Merkel und russischer Bürgerrechtler Nawalny kritisieren die Trump-Twitter-Sperrung

Bundeskanzlerin Merkel hat die dauerhafte Sperrung des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump auf Twitter als „problematisch“ bezeichnet. „Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht von elementarer Bedeutung“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert laut dpa.

„In dieses Grundrecht kann eingegriffen werden, aber entlang der Gesetze und innerhalb des Rahmens, den der Gesetzgeber definiert – nicht nach dem Beschluß der Unternehmensführung von Social-Media-Plattformen.“

Kritik an dem Vorgehen Twitters äußerte auch der russische Oppositionelle und Putin-Gegner Alexej Nawalny. „Der Bann von Donald Trump auf Twitter ist ein inakzeptabler Akt von Zensur“, schrieb Nawalny am Wochenende auf Twitter.

Seiner Ansicht nach beruhe die Entscheidung auf Emotionen und persönlichen politischen Vorlieben. „Dieser Präzedenzfall wird von Feinden der Redefreiheit weltweit ausgenutzt werden – auch in Rußland.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/merkel-kritisiert-trumps-verbannung-von-twitter/

Ergänzendes Info: Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire fordert, solche Zensur-Sperrungen nicht weiter diversen Privatunternehmen zu überlassen; er sagte dazu: „Die digitale Oligarchie ist eine Bedrohung für Staaten und Demokratien.“

Entspricht Merkels heuchlerische Kritik an Twitter ihrem eigenen Machtinstinkt? – Das fragt sich: https://www.dushanwegner.com/der-digitale-coup/

HINWEIS: Die Aktien von Twitter befinden sich im freien Fall – nachdem das Unternehmen den US-Präsidenten Trump gesperrt hat: https://philosophia-perennis.com/2021/01/11/nach-trump-sperre-twitter-aktien-im-freien-fall/

Recherche-Artikel über Big Tech (Twitter, Facebook, Amazon und Co): https://sciencefiles.org/2021/01/12/monumentale-korruption-amazon-und-twitter-kolludieren-und-fuhren-ms-journalisten-am-nasenring-spazieren/


USA: Bidens Goebbels-Attacke gegen Trump

Von Felizitas Küble

Seit Jahrzehnten geistert eine angebliche Äußerung des NS-Propagandaministers Goebbels durch Bücher, Artikel und Vorträge, die in verschiedener Variation darauf hinauslaufen, man müsse eine Lüge nur lange genug wiederholen, dann würde sie auch geglaubt.

Ein fanatischer, aber auch gerissener Ideologe wie Goebbels ist allerdings viel zu raffiniert, um sich mit einer solchen Aussage selbst zu entlarven – jedenfalls nicht in eigener Sache, allenfalls als „Keule“ gegen politische Gegner.

Doch für das Zitat gibt es offenbar keine Original-Quelle, einer schrieb es wohl vom anderen ab, so kam es endlos in Umlauf. (Näheres dazu hier: https://falschzitate.blogspot.com/2017/12/eine-luge-muss-nur-oft-genug-wiederholt.html)

Freilich läßt es sich auch heute noch „gut“ gegen Widersacher ins Feld führen. Das dachte wohl auch Joe Biden, der zwar unlängst salbungsvoll davon sprach, er wolle die Nation versöhnen und einigen, allerdings zugleich gerne Öl ins Feuer gießt.

So warf er Präsident Trump im US-Fernsehen vor, er sei „Teil der großen Lüge…Sie wissen, Goebbels und die große Lüge: Du wiederholst Die Lüge und wiederholst sie…“

(Quelle für das Zitat und weitere Biden-„Ausrutscher“ hier: https://sciencefiles.org/2021/01/09/biden-250-oder-2-500-tote-bei-bombadierung-von-dresden-im-2-weltkrieg/)

Die Verwendung des vermeintlichen Goebbels-Wortes gegen Trump hat freilich Tradition. Der iranisch-islamische Parlamentspräsident Ali Laridschani reagierte damit vor über drei Jahren auf eine Äußerung des US-Präsidenten, wonach der Iran eine „korrupte Diktatur“ sei.

