Infektionen im Seniorenheim nach Impfung

Eine sonderbare Häufung plötzlicher Covid-Fälle ereignete sich in einem Altenheim in Bayern. Doch dort erhielten viele Bewohner die Corona-Impfung bereits. Trotzdem entwickelten sie Symptome und lieferten ein positives Corona-Testergebnis ab. 

Schon seit über einem Monat ist bekannt, dass es nach der Impfung gegen Corona zu Nebenwirkungen kommen kann, die einem mittelschweren Verlauf der Krankheit gleichen.

Weil sie als Risikogruppe gelten, schickte man Personen in Seniorenheimen vor – offiziell, um diese besonders gut und früh zu schützen. Manche Kritiker befürchten, dass man sie quasi als Versuchskaninchen benutzt.

Diese Sichtweise könnte durch den Fall im oberfränkischen Küps reifen Nährboden finden. Denn gleich neun Bewohner und vier Mitarbeiter sind testpositiv. Beinahe alle Betroffenen erhielten schon am 28. Dezember ihre Impf-Dosis.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.wochenblick.at/nach-impfung-lauter-corona-faelle-in-altenheim-kam-virus-aus-der-nadel/


Regensburger Klinik-Direktorin erhielt Forschungspreis für vorgeburtliche Therapie

Die Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der KUNO-Klinik St. Hedwig in Regensburg, Dr. Angela Köninger, ist Ende 2020 für ihre Forschung zu Behandlungsmöglichkeiten bei durch Uterusruptur (Gebärmutterriss) gefährdeten Schwangerschaften, mit dem Forschungspreis der „Holm-Schneider-Stiftung“ für vorgeburtliche Therapie ausgezeichnet worden.

Mit dem 10.000 dotierten Preis würdigt die am Lebensrecht orientierte Stiftung herausragende, in den zurückliegenden zwei Jahren veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten, die zur Verbesserung vorgeburtlicher Therapien beitragen.

Über die Zuerkennung entscheidet der Vorstand der Stiftung auf Vorschlag eines wissenschaftlichen Kuratoriums aus Frauen- und Kinder-Ärzten. Die Stiftung begründet ihre Entscheidung wie folgt:

„Sehr selten nistet sich ein Embryo an einer Stelle des Uterus ein, die seinem Wachstum während der Schwangerschaft nicht standhält. Zu den ungünstigsten Stellen gehören der Gebärmutterhals und Narben von einer früheren Kaiserschnittentbindung.“

Eine Einnistung dort sei für Mutter und Kind lebensbedrohlich und habe in der Regel eine Abtreibung zur Folge, wird erläutert. Weiter heißt es:

Die prämierten Arbeiten von Professor Köninger haben sich der Frage nach Behandlungsalternativen gewidmet. Sie überzeugen durch praktikable chirurgische Therapieansätze, die nicht nur gefährliche Blutungen bei Schwangeren verhinderten, sondern jeweils auch das Überleben des betroffenen Kindes, sein Heranwachsen im Mutterleib und den Erhalt der Gebärmutter ermöglicht haben.“

Quelle: ALfA-Newsletter


Liberale gegen Merkels 15-km-Anordnung

Der Corona-Shutdown wird verschärft: Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben beschlossen, dass in Landkreisen mit Inzidenzwerten über 200 der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt werden soll. Ausnahmen soll es nur bei triftigem Grund geben.

Außerdem dürfen private Zusammenkünfte nur noch mit einer nicht im Haushalt lebenden Person stattfinden oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes erlaubt sein.

FDP-Chef Christian Lindner kritisiert die neuen Corona-Beschränkungen von Bund und Ländern als unverhältnismäßig und nicht dem Gesundheitsschutz dienlich. Die beschlossenen Maßnahmen seien nicht praxistauglich und führten teils auch zu inhumanen Ergebnissen, sagte Lindner am Mittwoch in seiner Rede beim traditionellen Dreikönigstreffen der Liberalen.

Wenn man nur eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen könne, werde Pflege behindert und ein gemeinsamer Besuch der Großeltern unmöglich. Auch werde das Infektionsrisiko nicht durch die Fahrstrecke in Entfernung zum Wohnort bestimmt, sondern durch den Kontakt mit anderen Menschen.

