Vatikan/Niederlande: Kirche bekräftigt ihre Ablehnung der Amsterdam-Erscheinungen

Von Felizitas Küble

Im Vatikan ist in den letzten Jahren verstärkt versucht worden, das kirchliche NEIN zu den Privatoffenbarungen der sogenannten „Frau aller Völker“ wieder in Erinnerung zu rufen.

Diese „Amsterdamer Erscheinungen“, die auf eine holländische Seherin namens Ida Peerdemann zurückgehen, wurden allerdings durch den ehem. Bischof Josef M. Punt „anerkannt“, obwohl dieser eigenwillige Oberhirte von Haarlem-Amsterdam sich damit gegen die ablehnenden Stellungnahmen der Glaubenskongregation stellte.

Es ist bekannt, daß die Mutter des Bischofs eine große Anhängerin dieser umstrittenen Erscheinungen war und ihren Sohn der „Frau aller Völker“ geweiht haben soll.

Kardinal Joseph Ratzinger zog als Glaubenspräfekt sozusagen die Notbremse:

Da er den vorpreschenden Bischof Punt offensichtlich nicht amtsentheben wollte, begnügte er sich damit, das Gebet an die „Frau aller Völker“ (FaV) zu korrigieren:

Die Schlußformel von der FaV, „die einst Maria war„, mußte gestrichen werden und durch die Anrufung „die selige Jungfrau Maria“ ersetzt werden.

Zudem hat der Vatikan seine eigene Position in puncto Amsterdam-Phänomene selbst nie geändert, sondern das Vorgehen von Bischof Punt lediglich hingenommen bzw. darauf verzichtet, ihn kirchenrechtlich zu bestrafen.

(Den genauen Ablauf der Geschehnisse um die kirchliche „Aberkennung“ lesen Sie hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/09/02/der-vatikan-und-die-anhaenger-der-frau-aller-voelker-die-einst-maria-war/)

Nun veröffentlichte der neue Bischof Johannes Hendriks am 30. Dezember 2020 eine „Klarstellung bezüglich der Frau aller Völker“, worin er im ausdrücklichen Einvernehmen mit der römischen Glaubenskongegration die eigenmächtige Anerkennung seines Vorgängers gleichsam annulliert (für ungültig erklärt). Schon zuvor hatte es im September 2020 eine kritische Stellungnahme des Apostolischen Nuntius im Libanon zur FaV gegeben.

Der Bischof schreibt an entscheidender Stelle:

„Die Kongregation für die Glaubenslehre betont die Gültigkeit des negativen Urteils über den übernatürlichen Charakter der angeblichen ‚Erscheinungen und Offenbarungen‘ an Frau Ida Peerdeman, ein Urteil, das der hl. Papst Paul VI. am 5.4.1974 genehmigte…Dieses Urteil beinhaltet, daß alle aufgefordert werden, die Verbreitung der angeblichen Erscheinungen und Botschaften der „Frau aller Völker“ einzustellen.“

Bereits im Vorfeld dieser deutlichen Klarstellung zeigten vatikanische Entscheidungen die Richtung an. Bischof Punt wurde nämlich am 1. Juni 2020 von Papst Franziskus vorzeitig in den Ruhestand versetzt, obwohl er das hierfür übliche Alter von 75 Jahren noch nicht erreicht hatte. Zudem wurde ihm schon zu Amtszeiten der jetzige Diözesan-Bischof Hendricks als Bischof-Koadjutor mit Nachfolgerecht zur Seite gestellt und er bereits damals teilweise „entmachtet“.

Nach der schwachen „Notbremse“ unter Glaubenspräfekt Ratzinger ist damit der Vatikan wieder mit aller Klarheit zu seinem NEIN zurückgekehrt, wobei er freilich seine Ablehnung dieser Erscheinungen formal-amtlich nie zurückgenommen hatte. Allerdings entstand natürlich eine gewisse Verwirrung unter den Gläubigen, nachdem Bischof Punt seine „Anerkennung“ aussprach und damit sowohl seinen bischöflichen Vorgängern wie auch der Glaubenskongregation widersprach.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


42 Kommentare on “Vatikan/Niederlande: Kirche bekräftigt ihre Ablehnung der Amsterdam-Erscheinungen”

  1. Willibald Reichert sagt:

    Ich habe gestern Abend eine Messe von Radio Horeb angehört, bei der der Prediger Roland-ich nehme an, es handelt sich dabei um seinem Vornamen- am Ende der Evangeliumsauslegung auch die „Frau aller Völker“ in einem kurzen Gebet um ihre Fürbitte bat.
    Wie ist das zu bewerten?

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    • Guten Tag,
      das finde ich zumindest grenzwertig und teils irreführend, erst recht zum jetzigen Zeitpunkt, wo Rom vor wenigen Tagen noch eine Klarstellung vornahm. Manche Zuhörer werden den Titel wohl mit den Marienerscheinungen von Amsterdam in Zusammenhang bringen und diese Worte als Schleichwerbung hierfür ansehen. Von daher erscheint mir solch ein Verhalten zumindest unangemessen.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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    • Anonymous sagt:

      Sonntag 18:30
      Hl. Messe
      St. Hubertus , Selfkant (Bistum Aachen)
      Zelebrant: Pfr. Roland Bohnen

      —-

      Auf den Seiten des Pfarrverbandes werden ebenso „Wallfahrten“ nach Medjugorje angeboten.

      https://www.kirche-selfkant.de/wallfahrten/

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  2. Ich kann nur staunen, was für ein Eintopf hier manchmal gemacht wird. Da greift man die MEHR-Konferenz an. Unglaublich. Das MEHR betrifft nicht – Dr. Hartl wirbt nicht für Wallfahrten, etc. ! Er möchte dem einzelnen Gläubigen Wege zeigen, Gott kennen zu lernen, Gott zu lieben und damit auch Früchte seiner Hinwendung zu IHM geschenkt zu bekommen. Wo bitte wurde bei uns der Lobpreis Gottes den Menschen nahe gebracht? … dafür geworben, dass die Christen sich täglich eine bestimmte Zeit für das Gebet nehmen. Tja, und die Katechese in unserer Kirche ist ja so wunderbar, dass den Kindern und Jugendlichen überhaupt nichts mehr vom Glauben mitgegeben wurde. … und der Glaube blüht ja in unserem Land so wunderbar! Was für ein Schrott wird da manchmal von sich gegeben? Lasst doch die Menschen an Wunder glauben, wenn es sie weiterbringt. Medjugorje wird ja auch immer wieder angegriffen. Was soll das? Wenn große Versammlungen, die einzig dem Lobpreis Gottes dienen – hat ER das etwa nicht verdient. So viele Berufungen sind in Medjugorje geschenkt worden. Die ganze Zeit schreit man nach Berufungen und dann das! Die charismatische Erneuerung ist auch immer wieder Ziel des Angriffs von Frau Küble. Was stört Sie daran? Genau dort werden die Menschen hingeführt zur täglichen ’stillen Zeit‘ vor dem HERRN. Macht Euch doch bitte nicht selbst zum Maßstab! JESUS hatte in seiner Gefolgschaft so viele unterschiedliche Leute, sogar eine Maria Magdalena! Bitte hört auf mit dieser Gleichmacherei und dieser Rechthaberei. Presst den Menschen nicht in Eure Formen, seid froh, wenn irgendwo in unserem Land noch der Glaube blüht und JESUS mit ganzem Herzen verherrlicht wird. Jedenfalls gehe ich davon aus, dass am Glauben und der Liebe eines Gebetshaus-Initiators, der kein Gehalt bekommt, – sich mancher der Berufskatholiken eine Scheibe abschneiden könnte.
    Sehen Sie das anders, Frau Küble oder ‚Marienkind‘. Wenn das Herz nicht brennt, nützt der studierte Glaube im Kopf absolut nichts! Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben zu lesen, was ich schon lange hier mal loswerden wollte. Mit freundlichen Grüßen

