Juristischer Trump-Sieg in Pennsylvania: Ein Teil der Briefwahlstimmen ist ungültig

Wie der Nachrichtensender n-tv berichtet, haben die Anwälte von Präsident Trump einen juristischen Sieg im umkämpften US-Bundesstaat Pennsylvania errungen. Demnach entschied ein hochrangiger Richter, dass bestimmte Briefwahlstimmen nicht in das Ergebnis einberechnet werden dürfen.

Konkret geht es um eine zwei Tage vor der Wahl geänderte Anordnung durch die dortige Demokraten-Administration, die willkürlich festlegte, dass Briefwähler fehlende Identitätsnachweise drei Tage länger als bis dahin vorgesehen nachreichen durften, nämlich bis 12. November.

Diese eigenmächtige Festlegung war jedoch rechtswidrig, urteilte jetzt das Gericht.

Weitere Infos dazu hier: https://www.n-tv.de/politik/Klage-von-Trump-in-Pennsylvania-erfolgreich-article22166977.html


39 Länder kritisieren vor der UNO die kommunistische Diktatur in China

Die Menschenrechtsverstöße der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) lösen weltweit Empörung aus. Dutzende Länder fordern von der KPCh ein Ende der Massenverhaftungen und anderer Verstöße gegen die Menschenrechte der Uiguren.

In einer gemeinsamen Erklärung vor den Vereinten Nationen am 6. Oktober machen 39 Länder die KPCh für die zunehmenden „schweren Verstöße gegen die Menschenrechte“ ethnischer und religiöser Minderheiten in der Provinz Xinjiang und das autoritäre Verhalten des Regimes in Hongkong verantwortlich.

In der Erklärung heißt es:

„Angesichts der Menschenrechtslage in Xinjiang und den jüngsten Entwicklungen in Hongkong sind wir zutiefst besorgt.“ – „Wir rufen China dazu auf, die Menschenrechte zu achten, insbesondere die Rechte von Angehörigen religiöser und ethnischer Minderheiten, und insbesondere in Xinjiang und Tibet.“

Christoph Heusgen, deutscher Botschafter bei den Vereinten Nationen, überbrachte die Proklamation. Zu den Unterzeichnern gehören u.a. die USA, Australien, Kanada, Dänemark, Estland, Frankreich, Haiti, Honduras, Island, Japan, die Marshallinseln und Neuseeland.

Die Menschenrechtsverstöße der KPCh in Xinjiang und Hongkong sind Teil umfassenderer Unterdrückungsmaßnahmen, zu denen auch die Verfolgung religiöser Minderheiten, die Inhaftierung von Journalisten sowie die umfangreiche Überwachung der eigenen Bevölkerung zählen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://de.usembassy.gov/de/china-soll-verletzung-der-menschenrechte-beenden/


Wir nehmen Abschied von Hans Tantow

Von Felizitas Küble

Am 28. Oktober 2020 verstarb krankheitsbedingt, aber doch für uns überraschend Johannes Tantow aus Sandhatten im Großraum Bremen im Alter von 86 Jahren.

Er wurde gestern Nachmittag (13.11.) auf dem Friedhof in Kirchhatten beigesetzt. Das Requiem (Totenmesse) und die Erdbestattung wurde von zwei SJM-Priestern sehr würdevoll durchgeführt.

Doch zunächst zum Leben und Wirken von Hans Tantow (siehe Foto), den ich seit 25 Jahren persönlich kenne.

Als ich im Spätsommer zuletzt mit ihm telefonierte, war er noch recht guter Dinge, wenngleich gesundheitlich angeschlagen. Der gläubige Katholik äußerte sich besorgt über die Situation in der Kirche besonders hierzulande, über liturgische Experimente und mangelnden Glaubensgeist bei vielen Hirten und Oberhirten.

Hans Tantow wirkte seit 1995 viele Jahre lang als ehrenamtlicher Mitarbeiter und Ferienhelfer bei uns in Münster im KOMM-MIT-Jugendverlag und unserem gemeinnützigen Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt. Er fuhr drei bis viermal im Jahr für einige Wochen von Sandhatten aus zu unserem „christlichen Kibbuz“, um bei der vielfältigen Arbeit mitzuhelfen.

Hans arbeitete in fast allen Sparten mit (Redaktion, Versandarbeit, Korrektur, Computer, Infostände), vor allem handwerklich war er als Innenarchitekt sehr begabt. Er zimmerte standfeste Holzregale, die seitdem zehntausende unserer Bücher beherbergen, ebenso Schreibtische und Ablageflächen.

Er verstand sich gut mit alt und jung, mit jugendlichen Praktikanten und Ferienhelfern ebenso wie mit älteren ehrenamtlichen MITarbeitern, z.B. unser Rentnerin Ursula Reinsch.

BILDER: Hans Tantow mit einigen jungen Frauen aus unserem Team

Hans erreichte mit 86 Jahren (geboren ist er am 18. Mai 1934) genau dasselbe Alter wie unser am 10.9.2002 verstorbener Schriftsteller und Verlagsgründer Günter Stiff, der bereits 1971 auch unser Christoferuswerk ins Leben gerufen hatte.

