Stralsund: Pfleger erhielten zu hohe Impf-Dosis

Wegen individueller Fehler bei der Aufbereitung des Impfstoffes ist acht Mitarbeitern eines Pflegeheims in Stralsund die fünffache Dosis des Corona-Impfstoffs verabreicht worden. Nach dem Vorfall am Sonntag seien die sieben Frauen und ein Mann nach Hause geschickt worden.

Der Landrat des Kreises Vorpommern-Rügen, Stefan Kerth, sagte, vier der acht Betroffenen hätten sich zur Beobachtung vorsorglich in einem Krankenhaus aufnehmen lassen. Sie zeigten grippeähnliche Symptome. Drei davon sind inzwischen wieder zuhause.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/nach-impf-unfall-in-stralsund-vier-menschen-im-krankenhaus-2841881412.html


Gendersprachliche Ausgrenzung von Männern

Von Hubert Hecker

Es sind teilweise kabarettistische Kapriolen, die die Gendersternsprache hervorbringt. Insbesondere bei Wortableitungen und Komposita sind zahlreiche Kandidat*innen für das Lachwort des Jahres zu erwarten. 

Das bekannte Witzwort vom Bürger*innensteig wird noch übertroffen durch die Bürger*innenmeister*innen. Weitere Favoriten sind Ladendieb*innenstahl oder LKW-Führer*innenhaus. Auch das Wort Außenvertreter*innen hat Fastnachtsreife. 

Nicht mehr lustig ist dagegen die semantische Verwirrung durch den Gender-Neusprech, der vereinzelt auch in die Kirche eindringt.

Bei der Ansprache ‚liebe Christen‘ haben sowohl das feminine Adjektiv ‚liebe‘ wie auch das maskuline Nomen ‚Christen‘ geschlechterinklusive Bedeutungen. Grammatisch werden solche Wortkategorien als ‚generisch‘ bezeichnet, abgeleitet vom lateinischen ‚genus‘. Sie beinhalten alle geschlechtsdifferenten Mitglieder einer Gattung oder Gruppe. So umfassen die generischen Begriffe ‚der Mensch‘, ‚die Person‘ oder ‚das Volk‘ jeweils Männer, Frauen und Kinder.

Davon sind die geschlechtsspezifischen Wortmodifikationen zu unterscheiden. Alle Worte mit der angehängten Silbe -in bezeichnen ausschließlich weibliche Personen. In einer Versammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) ist die Anrede an die Zielgruppe als ‚liebe Mitchristinnen‘ korrekt.

Wenn dagegen in einem Pfarrbrief die Gesamtheit der Gemeinde mit ‚liebe Mitchrist*innen‘ angeredet wird, dann sind mit einem solchen Sprechakt alle Männer und Jungen aus der Gemeinschaft der Katholiken ausgeschlossen. An dieser sprachlichen Exkommunikation ändert auch der Genderstern nichts, denn damit sollen sich nur die sogenannten LSBTIQ-Personen angesprochen fühlen.

Genderaktivisten wollen das generisch-inklusive Maskulinum als vermeintlich frauendiskriminierend generell durch das angeblich geschlechterübergreifende feminine Genderstern-Konstrukt ersetzen. In Wirklichkeit würde mit dem exklusiven Femininum (mit der Endung -in) ein männerausschließendes Sprachmuster etabliert werden.

Die gesellschaftliche Brisanz dieser grammatischen Willkür wird an der Modifikation des Wortes ‚Judenverfolgung‘ deutlich: Bei der gendersprachlichen Verwandlung des Begriffs in ‚Jüd*innenverfolgung‘ würde der explizite sprachliche Ausschluss von jüdischen Männern und Jungen aus den Nazimorden an Juden einer halben Holocaustleugnung gleichkommen.

.


Unionsfraktion: Debatte über Verbot von Privilegien für Geimpfte ist „verfrüht“

Medienberichten zufolge prüft die SPD-Bundestagsfraktion ein gesetzliches Verbot der Privilegierung (Bevorzugung) von Corona-Geimpften.

Hierzu reagiert die CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit einer Pressemitteilung von heute: ihr rechtspolitischer Sprecher Dr. Jan-Marco Luczak hält diese Diskussion für „verfrüht“ und „hypothetisch“, da es an Kapazitäten fehle, um alle zu impfen: 

„Für uns als Unionsfraktion ist und bleibt klar, dass es keine Impfpflicht geben wird. Auch keine Impfpflicht durch die Hintertür. Jeder kann und muss sich frei entscheiden können, ob er sich impfen lässt oder nicht. Eine Spaltung der Gesellschaft in Geimpfte und nicht Geimpfte wollen wir nicht.

Die von der SPD losgetretene Diskussion über ein Verbot der Privilegierung von Corona-Geimpften ist aber eine Phantomdebatte. Aktuell haben wir nicht genügend Kapazitäten, um alle Menschen zu impfen, die das wollen.

