Vatikan/Niederlande: Kirche bekräftigt ihre Ablehnung der Amsterdam-Erscheinungen

Von Felizitas Küble

Im Vatikan ist in den letzten Jahren verstärkt versucht worden, das kirchliche NEIN zu den Privatoffenbarungen der sogenannten „Frau aller Völker“ wieder in Erinnerung zu rufen.

Diese „Amsterdamer Erscheinungen“, die auf eine holländische Seherin namens Ida Peerdemann zurückgehen, wurden allerdings durch den ehem. Bischof Josef M. Punt „anerkannt“, obwohl dieser eigenwillige Oberhirte von Haarlem-Amsterdam sich damit gegen die ablehnenden Stellungnahmen der Glaubenskongregation stellte.

Es ist bekannt, daß die Mutter des Bischofs eine große Anhängerin dieser umstrittenen Erscheinungen war und ihren Sohn der „Frau aller Völker“ geweiht haben soll.

Kardinal Joseph Ratzinger zog als Glaubenspräfekt sozusagen die Notbremse:

Da er den vorpreschenden Bischof Punt offensichtlich nicht amtsentheben wollte, begnügte er sich damit, das Gebet an die „Frau aller Völker“ (FaV) zu korrigieren:

Die Schlußformel von der FaV, „die einst Maria war„, mußte gestrichen werden und durch die Anrufung „die selige Jungfrau Maria“ ersetzt werden.

Zudem hat der Vatikan seine eigene Position in puncto Amsterdam-Phänomene selbst nie geändert, sondern das Vorgehen von Bischof Punt lediglich hingenommen bzw. darauf verzichtet, ihn kirchenrechtlich zu bestrafen.

(Den genauen Ablauf der Geschehnisse um die kirchliche „Aberkennung“ lesen Sie hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/02/der-vatikan-und-die-anhaenger-der-frau-aller-voelker-die-einst-maria-war/)

Nun veröffentlichte der neue Bischof Johannes Hendriks am 30. Dezember 2020 eine „Klarstellung bezüglich der Frau aller Völker“, worin er im ausdrücklichen Einvernehmen mit der römischen Glaubenskongegration die eigenmächtige Anerkennung seines Vorgängers gleichsam annulliert (für ungültig erklärt). Schon zuvor hatte es im September 2020 eine kritische Stellungnahme des Apostolischen Nuntius im Libanon zur FaV gegeben.

Der Bischof schreibt an entscheidender Stelle:

„Die Kongregation für die Glaubenslehre betont die Gültigkeit des negativen Urteils über den übernatürlichen Charakter der angeblichen ‚Erscheinungen und Offenbarungen‘ an Frau Ida Peerdeman, ein Urteil, das der hl. Papst Paul VI. am 5.4.1974 genehmigte…Dieses Urteil beinhaltet, daß alle aufgefordert werden, die Verbreitung der angeblichen Erscheinungen und Botschaften der „Frau aller Völker“ einzustellen.“

Bereits im Vorfeld dieser deutlichen Klarstellung zeigten vatikanische Entscheidungen die Richtung an. Bischof Punt wurde nämlich am 1. Juni 2020 von Papst Franziskus vorzeitig in den Ruhestand versetzt, obwohl er das hierfür übliche Alter von 75 Jahren noch nicht erreicht hatte. Zudem wurde ihm schon zu Amtszeiten der jetzige Diözesan-Bischof Hendricks als Bischof-Koadjutor mit Nachfolgerecht zur Seite gestellt und er bereits damals teilweise „entmachtet“.

Nach der schwachen „Notbremse“ unter Glaubenspräfekt Ratzinger ist damit der Vatikan wieder mit aller Klarheit zu seinem NEIN zurückgekehrt, wobei er freilich seine Ablehnung dieser Erscheinungen formal-amtlich nie zurückgenommen hatte. Allerdings entstand natürlich eine gewisse Verwirrung unter den Gläubigen, nachdem Bischof Punt seine „Anerkennung“ aussprach und damit sowohl seinen bischöflichen Vorgängern wie auch der Glaubenskongregation widersprach.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Milliardenteure Integrationskurse laufen immer stärker ins Leere

Wie die Neue Osnabrücker Zeitung heute unter Bezugnahme auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion berichtet, schaffen Zuwanderer immer häufiger den Deutschtest am Ende des Integrationskurses nicht.