„So sehr ich die Notwendigkeit der Kontaktbeschränkungen sehe, schießen die Regeln über das Ziel hinaus. Deswegen sollten sie korrigiert werden.“

Auch Generalsekretär Volker Wissing kritisiert die Maßnahmen.

„Wenn sie in Berlin leben, haben sie praktisch keine Einschränkungen. Wenn sie auf dem Land, in der Fläche leben, und das nächste Dorf 15 km entfernt ist, dann sind sie quasi aufs Dorfleben reduziert. Das ist eine massive Freiheitsbeschränkung, und ob das verfassungskonform ist, daran habe ich erhebliche Zweifel“, sagte Wissing.

Interview: Volker Wissing – Erhebliche Zweifel an der Verfassungskonformität des 15 km-Radius (rbb inforadio)

Quelle: https://crm.fdp.de/node/436?r=142


War der Sturm aufs Kapitol teils inszeniert?

Hierzu Nachrichten aus vier Medien:

„Es mehren sich Berichte, wonach es sich bei der Erstürmung des Kapitols durch Trump-Anhänger um eine Inszenierung gehandelt haben soll.

Inzwischen sind Videos aufgetaucht, die „Polizisten“ dabei zeigen, wie sie Absperrgitter vor dem Kapitol beiseite räumen, um „protestierende Sturmtruppen Trumps“ förmlich ins Gebäude hineinzuleiten (z.B. in diesem Video ab Minute 2:29).

Das würde erklären, warum sich einige Eindringlinge laut Aufzeichnungen der Überwachungskameras im Saal des US-Senats benahmen wie bei der touristischen Besichtigung einer staunenswerten Sehenswürdigkeit.

Quelle und FORTSETZUNG der Nachricht hier: https://www.journalistenwatch.com/2021/01/08/sturm-capitol-eine/

Warum konnten Demonstranten ins Kapitol gelangen?

„Ein Video zeigt, dass der Großteil der Trump-Anhänger, die in das US-Capitol “vorgedrungen” sind, nicht etwa das US-Capitol gestürmt haben, nein, sie wurden eingelassen von türstehenden Wachmännern und Polizisten.

Da sie sicher nicht eigenmächtig gehandelt haben, fragt man sich, wer die Anweisung gegeben hat, die Trump-Anhänger just in dem Moment ins US-Capitol zu lassen, in dem eigentlich über die Belege für Wahlbetrug in den beiden Häusern diskutiert werden sollte, eine Diskussion, die zudem in allen US-Fernsehsendern übertragen worden wäre: https://videopress.com/embed/4DwSBXWS?hd=1&loop=0&autoPlay=0&permalink=1

Quelle und vollständige Meldung hier: https://sciencefiles.org/2021/01/08/fake-sturm-der-sturm-auf-das-us-capitol-war-wohl-doch-eher-ein-gewahren-von-zutritt/

Ergänzender Hinweis vom 17.1.2021:
Die heutige Print-Ausgabe der „Welt am Sonntag“ veröffentlichte auf S. 8 unter dem Titel „Das ist jetzt euer Haus“ einen Bericht über das – so wörtlich – „beispiellose Versagen der Sicherheitskräfte“ beim Sturm aufs Kapitol. Im Untertitel heißt es: „Neue Untersuchungen zeigen, wie Polizisten kooperierten.“ – Zwei Männer hätten beim FBI ausgesagt, „ein Kapitol-Polizist habe im Parlamentsgebäude ihre Hände geschüttelt und erklärt: „Das ist jetzt euer Haus!“

Verdacht auf Wahlmanipulationen erhärtet

„Ich möchte hier nicht noch einmal all das ausführlich behandeln, was den Verdacht erhärtet, dass die US-Wahlen manipuliert wurden. Mehrfachwähler, Millionen Wahlscheine für verstorbene Wähler, in Containern nach dem Wahltag angelieferte Briefwahlstimmen mit oft 90 bis 95 % Biden-Stimmen, die Unterbrechung der Zählung in mehreren Bundesstaaten, zweifelhafte Zähl-Software. Manipulationen, die nur dann offenbar werden könnten, wenn alle Stimmen der US-Wahl manuell neu ausgezählt würden und die Wahlverzeichnisse bereinigt.