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    • Guten Tag,
      ich trete jetzt mit Ihnen nicht nach über 100 Medjugorje-Artikeln in eine Diskussion ein, ebenso nicht nach dutzenden Artikeln über die MEHR-Konferenz und das Gebetshaus Augsburg.
      Diese können Sie schön nachlesen – oder lassen es bleiben.
      Was aber Ihre Lobeshymne auf Dr. Hartl betrifft, „der kein Gehalt bekommt„, so wollen Sie Folgendes zur Kenntnis nehmen:
      Auf seiner Homepage heißt es unter der Rubrik „Unterstützung“ wörtlich:

      „Johannes Hartl und seine Familie leben zu 100% von der Vorsehung.
      Das bedeutet: Sie vertrauen darauf, dass Gott sie versorgt, indem er Menschen inspiriert, für Johannes‘ Dienst zu spenden.
      Und das geht durch eine Überweisung an Gebetshaus e.V.:…..
      Betreff: „Johannes Hartl“
      Vielen Dank für Ihre Unterstützung!“

      Quelle: https://johanneshartl.org/unterstuetzen/

      Das bedeutet, daß er über seinen Verein finanziert wird, wobei ich es fairer und transparenter fände, wenn er ein festes Gehalt als geschäftsführender Vorsitzender bekäme, dann wäre die Höhe des Lohnes nämlich eine durchsichtige, geregelte Sache – so bleibt unklar, wie viel Gehalt ihm auf dem Umweg über seinen eigenen Verein gespendet wird.
      Ich arbeite übrigens täglich stundenlang am Christlichen Forum seit fast 10 Jahren – und das komplett ehrenamtlich.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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    • marienskind sagt:

      1. Der charismatische Lobpreis ist nicht katholisch, sondern protestantisch! Den katholischen Lobpreis, der Gottes würdig ist, haben wir Katholiken in jeder Heiligen Messe!

      2. Hartl predigt ökumenisch und somit auf protestantischem Niveau! Damit sollte man als Katholik nichts zu tun wollen!

      3. Wer mit den modernen Priestern und Bischöfen unzufrieden ist, der orientiere sich an den traditionell katholischen Priestern und Bischöfen, und nicht am halbprotestantisch predigenden Hartl, den Sie als KING präsentieren! Als Katholik benötigt man keinen Hartl, sondern solche, die uns den traditionell katholischen Glauben vermitteln, wie Weihbischof Athanasius Schneider, die FSSP, die FSSPX u.a.

      4. Die charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche ist nicht katholisch, sondern halb protestantisch, weshalb man Katholik nichts damit zu tun haben sollte.

      5. Es gibt viele, die meinen, weil sie mit ihren Lippen Gott lobpreisen, und irgendwelche Gefühle haben, sie seien auf dem richtigen Weg. Somit bedeutet es nicht, dass Gott auf einen schaut, wenn man ihn (aufgrund von Gefühlen) mit Lippen lobpreist. Lesen Sie mal dazu Mt 15,8. Damit Gott auf einen schaut, benötigt es noch viel mehr. Und um Gott zu lieben, benötigt es auch noch viel mehr als (gefühlsbasierende) Lippenbekenntnisse.

      6. Sie kritisieren die Katechese im modernen Bereich der Kirche. Nun aber ist diese Katechese genauso protestantisch (evangelisch) wie Ihre, wobei Ihre nicht evangelisch ist, sondern charismatisch. Hier gibt es zwischen Ihnen und denen, die Sie kritisieren, keinen wesentlichen Unterschied.

      7. Zu den „Berufungen“ in Medjugorje: Dort basiert nämlich alles auf Gefühlen, die täuschen können. In solchen euphorischen und schwärmerischen Gefühlen kann man sich nämlich alles mögliche einbilden, weshalb Paulus dem Bischof Timotheus ausdrücklich schreibt, dass er keine Neubekehrten zu Bischöfen/Priestern weihen soll – wegen deren Euphorie oder Schwärmerei.

      8. Nicht umsonst trägt uns die Kirche nach jeder Heiligen Messe auf: „Gehet hin, ihr seid gesandt!“ Und diesem Auftrag gehen wir in Treue zur katholischen Kirche nach.

      9. Ja, Jesus hatte in seiner Gefolgschaft in der Tat so viele unterschiedliche Personen, doch gleich waren sie nahezu alle in ihrer Treue zur Kirche. Die anderen, die aus dem Ruder gerieten, wurden von den Apostel zurechtgewiesen. Einfach mal die neutestamentlichen Briefe dahingehend studieren!

      10. In der Charismatik blüht nicht der katholische Glaube, sondern ein halb protestantischer Glaube. Auch in Medjugorje blüht der Glaube an die medjugorjanischen „Privatoffenbarungen“, verknüpft mit der protestantischen Charismatik. In beiden Bereichen wird Katholisches und Protestantisches miteinander vermischt! Für uns Katholiken sollte das nicht ansprechen!

      11. Frau Küble und ich haben den katholischen Glauben im Herzen, und aus ihm heraus leben und wirken wir! Doch man sollte das Herz nicht mit dem Gefühl verwechseln. Gefühle sind Schall und Rauch, außer wenn sie sanft aus dem Heiligen Geist hervorströmen. Euphorische und schwärmerische Gefühle hingegen sind nicht vom Heiligen Geist.

      Ich wünsche Ihnen, liebe Schwester, alles Liebe und Gute!

