USA: Warum dort so viele konservativ wählen

Der klassisch-liberale Publizist Gabor Steingart befaßt sich in seinem Newsletter vom 5. November 2020 mit den Gründen, die dazu geführt haben, daß die vielfachen Träume deutscher Medien und Meinungsmacher über einen haushohen Sieg von Biden nicht wahrgeworden sind.

Der Autor zählt hierfür einige „Missverständnisse“ über die USA auf, die in Deutschland weitverbreitet sind, darunter folgenden Punkt:

„Die Demokraten leben – ähnlich wie die deutschen Sozialdemokraten – ein Leben neben der Wirklichkeit ihrer Wähler. Die nämlich interessieren sich für die Erzeugung von Wohlstand und nicht in gleicher Weise für das Anbringen von Gender-Sternchen.

Für Menschen, die Veranda und Vorgarten besitzen und morgens mit dem Bus zur Arbeit fahren, sind Rassenunruhen mit angeschlossener Plünderung kein Kavaliersdelikt, sondern eine Bedrohung.“

Auffallend ist auch, daß die Erwartung von links, gerade Frauen würden gegen den „Frauenfeind“ Trump stimmen und somit mehrheitlich für Biden votieren, sich nicht bewahrheitet hat – das gilt auch für gebildete Wählerinnen; dazu schreibt Steingart:

Laut der Nachwahlbefragung von CNN und Edison Research Institute haben 50 Prozent der weißen Frauen mit College-Abschluss Trump ihre Stimme gegeben. Bei den weißen Frauen ohne College-Abschluss waren es 60 Prozent… 

Die amerikanischen Wechselwählerinnen besitzen ein Geschlecht, aber zusätzlich auch ökonomische und soziale Interessen. Mit Feminismus allein kann man keine Familie ernähren.

Hier lesen Sie noch einiges mehr zu weiteren „Mistverständnissen“ über die USA auf deutscher Seite: https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=ACZSiGo8070


4 Kommentare on “USA: Warum dort so viele konservativ wählen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Die Wertkonservative Eva Hermann und ihre Kritik des Feminismus

    https://www.eva-herman.net/

    https://www.eva-herman.net/taegliche-veroeffentlichungen-zum-thema-mann-frau-und-gender-teil-10-zerstoerung-der-familie/

    https://www.eva-herman.net/taegliche-veroeffentlichungen-zum-thema-mann-frau-und-gender-teil-11-die-machtansprueche-des-feminismus-warum-wir-unsere-weiblichkeit-verdraengen/

    https://www.eva-herman.net/taegliche-veroeffentlichungen-zum-thema-mann-frau-und-gender-teil-12-der-hohe-preis-der-emanzipation/

    Siehe auch Judith Reisman und James DeMeo aus den USA dazu und Klagemauer.TV aus der Schweiz und die christliche Psychologin Christa Meves und auch die Epoch Times Deutschland Zeitung zur Kritik des Feminismus und Genderismus und der Gender Ideologie und des Gender Mainstreaming mit der Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern bis hin zur Pädophilie un

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  2. RF sagt:

    Ich denke, wenn bei all diesen Ungereimtheiten, die bereits bei Biden als Person beginnen, dieser gewinnen würde und Gerichte sich auf seine Seite stellen und nicht durchschauen, dass Biden selbst keine Entscheidung treffen kann – wäre dies ein bedenkliches Zeichen.
    Gerade die „Deutsche Demokratische Republik“ die von beiden deutschen Staaten der undemokratischere war (wenn man vom letzten halben Jahr absieht) zeigte ja, dass es das Label alleine nicht macht, dass auch in den USA die Sozialdemokratie zu etwas mutierte, was früher als Kommunismus gegolten hätte.
    Aber wenn heutzutage Trumps Partei nicht mehr als amerikanisches Pendant zur CDU/CSU gilt, sondern zur AfD….

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  3. American Free Press mit Pat Buchanan und Dr. Paul Craig Roberts

    http://www.americanfreepress.net

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