Während im Jahr 2015 noch 72,6 % der Testteilnehmer den Integrationskurs, der aus einem Sprach- und einem Orientierungskurs besteht, erfolgreich abschlossen, waren es im ersten Halbjahr 2020 nur noch 59,2 %.

Rund 40 % erreichten damit nicht das erforderliche Sprachniveau B1. Die Kosten für die Kurse lagen von 2010 bis 2020 bei insgesamt 4,6 Milliarden Euro für rund 1,2 Millionen Teilnehmer.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer:

„Es ist nicht akzeptabel, dass milliardenschwere steuerfinanzierte Integrationsangebote massenhaft ins Leere laufen. Die hohen Durchfallquoten der vergangenen Jahre zeigen, dass vielen Migranten die notwendige Lernkultur oder der Integrationswille fehlt.“


Haben wir genug Geduld im Seelengepäck?

Von Christa Meves

Was ist für uns Gläubige im Neuen Jahr 2021 aktuell? Was verbindet uns miteinander? Corona hat es uns vorgegeben: Wir haben zu warten!

Aber so eindeutig dieses Verb einen Zustand beschreibt, so vielfältig sind derzeit die Ziele. Dabei treffen wir in der Bevölkerung auf einen Unterschied im Lernstatus.

Zunächst einmal: Lebte man einst in der DDR, so war man es gewohnt, nicht nur auf das Eintreffen z. B. von Schrauben und Dosenöffnern in einem einzelnen Geschäft in der Schlange zu stehen – und nicht selten in ähnlicher Weise für das tägliche Brot warten zu müssen.

Auch wir Uralten haben einen Vorteil der Erfahrungsbilanz; denn ich wartete als Kind sogar vor einem Schlachterladen, bei dem die „Delikatesse“ Pferdefleisch eingetroffen war. Die jüngere Generation des Westens aber ist die schnelle Erledigung ihrer Wünsche gewohnt. Sie hat daher die Ungeduld im Seelengepäck.

Aber davon kann erstaunlicherweise bei der Mehrzahl z. Z. keine Rede sein. Diese verhält sich zunächst einmal enorm artig. Geduldiges Verharren in Warteschlangen bei Maskenausgaben, Testungen und Anmeldungen zum Impfen sind die Regel. Daneben gibt es – sehr neu und oft originell – konstruktive Bewältigungsversuche zur Lähmungsabwehr.

Interessanterweise zeigt sich so eine Reaktion auf unvorhergesehene Situationen, die ubiquitär üblicherweise das Ertragen von Wartezeiten leichter ermöglicht – und zwar, wenn ALLE betroffen sind. Das ist ein enormer Förderer der Geduld.

Da bilden sich lange Schlangen auch vor Apotheken und anderen Geschäften, die noch geöffnet sein dürfen, da wartet man beflissen auf das Einsetzen einer möglichst breiten Impfsituation, da werden die Kinder geduldig mal in die Schulen, mal in den Lockdown geschickt. Ja, geduldig wird im Supermarkt mit einem einzigen Paket Toilettenpapier vorlieb genommen und dem Nachschub einer hinreichenden Quantität für die ganze Familie Verständnis entgegengebracht.

Eins ist allemal mit diesem globalen Warten heute angesichts von Corona verbunden: auf jeden Fall ein Unterbrochensein in den Notwendigkeiten und den tätigen Gewohnheiten, stattdessen nun ein Zaun, ein Innehaltenmüssen, ein anderes Sein also.

Verhält sich unsere Bevölkerung nun aber wie eine von Gefahr bedrohte Wildtierherde, die im Totstellreflex der Katastrophe gelähmt entgegenwartet? Nein, so hat sich z. B. im alten Jahr ergeben, dass viele Menschen aus dieser Situation des Wartenmüssens mit einer Menge origineller Einfälle geantwortet und Konstruktives neu entwickelt haben.

Einer schafft eine interessante Form neuer Zusammenkünfte, andere bauen ein altes Hobby aus, eine Fachfrau bietet Fortbildungskurse online an, einer entwickelt eine neue Form der Motorik für Behinderte oder was auch immer.