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  3. Franz K. sagt:

    Niemand ist verpflichtet an Marienerscheinungen zu glauben und es ist gut, dass die Kirche solche Vorgänge genau prüft. Fr Küble hat auf die aktuellen Ereignisse hingewiesen. Aber, man kann auch durch „verschweigen“ und „weglassen“, Stimmungsmache erzeugen. Jeder sollte sich den Text den der zuständige Bischof herausgegeben hat, selbst einmal durchlesen und dann noch seine Erklärung dazu. Fr. Küble hat es natürlich richtig wiedergegeben, ABER nicht erwähnt, dass weiterhin Gebetstage „Frau aller Völker“ stattfinden dürfen. Ebenfalls darf das Gebet und das Bild verbreitet werden (natürlich ohne es in Verbindung mit den „Erscheinungen“ zu bringen).

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    • Guten Tag,
      natürlich habe ich den entscheidenden Passus des Bischofsworts zitiert und nicht den ausführlichen Text, zu dem ich aber verlinkt habe – das geht auch aus meinem Artikel klar hervor.
      Das ist doch gerade der Punkt: Das korrigierte Gebet (und zwar nur dieses!) zur FaV und das betr. Bild dürfen zwar verwendet und verbreitet, aber nicht mit den Erscheinungen in Zusammenhang gebracht werden – genau dies war aber häufig der Fall, teils direkt, teils indirekt. Wohlgemerkt: auch die geistige Anhänglichkeit und Bezugnahme zu den Erscheinungen ist zu vermeiden, was bei der FaV-Anhängerschaft gerade nicht der Fall ist.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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  4. marienskind sagt:

    Das ist ganz schlimm mit den Erscheinungsgläubigen. Sie stellen ihre liebgewonnenen „Privatoffenbarungen“ über ALLES, womit sie sich abseits der katholischen Lehre stellen. Und kritisiert man diese „Privatoffenbarungen“, wie z.B. „Amsterdam“ und das „BdW“, wird einem Gottes Strafe gewünscht, oder man beginnt gegen die Kritiker Intrigen zu spinnen und sie zu beschimpfen.
    Musste ich die Tage auf gloria.tv erleben, wo dann eine davon anfing, die Tatsache, dass ich auf verschiedenen Internetportalen und Webseiten verschiedene Usernamen besitze, in die Richtung zu drehen, dass ich damit nur die Leute täuschen wolle! Da sieht man, was für faule Früchte die Erscheinungsläubigkeit produziert. Sie führt von der christlichen Liebe weg. Das zeigt somit deutlich, dass sich die Erscheinungsgläubigkeit außerhalb der göttlichen Ordnung befindet, weshalb sie solche Früchte produziert, die am Gebot der Nächstenliebe vollständig vorbeigehen! Und da nützen auch keine freundlichen Worte mit Verweis auf Gottes Liebesgebot! Sie wollen dieses Gebot brechen, um ihre liebgewonnen „Privatoffenbarungen“ zu verteidigen, im Irrglauben, dass das Brechen des Gebots gut sei, wenn „Gottes Privatoffenbarungen“ zu verteidigen seien. Total crazy! Das hat mit Christentum überhaupt nichts zu tun, ja steht ihm völlig entgegen !

    Nun dürfen diese Leute gerne glauben, was sie wollen, doch unsererseits darf aber auch Kritik geübt werden, (a) um andere vor solchem und anderweitigen Schaden zu schützen und zu bewahren, und (b) um die Verführten, die guten Willens sind, zum gesunden katholischen Standpunkt zurückzuführen.

    Was irrgeistige „Privatoffenbarungen“ anrichten können, zeigt am deutlichsten die Entstehung der Palmarianischen Kirche in den 70er Jahren, als sich Katholiken aufgrund solcher „Privatoffenbarungen“ von der katholischen Kirche trennten und die Palmarianische Kirche gründeten, die nun mit eigenen Pseudo-Päpsten die Kirche Christi weiterführen würde, da die „Privatoffenbarungen“ genau dazu aufforderten. Das kommt also davon, wenn man (irrgeistige) „Privatoffenbarungen“ über ALLES stellt!

    Ähnlich verhält es sich jetzt mit den „BdW-Botschaften“, die Papst Franziskus als den Falschen Propheten propagieren. Ihre Anhänger sind dadurch automatisch exkommuniziert, da sie Papst Franziskus nicht als Papst anerkennen. Hierzu gibt es zwei Punkte zu bedenken:

    1. Wir Laien besitzen nicht die Standesgnade, um beurteilen zu können, welcher Papst ein falscher Papst sei, weshalb uns überhaupt nicht zusteht, über Papst Franziskus dahingehend ein negatives Urteil zu fällen.

    2. Von Gott stammende Privatoffenbarungen stehen nach der katholischen Lehre nicht über der Kirche, sondern unter der Kirche, weshalb diese weder Hetze gegen kirchliche Amtsträger enthalten, noch Aufträge an die kirchlichen Autoritäten, wie sie die Kirche zu leiten, zu führen und zu gestalten hätten.

    Papst Franziskus ist auch schon deshalb nicht der Falsche Prophet, dem bald der Antichrist folgen würde, weil gemäß Offb 17 und 18 erst noch die Siebenhügelstadt „Hure Babylon“ die Herrschaft über die Welt erlangen muss, die dann der Antichrist zusammen mit den zehn Königen vernichten wird, weil sie seinen eigenen Weltherrschaftsbestrebungen im Wege stehen wird. Doch von einer Siebenhügelstadt, die die Weltherrschaft hätte, gibt es noch heute keine Spur, weshalb denn auch kein Antichrist demnächst erscheinen wird, und Papst Franziskus daher auch nicht der Falsche Prophet ist!

    Aber so ist es, wenn man lieber einer „Privatoffenbarung“ glaubt als der Heiligen Schrift, und diese über die Heilige Schrift stellt! Da kann man nichts machen!

    Gott zum Gruß!

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    • marienskind sagt:

      Zitat: „Und kritisiert man diese „Privatoffenbarungen“, wie z.B. „Amsterdam“ und das „BdW“, wird einem Gottes Strafe gewünscht, oder man beginnt gegen die Kritiker Intrigen zu spinnen und sie zu beschimpfen. Musste ich die Tage auf gloria.tv erleben, wo dann eine davon anfing, die Tatsache, dass ich auf verschiedenen Internetportalen und Webseiten verschiedene Usernamen besitze, in die Richtung zu drehen, dass ich damit nur die Leute täuschen wolle!“

      Hier mal einige Kostproben im Hinblick auf die Kritiker von „Amsterdam“ und „BdW“, damit man sich das gut vor Augen führen kann:

      1.
      „Furchtbar, das wird sich noch ganz bitter rächen. 😭😭
      Aber, die Gottesmutter wird der Schlange den Kopf zertreten. 🙏🙏
      Wehe denen, die Seiner Mutter was getan haben.
      Ein Spötter Mariens stirbt eines unglückseligen Todes!“

      (Wahnsinn, wie man uns Kritikern von „Amsterdam“ Gottes Strafe und damit im Zusammenhang einen unglücklichen Tod wünschen kann!)

