Am Stephanstag an verfolgte Christen erinnern

Jedes Jahr am 26. Dezember gedenken Christen der verfolgten und bedrängten Glaubensgeschwister in aller Welt. Hermann Gröhe, Religions-Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Prof. Dr. Heribert Hirte, Vorsitzender des Stephanuskreises der Fraktion, erklären dazu u.a.:

Hermann Gröhe: „Der aktuelle Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit zeigt eines deutlich: Verfolgung und Bedrohung von Menschen aufgrund ihres Glaubens oder Nicht-Glaubens nehmen – zum Teil dramatisch – zu. Drei von vier Menschen leben in Ländern, in denen die Religionsfreiheit eingeschränkt wird.

Es ist und bleibt dringend geboten, dass sich die Bundesrepublik Deutschland – gerade in der Außenpolitik und der Entwicklungszusammenarbeit – für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit einsetzt und wann immer möglich auf die Bedeutung dieses zentralen Menschenrechtes hinweist und seine Einhaltung einfordert.“

Heribert Hirte: „Blicken wir auf den Religionsfreiheitsbericht, zeichnet sich ein dramatisches Bild. Allein die Situation der Menschenrechte in China, im Iran oder in Pakistan sind eine Herkulesaufgabe für die internationale Gemeinschaft. Damit darf sich die europäische Außenpolitik angesichts der Situation vieler verfolgter Christen in der Welt und all der anderen bedrängten religiösen Gruppen nicht zufriedengeben.

Wir müssen mehr einfordern, ansonsten verliert der diplomatische Dialog seinen Zweck. Das gilt für die CDU/CSU nicht nur am heutigen Stephanustag. 

Die Einhaltung der Menschenrechte muss im Mittelpunkt wirtschaftlicher Kooperationen stehen. Personen, die in Wirtschaft und Politik tätig sind, müssen Politiker sowie Wirtschaftspartner in Ländern, in denen wir die Verletzung der Religionsfreiheit oder anderer Menschenrechte erkennen, immer wieder an die hohe Bedeutung der Menschenrechte erinnern.“

Bild: Evita Gründler


6 Kommentare on “Am Stephanstag an verfolgte Christen erinnern”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Kirchfahrter Archangelus | 14. Juli 2019 um 07:35 | Kategorien: Franziskakophonie, Geopolitische und -strategische Umgestaltung, Globale Signatur einer Prozesskontrolle, Globale System-Transformation (GST), Perspektivische Vorbereitung durch internationale Pilotprojekte, Postkatholische Restrukturierung, Signale des Schismas/der Apostasie, Stimme der Anderen, Versuchslabor VR China, Versuchsmodelle einer Religionskontrolle | URL: https://wp.me/p6Z5hQ-5kc
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    Danke für dein Vertrauen in WordPress.com

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    https://kirchfahrter.wordpress.com/

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger mit seiner „Philosophia perennis“ – siehe auch und Birgit Kelle und die Kopp News zur Thematik

    https://philosophia-perennis.com/

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Jihad Watch by Robert Spencer, BLOG zu Islam und Islamismus und Islamisten usw.

    http://www.jihadwatch.org siehe dazu auch die Artikel des internationalen Gatestone-Institutes und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger und die Kopp News des Kopp Verlages und James DeMeo

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Warum sind viele Missionswerke freimaurerisch unterwandert?

    http://hauszellengemeinde.de/missionswerke-freimaurer/

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger dazu.

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