Wissenschaftler kritisieren Corona-Politik

Neun Experten, darunter Wissenschaftler, Kassenmanager und Ärzte um den angesehenen Bremer Gesundheitsforscher Gerd Glaeske befassen sich in einem Thesenpapier sehr kritisch mit den umstrittenen Corona-Entscheidungen von Bundesregierung und Länderchefs. Zu der Gruppe gehört u.a. der frühere Vizechef des Sachverständigenrats für Gesundheit, Prof. Matthias Schrappe sowie BKK-Chef Franz Knieps.

Die Sachverständigen werfen der Politik „besorgniserregende Fehlentwicklungen“ vor: „Es überwiegt der Eindruck, dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss.“

Die Neunergruppe beklagt staatliche Panikmache sowie statistische Ungenauigkeit und sie verlangt eine bessere Kommunikation und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Risikogruppen statt Drohungen vor einem zweiten Lockdown. 

Quelle der Zitate: https://www.rnd.de/politik/falsche-corona-konzepte-wissenschaftler-raten-zu-schutz-von-risikogruppen-statt-immer-neuen-drohungen-C2QDFYCV2RH2VOMTLCSFLKKYGI.html


6 Kommentare on “Wissenschaftler kritisieren Corona-Politik”

  1. Anonymous sagt:

    Coronavirus-Liveticker

    +++ 14:26 Dutzende Ärzte arbeiten in Belgien trotz Infektion +++

    „Wir müssen wählen zwischen einer schlechten und einer sehr schlechten Lösung“, sagte Philippe Devos vom belgischen Verband der medizinischen Gewerkschaften. Die sehr schlechte Lösung sei, Patienten gar nicht zu behandeln.

    https://www.n-tv.de/panorama/14-26-Dutzende-Arzte-arbeiten-in-Belgien-trotz-Infektion–article21626512.html

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  2. Anonymous sagt:

    Hamburger KV-Chef Walter Plassmann im Interview

    Bei Köpfen deutscher Corona-Strategie „ist immer noch alles schwarz, schwarz, schwarz“

    Die Pandemie wird bislang rein unter statistischen Gesichtspunkten von Infektiologen, Epidemiologen, ja sogar Physikern betrachtet – der ärztliche Sachverstand aus der täglichen Arbeit mit Patienten bleibt hingegen auf der Strecke.

    https://www.focus.de/regional/hamburg/hamburger-kv-chef-im-interview-bei-entscheidern-ueber-deutsche-corona-strategie-ist-noch-immer-alles-schwarz-schwarz-schwarz_id_12582539.html

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  3. Anonymous sagt:

    Am Sonntagabend ging es in der Talksendung von Anne Will um die Strategie Deutschlands in der Corona-Pandemie. Eigentlich sollte der Talk gar nicht stattfinden. Doch die schnell steigenden COVID-19-Zahlen sind zu dramatisch, als dass man auf die Diskussion verzichten wollte. Bei allen Apellen seitens der Gäste, die Regeln einzuhalten, wurden diese am Ende gebrochen.

    https://www.focus.de/kultur/kino_tv/sie-dachten-die-kamera-sei-schon-aus-erst-appelliert-dann-ignoriert-studiogaeste-bei-anne-will-missachten-abstandsregel_id_12584722.html

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  4. Anonymous sagt:

    Coronavirus-Liveticker

    +++ 11:59 Kassenärzte-Chef: Müssen uns an das Virus gewöhnen +++

    Über die Jahre werde es zu einer zunehmenden Durchseuchung der Weltbevölkerung kommen. „Wir müssen uns an das Virus gewöhnen und dürfen dabei nicht vergessen, dass es neben Covid-19 auch noch andere Krankheiten gibt“, so der KBV-Chef.

    https://www.n-tv.de/panorama/11-59-Kassenaerzte-Chef-Muessen-uns-an-das-Virus-gewoehnen–article21626512.html

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  5. Thomas May sagt:

    Besonders RKI-Chef Wieler scheint überfordert zu sein. Er beharrt auf den „immergleichen Vorgehensweisen“, deren Effektivität keineswegs bewiesen ist. Kein Wunder, dass der „Erfolg“ bisher ausbleibt.
    Mit der krämerhaften Pedanterie eines Technokraten verstärkt er sie noch, beflügelt gar die Angstphantasien mit Szenarios wie dem Abriegeln ganzer Risikogebiete.
    Es ist schlicht ein Unding, dass die Interpretationen und Maßgaben eines Tierarztes der Bundesregierung und den Landesregierungen den Takt vorgeben und praktisch unter Außerkraftsetzung der Parlamente die politische Agenda beherrschen.
    Der tägliche infantile Zahlenfetischismus der „Neuinfektionen“ des RKI (tatsächlich handelt es sich um „positiv Getestete“) schürt Hysterie und Panik und kann kein Ersatz für seriöse Politik und realitätsbezogenes Krisenmanagement sein, in das viel mehr kompetente Stimmen und gesellschaftliche Kräfte einbezogen werden sollten.
    Ein Paradigmenwechsel, dem sich Merkel und Co. im Schlepptau von Wieler und Drosten verweigern, weg von den Infiziertenzahlen, mit denen der „Wettlauf“ nicht zu gewinnen ist, wäre überfällig; er wird leider vergeblich von anerkannten Experten wie dem Virologen Hendrik Streeck seit längerem gefordert.
    Erst recht sind die unverhohlenen Drohungen gegen die Bevölkerung mit Lockdown und das Einsperren von Menschen wie im Berchtesgadener Ghetto kontraproduktiv. Wenn dann in Aussicht gestellt wird, dass die „Daumenschrauben“ noch weiter angezogen werden könnten, wie es hieß, ist es bis zum Aufstand nur eine Frage der Zeit.
    Die Verfolgung von Kontaktpersonen positiv Getesteter (jeder Bürger soll jetzt ein Kontakt-Tagebuch führen, um die Behörden zu entlasten!) hat inquisitorischen Charakter und weckt angesichts der völlig überzogenen, freiheitsberaubenden, gezielt Macht über andere Menschen ausübenden Quarantänebestimmungen durch Gesundheitskommissare bedrückende Erinnerungen an Praktiken der Gestapo.
    Ein aktueller Fall: In Mainz wurde ein Kita-Kind positiv getestet; daraufhin mussten 31 Erzieher(innen) und 95 weitere Kinder in Quarantäne. Im Nachhinein stellt sich üblicherweise heraus – wie auch im Fall des Kreuzfahrtschiffs „Mein Schiff 3“ –, dass nur ein winziger Bruchteil überhaupt gesundheitliche Beeinträchtigungen hatte oder infiziert wurde.
    Dieser „Preis“ ist viel zu hoch.

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