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtete, Laridschani habe Trumps Vorgehen hinsichtlich Atomabkommen mit dem von NS-Propagandaminister Goebbels verglichen: „Angeblich verfolgt Trump mit seinen Lügereien die Goebbels-Doktrin“. (Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-09/donald-trump-goebbels-vergleich-ali-laridschani-iran)

HINWEIS: Die Twitter-Aktien befinden sich jetzt im freien Fall – nachdem das Unternehmen den US-Präsidenten Trump gesperrt hat: https://philosophia-perennis.com/2021/01/11/nach-trump-sperre-twitter-aktien-im-freien-fall/


CDL-Protest: Forderung evangelischer Kirchenvertreter nach Suizidbeihilfe ist zynisch

Evangelische Theologen und Kirchenvertreter fordern in einer Stellungnahme, dass in diakonischen Einrichtungen der evangelischen Kirche die Suizidbeihilfe von der Kirche übernommen werden solle.

Für die Christdemokraten für das Leben (CDL) nimmt deren Pressesprecherin, Susanne Wenzel (siehe Foto), hierzu Stellung:

Die CDL verurteilt scharf den aktuellen Vorschlag führender evangelischer Theologen, die professionelle Suizidbeihilfe in Einrichtungen der evangelischen Kirche nicht nur zuzulassen und zu begleiten sowie diese sogar darüber hinaus auch selbst anzubieten.

Nach Ansicht der Verfasser dieser ebenso überraschenden wie befremdlichen Stellungnahme müssten kirchliche Einrichtungen Orte sein, in denen Suizid auf „sichere und nicht qualvolle Weise“ vollzogen werden könne. Ferner könne so auch der geschäftsmäßigen Sterbehilfe die Grundlage entzogen werden, die nach dem unseligen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 26. Februar 2020 in Deutschland erlaubt ist.

Die Forderungen dieser Theologen wirken in vielerlei Hinsicht nahezu zynisch.

Die Verfasser scheinen ihr Ansinnen als ein Zeichen besonderer Barmherzigkeit zu verstehen, ignorieren aber die Gefahr, dass ein solches offenes, dauerhaftes „Suizidangebot“ etwa in Pflegeheimen auch als indirekte Aufforderung verstanden werden könnte, davon auch tatsächlich in belasteten Situationen und aus Lebensmüdigkeit „unkompliziert“ vor Ort Gebrauch zu machen. Dies gilt erst recht dann, wenn das zweifelhafte Geschäft der Suizidhilfevereine quasi als „normale Behandlungsoption“ gleich von Pflegeeinrichtungen selbst als ethisch gleichwertig angeboten würde.

Gerade vor dem Hintergrund der grausamen Vereinsamung alter und kranker Menschen in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern, die mit den derzeitigen Besuchsverboten besonders hart getroffen werden von Corona-Bestimmungen der Regierung, ist der Vorschlag der Theologen mehr als schockierend.

Vor allem jetzt aufkommende Suizidgedanken und –vorhaben sind im Wesentlichen der fatalen Corona-Situation geschuldet, wie erste Untersuchungen zeigen. Die Antwort darauf kann niemals die Einführung eines Angebotes für Suizidbegleitung und – durchführung in diesen Einrichtungen sein.

Ferner ist es geradezu eine Diffamierung der Kräfte in Pflegeheimen und Krankenhäusern, wenn mit der Stellungnahme der Eindruck erweckt wird, die Menschen würden bisher im Sterben allein gelassen.

Trotz Einsparungen im Gesundheitswesen und immer mehr an den Grenzen der Belastbarkeit arbeitender Pflegekräfte setzen sie sich unermüdlich für die ihnen anvertrauten Menschen ein. International gibt es kaum eine bessere Betreuung Sterbender als in den Pflegeheimen, in der Palliativversorgung und den Hospizen unseres Landes.

Die CDL ist der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) dankbar, dass sie bereits klargestellt hat, dass es sich bei der Stellungnahme der Gruppe um eine Einzelmeinung innerhalb der EKD und nicht um die offizielle Linie der EKD handelt.

Christen begleiten beim Sterben, nicht beim Töten! Es gibt ein gutes Sterben, in dem Patienten nicht allein gelassen werden bis zum Schluss, wie es die zahlreichen Palliativ- und Hospizangebote vorleben.

