Polizeigewerkschaft: Bochumer Rassismus-Studie ist ideologischer Unfug

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat auf eine Veröffentlichung der Universität Bochum reagiert, die angeblich Hinweise auf Rassismus in der Polizei liefere. Tatsächlich sind es im wesentlichen Befragungen von Opfern, die sich selbst als solche definierten, so DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto)

Statt Wissenschaft sei dies üble Stimmungsmache, die die Arbeit hunderttausender Polizisten diskreditiere.

In Berlin erklärte Wendt dazu:
„Wissenschaftlich haltbar sind solche Aussagen nicht, aber sie sind geeignet, die Arbeit der Einsatzkräfte weiter als „rassistisch“ zu diffamieren. Die Attacke zielt diesmal offensichtlich vor allem auf die Bundespolizei, der in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen wurde, „Racial Profiling“ zu praktizieren, Personen also ausschließlich aufgrund äußerer Merkmale zu kontrollieren.

Tatsache ist, dass sie mit ihren Personenkontrollen in grenznahen Regionen ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommt, Straftaten zu verfolgen. Der Entschluss, eine oder mehrere Personen zu kontrollieren, wird dabei immer unter Abwägung der Gesamtumstände getroffen.

Was die Universität Bochum betreibt, ist unverantwortlich und rechtfertigt keine „Rassismusstudie“ für die Polizei. Es verfestigt sich der Eindruck, dass es den Wissenschaftlern vor allem um lukrative Forschungsaufträge geht und nicht um seriöse Untersuchungen. Dass dies in einer Zeit ungeheurer Einsatzbelastungen der Polizei geschieht, macht die Kampagne noch schlimmer.“

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3 Kommentare on “Polizeigewerkschaft: Bochumer Rassismus-Studie ist ideologischer Unfug”

  1. Norbert Beutel sagt:

    Wer, wie die Uni Bochum, mit Volker Beck einen entsorgten linken Politiker ohne entsprechende Ausbildung zum Lehrbeauftragten für Religionspolitik beruft, gehört erst einmal selbst auf den Prüfstand.

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  2. killema sagt:

    Es ist der Deutschen liebstes Kind, aus einen Floh einen Elefanten zu machen. Der überwiegende Teil der Dösköpfe glaubt alles aus Presse und Funk.

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  3. Wolf aus dem Sauerland sagt:

    Man muß Herrn Wendt nicht mögen angesichts des Umstandes, daß er jahrelang Gehalt bezogen hat, ohne dafür Dienst zu leisten. In seiner Kritik an der Bochumer „Studie“ ist ihm jedoch uneingeschränkt zuzustimmen! Eine Untersuchung, die auf frei erfundenen Geschichten beruht, hat jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit verloren!

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