Fristentötung in Argentinien eingeführt

Der argentinische Kongress hat am 31. Dezember 2020 Abtreibung bis zur 14. Schwangerschaftswoche allgemein straffrei gestellt. Bisher waren in Argentinien die Fälle von Vergewaltigung und Gesundheitsgefährdung der Mutter zulässige Gründe für eine Abtreibung. Auf eine sonstige Tötung ungeborener Kinder standen bis zu 4 Jahre Haft.

Kritik kam von argentinischen Priestern, Papst Franziskus und der argentinischen Bischofskonferenz: „Die argentinische Kirche wird sich weiter mit Entschlossenheit und Leidenschaft für den sorgsamen Dienst am Leben einsetzen. Dieses Gesetz wird die Spaltungen in unserem Land weiter vertiefen. Wir bedauern zutiefst, dass die politische Führung sich so weit von den Gefühlen des Volkes verabschiedet hat.“

Quelle: Jugend für das Leben (Österreich)


12 Kommentare on “Fristentötung in Argentinien eingeführt”

  1. Clarissa sagt:

    Peinliche Frage: Wer hat die „Fristentötung“ erfunden?
    Ebenso peinliche Antwort: Die Katholische Kirche in Form der „Sukzessivbeseelung“, welche von 1140-1869, unterbrochen von 1588-1591 im röm.-kath. Kirchenrecht galt.
    Siehe im Internet unter dem Suchbegriff: „Sukzessivbeseelung“ und „Abtreibung: Wann ist der Mensch ein Mensch?“
    Nach dieser Sukzessivbeseelung war ein männlicher Embryo nach 40, ein weiblicher erst nach 90 Tagen „beseelt“.
    Wie man aus dem Studium der vorgenannten Internetseiten erfährt, durften Frauen in diesem Zeitraum abtreiben, ohne exkommuniziert oder ins Gefängnis geworfen zu werden.
    Diese Sukzessivbeseelung war eine Fristenlösung, meinetwegen auch Fristentötung, weil man sowohl bei der heutigen Fristenlösung als auch der Sukzessivbeselung davon ausging, dass zu Beginn der Schwangerschaft noch kein „Mensch“ existiere.
    Und Herr Gratian, der „Vater des römisch-katholischen Kirchenrechtes“, sagte: „Wer abtreibt, bevor die Seele im Leib ist, ist kein Mörder!“

    Sehr ärgerlich, dass h e u t e viele Katholiken die Tatsache der Sukzessivbeseelung nicht wissen.
    Vorschlag:
    Man sollte allen katholischen ABtreibungsgegnern in einer „Pflichtberatung“ wie beim Schwangerschaftsabbruch die Tatsache der Sukzessivbeseelung mitteilen. Wer dann meint, immer noch gegen Abtreibung zu sein, soll es meinetwegen sein.
    Aber man muss die Tatsache der Sukzessivbeseelung kennen, bevor man einen pseudo-christlichen Kreuzzug gegen Abtreibung führt.

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    • Guten Tag,
      diese Sache ist mir seit vierzig Jahren bekannt – Sie übersehen, daß
      1. Abtreibung auch im Frühstadium abgelehnt wurde, aber nicht als Mord angesehen
      2. damals die embryonalen Erkenntnisse fehlten – und als diese klar waren, änderte sich das Kirchenrecht.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Gender-Ideologie und Sprache
    Es geht um unsere Seele
    17. März 2019 23 Kommentare
    …Bewegungen aufeinanderprallen. Gutmeinenden unterwerfen sich freiwillig dem Sprachdiktat Auf der einen Seite das Volk, das „frei Schnauze“ reden will, die schlichten Pragmatiker, die Sprachliebhaber und die Verteidiger von Tradition und…

    weiter

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/es-geht-um-unsere-seele/

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Papst Leo XIII. – 1870 bereits fortschrittlicher als der Islam heute: „dass es innerhalb des göttlichen Naturrechts gewisse Menschenrechte gebe“ © Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons, via Wikimedia Commons
    ETHIK
    Der Heilige Stuhl, der Islam und die UN-Menschenrechtscharta
    Von David Berger -2. August 201713

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

    Ein Gastbeitrag von Franz Deckenbrock

    Die Menschenrechte stellen jene Rechte dar, die einzelne Personen vom Staat einfordern können. Der Heilige Stuhl ist einer der wenigen Staaten, die diese Rechtsforderungen der Vereinten Nationen nach wie vor ablehnen. Auch die Europäische Menschenrechtskonvention wurde bisher vom Heiligen Stuhl nicht unterzeichnet.

    Der Grund: Bis heute stellt die Katholische Kirche das Recht Gottes höher als das Menschenrecht, Naturrecht versus Menschenrecht. Gegen das Recht
    des Menschen, über sich selbst zu bestimmen, argumentieren die Päpste mit dem Naturrecht, dem sich der Kirche nach die Menschen unterzuordnen haben.

    Die Kirche und die Menschenrechte ist ein Thema, das die Päpste seit 1789 beschäftigt. Die Ausrufung der Menschenrechte während der Französischen Revolution überraschte die Kirche. Vor allem war Papst Pius VI. über das Verhalten des französischen Klerus angesichts der Menschenrechtserklärung überrascht.

    https://philosophia-perennis.com/

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Mit dem Teufel im Bunde
    Kultur
    09. April 2004
    JF
    Keine Kommentare

    https://jungefreiheit.de/kultur/2004/mit-dem-teufel-im-bunde/

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Papst Franziskus und die Familie
    Lebende, die dem Tod zujubeln
    24. Juni 2018 36 Kommentare
    …gottgewollte zwischen allen modernen Neudefinitionsversuchen von Familie hervorhob. Eine deutliche Abfuhr für die „Homo-Ehe“ und die konstruierten Familienideen der Gender–Ideologen. Dabei hatte doch gerade die deutsche LGBT-Lobby so große Hoffnungen…

    weiter

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/lebende-die-dem-tod-zujubeln/

    Gabriele Kuby, Soziologin zu Gender Ideologie und Gender Mainstreaming und Zwangs- und Frühsexsualisierung von Kindern http://www.gabriele-kuby.de

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  6. Holger Jahndel sagt:

    Siehe zur Kritik des Feminismus auch Esther Vilar und Birgit Kelle und Kerstin Steinbach und Eva Hermann und Christa Meves und Gabriele Kuby.

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Ashley Bratcher spielt Abby Johnson, die von der Leiterin einer Abtreibungseinrichtung zur Lebensschützerin wird.Die Läuterung der pro-choice-Aktivistin
    Premium Inhalt
    Die Grausamkeiten vorgeburtlicher Kindstötung zeigt der Spielfilm „Unplanned“ anhand der Erfahrungen einer ehemaligen Leiterin einer Einrichtung des Abtreibungs-Dienstleisters „Planned Parenthood“.

    https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/film-kino/die-laeuterung-der-pro-choice-aktivistin;art4883,212804

    BRYAN, TEXAS
    Die Läuterung der pro-choice-Aktivistin
    Die Grausamkeiten vorgeburtlicher Kindstötung zeigt der Spielfilm „Unplanned“ anhand der Erfahrungen einer ehemaligen Leiterin einer Einrichtung des Abtreibungs-Dienstleisters „Planned Parenthood“.

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