Es bleibt abzuwarten, wann der Bundestag die durch das Urteil des Bundesverfassungsgericht entstandene gefährliche Gesetzeslücke schließt und ob der Gesetzgeber wirklich in der Lage ist, ein „legislatives Schutzkonzept“, wie von Gesundheitsminister Spahn angekündigt, aufzusetzen, das diesen Namen auch wirklich verdient.

Menschen am Ende ihres Lebens zu töten ist kein sozialer oder medizinischer Fortschritt. Im Gegenteil. Es ist eine Bankrotterklärung der Gesellschaft in ihrem Umgang mit Leid.

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Konnten die Lebewesen von selbst entstehen?

Rezension von Prälat Ulrich Küchl

Buch-Daten: Bruno Vollmert. Das Molekül und das Leben. Vom makromolekularen Ursprung des Lebens und der Arten: Was Darwin nicht wissen konnte und Darwinisten nicht wissen wollen. Rowohlt-Verlag 1985

Wie der Untertitel andeutet, ist es die Absicht Bruno Vollmerts (* 1920, + 2002, Prof. für makromolekulare Chemie), die Evolutionstheorie von der Entstehung des Leben zu widerlegen. Bereits im Vorwort stellt Vollmert die seiner Meinung nach alles entscheidende Frage: „Konnten die Lebewesen von selbst entstehen?“

Rund um diesen (inhaltlich nicht näher festgelegten) Ausdruck „von selbst“ dreht sich ständig die Argumentation des Buches. Auch heute noch, 35 Jahre nach seinem Erscheinen, nehmen manche Theologen und populärwissenschaftliche Publikationen Bezug auf die Positionen Vollmerts.   

Unbestreitbare biochemische Grundlage der Lebensvorgänge ist das durch Polymerisation gebildete Makromolekül DNS (DNA) und RNA. Die Frage nach der Entstehung von Leben reduziert sich also nach Vollmert auf die Frage: „Welche Einflussgrössen bestimmen und begrenzen die Länge der bei statistischer Copolykondensation entstehenden Makromoleküle?“

Im Laufe seiner Untersuchungen weist Vollmert nach (?), dass sich unter den präbiotischen Bedingungen der Urerde keine DNA/RNA entwickeln konnte. Und weiter: „Wo dieses Makromolekül nicht von selbst entstehen kann, kann auch Leben nicht von selbst entstehen.“

Am Ende seiner Ausführungen erklärt er apodiktisch „dass auch in Zukunft keine Aussicht besteht, die Lebensvorgänge durch stoffimmanente Gesetze zu beschreiben!“

Vollmert will damit den „Darwinismus“ widerlegt haben und bezeichnete daher die Theorie der Evolution als „Ideologie“. Obwohl also Vollmert stoffimmanente Erklärungsursachen für die Entstehung von Leben  ausschliesst, lehnt er doch die Bezeichnung „Creationist“ für sich selbst ab.

Welche weltanschaulichen Konsequenzen ergeben sich nun aus den Thesen Vollmerts? Diese berechtigte Frage stellt sich nach der Lektüre dieses Buches; sie wird noch um einiges interessanter durch den bemerkenswerten Umstand, dass es in neuerer Zeit tatsächlich gelungen ist, zumindest Teile von RNA-Molekülen mit Hilfe „stoffimmanenter Gesetze“ zu synthetisieren.


ALfA empört über Vorstoß evang. Theologen

Kirche soll Suizidhelfern keine Konkurrenz machen

Zu Presseberichten über die Forderung hochrangiger Amtsträger der evangelischen Kirche in Deutschland, kirchliche Einrichtungen sollten künftig auch Suizide in ihren Einrichtungen zulassen und begleiten, erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski (siehe Foto):

Als überparteiliche und überkonfessionelle Lebensschutzorganisation mit protestantischen Wurzeln ist die Aktion Lebensrecht für Alle verstört und empört über die jüngste Forderung des Vorsitzenden der Kammer für öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD), Reiner Anselm, und des Präsidenten des evangelischen Wohlfahrtsverbands Diakonie, Ulrich Lilie.