Beide Männer verband neben ihrer tiefen katholischen Gläubigkeit eine starke Prägung durch die Jugendbewegung: Günter erlebte seine Gymnasialzeit im Bund „Neudeutschland“, einem von Jesuitenpatres geführten Verband in der deutschen Jugendbewegung, die in der Vorkriegszeit hunderttausende katholischer Schüler mit großen Idealen begeisterte und im Glauben festigte. (Zum Thema Jugendbewegung hier weitere Infos: https://charismatismus.wordpress.com/category/jugendbewegung-wesen-ideale/)

Echt Jugendbewegte waren geistig anspruchsvoll, aber zugleich anspruchslos und bescheiden in ihrer Lebensführung, jedem Luxus abhold und zudem sehr naturverbunden; sie blieben auch im hohen Alter gleichsam „jugendfrisch“ mit Herz und Verstand, voller Einsatzfreude und Idealismus.
Genau dies konnte ich besonders stark bei Günter Stiff, aber auch bei Hans Tantow erleben, ähnlich auch bei anderen Freunden, die von der Tradition der Jugendbewegung persönlich geprägt waren.

Hans diente bereits im kindlichen Alter als Ministrant, später leitete er acht Jahre lang eine Fahrtenjungengruppe. Für Jugendbewegte und Pfadfinder gehörte „Fahrt und Lager“ zum Programm, dazu Spiel und Sport, Natur und Gesang, Lagerfeuer-Romantik und Waldläuferkunde etc.

BILD: Günter Stiff mit einer jüngeren und einer älteren MITarbeiterin in unserem Innenhof

Im Vergleich zum verwandten Pfadfindertum war die Jugendbewegung stärker geistig ausgerichtet, gleichsam „philosophischer“ geprägt. Typisch daher auch, daß sich Hans Tantow dem dänischen christlichen Existentialisten Kierkegaard und dem Dichter Hermann Hesse verbunden fühlte.

Jugendbewegte waren erfüllt von einer „Sehnsucht nach dem Absoluten“, einem Sich-Ausstrecken nach den großen Idealen unseres Da-seins, von den tiefen Fragen nach dem So-sein von Mensch und Welt, von Zeit und Ewigkeit. Als gläubiger Katholik fand Hans seine Antworten in der christlichen Botschaft, die uns Heilszuversicht und Trost verleiht über den Tod hinaus.

Von diesen hoffnungsfrohen Gedanken war bei aller Trauer und Wehmut auch die Totenliturgie für Hans Tantow auf dem Friedhof von Kirchhatten geprägt. Das Requiem und die Beisetzung erfolgten im überlieferten lateinischen Ritus gemäß dem Wunsch des Verstorbenen, dem die Tradition der Kirche immer ein Herzensanliegen war, auch in gottesdienstlicher Hinsicht.

BILD: Klassische Liturgie mit Sarg und Porträtbild in der Friedhofskapelle

Pater Martin Linner von der Ordensgemeinschaft „Diener Jesu und Mariens“ (SJM) feierte die hl. Messe und hielt eine glaubenstiefe Predigt, sein Mitbruder Manfred Hiener diente als einer der Ministranten.

Gemeinsam mit unserer CF-Autorin und Familienmutter Cordula Mohr aus Rheine fuhren wir nach Kirchhatten, um unserem früheren freien MITarbreiter das letzte Geleit zu geben und für ihn zu beten in der frohen Zuversicht, daß GOTT die Sehnsucht seines Herzens erfüllen möge in der unvergänglichen Freude des Himmels.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Katholische Ordensfrau als beste Lehrerin für Naturwissenschaften ausgezeichnet

Die Ordensfrau Christine Brück bzw. Schwester Christamaria aus Vallendar ist von der EWE-Stiftung als beste deutsche Lehrerin für Naturwissenschaften mit dem Klaus-von-Klitzing-Preis 2020 geehrt worden. Die Auszeichnung ist mit 15.000
Euro dotiert ist und bezieht sich im Titel auf den Physik-Nobelpreisträger Klaus von Klitzing.

Die EWE-Stiftung würdigt gemeinsam mit der Universität Oldenburg
mit diesem Preis hervorragende Leistungen und Einsatz in den MINT-
Fächern
(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Die 44-jährige Nonne, die sich gegen 48 Bewerber durchsetzte, unterrichtet an der Schönstätter Marienschule – einer reinen Mädchenschule – in Vallendar katholische Religion, Mathematik und Informatik.

Gewürdigt werden mit der Auszeichnung ihre Informativ-Erfolge in der Realschule mit Gymnasium, ihre Praxiskontakte in die Wirtschaft und ihr Einsatz auch außerhalb des Unterrichts sowie ihre Arbeitsgemeinschaft Robotik, eine mobile Einsatzgruppe bei digitalen Pannen in der Schule.