Solange dies so ist, stellt sich die Frage einer Privilegierung nicht, sie ist rein hypothetisch und verunsichert die Menschen nur. Denn einem Clubbetreiber bringt es gar nichts, wenn er Achtzigjährigen, die in den nächsten Wochen und Monaten geimpft werden, den Zutritt erlauben würde, den feierwilligen Zwanzigjährigen, die noch keine Impfmöglichkeit haben, dagegen nicht. Das gleiche gilt für Restaurants oder Supermärkte, die kaum einen Großteil ihrer bislang noch nicht geimpften Kunden aussperren werden. 

Anstatt mit verfrühten und hypothetischen Diskussionen über verfassungsrechtlich zudem zweifelhafte Verbote die Menschen zu verunsichern, sollten wir lieber alle Kraft darauf konzentrieren, möglichst schnell vielen Menschen den Impfstoff zur Verfügung stellen zu können.“


Unser PLAKAT zum Neuen Jahr 2021

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 €, vier Stück nur 6 €  – jeweils inkl. Porto (Betrag evtl. in Briefmarken vorwegsenden). – Per Tel. 0251 – 616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Unsere Erkenntnis und die Gebote Christi

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,3 ff:

Wenn wir die Gebote Christi einhalten, erkennen wir, dass wir IHN erkannt haben.
Wer sagt: Ich habe IHN erkannt, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm.

Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.
Wir erkennen daran, dass wir in IHM sind.
Wer sagt, dass er in IHM bleibt, muss auch leben, wie ER gelebt hat.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Will der IWF die Kreditwürdigkeit von Menschen durch Online-Schnüffelei ermitteln?

Der Internationale Währungsfonds IWF hat in einer Veröffentlichung vorgeschlagen, die Kreditwürdigkeit von Menschen mittels künstlicher Intelligenz aus dem Verlauf ihres Online-Suchverhaltens zu bestimmen.

Die bekannte Nachrichtenseite „Register“ findet das „nicht nur schockierend“, weil somit mehr Menschen an Kredite herankämen.

Stellen Sie sich vor, Ihr Bankinstitut erhält die Erlaubnis, den Suchverlauf Ihres Internetbrowsers zu analysieren: Einkäufe, Hobbies, politische Interessen, sexuelle Vorlieben…

Gruselig? Ja, natürlich – außer man ist begeisterter Anhänger einer globalistischen Agenda, die sich auch mit totalitären chinesischen Überwachungstechniken arrangiert hat.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.wochenblick.at/iwf-will-kreditwuerdigkeit-aus-internet-suchverhalten-ableiten/


Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 124 (123),2-3.4-5.7-8.

Hätte sich nicht der HERR für uns eingesetzt,
als sich gegen uns Menschen erhoben,
sie hätten uns lebendig verschlungen,
als gegen uns ihr Zorn entbrannt war.

Dann hätten die Wasser uns weggespült,
als hätte sich über uns ein Wildbach ergossen.
Die Wasser hätten sich über uns ergossen,
die wilden und wogenden Wasser.

Unsere Seele ist wie ein Vogel dem Netz des Jägers entkommen;
das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.
Unsere Hilfe ist im Namen des HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.

.


Kants Aufklärung gilt auch in Coronazeiten

Von Thomas May

Am 30. September 1784 schloss der deutsche Philosoph Immanuel Kant im preußischen Königsberg einen Text ab, der kurz darauf im Dezember-Heft der „Berlinischen Monatsschrift“ unter dem Titel „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ veröffentlicht wurde (https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/159_kant.pdf).

Er begann folgendermaßen:

AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

Es lohnt sich anlässlich des Phänomens Lockdown, der nicht nur in Deutschland, sondern europaweit den Bevölkerungen von oben in unterschiedlichen Varianten als alternativloses „Konzept“ der Viruseindämmung aufgezwungen wird und verfassungsmäßig verbürgte Grundrechte außer Kraft setzt, diesen bahnbrechenden Text der europäischen Geistes- und Ideengeschichte im Licht der aktuellen Corona-Regime zu reflektieren.

Unvermögen, Faulheit, Feigheit

Zunächst fällt auf: Sowohl das Unvermögen als auch der Mangel an Entschlusskraft und Mut, „sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“, sind in allen Schichten der Bevölkerung weit verbreitet, scheinen sich während der inzwischen fast einjährigen „Pandemie“-Zeit in die Zivilgesellschaften zunehmend „hineingefressen“ zu haben.

BILD: Kant entwickelte auch Ideen für Friedens-Ordnungen

Die Untertänigkeit, mit der die Maßnahmen und Vorschriften von den Bürger(inne)n unhinterfragt hingenommen werden, verweist auf die „selbstverschuldeten“ Defizite „Faulheit und Feigheit“ als „Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben“, wie Kant es formulierte.