Was lassen sich Künstler, Theaterleute und Opernsänger nicht alles einfallen, um doch noch auftreten zu können, wie tapfer kämpfen Sportvereine durch Umgestaltungen, um doch noch die Übungsziele zu verwirklichen. Das erweist sich als ein vorzügliches Mittel, um nicht in ein gelähmtes Warten – etwa mit einer Depression – zu versinken.

Dennoch ergibt sich am Jahresanfang: Eindeutige Hintergründe für die Pandemie lassen sich für uns Laienbürger offenbar noch nicht durchschauen und festschreiben. Wir bleiben im Wartestand.

Aber eines immerhin sollten doch die Nachfahren einer leiderfahrenen Bevölkerung (damals durch einen dämonisierten Verführer) aus den neuen Erfahrungen ableiten: Zwar sind Menschen leicht lenkbar, solange man davon ausgehen kann, dass die verordneten Maßnahmen und Einschränkungen im Dienst des Wohls der Bevölkerung stehen. Dann erweist sich die allgemeine Toleranzbreite als erheblich.

Christus allerdings weist uns einen anderen Weg. Er warnt uns vor bösen Verführern (Matth 24), die Rettung verheißen, jedoch lediglich böse Manipulation zwecks eigener Machtanmaßung im Schilde führen. Dann entbindet er aber von der Todesangst durch sein eigenes Opfer und den Hinweis auf seine Auferstehung und das ewige Leben für den Gläubigen.
 
Das erweist sich auch mit neuer Kraft trotz des so stark behinderten religiösen Lebens, bei dem die üblichen Gemeinsamkeiten zunichtegemacht sind. Es ergibt sich ein erstaunliches, konstruktives Tätigwerden der Priesterschaft. Auch ihr fällt außer einer berechtigten Beharrlichkeit bei der Weiterführung der Gottesdienste Neues ein – besonders mithilfe von christlich betonten neuen Sendeanstalten wie in EWTN, Bibel TV, K-TV, Hope Channel und hervorragend im kath. Radio Horeb.

Not lehrt offenbar nicht nur Beten, sondern ein neues Suchen nach konstruktiven Auswegen. Das mag uns helfen, nicht lediglich immer neu die Klagesirene aufzustellen; das mag uns anregen, darüber nachzudenken, warum denn unser barmherziger Gott in seiner Allmacht nicht einfach jegliche Not bei seinen geliebten Kindern wie lästige Fliegen zertritt, warum er doch immer wieder sogar bei ganz unbescholtenen Menschen Not zulässt – teuflische Not sogar, wie uns das bei Hiob eindrucksvoll verdeutlicht wird.

Vielleicht tut es unseren Jugendlichen sogar gut, im Teil-Lockdown durch kluge Lehrer von den Eckpfeilern unserer Kultur zu hören, bei denen es die Verführung zum Bösen durch einen Widersacher ebenso gab und gibt – wie in der Bibel bezeugt – auch in unserer Kirche und vielleicht auch in Bezug auf unsere heutige Situation.
 
Vielleicht mögen wir Goethe hinzunehmen, denn in seinem „Prolog im Himmel“ ruft Gott dem Teufel auf seine Verführungsabsicht des Menschen zu:

„Nun gut, es sei dir überlassen!
Zieh diesen Geist von seinem Urquell ab,
Und führ ihn, kannst du ihn erfassen,
Auf deinem Wege mit herab,
Und steh beschämt, wenn du bekennen musst:
Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange
Ist sich des rechten Weges wohl bewusst.“

Christa Meves ist Bestseller-Autorin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem sich online weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


USA: Kippt Pennsylvania das Wahlergebnis?

Die Fragen, Unstimmigkeien und Einwände zum umstrittenen Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 3. November in den USA werden auch auf akademischer Ebene diskutiert.

Der Philosoph und Literaturwissenschaftler Prof. Dr. James Arlandson veröffentlichte am 31. Dezember 2020 auf dem Portal „American Thinker“ (Amerikanische Denker) einen Beitrag unter dem Titel: „Atemberaubende Ereignisse in PA können zu Trumps Sieg führen.“

Es geht darum, daß der Gesetzgeber („Lawmaker“) des US-Bundesstaates Pennsylvania am 28. Dezember hinsichtlich der Wahlen in PA vom 3. November zu dem Schluss gelangt sei, daß die „Zahlen nicht zusammenpassen, die Bestätigung der Ergebnisse verfrüht und fehlerhaft“ gewesen sei.

