Neues Selbstbewußtsein für die „Mütter heute“

Von Christa Meves

Der Fe-Medienverlag hat meine Broschüre „Mütter heute“ mit dem Untertitel: „entwertet, beraubt, vergessen“ in der vierten Auflage weiter in die Öffentlichkeit rollen lassen.

Zwar enthält dieses Büchlein für wackere Mütter auch Trost, Hoffnung und viel Anerkennung ihres opferreichen Lebens; aber sein Ziel besteht darin, mit Trauer über die gefährliche Ausrichtung unseres Zeitgeistes durch die Abwertung der Mutterschaft ihren höchsten Wert aller Werte noch einmal herauszuheben, zumal diese Fehleinschätzung, die bei uns seit 50 Jahren im Schwange ist, schon jetzt schwere negative Folgen zeitigt und täglich mehr davon produziert.

Das muss doch wenigstens ins Bewusstsein der Bevölkerung – vorab in die Hirne der jungen Frauen-Generation; denn es sind Frauen, die durch diese einseitige Fehlausrichtung in ihrem Leben die größten Einbußen an Glück und Lebenserfüllung und dazu einen Mangel an innerer Sinnerfüllung durchzustehen haben, besonders ab der Lebensmitte, nachdem die Kinder herangewachsen sind.

Das zeigt sich schon heute – und zwar nicht nur bei den Frauen allein, die wegen ihrer ansehnlichen Erwerbstätigkeit auf eine Familienbildung verzichtet haben, sondern auch  geradezu als eine Tragödie in den Familien, die den Sirenenklängen des Zeitgeistes folgten und die Kinder vom Babyalter ab in fremde Hände gaben; denn diese Kinder lassen häufig eine Bindung an die Familie und damit auch eine dankbare Haltung ihren Müttern gegenüber vermissen.

Stattdessen sind die Sprösslinge ohne Heimatgefühle für die Familie abgedriftet – und auf die Idee, sich um die alten, womöglich gar hinfällig werdenden Eltern zu kümmern, kommen sie gar nicht erst. Was ist das für eine Tragödie!

Dieser nun immer häufiger vorkommenden Situation gibt die kleine Schrift deswegen auch Raum. Aber im Grunde ist diese traurige Bilanz nicht als ein (mir nicht zustehender) Vorwurf an diese Personengruppe gedacht, sondern sie ist pointiert vor allem an den Mainstream in den Medien und an die Verantwortlichen in Institutionen gerichtet, und zwar an solche, die durch ihre Mächtigkeit sehr bewusst die Weichen in die einseitige Richtung einer unzureichenden Wertschätzung der mütterlichen Familienarbeit, ja, in Richtung der direkten Abwertung der Mütter haben stellen können.

Zur Zeit sind die Weichen so festgezurrt, dass für manche junge Eltern überhaupt keine Entscheidungsmöglichkeit mehr darüber besteht, zunächst länger als im ersten Lebensjahr bei ihrem Kind zu bleiben; sie müssen Geld verdienen, damit die Familie existieren kann.

Doch die Fremdbetreuung im Baby- und Kleinkindalter verursacht fast immer Verhaltensstörungen, mag die Krippe noch so gut sein. Die negativen Auswirkungen durch Ungebundenheit der Kinder brauchen nicht einmal mehr als alleiniges Argument warnender Fachleute zu gelten.

Heute haben wir durch die Hirn- und Hormonforschung einen zuverlässigen Zuwachs an Wissen über die Entfaltungsbedingungen des Menschen bekommen. Deshalb darf die gesunde Gedeihlichkeit der Familie in keinem Staatswesen vernachlässigt werden. Und eine negative Einstellung zur Frau als Mutter darf deshalb auch nicht von einer schweigenden Mehrheit gutgeheißen werden.

Diese Einsicht bedarf des Wissens, dass man mit Kindern nicht umgehen kann wie mit Figuren auf einem Schachbrett, sie bedürfen der selbstlosen Liebe der Mütter mit starken Vätern an ihrer Seite. Doch dieses instinktive Wissen um warmherzige Liebe für ihre Kinder ist bei gesunden Frauen ohnehin schon von Natur vorhanden.