Sollten EKD und Diakonie tatsächlich begleitete Suizide in von ihnen betriebenen Einrichtungen „anbieten oder zumindest zulassen“, betrieben sie de facto das Geschäft der right-to-die-societies wie des Vereins „Sterbehilfe Deutschland“ und der „Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben“. Das kann unmöglich Ziel der EKD sein. Kirchen sollten Besseres zu tun haben, als Suizidhelfern Konkurrenz machen zu wollen.

Die ALfA teilt wie andere Lebensrechtler auch den Ansatz, gemäß dem das Urteil über Suizidwillige Gott zu überlassen ist, der allein auf den Grund der menschlichen Herzen blicken kann. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass Suizide in kirchlichen Einrichtungen willkommen geheißen und begleitet werden sollten – im Gegenteil.

Wer Suizide auch „nur“ toleriert, bestätigt damit das Urteil, das der Suizident über sein Leben fällt. Ob man sich dessen bewusst ist oder nicht: Suizidhilfe anbieten bedeutet Akzeptanz der subjektiven Sicht des Selbstmordwilligen, der seine aktuelle Lebenssituation für lebensunwert hält. 

Aus Sicht der ALfA ignoriert der Vorstoß der evangelischen Amtsträger zudem zahlreiche wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse der in der Suizidforschung und -prävention tätigen Mediziner und Forscher. Demnach ist Suizidalität nicht nur heilbar, sondern auch hochgradig ansteckend.

Es wäre völlig absurd, wenn die Evangelische Kirche – wie etwa an Weihnachten geschehen – Gottesdienste untersagt, um mit einfachen Mitteln zu verhindernde Ansteckungen mit dem Virus SARS-CoV-2 in ihren Kirchen völlig auszuschließen, sich aber bereitfände, das Suizid-Virus in ihren Einrichtungen durch – ganz anrührend und herzerwärmend – gestaltete Lebensabschiedsfeiern zu verbreiten.

Fakt ist: Suizidale brauchen Hilfe. Alle Anstrengungen müssen sich ausschließlich darauf richten, diese so professionell wie rechtzeitig bereitzustellen und die Lebenssituation der Suizidwilligen zu verbessern. Eine Akzeptanz oder gar Begleitung von Suiziden in kirchlichen Einrichtungen erweist nicht nur suizidalen Menschen einen Bärendienst, sondern macht auch den Suizid salonfähig und begünstigt darüber hinaus schwerwiegende seelische Verletzungen von Mitbewohnern, Angehörigen und Bekannten.“

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).


Lifesitenews-Chef J. Westen zur Wahl in USA

Von Felizitas Küble

Der in den USA bekannte katholische Publizist und Chefredakteur der Nachrichtenseite LifeSiteNews, John Henry Westen (siehe Foto), der auch eine eigene TV-Show durchführt, hat sich in einem aktuellen Beitrag zum Thema Wahlbetrug in den USA geäußert: https://www.lifesitenews.com/blogs/the-truth-about-the-2020-election-is-far-more-sinister-than-you-think

Bekanntlich haben 140 republikanische Abgeordnete des Repräsentantenhauses und ein Dutzend Senatoren öffentlich erklärt, Einspruch gegen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl zu erhebenfreilich stellen sie trotz ihrer großen Anzahl insgesamt eine Minderheit im Capitol dar, weshalb der Erfolg ausblieb.

John Henry Westen weist darauf hin, daß es auch auf Demokraten-Seite prominente Persönlichkeiten gibt, die Täuschungsmanöver bei der US-Präsidentschaftswahl beanstanden, darunter der preisgekrönte Dokumentarfilmer und Forscher Dr. Robert Epstein:

„Anfang dieses Jahres habe ich Robert Epstein interviewt, einen jüdischen Demokraten, der trotz seiner politischen Neigungen entsetzt über die Wahlmanipulation war, die Google und andere Big-Tech–Giganten wie Twitter und Facebook vorgenommen haben. Er demonstrierte wissenschaftlich die massive Manipulation der Stimmen, die möglich war, und zeigte, dass sie tatsächlich wirksam war.

