Und was die Corona-Impfung betrifft, so könnte damit gedroht werden, daß Nicht-Geimpfte eben nicht mehr einkaufen, verreisen oder zur Arbeit gehen dürfen.

Wir stehen am Anfang einer Zeitenwende, deren Tragweite wir schwer überblicken können und deren Konsequenzen für unser aller Leben noch kaum vorstellbar sind.

Vielleicht will uns Gott bis an den Rand der Verlassenheit bringen, damit wir den Glauben an IHN wiederfinden, denn bevor wir nicht zu IHM zurückkehren und IHN als die höchste Autorität anerkennen, werden wir aus keiner Krise, wie immer wir sie auch nennen mögen, gerettet werden können.

Unsere Autorin Inge M. Thürkauf ist Theaterschauspielerin und katholische Publizistin; sie lebt im Schwarzwald


10 Kommentare on “Von Napoleons einstigem Impfprogramm zur globalen Impfideologie von Bill Gates”

  1. Anonymous sagt:

    Man sollte vielleicht erwähnen, dass Frau Thürkauf vor ihrer Konversion zur katholischen Kirche Anthroposophin war. Diese Sekte hegt eine ausgesprochene Abneigung gegen Impfungen, was schon zu größeren Masernausbrüchen im Umfeld der anthroposophisch orientierten „Waldorfschulen“ geführt hat: https://www.psiram.com/ge/index.php/Masernausbr%C3%BCche_an_Waldorfschulen

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    • Guten Tag,
      man sollte vielleicht klarstellen: Frau Thürkauf ist seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr bei den Antroposophen und in diesem Artikel spricht sie sich nicht grundsätzlich gegen das Impfen, sondern gegen einen Impf-Zwang aus – wie schon einmal erwähnt. Dabei geht es um Bürgerrechte, nicht um Sinn und Unsinn des Impfens.
      Übrigens gelten die Antroposophen – deren Ideologie ich selber sehr kritisch sehe – unter Religionswissenschaftlern und kirchlichen Weltanschauungsbeauftragten nicht als „Sekte“, sondern als religiöse Sondergruppe (schonmal was von dem Unterschied gehört?).
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Bernhard sagt:

    Die Frage ist: was will Frau Hugenschmidt-Thürkauf überhaupt?
    Gegenüber Bill Gates‘ Impfprogramm kann man kritisch sein, aber mir scheint, ihr geht es um viel mehr. Sie ist allgemein gegen Impfungen. Und das halte ich, gelinde gesagt, doch für bedenklich.

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    • Guten Tag,
      die Autorin ist allgemein gegen Impf-ZWANG, aber ich sehe keine pauschale Ablehnung des Impfens an sich in diesem Beitrag.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Eine Impfpflicht ist dann moralisch vertretbar, wenn das Risiko eines Impfschadens klein gegenüber dem Risiko der durch die Impfung zu verhindernden Infektion ist. Bei den seit Edward Jenner bis zur Ausrottung der Pocken üblichen Impfungen – mit Bestandteilen harmloser Verwandter des Pockenvirus und nicht mit Pocken-Sekret wie bei Napoleon – und bei der Masern-Impfung ist dies gewährleistet, bei den Corona-Impfstoffen muss es sich noch erweisen.

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      • Guten Tag,
        was „moralisch vertretbar“ ist, bestimmen anscheinend Sie, Herr/Frau Anonymous?!
        Wollen Sie gerne eine Gesundheitsdiktatur errichten?
        Warum sind Sie dann nicht konsequent und verbieten das Rauchen? (Zumal hierbei durch Passivrauchen auch unbeteiligte Personen mitgeschädigt werden!)
        Übrigens hätte ein solches Verbot n u r Vorteile und keine gesundheitlichen Nebenwirkungen, wogegen bei Impfungen sehr wohl Nebenwirkungen auftreten können.
        Ich kann da ein Wörtchen mitreden, ich habe es in diesem Jahr wochenlang erlebt (indem ich den geimpften Arm kaum noch bewegen konnte).
        Ich bin ersichtlich kein Impfgegner, lehne aber Impfzwang aus bürgerrechtlichen Gründen ab.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Zu Ihrer schnoddrigen Antwort um 19:20:

        Glücklicherweise waren die Regierungen nicht feinfühlig wie Sie, sonst hätten wir in Europa heute noch Ausbrüche von Pocken und Kinderlähmung …

        … und das Rauchen IST inzwischen auch wegen der von Ihnen hervorgehobenen Schädlichkeit des Passivrauchs an sehr vielen Orten verboten.

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      • Guten Tag,
        das Rauchen ist nur in einem Teil des öffentlichen Raumes verboten, wobei die Zahl der Raucher prozentual zurückgeht (auch bei der Jugend) – und zwar aufgrund der Aufklärungskampagnen und Reklame-Einschränkungen. Argumente und Öffentlichkeitsarbeit wirken anscheinend auf Dauer doch – und das gilt auch für die Impfthematik.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  3. S.G. sagt:

    Bill Gates hat KEIN Enzym Luciferase genannt sondern das ist schon seit Ewigkeiten ein etablierter, wissenschaftlicher Name für eine Gruppe von Enzymen, die bestimmte chemische Reaktionen auslösen, bei denen ein fluoreszierender Stoff entsteht. Der Name hat auch überhaupt nichts mit dem Teufel zu tun sondern bezieht sich nur auf die lichterzeugende Wirkung. „Lucifer“ heisst ja genau genommen nur „Lichtträger.“
    Die Luciferasen werden auch schon seit langem in der Molekularbiologie als Reporterenzyme verwendet. Wenn Gates oder sonst wer die Enzyme namentlich erwähnt ode rsie für irgendwas verwenden will, kann man das nicht als Hinweis auf Verbindungen zum Satanismus deuten.
    Und nein, ich bin kein Gates-Fan und bin nicht für sein Impfprogramm. Aber hier handelt es sich um eine typische Spekulation auf der Basis mangelnden Wissens.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Luciferasen

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