Wir brauchen nur unseren natürlichen Impulsen nachzugehen, dann verhalten wir uns auch, wie sich das unser Schöpfer gedacht hat, als er die Menschen schuf, und mit seinem Segen belohnt, wenn das von wissenden, verantwortungsbewussten Gesellschaften verwirklicht wird.

Die unzureichende, ja gefährlich falsche Mainstream-Einstellung hierzulande hat mich im 96. Lebensjahr noch einmal dazu gebracht, nach meinen jahrzehntelangen Warnungen allen noch einmal die Wahrheit zuzurufen:

Wer die Mütter entwertet, beraubt und vergisst, zerstört das Gedeihen der gesamten Gesellschaft!

Von allen sollten die Mütter geachtet und dankbar respektiert werden, denn ohne ihre Anerkennung geht es nicht! Nur so können sie in fröhlicher Opferbereitschaft gelebte Liebe und Wärme ausstrahlen. Ohne Mütter lässt sich nicht leben, ohne ihre Unermüdlichkeit gibt es keine Zukunft!

Buch-Daten: Meves, Christa: Mütter heute. Christiana-Verlag im Fe-Medienverlag, Kisslegg Immenried, 4. Aufl., 2020 (2 Euro).

WEITERE BÜCHER von Christa Meves im Fe-Verlag: https://www.fe-medien.de/Buecher/ausgewaehlte-Autoren/Christa-Meves


5 Kommentare on “Neues Selbstbewußtsein für die „Mütter heute“”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Henri de Lubac: Europa braucht ein männlicheres Christentum

    https://renovatio.org/2018/04/henri-de-lubac-die-kulturelle-notwendigkeit-eines-maennlichen-christentums/

    Vincenzo Turchi: Das kulturrevolutionäre Wesen der Genderideologie

    https://renovatio.org/2018/03/vincenzo-turchi-das-kulturrevolutionaere-wesen-der-genderideologie/

    John Gray: Die Mächte des Chaos erheben sich

    https://renovatio.org/2020/06/john-gray-die-maechte-des-chaos-erheben-sich/

    Möchten sie zu Schule und Bildung eine kleine neurolinguistische „Seelenmassage“ – Medien-Manipulation mit NLP-Tricks

    https://www.zeit-fragen.ch/archiv/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

    https://www.zeit-fragen.ch/

    Francis Fukuyama: Der Liberalismus und die Rückkehr der Identitätsfrage

    https://renovatio.org/2018/03/francis-fukuyama-der-liberalismus-und-die-rueckkehr-der-identitaetsfrage/

    Peter Turchin: Westliche Gesellschaften stehen vor einer Zivilisationskrise

    https://renovatio.org/2020/12/peter-turchin-westliche-gesellschaften-stehen-vor-einer-zivilisationskrise/

    Peter Turchin: Westliche Gesellschaften stehen vor einer Zivilisationskrise

    Francis Fukuyama: Die Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch Vielfalts-Ideologien

    Neuheidnische und antichristliche Tendenzen im Feminismus

    https://renovatio.org/2018/10/neuheidnische-und-antichristliche-tendenzen-im-feminismus/

    David Engels: Laizismus ist die falsche Antwort auf islambezogene Herausforderungen

    https://renovatio.org/2020/12/alexander-solschenizyn-die-christliche-haltung-im-angesicht-des-todes/

    Alexander Solschenizyn: Die christliche Haltung im Angesicht des Todes

    https://renovatio.org/2020/12/alexander-solschenizyn-die-christliche-haltung-im-angesicht-des-todes/

    Andreas Rödder: „Cancel Culture“ als Angriff auf westliche Gesellschaftsordnungen

    https://renovatio.org/2020/12/andreas-roedder-cancel-culture-als-angriff-auf-westliche-gesellschaftsordnungen/