      2.
      „…und zur Strafe herrscht im Vatikan nun Ischias… 🤭 🤔 😉
      Erste Vesper und Neujahrsmesse ohne Papst Franziskus
      Papst leitet Jahresend- und Jahresanfangsrituale wegen Ischiaserkrankung nicht.
      ======
      Das ist mal eine gute Nachricht!!“

      (Unfassbar, sich darüber zu freuen, dass ein Mensch, hier der Papst, erkrankt ist und aufgrund seiner Erkrankung leidet, und das dann noch als gerechte Strafe Gottes zu empfinden! Da dreht sich mir der Magen um!)

      3.
      „Ah. Wusste ich doch, dass sich bald wieder eine Gelegenheit finden wird, um gegen das BdW zu schießen, welches ja vom HERRN kommt.
      Sie merken es bald genug noch.
      Apropos: Ich halte Sie für einen Troll. Nur mal ganz am Rande!“

      (Ohne Beschimpfungen geht es bei diesen Leuten auch nicht!)

      4.
      An mich gerichtet:
      „Dass Sie unehrlich sind, hat Ihnen auch noch niemand gesagt? Wer unter verschiedenen Identitäten schreibt, ist unehrlich. Er lügt! Wieso tun Sie das?“

      Ich schrieb dann zurück:
      „Deine Meinungen interessieren mich nicht. Sie sind bedeutungslos. Bedeutend ist nur das, was Gott durch seine Kirche sagt. Alles andere ist nichts.“

      Sie:
      „Wie Sie es wagen, das Wort „Gott“ in den Mund zu nehmen!“

      Ich:
      „Ich nehme das Wort „Gott“ sehr gerne in den Mund. Denn Gott ist mein Herr und Gott! Ihm folge ich, und seine Lehre verbreite ich, und seine Gebote versuche ich so gut wie möglich zu erfüllen. Und du solltest das auch tun, vor allem letzteres. Denn wie man an deinen „Smileys“ sieht, lebst du nur in Zorn und Hass. Das hat mit Gott nichts zu tun. Also, fange an, deine Brüder und Schwestern zu lieben, wie ich sie liebe!“

      Sie:
      „Da liegen Sie wieder falsch. Meine „Wut“, die Sie als Hass auslegen, richtet sich nicht gegen Personen, sondern gegen die Dinge, die sie sagen oder tun. Z.B. gegen die Gnaden des Himmels; z.B. BdW, Lungenschmid etc. Hier sind die Menschen blind und können nicht erkennen. Deswegen gibt es ihnen noch lange nicht das Recht, dies unterirdisch anzugreifen. Das ist meine Position. Ich werden bis zum Abwinken den Himmel verteidigen!“

      Ich:
      „Ich habe doch nichts dagegen, wenn du deine Standpunkte verteidigst. Doch bei dir sieht man, dass deine Wut dazu führt, andere, nur weil sie deinen Standpunkt kritisieren, anzugreifen. Du hast mir deshalb etwas unterstellt, um mich schlecht zu machen. Somit richtet sich deine Wut sehr wohl gegen Personen. Das sollte gemäß katholischem = christlichem Glauben nicht so sein. Und im übrigen verstehe ich mich sehr gut mit einigen mir bekannten BdW-Anhängern. Warum auch nicht. Auch sie sind doch meine geliebten Brüder und Schwestern! Der christliche Glaube ist doch auch nicht dafür da, um mit anderen, die einen anderen Glauben haben und meinen Glauben kritisieren, in Feindschaft zu stehen.“

      Man sieht an diesen Beispielen, wie Erscheinugsgläubige ticken! Sie sind voller Hass und Aggression auf die Kritiker ihrer liebgewonnenen irrgeistigen „Privatoffenbarungen“!
      Aber das ist die „RESTARMEE GOTTES“, die einzigen noch wahren Katholiken/Christen, die die Gegner des „BdW“ oder „Amsterdams“ für die Sache „Gottes“ verachten und so Gottes Liebesgebot für die „gute Sache“ brechen dürfen!

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    • Julius von Schwaben sagt:

      Also, Stjepan, dass Du die Frau aller Völker ablehnst, erstaunt einen schon, denn sonst hast Du eine ganz andere Haltung zu Privatoffenbarungen. Immerhin ist das aber ein gutes Zeichen.

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      • marienskind sagt:

        Nur mit dem Unterschied, dass es sich dabei nur um die von der Kirche anerkannten Privatoffenbarungen handelt, mit Ausnahme von Kerizinen (da konnte ich nichts gegen die katholische Lehre und die Bibel finden oder irgendeine andere irrige Aussage), sowie die traditionellen katholischen Prophezeiungen, die von kirchentreuen Sehern stammen und pro Kirche und pro Papst sind und den Blick auf die Kirche lenken, und zwar aufgrund von 1 Thess 5,20. Diese Privatoffenbarungen empfinde ich nämlich als sehr nützlich für meinen privaten Glauben.

        Des Weiteren bestehen noch folgende Unterschiede zwischen mir und den Privatoffenbarungsgläubigen:

        1. Sie lehnen die traditionellen katholischen Prophezeiungen ab, weil sie, was Künftiges betrifft, z.B. dem „BdW“ widersprechen, z.B. im Hinblick auf den Antichristen. Während der Antichrist nach dem „BdW“ in nächster Zukunft käme, käme er nach traditionellen katholischen Prophezeiungen in einer ferneren Zukunft.

        2. Für die Privatoffenbarungsgläubigen sind Privatoffenbarungen das A und O, für mich nicht, für mich ist die Kirche das A und O. Für jene stehen Privatoffenbarungen über ALLES und somit über der Kirche, für mich nicht, weshalb man von mir auch nicht vernehmen wird, dass ich irgendeinen Papst angreife und beschimpfe, weil er z.B. die Russlandweihe nicht vorgenommen hat, oder einen Kritiker dieser oben genannten Privatoffenbarungen, ja nichteinmal die antichristlichen Kritiker von ihnen, die Ordensfrauen und gläubige und kirchentreue Frauen wegen ihrer Schauungen und Prophezeiungen beschimpfen.