Fremdbestimmung

Die „Leitung eines anderen“ ist in vielerlei Gestalt gegenwärtig und wirksam: (Regierungs-)Politiker, Wissenschaftler, Journalisten und Fernsehmoderatoren, (selbsternannte) Experten, (regierungsabhängige) Institutionen, die vorgeben zu wissen, wie das Virus zu besiegen ist, und über Kontaktverbote unser Verhalten bis in die häuslichen vier Wände regulieren.

Beginnen wir, uns des eigenen Verstandes zu besinnen und zu bedienen, das heißt, das von den Obrigkeiten über uns Verhängte ohne Scheu mittels umfänglicher Information kritisch zu überprüfen, ergibt sich sehr schnell ein anderes Bild.

Der zweifelhafte Lockdown

Genaugenommen: Keine einzige Maßnahme des Lockdowns ist hinsichtlich ihrer Effizienz wissenschaftlich fundiert und überhaupt als objektiv geeignet erwiesen; das gilt vor allem für die Bereiche und Formen der Kontaktregulierung in Geschäften, Läden, Kirchen, Schulen, Freizeit- und Kultureinrichtungen etc. – ein „diffuses Geschehen“ (RKI), aus dem sich keine punktgenauen Handlungsanweisungen ableiten lassen.

Nimmt man den umstrittenen Mund-Nasen-Schutz hinzu, der je nach Studie oder Expertise als bedingt nützlich, wirkungslos oder schädlich bewertet wird, oder die PCR-Tests, auf denen der ganze zweifelhafte „Überbau“ fußt, die nichts über die Infektiosität aussagen und dem Gutachten eines 22-köpfigen Expertenteams der Universität Würzburg zufolge unbrauchbar sind, oder die in die Tausende gehenden „positiv Getesteten“ in Quarantäne, die sich im Nachhinein überwiegend als überflüssig, für die Isolierten gleichwohl als sehr belastend herausstellt, bleibt nicht mehr viel übrig.

Außer den vielen Toten, deren Zahl in Deutschland die 30.000 überschritten hat. Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass etwa zwei Drittel der („an und mit“ Covid-19) Verstorbenen über 80 Jahre alt waren, sagt uns unser eigener Verstand, dass zuallererst der Schutz der Alten und Älteren entschieden, gezielt und umfassend im Sinne des „Cocooning“verbessert werden muss.

Dafür muss man weder weite Teile der Wirtschaft und das öffentliche Leben „herunterfahren“ und  auf Dauer einen Staatsbankrott riskieren noch die einzelnen Bürger(innen) in ihrer Bewegungs- und Kontaktfreiheit unterschiedslos einengen und ihnen sinnlose Opfer abverlangen und sie sogar noch mit (gesundheitlichen) Folgeschäden belasten.

Macht- und Steuerungsmittel der Obrigkeit

Anschaulich beschreibt Kant im Weiteren, welcher Mittel sich Obrigkeiten bedienen, um die Menschen in ihrem Sinne zu steuern und in Unmündigkeit zu halten:

„Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen.“

Eine hochaktuelle Passage – wir werden hellhörig!

Ja, uns Bürger(inne)n, die wir von kopflos und kurzsichtig agierenden Politikern wie „Hausvieh“ irregeleitet werden, vom RKI mit Zahlenkolonnen täglich überschwemmt und verwirrt, von den Öffentlich-Rechtlichen mit Superlativen des Schreckens im Dauermodus panisch gestimmt und weichgeklopft werden, kommt das bekannt vor.

Ja, wir Bürger(innen) im „Gängelwagen“ der Kontaktbeschränkungen scheuen uns, unter Beobachtung die „Einsperrung“ zu überwinden, über Regeln hinwegzugehen – dabei sind nach Kant gerade „Satzungen und Formeln … die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit“.

Und ja, es wird den angstfrei und konträr Denkenden gezeigt, welche „Gefahr ihnen drohet“ bei Überschreitung, seien es soziale Ächtung, Bußgelder, Benachteiligung oder Schuldzuweisung am Tod von Oma oder Opa.

Trotzdem sollten sich Menschen nicht abschrecken lassen, „allein zu gehen“, denn sie „würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen“, resümiert Kant.

Kant today

Der Text des deutschen Philosophen, in dem der Impetus des zivilen Ungehorsams angelegt ist, liest sich angesichts der aktuellen massiven Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten wie ein flammender Appell an die Bürger(innen) Europas:

⁕ Lasst euch nicht von staatlichen Obrigkeiten und „Autoritäten“ in Politik, Medien und Gesellschaft in die Rolle unmündiger Kinder zurückdrängen, auf die Stufe von Leibeigenen herabwürdigen.

