Prophetin und Witwe: Hanna im Tempel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 2,36-40.

In jener Zeit lebte eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt;
nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.

In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des HERRN vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.
Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.

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2 Kommentare on “Prophetin und Witwe: Hanna im Tempel”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Können sie mir vielleicht eine Quelle nennen, wo ich sämtliche im Neuen und Alten Testament der Bibel zitierte Schriften und Apokryphen finden kann, aus welcher die Bibel zitiert oder auf die sie Bezug nimmt bzw. sich bezieht oder die sie als Quellen und Autoritäten anführt? Ich habe den Artikel auf der „Hauszellen-Gemeinde“-Website als durchaus informativ dazu und mit Interessen gelesen. Ich möchte sie hiermit u.a. auch auf den Barnabas-Brief hinweisen, der im Urchristentum durchaus noch als apostolische Schrift vielfach zum biblischen Kanon gezählt wurde, dann aber in der katholischen Westkirche verloren ging. Er zitiert in der Tat auch aus 4. Esra als Bestandteil der Septuaginta-Bibel und der jüdisch-alexandrinischen ägyptisch-hellenistischen „Weisheitsliteratur“ (welche noch heute etwa zum breiteren und engeren Bibel-Kanon der Kopten-Äthiopiens gehört, wie auch das äthiopische Henoch-Buch der koptisch-äthiopischen Tewahedo-Kirche und das Jubiläen-Buch) und eben aus dem äthiopischen Buch-Henoch. Er könnte für sie von Interesse sein. Speziell zum Propheten Daniel als „Rab-Mag“ mit dem Amt des Obersten bzw. Vorstehers der sterndeutenden Magier-Priester bzw. „Magoi“ in der „Weisheitsliteratur“ des Alten Testamentes der Bibel verweise ich auf folgende unten stehende Links. Die „Magoi aus dem Osten“ im Neuen Testament der Bibel kannten und bestätigten diese Prophezeiung des Propheten Daniel vom Kommen des „Menschensohnes“ (ein spiritueller Hoheitstitel), welchen Titel auch Jesus Christus selbst noch im Neuen Testament der Bibel auf sich selbst anwandte, er zitierte auch persönlich direkt speziell aus der „Weisheitsliteratur“ der Bibel usw.

    Der Barnabas-Brief – bereits im Codex Sinaiticus als einer Bibel-Handschrift aus dem 4. Jahrhundert erhalten

    https://de.wikipedia.org/wiki/Barnabasbrief

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