Russland: Nach Sputnik-V-Impfung erkrankten vier Mediziner an Corona

Der in Russland entwickelte Covid-19-Impfstoff „Sputnik V“ soll sich als nicht wirksam erwiesen haben. Trotz einer Impfung erkrankten vier russische Mediziner – die zuvor als nicht infiziert getestet worden waren – an der Coronavirus-Infektion.

Nun stellt sich die Frage, ob die erste Teilimpfung mit „Sputnik V“ diese Infektion überhaupt erst ausgelöst hat. Russische Wissenschaftler versuchen zu beruhigen und weisen darauf hin, dass die geimpften Ärzte noch nicht genug Immunität gegen Covid-19 entwickeln haben könnten. Erst die zweite Teilimpfung, so die russische Forschungsgemeinschaft für „Sputnik V“, hätte eine Immunisierung herstellen können.

Die zweite Teilimpfung hätte erst drei Wochen nach der ersten Impfung erfolgen sollen. Insgesamt ist das eigentlich eine negative Nachricht. Wenn Teilimpfungen sogar als Auslöser für eine Covid-19-Infektion gelten könnten, würde man mit Beginn eines Impfprogramms genau die gegenteilige Entwicklung – eine Virus-Massenausbreitung – auslösen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/sputnik-v-trotz-impfung-erkrankten-aerzte-an-covid-19/


Kritik an Kooperation von Google und Spahn

Zur Vorstellung einer Zusammenarbeit zwischen dem Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn und Google am vergangenen Dienstag äußert sich der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin E. Renner (siehe Foto):

„Diese Kooperation ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Die in der bekannten Suchmaschine nunmehr bevorzugte Platzierung eines von Spahns Ministerium offenbar in redaktioneller Eigenverantwortung herausgegebenen Internetportals zu Gesundheitsfragen ist eine massive Missachtung der Pressefreiheit.

Auch hier wird Corona als Vorwand genutzt, um dem besorgten Bürger einen erzieherisch tätigen Bevormundungsstaat als pflegliche Fürsorge zu verkaufen.

Das noch vorhandene Vertrauen des Bürgers in die staatliche Obrigkeit wird hier zugleich ausgespielt, um an den staatsfernen Medien vorbei direkt auf den Bürger einwirken zu können. Und das auch noch mit Hilfe eines Global Players, eines Quasi-Monopolisten, der seinerseits ohnehin zu Recht in der Kritik steht.

Obendrein muss hier an die staatliche Medienförderung zur digitalen Transformation in dreistelliger Millionenhöhe erinnert werden, welche die deutschen Medien- und Verlagshäuser ebenfalls in die Datenkraken-Arme von Google zu treiben droht.

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Abtreibungslobby begrüßt „Sieg“ von Biden

US-amerikanische Abtreibungsorganisationen haben den (angeblichen) Sieg des Demokraten Joe Biden und der für das Amt der Vizepräsidentin vorgesehenen Senatorin Kamala Harris bei den Präsidentschaftswahlen 2020 begrüßt.

So habe etwa die National Abortion and Reproductive Rigths Action League (NARAL) getwittert:

„Kamala Harris schrieb soeben Geschichte als erste Frau, als erste schwarze Frau sowie als erste asiatisch-amerikanische Frau, die zum Vizepräsidenten gewählt wurde! Sie war schon immer eine Verfechterin der produktiven Freiheit, und wir können es gar nicht erwarten, dass sie für uns alle kämpft“.

Die Präsidentin des Planned Parenthood Action Fund, Alexis McGill Johnson, schrieb ebenfalls auf Twitter:

„Mit der Wahl von Joe Biden und Kamala Harris wird Amerika in der Hand von Anführern sein, die sich dafür engagieren, die reproduktiven Rechte voranzutreiben und zu erweitern. Wir vom Planned Parenthood Action Fund sind hocherfreut darüber, dass sie gewählt wurden, und wir sind bereit, vom ersten Tag an mit ihnen zusammenzuarbeiten“.

Quellen: ALFA-Newsletter, Tagespost


Irak: Christliche Familien kehren zurück

Rund zweihundert Familien christlicher Vertriebener sind bereits in den letzten Wochen in die Heimat in Mossul und in den Dörfern der Ninive-Ebene zurückgekehrt oder bereiten dies in naher Zukunft vor, in ihre Herkunftsgebiete.

Die Rückkehr einer großen Gruppe von Flüchtlingen aus den örtlichen Gemeinden wurde am 11. November von Zuhair Muhsin al Araji bekannt gegeben. Nach Verbesserung der Sicherheitslage und der Gewährleistung städtischer Dienstleistungen sind ihre Häuser in der Altstadt und im Osten von Mossul wieder bewohnbar.

Christliche Familien flohen zwischen Juni und August 2014 aus ihren Häusern, als Mossul und ein Großteil der Provinz Ninive unter die Kontrolle des IS fielen. Die vertriebenen Gläubigen hatten größtenteils in der Region Irakisch-Kurdistan und insbesondere in Vororten der Hauptstadt Erbil Zuflucht gefunden.

Bereits im September 2017, wenige Wochen nach der Befreiung Mossuls von der IS-Diktatur, hatten lokale Behörden die Rückkehr von 1.400 christlichen Flüchtlingsfamilien in ihre Herkunftsgebiete angekündigt.

Die weitere Rückkehr nach Mossul und in die Dörfer der Ninive-Ebene ist ein beruhigendes Signal, auch wenn die Zahl der Christen, die wieder in ihre historischen Herkunftsgebiete ziehen, relativ gering bleibt. Die meisten Familien fanden eine neue Unterkunft in der Region Dohuk oder waren ins Ausland ausgewandert.

Quelle: FidesdienstFotos: Bistum Regensburg