Als Reaktion darauf habe Präsident Trump gewittert: „In Pennsylvania gab es 205.000 Stimmen mehr als Wähler.“

Er hat sich damit nur leicht geirrt: Die tatsächliche Differenz beträgt laut Dr. Arlandson 202.377 Stimmen mehr als die Zahl abgegebenen Stimmen. Das würde bedeuten, daß nicht Biden, sondern eindeutig Präsident Trump in PA gesiegt hätte (zuvor ging man von Mehr-Stimmen pro Biden von 80.555 aus).

Der Autor fährt fort, die Gesetzgeber in PA müßten nunmehr dem Parlament und dem Senat ihres Landes mitteilen, dass die bisherigen Wahlergebnisse in PA entgegen früherer Angaben nicht zertifiziert (amtlich festgestellt) werden könnten.

Der Verfasser meint, dies könne einen „Dominoeffekt“ auf andere umkämpfte Staaten haben („in denen offensichtlich Betrug stattgefunden hat“) und womöglich zur Wahl Trumps führen. Schließlich entscheide das Volk die Präsidentschaftswahl „und nicht ein Gouverneur“.

Quelle für die Zitate: https://www.americanthinker.com/blog/2020/12/stunning_turn_of_events_in_pa_may_lead_to_trump_victory.html


Poetisch ins NEUE JAHR mit Eduard Mörike

Wie heimlicher Weise
Ein Engelein leise
Mit rosigen Füßen
Die Erde betritt,
So nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
Ein heilig Willkommen,
Ein heilig Willkommen!
Herz, jauchze du mit!

In IHM sei’s begonnen,
Der Monde und Sonnen
An blauen Gezelten
Des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Du lenke und wende!
HERR, dir in die Hände
Sei Anfang und Ende,
Sei alles gelegt!

Mörike, Eduard (1804 – 1875)

Papst hat ein „Jahr der Familie“ ausgerufen

Ein „Jahr der Familie“ hat Papst Franziskus am Sonntag, den 27.12.2020 ausgerufen. Feierlich eröffnen will er es am 19. März 2021.

Die Federführung für die Initiativen im Familienjahr hat das Päpstliche Dikasterium für Laien, Familien und das Leben. Es kündigte an, für Pfarreien, Bistümer, kirchlichen Bewegungen und Einrichtungen Material und Vorschläge zum Familienjahr zu entwickeln. Dazu wurde eine eigene Homepage in fünf Sprachen eingerichtet – Deutsch ist allerdings nicht dabei.

Ein eigenes „Jahr der Familie“ hat bereits Papst Johannes Paul II. 1994 durchgeführt – angelehnt an ein entsprechendes Themenjahr der UNO. In einem Brief an Familien verteidigte er damals die Haltung des kirchlichen Lehramts zur Ehe- und Sexualmoral.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2020-12/vatikan-jahr-familie-amoris-laetitia-papst-franziskus-ehe-kirche.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Gallup-Umfrage: Präsident Trump auf Platz 1

US-Präsident Donald Trump hat seine Beliebtheit bei den amerikanischen Bürgern gesteigert. Laut einer aktuellen Gallup-Umfrage ist er jetzt der von ihnen am meisten bewunderte Mann.

Trump verdrängt damit seinen Vorgänger Barack Obama, der zuvor jahrelang auf Platz 1 gelangt war.

Trump befand sich bereits neunmal unter den Top 10 (den zehn beliebtesten Männern), bis er es im Dezember 2020 auf Platz 1 schaffte.

Hat Biden bei der Wahl wirklich mehr Stimmen als Trump erhalten?

Das österreichische Nachrichtenportal „unzensuriert“ schreibt dazu:

„18 Prozent der Befragten nannten Trump, 15 Prozent Obama als ihren am meisten bewunderten Mann. Der demokratische Herausforderer von Trump, Joe Biden, der angeblich am 3. November zum nächsten US-Präsidenten gewählt worden sein soll, kam lediglich auf sechs Prozent der Stimmen. Kaum zu glauben, dass letzterer bei der umstrittenen Wahl im November mehr Stimmen als Trump… bekommen haben soll.“