Seligsprechung für jungen spanischen Märtyrer

Ein 19-jähriger Spanier wurde am heutigen Samstag in Barcelona seliggesprochen. Joan Roig y Diggle (siehe Foto) wurde während des Spanischen Bürgerkriegs (1936 – 39) „aus Hass auf den Glauben“ (odium fidei) ermordet.

Roig y Diggle kam aus einfachen Verhältnissen; er besuchte katholische Schulen in Barcelona und arbeitete anschließend in El Masnou zunächst in einem Laden, dann in einer Fabrik; nebenher studierte er Jura.

Vor dem Bürgerkrieg trat er dem Verband junger Christen Kataloniens bei. Im September 1936 wurde er von kommunistischen Milizionären hingerichtet; seine letzten Worte waren „Viva Cristo Rey“ – „Es lebe Christus, der König“.

Insgesamt gibt es bereits etwa zweitausend Katholiken aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs, die als Selige und Märtyrer anerkannt sind, darunter viele Laien.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-11/seligsprechung-joan-roig-diggle-barcelona-spanien-buergerkrieg.html


US-Präsident wird nicht von Medien ernannt

Von Felizitas Küble

Man faßt sich an den Kopf: Überall von den USA bis hierzulande melden Nachrichtenagenturen und sonstige Medien, der nächste Präsident der Vereinigten Staaten heiße Joe Biden. So titelt z.B. der „Tagesspiegel“ aus Berlin: „Biden als neuer Präsident gewählt“ – und bei der Tagesschau tönt es ähnlich: „Joe Biden wird Präsident.“ (Quelle: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-779721.html)

Dabei liegt bislang kein amtliches Wahlergebnis vor (in Georgia muß die Stimmenauszählung höchstwahrscheinlich sogar komplett wiederholt werden), geschweige hat eine Wahl des neuen Präsidenten stattgefunden. Es sind noch nicht einmal alle Stimmen ausgezählt – und in zwei Bundesstaaten finden sogar Nachzählungen statt: in Georgia und Wisconsin.

Der amerikanische Präsident gelangt sodann erst durch „Wahlmänner“ (zu denen auch Frauen gehören) in sein Amt. Diese Personen gibt es in jedem US-Bundesstaat entsprechend der Größe bzw. Einwohnerzahl des jeweiligen Landes.

Am 14. Dezember 2020 und keinen Tag früher geben sie voraussichtlich ihre Stimme dem Bewerber, der in ihrem Land gewonnen hat. Das ist aber durchaus nicht überall ein Automatismus – in 24 Bundesstaaten sind die Wahlleute frei in ihrer Entscheidung. Vor vier Jahren hat etwa ein halbes Dutzend Wahlmänner/frauen dem Sieger seines Bundesstaates die Zustimmung verweigert.

Wer am 14.12. die meisten Stimmen erhält, wird nächster US-Präsident, der aber erst im Januar ins Amt eingeführt wird.

Dazu kommt, daß Trump den juristischen Klageweg angekündigt hat, so daß auch die folgenden rechtlichen Urteile erst abzuwarten sind.

Nun fragt man sich, welche merkwürdige Hast und Eile so viele Medien dazu bewegt, Biden vorschnell zum Präsidenten auszurufen.

Will man so von den zahlreichen Indizien über Wahlmanipulationen und Unregelmäßigkeiten – vor allem in Georgia und Michigan – ablenken? Wie kommt es, daß diese „Pannen“ allesamt zu Lasten von Trump erfolgten? Reiner „Zufall“ etwa?


Iran: Bürgerrechtlerin Sotoudeh erhielt medizinisch bedingten Hafturlaub

Endlich ein positives Signal: Nasrin Sotoudeh, die bekannteste politische Gefangene im Iran, wurde Samstag, den 7. November 2020, aus medizinischen Gründen in den Hafturlaub entlassen. Sie wurde von ihrem Ehemann Reza Khandan abgeholt und erhält nun umgehend medizische Behandlung.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), die sich seit Monaten mit verschiedenen Kampagnen für die Rechtsanwältin eingesetzt hatte, begrüßt den Hafturlaub als ersten Schritt und fordert die vollständige Freilassung der zweifachen Mutter.

„Der internationale Druck durch Menschenrechtsorganisationen wie die IGFM, Bürgerrechtler und Politiker hat nun Wirkung gezeigt“, so die IGFM.

Nasrin Sotoudeh war 2019 zu 38 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Nach ihrem Hungerstreik hatte sich der Gesundheitszustand von Nasrin Sotoudh dramatisch verschlechtert, unter anderem leidet die 57-Jährige an Herz- und Atembeschwerden.

Das iranische Regime verweigerte ihr jegliche medizinische Versorgung. Kürzlich wurde sie vom Evin Gefängnis ins südlich von Teheran gelegene Shar-e Rey-Gefängnis, auch Qarchak Gefängnis genannt, verlegt.

