Zur Erinnerung an Bernhard Jagoda

Von Christine Maria Czaja

Am 29. Juli 2020 wäre unser früherer Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Oberschlesier (1991 – 1993), Bernhard Jagoda (siehe Foto), aus Kirchwalde/O.S. achtzig Jahre alt geworden. Von 2003 bis 2011 übernahm er das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Haus Oberschlesien in Ratingen-Hösel.

Zahlreiche Mitglieder der Landsmannschaft der Oberschlesier freuten sich darüber, dass im Spätsommer 2020 ein früheres Interview mit Bundesminister a.D. Norbert Blüm im K-TV-Sender ausgestrahlt wurde, in dem Bernhard Jagoda sehr gewürdigt wurde.

Im Gespräch, das Pfarrer Günther Klempnauer führte, erwähnte Norbert Blüm (+ 23. April 2020) seinen früheren Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales (1987 – 1990), Bernhard Jagoda, mit folgendem Zitat: „Er war mein bester Staatssekretär!“

Später wurde Bernhard Jagoda Präsident der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg (1993-2002). Beide Politiker engagierten sich sehr für die Belange der deutschen Volksgruppe in Oberschlesien, vor allem auch für die dortige Einführung der heiligen Messe in deutscher Sprache.

Wir werden Bernhard Jagoda ein ehrendes Gedenken bewahren.

Christine Maria Czaja ist Mitglied der LdO-Landesgruppe NRW


One Comment on “Zur Erinnerung an Bernhard Jagoda”

  1. Siehe auch den katholischen Freiwirt und Lebensreformer Prof. Johannes Ude, welcher tapfer gegen den Nationalsozialismus predigte und von den Nazis dafür ins KZ gesteckt wurde.

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