Trump hat die Wahl auf dem Papier verloren und muss deshalb den Stab an Biden weiterreichen…Die Eskalation, der Sturm auf den Kongress wurde von den Democrats und den ihnen assistierenden Medien herbeigeschrieben…Sicher ist, er wurde leicht gemacht. Obwohl bekannt war, wie die Lage sich am Tag der Kür Bidens darstellen würde, sicherte man das Kapitol nur unzureichend.

Quelle und vollständiger Beitrag aus PP hier: https://philosophia-perennis.com/2021/01/09/joe-bidens-strategie-trump-waehler-demuetigen-um-unruhen-zu-provozieren/

Mangelnde Aufarbeitung von Wahlunregelmäßigkeiten

„Das Eindringen einer zahlenmäßig kleinen Gruppe jener Demonstranten in das Kapitol zu einem Zeitpunkt, als dort Repräsentantenhaus und Senat über den Ausgang der Präsidentschaftswahl abstimmten, kann auch als ein Schrei der Hilflosigkeit interpretiert werden. Ein Ausdruck von Ohnmacht jener, die sich vom politischen System, den Medien, den Gerichten, ja selbst weiten Teilen der Republikanischen Partei keine Hilfe mehr erwarten, die Unregelmäßigkeiten der Präsidentschaftswahl aufzuarbeiten.

Nur ein Bruchteil dieser Gruppe griff zu Gewalt und schlug etwa Scheiben und Türen ein, verwüstete Büros. Die meisten begnügten sich mit Posen für Erinnerungsfotos.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/ausdruck-ohnmacht-umsturzversuch/

Weitere HINWEISE zum Thema:

Der russische Ex-Präsident Michail GORBATSCHTOW erklärt, der „Sturm“ auf das Kapitol sei vorher schon geplant gewesen: https://www.anti-spiegel.ru/2021/gorbatschow-die-stuermung-des-kapitols-war-im-voraus-geplant/

Stellungnahme von Prof. Max Otte (Wirtschaftswissenschaftler): https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/10/okonom-otte-zu-aktuellen-us-ereignissen/

Fotos: Dr. Edith Breburda


Die IGFM fordert die Freilassung aller politischen Gefangenen in Kuba

Mit Besorgnis schaut die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) im neuen Jahr nach Kuba.

Aktuell sind mindestens 138 politische Gefangene auf der kommunistisch beherrschen Karibikinsel inhaftiert, weil sie sich friedlich für Menschenrechte und einen demokratischen Wandel in ihrer Heimat eingesetzt haben.

Bis zum 29. Dezember 2020 saß auch Martha Sánchez González eine viereinhalbjährige Haftstrafe ab. Die 59-Jährige ist Aktivistin der „Damen in Weiß“.

Am 29. Dezember 2020 wurde die vierfache Mutter nach Informationen der IGFM auf Bewährung entlassen – unter der Auflage eines „guten sozialen Verhaltens“. Es wird von ihr erwartet, dass sie die allgegenwärtige Korruption und die Herrschaft der kubanischen Kommunistischen Partei nicht mehr öffentlich kritisiert. Am 19. Januar 2021 soll über den weiteren Verlauf ihrer bis Mai 2022 laufenden Haftstrafe entschieden werden.

„Die hygienischen Zustände und die medizinische Versorgung in den kubanischen Gefängnissen sind katastrophal. Das diktatorische Regime legt es offensichtlich darauf an, dass sich die Häftlinge mit dem Coronavirus anstecken. Wir fordern die kubanische Regierung auf, alle politischen Gefangenen freizulassen – nicht nur auf Bewährung, sondern ohne Bedingungen. Politische Gefangene sind keine Verbrecher, sondern haben sich friedlich für eine bessere Zukunft ihres Landes eingesetzt“, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Katastrophale Zustände im Frauengefängnis

Gemeinsam mit Schwerkriminellen saß Frau González ihre Strafe im Frauengefängnis von El Guatao ab. Sie berichtet über miserable Zustände in der Haftanstalt: Es sei mit 800 bis 900 Insassinnen völlig überfüllt, es herrschten unhygienische Verhältnisse, das Essen sei nicht nahrhaft und es gäbe keinerlei medizinische Versorgung.

Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden ihr Familienbesuche verwehrt. Außerdem spricht sie von Korruption und Missbrauch durch die Wärterinnen. Gegen die katastrophalen Zustände im Gefängnis und der damit verbundenen Gefahr einer Covid-19 Ansteckung demonstrierte González Mitte April 2020 mit einem Hungerstreik. Keine der Gefangenen durfte ihrer Aussage nach einen Coronatest machen. Auch nach ihrer Entlassung in den Hausarrest betont sie, dass sie sich weiterhin für ein freies Kuba einsetzen werde.

Weitere Infos zu Menschenrechten auf Kuba: www.igfm.de/kuba


So geht JAPAN mit der Coronakrise um

Japan hofft noch immer darauf, dass man im Juli/August 2021 die Olympischen Spiele durchführen kann. Jedoch gilt seit dem 8. Januar 2021 der erste Lockdown seit Coronazeiten, der bis zum 7. Februar 2021 dauern soll. Doch er gilt zunächst nur für den Großraum Tokyo (Chiba, Saitama, Kanagawa).

Diese Einschränkungen gestalten sich allerdings anders als in Deutschland:

Seit März 2020 gelten strenge Einreisevorschriften nach Japan. Über das Jahr 2020 hinweg gab es allerdings keinen harten Lockdown wie Deutschland ihn kennt, auch sonst keine nennenswerten Einschränkungen für die Bevölkerung.

Die Masken wurden freiwillig von allen getragen. Viele Firmen versuchten, Homeoffice (Hausarbeit) für einige Mitarbeiter zu realisieren.

Aufgrund des massiven Einbruchs der Touristenzahlen in 2020 galt seit Juli 2020 die Regierungsinitiative ´Go to Travel´, um die eigene Tourismusindustrie und die Gastronomie Japans zu unterstützen. Jeder Japaner, der im eigenen Land Urlaub buchte, bekam 50% der Reisekosten von der japanischen Regierung erstattet. Für Restaurantbesuche galt ähnliches. Diese Initiative soll bis Juni 2021 verlängert werden.

Coronatests werden nur bei Menschen mit Symptomen durchgeführt. Ausgenommen sind Einreisende, die schon einen Coronatest aus ihrer Heimat nachweisen müssen, dann vor Ort in Japan am Flughafen getestet werden und eine zweiwöchige Quarantäne im Hotel am Flughafen absolvieren müssen.

Es gelten keine Vorschriften und auch keine Bußgelder, sondern nur folgende Empfehlungen für die Bevölkerung:

  1. Die Bürger sind aufgerufen, Abstand zu halten und auf Hygiene zu achten.
  2. Geschäfte sollen möglichst um 20 Uhr schließen. Wenn dies durchgeführt wird, so erstattet die Regierung maximal 500 Euro / Tag an Verdienstausfall.
  3. Angestellte in Firmen sollen nicht länger als bis 20 Uhr arbeiten. Die Arbeitgeber sollen möglichst bis zu 70% der Angestellten ins Homeoffice entsenden.
  4. Schulen und Kitas bleiben weiter geöffnet. Auch Kinos, Konzertsäle und andere Veranstaltungen sind erlaubt.
  5. Größere Veranstaltungen werden auf 5000 Teilnehmer begrenzt oder aber 50% der maximalen Sitzplatzauslastung.
  6. Die Landesgrenzen bleiben weiter stark kontrolliert.

Die Restaurantbetreiber zeigten sich schnell einsichtig und bieten die Schließung um 20 Uhr für das Verdienstausfallgeld an. Allerdings kündigten sie im gleichen Moment an, dass sie ihre Gaststätten ab nun morgens schon zwei Stunden früher öffnen und auch warme Speisen zum Frühstück anbieten werden.