        3. Wenn die Kirche sagt, dass diese und jene Privatoffenbarung für den Katholiken tabu ist, dann setze ich das um, statt wie die Privatoffenbarungsgläubigen die Kirche dafür zu attackieren und sich damit herauszureden, dass die Bischöfe und der Papst eh abgefallen wären, weshalb man sie nicht ernst zu nehmen habe. Beispiel: Lange benutzte ich die Große Botschaft von La Salette. Als ich dann von Frau Küble erfuhr, dass sie von der Kirche abgelehnt worden ist, habe ich sie umgehend fallen gelassen, wobei mir aber schon vorher hätte aufgefallen sein müssen, dass sie Ungereimtheiten enthalten, etwa, DIE Priester seien Kloaken der Unreiheit, also ALLE und somit z.B. auch der damals noch lebende hl. Pfarrer von Ars und der hl. Don Bosco. Manchmal liest man Texte halt auch oberflächlich. Ebenso war ein inniger Vertreter von „Medjugorje“. Als ich dann seitens Frau Mertensacker Kritik gegen die „Botschaften“ vernahm, setzte ich mich daran, sie zu widerlegen. Ich wollte anhand der „Botschaften“ aufzeigen, dass in ihnen nur katholische Dinge enthalten seien. Deshalb studierte ich alle zugänglichen „Botschaften“ von 1981 – 1987. Und so musste ich dann anhand eigener Überprüfung feststellen, dass diese „Botschaften“ nicht himmlischen Ursprungs sind. Deshalb wandte ich mich von „Medjugorje“ ab.
        Des Weiteren vertrat ich den Standpunkt, dass Nostradamus integer sei, weil ich nichts an ihm finden konnte, was ungewöhnlich oder falsch gewesen wäre, denn alle mir bekannten Vorwürfe gegen ihn, die ich kannte, beruhen auf Erfindungen, Gerüchte und Verschwörungstheorien späterer Jahrhunderte, selbst sein angeblicher Brief an Lorenz Tube, der eine Fälschung aus den 80er Jahren ist. Als ich mich eine Glaubensschwester dann darauf aufmerksam machte, dass doch ein echtes Dokumente aus dem 16. Jh. vorliegt, dass belegt, dass Nostradamus okkult behaftet war, verwarf ich seine Prophezeiungen sofort, nachdem ich die Quelle geprüft hatte. Des Weiteren verwerfe ich jetzt auch Irlmaiers Prophezeiungen, weil auch er aufgrund seines Wünschelrutengehens ebenfalls okkult behaftet war.

        So würden die Privatoffenbarungsgläubigen niemals handeln, weshalb zwischen ihnen und mir ein himmelhoher Unterschied besteht, schließlich bin ich kein Gläubiger von Privatoffenbarungen, sondern ein Gläubiger der katholischen Kirche!

        Und so ist das gut, dass Sie auf mich verwiesen haben, da ich so darlegen konnte, wie man als Katholik, der Privatoffenbarungen grundsätzlich nicht ablehnt, zu Privatoffenbarungen stehen sollte!

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    • dorrotee sagt:

      @ Marienskind.
      Was Sie ausführen mit Papst F. und dass er nicht der Antichrist sei, kann ich sehr gut nachvollziehen und glaube den Menschen nicht, die meinen, er sei der Antichrist.

      Jedoch tauchen bisweilen Berichte mit Überlegungen auf, Papst F. sei nicht ganz korrekt ins Amt gewählt worden. Also die Abstimmung der Kardinäle sei nicht richtig verlaufen.
      Was denken Sie darüber?

      Ich muss ehrlich sagen, ich finde diesen Papst theologisch insgesamt schwach und seine Äusserungen z.B. über die Ehemoral stiften immer wieder Verwirrung unter den Gläubigen. In manchen Themen wie z. B Lebensrecht finde ich ihn aber recht gut.

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      • marienskind sagt:

        Zunächsteinmal möchte ich darauf verweisen, dass wir Laien nicht die Standesgnade besitzen, um beurteilen zu können, dass Franziskus nicht Papst sei. Das zu beurteilen steht uns daher nicht zu. Das mit der St.-Gallen-Mafia und einer angeblich nicht richtig verlaufenen Abstimmung halte nur für Gerüchte, die man in die Welt setzt, um Franziskus das päpstliche Amt abzusprechen, nur weil man mit ihm nicht zufrieden ist und man ihn deshalb am liebsten los werden will. Wir Laien haben kein Recht und keine Befugnis Franziskus sein päpstliches Amt abzusprechen! Wo würde das hinführen, wenn Laien solche Dinge zu entscheiden hätten?

        Ich liebe Papst Franziskus trotz seiner persönlichen Irrungen und Wirrungen, obwohl man auch vorsichtig sein muss, weil so manche Aussagen von ihm in Übersetzungen anders lauten, als im Original; oder Aussagen von ihm werden aus dem Kontext gerissen und anders kontextuiert. Und vieles andere wird auch einfach nur bewusst oder unbewusst falsch interpretiert.

        Was z.B. sein freundschaftliches und herzliches Verhalten gegenüber den Muslimen betrifft, ist das meiner Meinung nach sehr zu begrüßen, auch deshalb, weil Muslime, die durch Papst Franziskus einen positiven Bezug zu uns Christen gewonnen haben, für Christi Botschaft eher zu gewinnen sind, als die anderen.

        Auch habe ich nichts dagegen, wenn er Heiden als unsere Brüder und Schwestern bezeichnet. Denn natürliche Brüder und Schwestern sind wir ja, da wir einen gemeinsamen Ur-Vater haben – Adam.

        Im Übrigen verfolge ich nicht, was Papst Franziskus alles so äußert, weil ich die katholische Lehre vor mir habe und daher nichts weiter benötige, als diese. Wenn ich also nebenher mal vernehme, was Papst Franziskus wiedermal angestellt, gesagt oder geschrieben hat oder habe, dann interessiert mich das persönlich nicht, weil es mich nicht tangiert! Ich bete aber dafür, dass ihn der Herrgott recht leiten und seine Seele retten wolle, sollte sie nicht im Stand der Gnade sein.

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  5. "GsJC" sagt:

    @ Lina Riachi

    Sie ist unsere Miterlöserin und sie wird noch dieses Jahr der Kopf Satans zertreten und die Kirche und die ganze Welt reinigen.

    Können Sie für das von Ihnen angekündigte apokalyptische Großereignis eine Quelle nennen? Wenn ich Sie richtig lese und verstehe, müsste dies Ereignis im Jahr 2021 stattfinden.

    Dass die in Garabandal angekündigte (unsinnige) WARNUNG dieses Jahr nicht stattfinden wird, wissen die Anhänger dieser unterirdischen Mitteilungen.

    MfG

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  6. dorrotee sagt:

    Ich finde es einfach nur erfreulich, dass der Bischof Hendricks dieses negative Urteil bestätigt hat.
    Ein Lichtblick in der katholischen Kirche.

    Das ganze mit der FaV ist so irreführend, dass man es leid ist, sich damit zu beschäftigen.

    Als der Satz „…einst Maria war“ zu Recht korrigiert wurde, war für mich klar, hier stimmt an der ganzen Erscheinung und der Seherin was nicht.