Vollständige Meldung hier: www.igfm.de/iran-nasrin-sotoudeh-aus-medizinischen-gruenden-im-hafturlaub/


Hillsongs charismatischer Starprediger Carl Lentz wegen Ehebruchs entlassen

Von Felizitas Küble

Der 42-jährige Pastor Carl Lentz wurde von seiner charismatischen Hillsong-Megagemeinde wegen ehelicher Untreue gefeuert. Er ist seit 2003 mit seiner Frau Laura verheiratet und hat drei Kinder.

Viele Hollywood-Stars gehörten zu seiner Hillsong-Church, darunter der bekannte Sänger Justin Bieber (26 Jahre alt), der sich im August 2017 von ihm taufen ließ und auch privat mit ihm befreundet ist.

Neben Ehebruch werden Starprediger Lentz, der sich gerne in Röhrenjeans präsentiert, von Seiten Hillsongs nun auch „Vertrauensbrüche“ und Probleme in der Gemeindeführung vorgehalten.

Der jetzige Rauswurf ist nicht der erste Skandal in der pfingstlerischen Hillsong-Church: Bei ihrem Gründer Frank Houston wiegen die moralischen Verfehlungen noch schwerer. Er wurde sogar entlassen wegen sexuellen Mißbrauchs von Jungen.

Siehe hierzu und zur Entwicklung von Hillsong mein ausführlicher Artikel vom Vorjahr: https://charismatismus.wordpress.com/2019/03/04/charismatische-hillsong-kirche-zwischen-disco-spektakeln-und-sexskandal/


21.000 Tote auf Wählerlisten in Pennsylvania

Donald J. Trump kündigte Klagen gegen Wahlfälschungsversuche an, die bei der 46. Präsidentschaftswahl offenkundig wurden und forderte erneut, jene Wählerstimmen, die nach Schluß der Wahllokale nachgereicht wurden, nicht mehr zu zählen.

Er und die Republikaner kündigten Klagen gegen die Ergebnisse in allen Bundesstaaten an, bei denen sein Herausforderer betrogen haben soll. Auch das illegale Aussperren von Wahlbeobachtern will er nötigenfalls bis zum Obersten Gerichtshof durchklagen.

Zwischenzeitlich bestätigte Trumps Anwalt Rudy W. Giuliani, daß mindestens 21.000 Tote auf den Wählerlisten in Pennsylvania registriert waren, darunter 9.212 Tote, die vor über 5 Jahren gestorben waren.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/a24f17e96025cb3


„Ewig denkt man an den Gerechten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 112 (111),1-2.5-6.8a.9.

Wohl dem Mann, der den HERRN fürchtet und ehrt
und sich herzlich freut an seinen Geboten.
Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet
.

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
der das Seine ordnet, wie es recht ist.
Niemals gerät er ins Wanken;
ewig denkt man an den Gerechten.

Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
reichlich gibt er den Armen,
sein Heil hat Bestand für immer;
er ist mächtig und hoch geehrt.


Scott Jennings würdigt die Politik Trumps

Von Felizitas Küble

Der US-amerikanische CNN-Redakteur Scott Jennings (siehe Foto) ist ein preisgekrönter Journalist und war Assistent von Präsident George W. Bush.

Der aus Kentucky stammende Politikberater wird hier von der US-Elite-Universität Harvard präsentiert: https://iop.harvard.edu/fellows/scott-jennings

In einem aktuellen Artikel schreibt der bekannte Publizist, für ihn sei die Causa Donald Trump ganz einfach:

Der Präsident habe die Wirtschaft vorangebracht, die Steuern für den Mittelstand gesenkt, vor allem aber die Vereinigten Staaten von „kostspieligen Kriegen ferngehalten und sogar Friedensabkommen im Nahen Osten vermittelt“.

Er erwähnt sodann, daß er Trump als Person, manche Äußerungen und seine groben Umgangsformen durchaus kritisch sieht, doch die Politik des Amtsinhabers insgesamt positiv bewerte, vor allem seinen Widerstand gegen „linke Radikale“ und seine Ernennung von Frau Barrett für den Obersten Gerichtshof.

Trumps Bereitschaft, „sich gegen den Mob zu behaupten“, beeindrucke ihn zutiefst, ebenso seine Solidarität mit dem in einer wüsten Medienkampagne attackierten Bunderichter Kavanaugh, dessen Unschuld sich später herausstellte:

„Ein besonders stolzer Moment war es beispielsweise, während eines harten Kampfes um Gerechtigkeit Barett Kavanaugh zur Seite zu stehen.“

Positiv zu werten sei auch seine Teilnahme am „March for Life“ (Marsch für das Leben). Er sei der erste Amtsinhaber, der sich auf diese demonstrative Weise aktiv gegen Abtreibung positionierte. Welche inneren Motive Trump hierfür auch immer habe, sei für die Sache nicht entscheidend, sondern daß er die Stimme der Stummen, der ungeborenen Kinder sei, die nicht für sich selber eintreten könnten.

Abschließend schreibt Jennings, Trump könne sich noch verbessern, aber Biden sei „in keiner Weise ein Schritt in eine politische Richtung, die ich als Konservativer unterstützen kann.“

Quelle für die Zitate Jennings: https://www.cnn.com/2020/10/30/opinions/donald-trump-deserves-second-term-jennings/index.html