Kritik an Kooperation von Google und Spahn

Zur Vorstellung einer Zusammenarbeit zwischen dem Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn und Google am vergangenen Dienstag äußert sich der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin E. Renner (siehe Foto):

„Diese Kooperation ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Die in der bekannten Suchmaschine nunmehr bevorzugte Platzierung eines von Spahns Ministerium offenbar in redaktioneller Eigenverantwortung herausgegebenen Internetportals zu Gesundheitsfragen ist eine massive Missachtung der Pressefreiheit.

Auch hier wird Corona als Vorwand genutzt, um dem besorgten Bürger einen erzieherisch tätigen Bevormundungsstaat als pflegliche Fürsorge zu verkaufen.

Das noch vorhandene Vertrauen des Bürgers in die staatliche Obrigkeit wird hier zugleich ausgespielt, um an den staatsfernen Medien vorbei direkt auf den Bürger einwirken zu können. Und das auch noch mit Hilfe eines Global Players, eines Quasi-Monopolisten, der seinerseits ohnehin zu Recht in der Kritik steht.

Obendrein muss hier an die staatliche Medienförderung zur digitalen Transformation in dreistelliger Millionenhöhe erinnert werden, welche die deutschen Medien- und Verlagshäuser ebenfalls in die Datenkraken-Arme von Google zu treiben droht.

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4 Kommentare on “Kritik an Kooperation von Google und Spahn”

  1. Ein Schritt mit Perspektive. Der global agierende Konzern Google hat nicht nur die erforderliche politisch-korrekte „Haltung“ (feiert die „Ehe für alle“ (https://kirchfahrter.wordpress.com/2017/06/30/siegeszeichen-bei-google-de/) und ist offen Teil der LTBG-Propagandakampagne (https://kirchfahrter.wordpress.com/2019/06/04/google-internetzensor-mir-der-korrekten-haltung/)), sondern mit seinem Projekt „Dragonfly“ für die VR China (Internetzensur) auch einschlägige Erfahrungen gesammelt (https://en.wikipedia.org/wiki/Dragonfly_(search_engine); https://de.gatestoneinstitute.org/13216/google-zensur-china), Handlangerdienste für die Volksrepublik in Hongkong inklusive (https://www.businessinsider.de/google-verhalten-in-hongkong-zieht-kritik-auf-sich-2019-8).

    Kontrolle durch den Bundestag ist auch nicht zu befürchten, wie sollten Abgeordnete die Inhalte von „Hintergrundgesprächsrunden“ zwischen Google-Spezialisten und BMG-Mitarbeitern nachvollziehen? Zudem gilt, was Eric Gujer in der NZZ im September letzten Jahres in Erinnerung rief: „Google ist nicht nur eine Suchmaschine, sondern auch eine Weltkarte, ein Videoportal, ein Übersetzungsbüro, ein Textverarbeitungssystem, ein Mail-Programm, eine Agenda und ein Streaming-Dienst.“ (NZZ-Artikel „Der perfekte Albtraum – wenn Überwachungskapitalismus und Überwachungsstaat zusammenwachsen“ vom 20. September 2019 abrufbar auf https://kirchfahrter.wordpress.com/2019/09/21/der-perfekte-albtraum-wenn-ueberwachungskapitalismus-und-ueberwachungsstaat-zusammenwachsen-nzz-ch/).

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  2. killema sagt:

    Unsere Kinder und Enkelkinder werden es erfahren… Wir brauchen nicht weit zu gehen, um an jeder Ecke den Überwachungsstaat zu spüren. Ich habe den großen Verdacht, dass uns die Merkel noch vier Jahre erhalten bleibt und dass das Ende der BRD ist. Außer Merz sind die Gestalten, die sich zum Vorsitzenden Küren lassen wollen, Merkelhörige.

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  3. Shinobi sagt:

    Nationalspieler im islamistischen Milieu – DFB, Politik und Medien schweigen
    https://www.journalistenwatch.com/2020/11/13/nationalspieler-milieu-dfb/

    Unter der aktuellen DFB-Führung wurde die Nationalmannschaft zu einer Mannschaft ohne Nation umgeformt. Dem linken Zeitgeist hinterherrennend wurde es geduldet, dass Nationalspieler, die ihr Land und 83 Millionen Einwohner repräsentieren, sich weigern, die Nationalhymne mitzusingen. Nach dem Skandal um Özil und Gündoğan, fällt jetzt der muslimische Nationalspieler Antonio Rüdiger mit einem islamistischen Statement auf.

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  4. Egbert W Gerlich sagt:

    Rutschen wir bereits auf Schiefer Ebene in die Exekutiv-Diktatur?
    Wird das Jahr 2020 das Todesjahr unserer parlamentarischen Demokratie?
    Unsere Kinder und Enkelkinder werden es erfahren…

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