Dr. Weidel beklagt Nachteile für Mittelstand

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat im ARD-„Morgenmagazin“ gesagt, Deutschland könne sich die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie „finanziell leisten“ und „lange durchhalten“, weil der Staat „gut gewirtschaftet“ habe.

Dazu erklärt die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Diese Ansage des Finanzministers ist ein Schlag ins Gesicht all jener Bürger, denen die planlose Lockdown-Politik die Existenzgrundlage raubt und die diese Lage eben nicht mehr ‚durchhalten‘ können.

Zehntausende Mittelständler und Selbständige – Gewerbetreibende, Einzelhändler, Gastronomen – stehen vor dem Aus, weil sie faktisch unter Berufsverbot stehen und die vollmundig versprochenen ‚Hilfen‘ der Bundesregierung entweder nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind oder wegen weltfremder Schikanen und bürokratischer Schwerfälligkeit überhaupt nicht bei ihnen ankommen.

Hunderttausende haben bereits ihren Job verloren und sind akut von Arbeitslosigkeit verloren. Millionen Arbeitnehmer haben wegen der Corona-Politik jetzt schon deutliche Einkommenseinbußen.

Geradezu zynisch ist seine Behauptung, Deutschland habe ‚gut gewirtschaftet‘ und könne sich diese Politik deshalb ‚leisten‘. Fakt ist: Jeder Euro, den die öffentliche Hand ausgibt, muss früher oder später den Bürgern weggenommen werden. Die Regierung ‚bewirtschaftet‘ ihre Steuerzahler, indem er sie wie Melkkühe behandelt.

Statt in der Krise zuerst an die eigenen Bürger zu denken, hat diese Bundesregierung auch noch zugestimmt, dass die deutschen Steuerzahler über den sogenannten EU-‚Wiederaufbaufonds‘ zusätzlich für astronomische Milliardentransfers in die Euro-Südstaaten geradestehen müssen.

Das Selbstlob des Bundesfinanzministers kommt aus einem politischen Paralleluniversum, das sich von den ökonomischen und sozialen Realitäten im Land vollständig abgekoppelt hat.“


Der Messias-König regiert in Gerechtigkeit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 72 (71),1-2.3-4ab.7-8.

Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann bringen die Berge Frieden dem Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe geben den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.


Münster: Vertuschung am Kirchenrecht vorbei

Auf der kirchenamtlichen Seite „Katholisch.de“ wurde in einem Interview mit dem Historiker Dr. Thomas Großbölting über sexuellen Missbrauch und seine Vertuschung durch Kirchenobere in der Diözese Münster gesprochen. Der Professor arbeitet an einer Studie und hat unlängst einen Zwischenbericht vorgelegt.

Wie der Historiker erläutert, haben sich Bistumsleitungen in Münster und anderswo häufig bei der Aufarbeitung nicht einmal an das kanonische Kirchenrecht – den sog. CIC – gehalten:

„Die Bistumsleitungen gingen über die Jahrzehnte hinweg dezidiert andere Wege, als es sowohl das weltliche als auch das Kirchenrecht vorsah.

Das gilt auch für den früheren Bischof von Münster, Dr. Reinhard Lettmann. Es gäbe bei ihm „eine Reihe von Fällen, in denen er nicht nur moralisch, sondern auch juristisch und kirchenrechtlich nicht korrekt gehandelt hat.“

Dabei existieren durchaus Unterschiede zwischen den katholischen Oberhirten in Deutschland, erklärt Prof. Großbölting: „Es gibt emeritierte Bischöfe, die in ihrer Amtszeit sensibler mit dem Thema umgegangen sind und solche, die damit weniger sensibel umgegangen sind.“

Hierbei hat Rom die Kirchenleitungen weltweit bereits vor 40 Jahren zu mehr Wachsamkeit ermahnt:

Seit den 1980er Jahren hat der Vatikan die Zügel angezogen und Ortsbischöfe verpflichtet, sexuellem Missbrauch stärker nachzugehen.

Quelle für die Zitate: https://www.katholisch.de/artikel/27832-leiter-der-missbrauchsstudie-in-muenster-der-zoelibat-stand-ueber-allem