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    • marienskind sagt:

      Da muss man doch lachen! Die hl. Jungfrau war einst Maria, ist also nicht mehr Maria! Wer ist sie jetzt dann, wenn nicht mehr Maria? Ach ja, es ist jetzt die „Frau aller Völker“, weshalb sie nicht mehr Maria ist. Offenbar hat Gott sie in eine andere Person verwandelt, weshalb sie nicht mehr Maria sei! Was für ein Irrsinn, der nur irgendwelchen Dämonen einfallen kann! Wie kann man diesen völlig realitätsfernen Irrsinn annehmen? Das geht einfach nicht in meinen Kopf rein! Und obwohl sie nicht mehr Maria ist, beten die Amsterdam-Anhänger trotzdem: „Gegrüßet seist du Maria …“ Sie halten sich folglich selbst nicht an die Amsterdamer Irrlehre, verteidigen sie aber! Wie widersprüchlich kann man noch sein? Das ist doch nicht normal! Wenn man zu „Amsterdam“ steht, soll man auch bitteschön diese Irrlehre vertreten und keine Spielchen spielen!

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  7. Julius von Schwaben sagt:

    Für mich ist es immer wieder erstaunlich, wenn ich mitbekomme, wie vorkonziliar orientierte Gläubige auf den Kult um die „Frau aller Völker“ hereinfallen, obwohl der Grachtendämon schon in der Vorkonzilaszeit kirchlich verurteilt worden ist. Für mich ist die Frau aller Völker die Hure Babylon…. und nicht mehr.
    An dieser Verwirrung der Gläubigen wird deutlich, wie sehr sich die Tradis nach Spiritualität sehnen und dass sie ihr Bedürftnis in der Konzilskirche nicht befriedigt bekommen. Hoffen wir, dass nach und nach immer mehr Gläubige aufwachen und die satanische Verwirrung erkennen können.

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    • marienskind sagt:

      Die katholische Spiritualität hat jeder Katholik auch so frei zur Verfügung: die Beichte, das Heilige Messopfer (unabhängig von der modernen Ordnung), Eucharistische Anbetung, wunderbare tief gehende traditionelle katholische Gebete und Andachten, Rosenkranz. Die Konzilskirche ist dafür kein Hindernis, und dafür benötigt man als Katholik auch keine irrgeistigen „Privatoffenbarungen“. Die katholische Spiritualität steht ohne diese frei da!

      Als echter Tradi, der ich auch einer bin, sehnt man sich daher nicht nach Spiritualität, da man sie als echter Tradi ganz einfach hat. Nur gewisse falsche Tradis sehnen sich nach Spiritualität, da sie sie nicht haben, weshalb sie nach allen möglichen „Privatoffenbarungen“ haschen, damit ihr Hunger nach Spiritualität gestillt wird, da ihnen die Beichte, das Messopfer, die Eucharistische Anbetung, die traditionellen katholischen Gebete und Andachten und der Rosenkranz nicht ausreichen. Das gibt ihnen nichts, zumindest nicht genug.

      Und was sollen das bitteschön für Tradis sein, die den Papst nicht anerkennen, weil sie dem „BdW“ folgen? Hier verlässt man die katholische Tradition! Eine BdW-Anhängerin schrieb mir, sie hätte zur FSSPX und durch die FSSPX zur Tradition gefunden. Als ich ihr zurückschrieb, dass sie auf keinen Fall zur FSSPX und somit zur Tradition gefunden hat, weil die FSSPX das antitraditionelle und antikatholische „BdW“ ablehnt, war Schweigen angesagt! Es gibt also echte Tradis und Pseudo-Tradis! Die echten Tradis reicht der traditionelle, überlieferte Katholizismus! Mehr und Anderes und Neues wollen sie gar nicht haben! Denn sie wollen nichts anderes, als das, was Gott seit den Apostel in seine Kirche hineingelegt hat!

      Kürzlich fragte mich eine, was ich tun würde, um Gott zu erfahren. Diese Frage zeigt, dass sie etwas braucht, um Gott zu erfahren, weil sie nicht in Gott lebt. Ich sagte ihr, dass ich als traditioneller Katholik nichts brauche, um Gott zu erfahren, da ich unaufhörlich in seiner Gegenwart bin, weshalb ich diese nonstop empfinde und wahrnehme! Gott ist ständig in mir und in meinem Bewusstsein! Das konnte sie nicht verstehen! Das ist sehr traurig! Und das liegt wohl daran, dass sie ihre eigenen Interessen in den Fordergrund stellt, wodurch der Heilige Geist in ihr keinen Raum findet. Höchstwahrscheinlich ist das das Grundübel dafür, dass viele ihre Erfüllung in allen möglichen „Privatoffenbarungen“ und in charismatischen Erlebnistreffen suchen! Das wird es wohl sein, da genau das auch bei mir so war, weshalb ich nach Erlebnissen in der Charismatik und nach immer neuen „Privatoffenbarungen“ suchte! Doch Dank Frau Mertensacker und Frau Küble bin ich da raus gekommen! Gelobt sei Jesus Christus!

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  8. bernhard_rudy@freenet.de sagt:

    Am Ende kennt die Wahrheit nur Einer. Er kennt auch die Schwächen von uns.

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  9. Joachim Walter sagt:

    Maria ist der Ast auf dem die Kirche sitzt. Wird Maria zurückgewiesen, werden die Zeiten um so schlimmer. wer die gesunde Volksfrömmigkeit beschneidet ja ausradieren will , begeht geistigen Selbstmord. Eifert nur den Berufskatholiken nach. Das Schisma hat die Tür schon geöffnet, das schaut man die Fratze des Teufels, der sich in Fäustchen lacht vor soviel Dummheit.

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    • Guten Tag,
      Christus ist das Fundament der Kirche, nicht Maria. Wenn falsche Erscheinungen zurückgewiesen werden, betrifft dies nicht die wahre Gottesmutter, deren Verehrung durch solche Pseudo-Mystik in eine Schieflage gerät, was gewiß nicht in ihrem Sinne ist.
      Der Teufel lacht sich wirklich ins Fäustchen angesichts wundersüchtiger Katholiken, die
      1. der Kirche nicht gehorchen, wenn es um ihre „Lieblingserscheinungen“ geht, die sich gleichsam ihr frommes Spielzeug nicht nehmen lassen
      2. an solchen Privatoffenbarungen kleben, als seien sie das fünfte Evangelium, obwohl sogar kirchlich anerkannte Erscheinungen laut katholischer Lehre nicht zum Glaubensgut gehören.
      Aber Amsterdam wurde abgelehnt – übrigens schon vorkonziliar.
      Aber die „Vorkonziliaren“ interessiert d a s dann plötzlich nicht.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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      • Dieses Gebet zur Frau aller Völker dürfte aber wohl sehr sinnvoll sein. Und Holland ist in seiner Glaubenspraxis wohl kein Vorzeige-Objekt. Hat man dort nicht z.B. die Handkommunion erlaubt, bevor diesbezgl. irgendetwas entschieden war. Außerdem ist es für mich auffällig, dass alle hier gescheiterten Reformer – Stuhlkreis-Reformer -, dann plötzlich eine Auszeit nahmen und nach Holland gingen. Je mehr abgebaut wurde, um so leerer wurden die Kirchen, siehe z.B. Pastor Frings!