    Paul Collier: Solidarische Gesellschaften brauchen Patriotismus

    https://renovatio.org/2020/12/paul-collier-solidarische-gesellschaften-brauchen-patriotismus/

    Josef Isensee: Das Christentum und die Selbstbehauptung des freiheitlichen Staates

    https://renovatio.org/2020/12/josef-isensee-christentum-und-gesellschaftliche-selbstbehauptung/

    Liken

  2. Holger Jahndel sagt:

    Kategorie: Gesellschaft, Panorama | 2019-06-03
    Emotionale Frauen und egoistische Männer sind ein Dorn im Auge einer Feministin, aber – ob sie es wollen oder nicht – Männer und Frauen sind unterschiedlich. Sie gegeneinander auszuspielen, bedeutet, zum Elend und zur endgültigen Implosion der Gesellschaft beizutragen.

    https://www.epochtimes.de/panorama/maenner-und-frauen-mythen-des-unterschieds-a2887400.html

    Leseprobe: Die Auflösung der Familien im Namen der Gleichberechtigung
    Kategorie: Meinung | 2019-01-03
    Frauen sind in den letzten Jahrzehnten ihrer Würde beraubt worden – und Männer ihrer Verantwortung. Die Unantastbarkeit der Familie wurde mit Füßen getreten. Wie geschah das?

    https://www.epochtimes.de/meinung/die-aufloesung-der-familien-im-namen-der-gleichberechtigung-a2707465.html

    Leseprobe: Die Diktatur der politischen Korrektheit – Wie der Kommunismus Familien im Westen zerstört
    Kategorie: Meinung | 2019-01-02
    Ein Blick in die Geschichte der sozialen Entwicklung: In den 60er Jahren hieß es „Make love, not war.“ Doch die Ergebnisse der feministischen Bewegung führten zu zerbrochenen Familien, entarteten Beziehungen und verwirrten Geschlechterrollen.

    https://www.epochtimes.de/meinung/die-diktatur-der-politischen-korrektheit-wie-wurde-die-traditionelle-familie-voellig-zerstoert-a2707440.html

    Leseprobe: Die traditionelle Familie und ihre Zerstörung
    Kategorie: Meinung | 2019-01-02
    Eine stabile Gesellschaft beruht auf stabilen Familien – denn Eltern vermitteln ihren Kindern traditionelle Tugenden wie Dankbarkeit, Geduld, Ausdauer und vieles mehr. Wer die Familien zerstört, zerstört die Gesellschaft.

    https://www.epochtimes.de/meinung/die-zerstoerung-der-familien-a2707413.html

    „Gender Mainstreaming“ und die Rolle der UNO (Teil 2)
    Kategorie: Ausland, Video | 2018-03-04
    Die Gender Feministen sagen: „Heutzutage müssen die Frauen arbeiten gehen“. Was sie nicht sagen, ist, dass sie dafür gearbeitet haben, dass die Frauen arbeiten gehen müssen. Die für Frauenforschung in der UN verantwortlich Behörde hat sich dieser Auffassung angeschlossen. Ein Gastbeitrag (Teil 2) zu den Zusammenhängen von Christl R. Vonholdt.

    https://www.epochtimes.de/politik/ausland/gender-mainstreaming-und-die-rolle-der-uno-teil-2-a2353168.html

    Demokratie versagt in Berlin: „Marsch der Frauen“ illegal blockiert – Polizei räumte nicht
    Kategorie: Deutschland, Video | 2018-02-18
    Ein harter Schlag gegen die Demokratie waren die illegalen und polizeilich geduldeten linken Blockaden gegen den „Marsch der Frauen“ in Berlin, der von der Frauenrechtlerin Leyla Bilge organisiert wurde. Unter den Gegendemonstranten befanden sich auch hochrangige Politiker der Grünen und Linken.

