Ökonom Otte zu aktuellen US-Ereignissen

Der Publizist und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Max Otte rät zur Vorsicht bei der Beurteilung der Ereignisse am Kapitol in Washington.

Die Hintergründe seien unklar. Auch das Fehlen ausreichender Sicherheitskräfte werfe Fragen auf. Da Trump zu einer Demonstration aufgerufen habe, hätten die Einsatzkräfte vor Ort verstärkt werden müssen.

Trump habe ein sehr beschwichtigendes Video gemacht: „Geht nach Hause, seid friedlich, wir müssen unsere Institutionen schützen.“ Dieses Video sei dann von Facebook gelöscht worden, so Prof. Otte: „Damit man das Narrativ des hetzerischen Trumps verbreiten konnte…Man hat das gelöscht, damit man ungestört Lügen über seine Aussagen verbreiten kann.“

Der Wirtschaftswissenschaftler ist seit zehn Jahren US-Bürger und war selbst zur Wahl dort. Es sei für ihn „völlig klar, dass da massiver Wahlbetrug lief“.

Quelle und vollständiges Interview mit Prof. Otte hier: https://reitschuster.de/post/der-kongress-sturm-und-die-scheuklappen-unserer-medien-2/


4 Kommentare on “Ökonom Otte zu aktuellen US-Ereignissen”

  1. Anonymous sagt:

    Wikipedia über Max Otto (Quellenangaben: siehe dort):

    „Nachdem der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof am 17. Juni 2019 die Ermittlungen im Fall des am 2. Juni 2019 getöteten Walter Lübcke an sich gezogen hatte, da der Verdacht eines rechtsextremen Hintergrundes bestand, versendete Otte einen Tweet, in dem er den Tatverdächtigen als „minderbemittelten Einzeltäter“ bezeichnete. Ferner beklagte er sich über die seiner Meinung nach medial stattfindende „Hetze gegen die rechte Szene“ und stellte fest, dass „der Mainstream endlich eine neue NSU-Affäre habe“.

    Er löschte zwar einen Tag später diesen Tweet und entschuldigte sich dafür. Aber er hätte ja auch mal einen Moment nachdenken können, BEVOR er diesen Tweet absetzte.
    Für mich sind Aussagen dieses Mannes – egal ob Sie die US-Wahlen oder das Wetter vom Vortag betreffen – wenig überzeugend.

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  2. Bernhard sagt:

    Mich stört der Begriff „Wahlbetrug“ ein bisschen.

    Dass bei Wahlen in den USA einiges schief läuft, weiß man spätestens seit der Wahl George W. Bushs zum Präsidenten.
    „Wahlbetrug“ ist aber ein großes Wort. Wenn Tote oder Nicht-US-Bürger Wahlbenachrichtigungen bekommen, ist das eine verwaltungstechnische Panne (wobei mir nicht klar ist, warum diese illegalen Stimmzettel dann alle an Biden gegangen sein sollen). Wenn ein krimineller Wahlhelfer mal 200 Stimmen „dazuerfindet“, dann ist das eine Straftat.
    „Betrug“ impliziert aber eine systematische, groß angelegte Fälschung der Wahl. Charakteristischerweise ist es in Diktaturen die Regierung, die das Wahlergebnis fälscht. Wenn die Opposition zu so etwas in der Lage ist, dann muss sie in der Gesellschaft und den Institutionen schon sehr tief verankert sein. D.h., in diesem Fall müsste er von „ganz oben“, d.h. der Führung der Demokraten angeordnet worden sein. Das hat aber niemand, auch nicht Präsident Trump, Biden oder der sonstigen Führungsriege der Demokraten vorgeworfen (traut er sich nicht?).

    Wer also soll den Betrug angeordnet und in großem Stil durchgeführt haben?

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    • Guten Tag,
      ich habe hier seit Anfang November dutzende Berichte und Artikel veröffentlicht, in denen es nicht um 200 Stimmen oder Verwaltungspannen ging, sondern um systematische Manipulation in einigen US-Bundesstaaten – immerhin mußte in Georgia durch richterliche Anordnung nachgezählt werden. Ich bringe hier keine Kurzangabe all dieser Nachrichten, die Sie selber seit Monaten lesen können.
      Sie glauben wohl nicht, daß – wie geschehen – 140 Abgeordnete und ein dutzend Senatoren ein Wahlergebnis anfechten, weil es nur ein paar kleinere Pannen gab?!
      Als ob ideologische gemeinsame Interessensgruppen einen ausdrücklichen „Befehl“ von ganz oben – also von Biden – benötigen würden, um Trumps Präsidentschaft zu verhindern, wenn ihnen eben dies sowieso selber ein Herzensanliegen ist. Im Gegenteil wäre solch eine „Anordnung“ ja wohl taktisch superdämlich, selbst wenn sie nur mündlich erfolgen würde (er wäre durch Mitwisser erpreßbar).
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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  3. Anonymous sagt:

    „Es sei für ihn ‚völlig klar, dass da massiver Wahlbetrug lief‘.“
    Ist das für Sie auch wieder so ein „Beweis“ für Wahlbetrug?

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