Einigung mit Großbritannien dank großer Geschlossenheit der EU

Nach elf Monaten zähen Ringens haben sich die EU und das Vereinigte Königreich in der Nacht zum Donnerstag auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Dazu erklärt die stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katja Leikert:

„Die CDU/CSU-Fraktion begrüßt den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Die Einigung sehen wir mit großer Erleichterung, da ein Scheitern auf den letzten Metern nicht auszuschließen gewesen war.

Der Erfolg hat wie immer viele Väter. Der EU-Unterhändler Michel Barnier hat unermüdlich und pragmatisch für ein Abkommen gekämpft. Dabei hat er stets einen engen Draht zu den EU-Institutionen und den nationalen Regierungen gehalten und so die Einheit der EU in beeindruckender Art und Weise gewahrt. Auch die Kanzlerin hat als Vertreterin der deutschen Ratspräsidentschaft einen wichtigen Beitrag geleistet, um die Reihen der EU geschlossen zu halten. 

Die Gewinner der Einigung sind nun die Händler, Unternehmer und Arbeitnehmer auf beiden Seiten des Ärmelkanals. Gewonnen haben auch diejenigen, die weiterhin an eine enge Partnerschaft der britischen Inseln mit dem europäischen Festland glauben.

Dass die Gespräche so lange dauerten, dass die Partner so hart miteinander gerungen haben, zeigt, wie stark die Symbiose nach Jahrzehnten der Mitgliedschaft in der EU auf so vielen Ebenen war – kulturell, wirtschaftlich, politisch, militärisch und auf Verwaltungsebene. Für uns ist daran auch der Mehrwert der EU eindrücklich abzulesen. 

Es ist die aufrichtige Hoffnung der CDU/CSU-Fraktion, dass mit der vorliegenden Lösung ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konflikts verhindert werden kann. Premierminister Johnson muss dafür weiter alles in seiner Macht Stehende tun.

Die EU darf sich nicht auf dem Erfolg ausruhen: Sie muss ihr Möglichstes tun, um schnell eine umfassende Sicherheitspartnerschaft, die auch Bereiche wie Terrorabwehr und militärische Zusammenarbeit umfasst, auf die Beine zu stellen.“


Paderborner Erzbischof Becker verteidigt die Weihnachtsmessen

Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hat die Entscheidung der Katholischen Kirche verteidigt, an Präsenz-Gottesdiensten zu Weihnachten festzuhalten. „Gottesdienste sind in meinen Augen existenzrelevant. Ich bekomme täglich Zuschriften, in denen wir gebeten werden, dass die Gottesdienste stattfinden können“, sagte der Oberhirte von knapp 1,5 Millionen Katholiken im Interview mit dem WESTFALEN-BLATT.

Auch zum abweichenden Vorgehen der Evangelischen Landeskirche von Westfalen sowie der Lippischen Landeskirche, auf Präsenz-Gottesdienste zu verzichten, äußerte sich der Erzbischof: „Ich kann auch unsere evange­lischen Mitchristen verstehen, dass sie es anders machen.“

Zudem hob Becker die Bedeutung der Präsenz-Gottesdienste noch einmal ausdrücklich hervor: „Die Hygienekonzepte sind sehr klar und bewährt. Ich glaube auch, dass unsere Gottesdienste stark von der persönlichen Begegnung leben und auf Dauer nicht einfach durch digitale Formate ersetzt werden können.“

Becker sieht in den Einschränkungen durch die Coronakrise auch eine Chance. „In diesem Jahr wird uns aber vielleicht auch besonders bewusst: Es geht jetzt um den Kern! Weihnachten müssen wir nicht retten, wie manche sagen, auch in Coronazeiten nicht. Weihnachten rettet uns!“

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/vermischtes/6cd417f8d28cd32

Foto: Bistum Regensburg


Gottes Gnade will alle Menschen retten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Tit 2,11-14.

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten.

Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus.
ER hat sich für uns hingegeben, um uns von aller Schuld zu erlösen und sich ein reines Volk zu schaffen, das ihm als sein besonderes Eigentum gehört und voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun.

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