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      • marienskind sagt:

        Aber bitte dann in seiner geoffenbarten Form: „… Möge die Frau aller Völker, die einst Maria WAR“, und es nicht (mehr) IST!

        Und war es gerade die „Frau aller Völker“, die nicht (mehr) Maria IST, die die Modernisierung der Kirche und ihre Anpassung an die Welt und eine Hinwendung zum Sozialismus hin forderte. Und so ist diese „Dame“ wohl nicht umsonst in den Niederlanden aufgetaucht, wo danach genau das, was sie in Amsterdam forderte, umgesetzt wurde!

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    • mk sagt:

      Aber was hat denn eine fragliche Marienerscheinung mit der „gesunden Volkfrömmigkeit“ zu tun? Diese wird nicht beschnitten: der Rosenkranz, Wallfahrten zu zum Teil schon altehrwürdigen Marienwallfahrtsorten, Maiandachten usw. hängen doch nicht an der oder der angeblichen Erscheinung. Nein, bleibt bei dem, was die Kirche geprüft und für gut befunden hat!

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      • marienskind sagt:

        @mk Diesen Leuten reicht es einfach nicht, was Gott seit den Aposteln in seine Kirche hineingelegt hat: Beichte, Messopfer, Eucharistische Anbetung, wunderbare und tiefgehende Gebete und Andachten, Rosenkranz, Wallfahrten zum Teil schon altehrwürdigen Marienwallfahrtsorten. Sie wollen in ihrem Sinne MEHR, NEUES, ANDERES!

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      • Guten Tag,
        genau hierin liegt das Problem begraben – nicht ohne Grund heißt ja die charismatische Veranstaltung von Dr. Hartl MEHR-Konferenz
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • marienskind sagt:

        Danke, Frau Küble, für diesen Hinweis. Dieses „MEHR“ in „MEHR-Konferenz“ hatte ich so gar nicht wahrgenommen! Tja, die charismatischen Katholiken wollen MEHR haben! Ich bin Ihnen und Frau Mertensacker sehr dankbar dafür, dass sie Beide mich aus diesem unkatholischen Unfug herausgeholt haben. Dass ich das damals nicht besser wusste, lag daran, dass ich zu der Zeit noch nicht so lange katholischen Glaubens war. Ich bin nämlich bei meiner Bekehrung direkt in den modernen Bereich der Kirche hineingeraten, in dem die Charismatik präsentiert wurde, weshalb ich dachte, sie sei katholisch. Doch von Frau Mertensacker erfuhr ich 2011, dass sie protestantisch ist, da sie 1967 oder 1968 von charismatischen Katholiken aus dem Protestantismus in die Kirche hineingeholt wurde.

        Im Übrigen ein gesegnetes neues Jahr!

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      • Guten Tag
        und vielen Dank für Ihre offenherzigen Hinweise auf eigene Erfahrungen.
        Häufig ist die Charismatik eine Fluchtburg vor dem progressiven Unfug in den modernen Gemeinden.
        Es ist tragisch, daß dadurch gerade die Wohlmeinenden, die auf der Suche nach etwas Besserem sind, dann in der Schwarmgeisterei landen.
        Formal ist die pentekostale (pfingstlerische) Bewegung erst 1967/68 (passend zur Studentenrevolte) in die katholische Kirche eingedrungen, indem Gläubige typisch charism. Phänomene erlebten.
        Inhaltlich gibt es schwarmgeistige Phänomene in der Kirchengeschichte schon länger, z.B. in der Montanisten-Bewegung im 2. Jahrhundert, später durch die Katharer (gnostisch-charism.) und im Spätmittelalter durch franziskanische Sondergruppen (u.a. Chiliasten und Postmillenaristen), welche von Päpsten kritisiert oder kirchlich verboten wurden.
        Auch im Protestantismus sind die Phänomene nicht erst nach 1900 entstanden, es gab diese schon z.B.bei den Methodisten, den Quäkern, Teilen der sog. Heiligungsbewegung und Erweckungsbewegungen, schwarmgeistigen Wanderpredigern schon unter Luther, der immerhin damals gegen diese Gruppen ankämpfte – ungeachtet seiner sonstigen Irrtümer.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • marienskind sagt:

        Dankeschön für die Infos. Das war mir nicht bekannt, außer bzgl. der Montanisten. Ich meine, es war Montanus, der sich darüber beschwerte, dass seinerzeit nicht mehr in Zungen geredet wurde, so als ob dies in der Macht der Kirche gelegen hätte. Wenn man die Apostelgeschichte nun aufmerksam liest, sieht man als Katholik, dass die charismatische Art der Zungenrede ausschließlich durch das Firmsakrament geschenkt wurde. Wenn man sie anderweitig, außerhalb des Firmsakraments, bekommt, dann ist diese nicht von Gott, da ER sie sonst, wenn IHM daran gelegen wäre, dass wir sie haben, weiterhin durch die Firmung schenken würde, wie im 1. Jh. Das ist mir wichtig zu erwähnen, um vielleicht den einen oder anderen charismatischen Katholiken, wenn er diesen Kommentar lesen sollte, mal zum Nachdenken zu bringen.
        Freundliche Grüße!

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      • Guten Tag,
        es gab eine Reihe charismatischer Phänomene bei den Montanisten, darunter Trance, Zungenreden, Prophetie, Visionen, Auditionen (Einsprechungen, Stimmenhören).
        Auch in den frühchristlichen Zeiten war die Zungenrede nicht der Normalfall, auch nicht unter gefirmten Katholiken. Schließlich bestand die apostolische Welt nicht nur aus der Gemeinde von Korinth mit ihrer Fixierung auf außergewöhnliche Geistesgaben. In den Paulusbriefen an andere Gemeinden spielt das Thema keine Rolle, also stand es auch nicht im Mittelpunkt, sondern war regional begrenzt.
        Sodann hat schon Augustinus festgestellt, daß es diese außergewöhnlichen Manifestationen zu seiner Zeit kaum noch gab – was er auch gar nicht bedauerte, da sie ohnehin nicht notwendig sind.
        In all den folgenden Jahrhunderten bis heute wurde nie davon berichtet, daß jemand durch die Firmung die Zungenrede erhalten habe.
        Das Korinther-Phänomen hat also praktisch aufgehört.
        Es trat dann als Pfingstler-Merkmal vor über 100 Jahren wieder auf – und war bei denen schwarmgeistig bedingt.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • marienskind sagt:

        Liebe Frau Küble,

        schon allein aufgrund des Chaos, dass die Korinther sogar bis in die 90er Jahre des 1. Jahrhunderts fabriziert haben, bin ich mir auch überhaupt nicht sicher, ob die charismatischen Phänomene dort himmlischen Ursprungs waren. Dort wirkte aufgrund dieses Chaos ein ganz anderer Geist, der die Korinther auch spaltete, indem sich die einen zu Petrus, die anderen zu Paulus, andere wiederum zu Apollos und wieder andere zu Christus bekannten, und sie sich in den 90ern erlaubten, ihren Bischof zu vertreiben, weshalb dann der Papst einschreiten musste. Die Korinther waren schon ein sehr merkwürdiges Völkchen!