⁕ Entscheidet unter Beachtung des „kategorischen Imperativs“ mit (Sach-)Verstand in eigener Verantwortung – die kann und darf kein Politiker, kein Wissenschaftler, kein Gesundheitsfunktionär dem Einzelnen (ab)nehmen.

⁕ Beharrt auf eurer Entscheidungskompetenz; lasst euch nicht einschüchtern und einreden, nur eure „Vormünder“ hätten das erforderliche „Know-how“ …

Vor dem Hintergrund eines drohenden Rückfalls auf eine vordemokratische, voraufklärerische Stufe ist Kants Maxime „Sapere aude!“ am Ende des Jahres 2020 nicht weniger aktuell als 1784.

Unser Autor Thomas May ist Lehrer i. R. – Er unterrichtete die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre. Der in Sendenhorst (Münsterland) lebende Autor ist ein Neffe des bekannten Prälaten und Kirchenrechtlers Prof. Dr. Georg May (Mainz).


Bischof Voderholzer über das Mannsein Christi und das Weiheamt in der Kirche

Gott ist Fleisch geworden – das ist die zentrale Botschaft von Weihnachten. Das hat Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in seiner Predigt am Weihnachtstag im Regensburger Dom gesagt.

Dass Christus ein Mann war, habe Konsequenzen für das Weiheamt in der Kirche.

„Die römisch-katholische Kirche und die orthodoxen Kirchen gehen davon aus, dass zur Repräsentation Christi, des Hauptes der Kirche, von seiner natürlichen Zeichenhaftigkeit her das männliche Geschlecht gehört“, stellt Bischof Dr. Rudolf Voderholzer fest: „Es gibt kein Menschsein jenseits oder unabhängig von geschlechtlicher Bestimmung.“

Die biblischen Zeugnisse und die Liturgie der Kirche lassen keinen Zweifel am konkreten Menschsein Jesu „als männliches Wesen“. So heiße es im Introitus des 25. Dezember: „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.“

„Es wird versucht, das Glaubensbekenntnis der Kirche gegen die kirchliche Tradition auszuspielen“, beobachtet der Regensburger Oberhirte. Mit Hinweis auf das Credo werde vorgebracht, der Sohn des Vaters sei Mensch geworden, nicht Mann.

Dem setzt der Bischof entgegen: „Nach biblischem Verständnis und auch den Texten altkirchlicher Liturgie gehört die geschlechtliche Bestimmung zum ganzen Menschsein hinzu, eine abstrakte menschliche Natur jenseits davon hat auch das Credo der Kirche nicht im Sinn“.

Gott ist Fleisch geworden. Fleisch, das ist der Mensch auch dadurch, dass er auf vielfältige Weise begrenzt ist, insofern er müde oder krank werden kann, ja sterben kann. Dass Gott Fleisch geworden ist, bedeute Hoffnung: „Von Jesus dürfen wir glauben, dass wir durch seine Wunden geheilt sind.“

Bischof Dr. Voderholzer schließt mit Worten, die Kraft spenden: „Das Wort ist Fleisch geworden, es hat unter uns gewohnt, es hat unter uns sein Zelt aufgeschlagen, es hat alles mit uns geteilt, unsere Krankheiten, selbst den Tod auf sich genommen. Und Christus geht mit, auch diese Wegstrecke.“

Quelle: Bistum Regensburg


Fulda: Lichterprozession für ungeborene Kinder am 28. Dezember 2020

Am Montag, dem 28. Dezember 2020, beginnt um 18.30 Uhr an der Mariensäule (Pestsäule) am Fuße des Frauenberges in Fulda ein öffentliches Gebet für die Ungeborenen.

Nach dem „Angelus“ (Engel-des-Herrn-Gebet) auf dem Domplatz um 18 Uhr beginnt die Lichterprozession zur Mariensäule.

Zuvor ist um 17.30 Uhr in der Michaelskirche eine Hl. Messe. Die Teilnehmer werden gebeten, einen Mindestabstand von 1,50 m einzuhalten, eine Maske zu tragen und schriftlich ihre Kontaktdaten mitzubringen.

In diesem Jahre findet der Gebetszug bereits zum 30. Mal für das menschliche Leben an seinem Anfang und seinem Ende statt.

Das Gebet gilt für alle, die durch ihr Tun oder Unterlassen an der Massentötung der wehrlosen Kinder im Mutterleib mitschuldig wurden.

Die straffreie vorgeburtliche Kindestötung führt konsequent zur Infragestellung des Lebensschutzes des alten und kranken Menschen bis zu seinem natürlichen Tod. Wird bei der Abtreibung die angebliche Freiheit auf Selbstbestimmung ins Feld geführt, wird sie bei der Sterbehilfe wiederum lt. Urteil des Bundesverfassungsgerichtes als Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Tod benutzt.

Quelle: Aktionskreis Fulda in der Aktion Leben eV.