Darüber hinaus hatten wir Anhörungen zum Wahlbetrug, die Zeugnisse von hunderten eidesstattlichen Erklärungen und Manipulationen vor Gerichten zeigten, die die Vorlage der Beweise untersagten. Darüber hinaus hatten wir ein Video des Betrugs und eine Stichprobenoperation, die den Wahlbetrug live für alle sichtbar machte. Nur dass es kaum jemand gesehen hat. Warum? Weil die Mainstream-Medien von der Linken fast vollständig kontrolliert werden.

Dr. Epstein ist schon zuvor als scharfer Kritiker der Übermacht von Medienkonzernen aufgetren – und zwar ebenfalls in der Westen-Show – siehe hier die Staffel 2: https://shows.acast.com/the-john-henry-westen-show/episodes/google-is-spying-on-your-private-conversations.

Er beklagt, daß Google private Gespräche ausspioniert und die Suchergebnisse manipuliert. Der Harvard-Forscher kritisiert, die vier großen Technologie-Giganten des Internets (Big Tech) seien für unsere Demokratie und die persönliche Autonomie der Bürger zu gefährlich geworden – wegen ihrer massiver Überwachung, Zensur und Manipulation.


Europa am Totalzusammenbruch der Stromversorgung knapp vorbeigeschrammt

Alarmstufe Rot gab es am vergangenen Freitag im europäischen Hochspannungs-Stromnetz, denn es wäre beinahe zu einem kompletten Ausfall der Energieversorgung gekommen.

Um 14.05 Uhr trat eine massive Netzspannungsstörung auf, die eine Unterfrequenz mit einer kurzfristigen Frequenzabweichung von rund 260 mHz produziert haben soll. Detailanalysen sollen den exakten Störungshergang nachverfolgen. Dieser soll seinen Ausgangspunkt jedenfalls außerhalb Österreichs und seines Energierversorgungsnetzes gehabt haben.

Wie der österreichische Stromnetzbetreiber APG angab, soll der Normalbetrieb in der Versorgung binnen einer Stunde wiederhergestellt worden sein. Die soll dem „europaweit etablierten Schutzmechanismus“ und der „Zusammenarbeit der Übertragungsnetzbetreiber“ geschuldet gewesen sein.

Der Krisenvorsorgeexperte Herbert Saurugg spricht von einer potenziellen “Blackout”-Gefahr, an der Europa und sein Stromnetz am Freitagnachmittag vorbeigeschrammt sei.

Quelle und Fortsetzung der Meldung aus Österreich hier: https://www.unzensuriert.at/content/120372-kam-es-fast-zu-einem-911-fuer-das-europa-stromnetz/


Maas erteilt den USA Nachhilfeunterricht

Von Felizitas Küble

Bundesaußenminister Heiko Maas wird seine Image als selbsternannter Oberlehrer der Nation wieder gerecht, wobei er es diesmal so anmaßend treibt, daß selbst die FDP protestiert.

Der SPD-Politiker erklärte nämlich zur aktuellen Situation in den USA: „Wir sind bereit, mit den USA an einem gemeinsamen Marshallplan für die Demokratie zu arbeiten.“

Auf diesen huldvollen Maasplan werden die Amis gerne verzichten, selbst die linksliberale Demokratenpartei wird von soviel Überheblichkeit und Geschichtsvergessenheit wenig angetan seinzudem handelt es sich um eine Flegelei auf dem diplomatischen Parkett.

Alexander Graf Lambsdorff (FDP) kritisierte deutlich: Demokratie und Rechtsstaat würden in Amerika auch ohne Heiko Maas funktionieren.

CDU-Außenpolitiker Johann David Wadephul erklärte dazu: „Wir sollten gegenüber der ältesten westlichen Demokratie aber nicht als Oberlehrer auftreten.“

Seinen Aufruf zum Demokratie-Start sollte Maas besser an echte Diktaturen wie den Iran oder an autokratische Regime wie die Türkei richten. Aber hier hält sich der Außenminister sehr zurück, das würde schließlich echten Mut erfordern.

Auch in puncto Rot-China hätte der Außenminister genug zu kritisieren und anzumahnen: https://charismatismus.wordpress.com/2020/08/31/aussenminister-maas-soll-sicherheitsgesetz-gegen-pressefreiheit-in-hongkong-verurteilen/