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/demokratie-versagt-in-berlin-marsch-der-frauen-illegal-blockiert-polizei-raeumte-nicht-a2352110.html

    Die traditionelle Familie wird durch den modernen Feminismus zerstört
    Kategorie: Gastkommentar, Lifestyle, Wissen | 2018-02-12
    Feminismus redet Frauen ein, Männer als Feinde zu sehen, ihre weiblichen Eigenschaften abzulegen und männliche Charakterzüge anzunehmen. Im Feminismus geht es darum, den Mann zu besiegen, anstatt ihn als einen komplementären Partner zu sehen. Ein Beitrag von André Barmettler.

    https://www.epochtimes.de/wissen/die-traditionelle-familie-wird-durch-den-modernen-feminismus-zerstoert-a2345475.html

    Sexuelle Ungleichheit ist die Lösung, um dauerhaft lieben zu können

    https://www.epochtimes.de/wissen/gesellschaft/sexuelle-ungleichheit-ist-die-loesung-um-dauerhaft-lieben-zu-koennen-a2968451.html

    Liken

  3. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz zu Pädagogik und Didaktik und Kindern und Familie und Klagemauer.TV aus der Schweiz und Kindergarten und Schule und Psychologie und der christlichen Psychologin Christa Meves und siehe Eva Hermann und die Epoch Times Deutschland Zeitung zu Feminismus und Genderismus und Gender Ideologie bis hin zur Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern teilweise schon in KIndergarten und Schule bis hin zur Pädophilie und siehe auch zu Feminismus und Sozialismus und Kommunismus und Maoismus und den Verbrechen der KP Chinas und Postmoderne usw.

    https://www.zeit-fragen.ch

    Liken

  4. Holger Jahndel sagt:

    CHINA

    Hongkongs Kardinal warnt Papst vor „Ausradierung der wahren Kirche in China“
    Epoch Times25. Oktober 2018 Aktualisiert: 25. Oktober 2018 15:58

    https://www.epochtimes.de/china/hongkongs-kardinal-warnt-papst-vor-ausradierung-der-wahren-kirche-in-china-a2684654.html

    https://www.epochtimes.de/

    THEMA

    Wie der Teufel die Welt beherrscht

    https://www.epochtimes.de/themen/wie-der-teufel-die-welt-beherrscht

    https://www.epochtimes.de

    THEMA

    „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“ (Karl Marx)

    https://www.epochtimes.de/themen/kommunistische-idee-heute-und-gestern

    THEMA

    Organraub

    https://www.epochtimes.de/themen/organraub-genozid-transplantation

    Buch

    Beile Ratut hinterfragt in einem Essay das „westliche Denken“ der Kirchen

    Von
    PP-Redaktion –
    20. März 20190

    Die deutsch schreibende Finnin Beile Ratut, für Matthias Matussek die „wahrscheinlich … unterschätzteste Autorin des gegenwärtigen Literaturbetriebs“, rechnet in ihrem Essay „Das Fanal des Ego auf den Stufen zur Kirche“ knallhart und eloquent mit dem Denken der Kirchen der westlichen Welt ab. Ein Gastbeitrag von Rainer Buck

    https://philosophia-perennis.com/2019/03/20/beile-ratut-hinterfragt-in-einem-essay-das-westliche-denken-der-kirchen/

    https://philosophia-perennis.com/

    Liken

  5. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch Eva Hermann und die christliche Psychologin Christa Meves und die Soziologin Gabriele Kuby und Birgit Kelle und die Epoch Times Deutschland Zeitung und Frau Prof. Annika Da(h)lström und auch Pravda.TV zum Thema Pädophilie und Kopp News usw. .
    Siehe auch die Epoch Times Deutschland Zeitung zu den Ideen und Ideologien des Feminismus und Genderismus und der Gender Ideologie und des Gender Mainstreaming und der Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern und der Postmoderne und des Genderismus und des Sozialismus und Kommunismus und Anarchismus und Maoismus und Judith Reisman und James DeMeo aus den USA und das internationale Schiller-Institut und das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz und das internationale Nexus-Magazin und so weiter.

    Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s