        Freundliche Grüße!

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      • Guten Tag,

        vermutlich war ein Teil der charismatischen Vorgänge wohl von oben (zumal bei jenen, die dabei noch besonnen blieben), ein anderer Teil seelisch bzw. psychogen bewirkt (auch aufgrund der allgemein vorhandenen Euphorie dort) und bei einigen Schwarmgeistern von „unten“. Paulus hat seine Gemeinde manchmal gelobt, aber auch öfter getadelt, sowohl wegen der Fixierung auf außergewöhnliche Geistesgaben (daher auch 1 Kor 13) wie auch wegen der Spaltungstendenzen, die später noch anhielten, wie der von Ihnen erwähnte Clemensbrief zeigt, der übrigens auch zu erkennen gibt, daß damals ein weit entfernter Bischof von Rom zu Hilfe geholt wurde und somit bereits im 1. Jahrh. als Papst anerkannt war.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • marienskind sagt:

        Danke für Ihre differenzierte Darlegung bzgl. der Vorkommnisse in Korinth. Ich bin nämlich immer noch dazu geneigt, alles zu verallgemeinern, was ich an mir unbedingt ändern muss, um Unschuldigen nicht Unrecht zu tun. Darauf muss mich auch ein ehemaliger Evangelikaler, der letztes Jahr konvertiert ist, immer wieder hinweisen, wenn ich ihm meine apologetischen Texte für seine Website zuschicke, auf der er den katholischen Glauben gegenüber dem Protestantismus verteidigt.

        Freundliche Grüße

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    • "GsJC" sagt:

      Frau Küble schrieb:

      Der Teufel lacht sich wirklich ins Fäustchen angesichts wundersüchtiger Katholiken, die
      1. der Kirche nicht gehorchen, wenn es um ihre „Lieblingserscheinungen“ geht, die sich gleichsam ihr frommes Spielzeug nicht nehmen lassen
      2. an solchen Privatoffenbarungen kleben, als seien sie das fünfte Evangelium, obwohl sogar kirchlich anerkannte Erscheinungen laut katholischer Lehre nicht zum Glaubensgut gehören.

      Voll auf den Punkt gebracht und aus eigener Erfahrung Zustimmung von mir.

      MfG

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  10. Lina Riachi aus dem Libanon sagt:

    Wir lieben unserer „Mutter und Frau aller Völker“ und wir werden noch verstärkter und öfter ihr Gebet beten und sie noch inniger verehren, Sie ist unsere Miterlöserin und sie wird noch dieses Jahr der Kopf Satans zertreten und die Kirche und die ganze Welt reinigen. Halleluja

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    • Guten Tag,
      lieben Sie doch besser die echte Gottesmutter, wie sie biblisch und kirchlich bezeugt ist, wobei es laut Heiliger Schrift CHRISTUS ist, welcher der Schlange den Kopf zertritt (das können Sie im alten lateinischen Schott nachlesen).
      Der Ausdruck „Miterlöserin“ ist mißverständlich und irreführend, was nicht nur ich so sehe, sondern was Papst Benedikt ausdrücklich erklärt hat.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küle

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      • Joachim Walter sagt:

        War Maria nicht im Heilsplan von Ewigkeit erwählt die Mutter des Sohnes Gottes zu sein. Dieses Reinste Gefäß der Lebenfige Tabanakel hat außerordentlich am Heilsplan Gottes mitgewirkt, es bedurfte nur ihres FIAT. Das Magnifikat steht exemplarisch sie ist Miterlöserein im Heilsplan Gottes.

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    • marienskind sagt:

      Die Muttergottes darf auf keinen Fall als „Frau aller (gottfernen) Völker“ tituliert werden, denn die Frau aller (gottfernen) Völker ist nach Offb 17,1.15 u. 18,3 die Hure Babylon, mit der die Mutter unseres Herrn somit gleichgesetzt und auf diese Weise indirekt als „Hure“ betitelt wird. Eine ganz schlimme Lästerung Mariens. Natürlich titulieren viele Amsterdam-Anhänger die Muttergottes so nicht bewusst, weshalb das keine Sünde darstellt. Die übrigen aber, denen man das biblisch dargelegt hat, sündigen hingegen schwer, weil sie trotz besseren Wissens, Maria weiterhin „Frau aller Völker“ nennen.

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      • @ Marienkind – Das ist aber der Wunsch des Betenden, dass sie zur Frau und Mutter aller Völker werden möge. Auch das ‚DEIN WILLE GESCHEHE‘ wie im Himmel, so auch auf Erden. Oder ist das etwa schon so? Wir tragen unsere Wünsche vor GOTT hin und bitten, dass es so werden möge. Für mich sind Ihre Kommentare manchmal so an den Haaren herbeigezogen. Erst Denken, dann Schreiben und vor allem auch die anderen nicht in die Ecke der Ungläubigen oder nicht Rechtgläubigen stellen.

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      • marienskind sagt:

        Wenn alle Völker eines Tages katholisch werden sollten, dann wäre die Muttergottes in jener Zeit in der Tat die Frau aller Völker, die dann zu ihr sagen würden: „Unsere Liebe Frau“. Die Amsterdam-Anhänger sagen aber, sie sei JETZT die „Frau aller Völker“, indem sagen: „Die Muttergottes IST die Frau aller Völker.“, und nicht: „Die Muttergottes WIRD die Frau aller Völker sein!“ Das ist der feine Unterschied! Und in Amsterdam selbst sagt die „Erscheinung“, sie SEI die „Frau aller Völker“, und nicht, sie würde es eines Tages sein. Und so treffen Ihre eigenen Worte, die Sie auf mich beziehen, auf Sie selbst zu: „Für mich sind Ihre Kommentare manchmal so an den Haaren herbeigezogen. Erst Denken, dann Schreiben …“

        Wenn Sie also, wie es sich hier zeigt, erst schreiben und dann denken, dann nehme ich auch an, dass Sie gar nicht beurteilen können, ob meine Kommentare an den Haaren herbeigezogen sind oder nicht!

        Welche Rechtgläubigkeit haben denn diejenigen, die ihre liebgewonnenen „Privatoffenbarungen“ über ALLES und die KIRCHE stellen und wegen dem „BdW“ dem Papst sein päpstliches Amt absprechen? Diese sind automatisch exkommuniziert.

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