Mexiko: Präsident kritisiert BigTech-Zensur

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador („Amlo“) hat sich nach der Sperrung des scheidenden US-Präsidenten Trump auf Facebook und Twitter gegen die Zensurmacht von privaten Unternehmen gewandt.

Die Erläuterung des Facebook-Chefs Mark Zuckerberg beinhalte „viel Arroganz und Überheblichkeit“, so Amlo. Es sei ein „schlechtes Omen, dass private Unternehmen über Zensur und Schweigen entscheiden“, kritisierte der Präsident. Er rief zudem zum verstärkten Aufbau „alternativer Medien“ auf.

Der Fall markiere „ein Vorher und Nachher“ für das Recht auf Information. Große private Unternehmen dürften nicht die Rolle übernehmen, die nur rechtmäßigen und von der Verfassung legitimierten Behörden zukommen dürfe, argumentierte Amlo.

Der mexikanische Präsident hatte sich unlängst im Fall Julian Assange mit der scheidenden wie auch künftigen US-Regierung angelegt, als er dem in London in Auslieferungshaft sitzenden Enthüllungsjournalisten politisches Asyl anbot.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://amerika21.de/2021/01/246820/mexiko-amlo-facebook-zensur


Wie sich Mary Baxter die Hölle vorstellt

Von Felizitas Küble

Mit der theologisch überforderten Visionärin Andrea, dem selbsternannten „geringsten Rädchen im Uhrwerk Gottes“ befassen wir uns nur selten, weil es sich nicht lohnt, sonderbare Mirakel wie z. das „Wunder mit dem Joghurtherzen“ und ähnliche Kuriosa näher zu „besichtigen“.

Nun präsentiert die erscheinungsbewegte Katholikin, die ihre wortreichen Anmutungen als „Apostolat“ schönredet, eine ganze Serie mit übersinnlichen Erfahrungen in der Hölle von Mary Baxter: https://endzeitforum.jimdofree.com/himmel-h%C3%B6lle-fegefeuer/offenbarung-der-h%C3%B6lle-an-mary-baxter/kapitel-1-26/#1.1

Diese Visionärin Mary erhielt im März 1976 Besuch von „Jesus“, wie sie im Teil 1 berichtet. Die Gestalt sei mit einem strahlenden Licht erschienen „und ein süßes und wundervolles Gefühl kam über mich. Liebeswellen rollten und falteten sich ineinander und rollten über- und auseinander. Es war ein spektakuläres Schauspiel!

So „süß“ wie es begann, so schaurig endete das „Schauspiel“, denn der angebliche Heiland soll die entzückte Seele der Frau – von ihrem Körper getrennt – erst kurz in den Himmel und danach sehr langwierig in die Hölle geführt haben, auf daß sie darüber ein Buch schreibe, die Leute zur Buße rufe und so vor der ewigen Strafe bewahre.

Soweit unsinnig genug, denn die christliche Lehre von der Hölle bedarf keiner außerkörperlichen Erfahrung von Mary Baxter. Wer aufgrund von Bibel und Kirche nicht an eine jenseitige Verdammnis glaubt, wird sich durch absurde „Erlebnisse“ erst recht nicht dazu bewegen lassen.

Es fängt schon damit an, daß uns die „begnadete Seele“ mitteilt, die Hölle befinde sich im Inneren unserer Erde. Wie soll das zugehen bei einem Zustand in der EWIGKEIT?

Bekanntlich gibt es dort weder Raum noch Zeit im irdischen Sinne, sondern es geht um eine immerwährende Gegenwartdas Jenseits befindet sich daher mit Sicherheit nicht in der Erdkugelweder Himmel noch Hölle (und auch nicht das Fegefeuer).

Danach wird wie in einem Endlos-Schauer-Märchen geschildert, wie die Visionärin in der Hölle verschiedene Abteilungen besucht, eine gruseliger als die andere – und dann wird es theologisch völlig abstrus: Einige der verworfenen Seelen dort zeigen sich reuevoll, flehen Jesus um Erbarmen an oder geloben Besserung betreffs ihrer früheren Laster wie Bitterkeit, Haß, Neid etc.

Anscheinend kennt Mary Baxter das Einmalens der Hölle nicht, die nämlich von innen verschlossen ist wohlgemerkt – nicht von außen.

Das bedeutet: Weder beten die Verworfenen zu Christus noch wollen sie umkehren usw. Wäre dies so, dann befänden sich diese Seelen gerade nicht in der Hölle, dann wären sie ja innerlich bußwillig und hätten ihr ewiges Heil – auf dem Umweg über das Fegefeuer – mit Gottes Gnade erreicht.

Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen, heißt es in der Heilligen Schrift – und das gilt auch hier: GOTT respektiert die von ihm selbst geschaffene Freiheit des Menschen und damit auch seine Grundentscheidung gegen ihn.

Während der Gläubige zu Gott betet: DEIN WILLE GESCHEHE – sagt Gott zu den Verlorenen quasi dasselbe: DEIN WILLE GESCHEHE.

Denn gerade weil Gott die Liebe ist, zwingt ER niemanden in seine Gemeinschaft.

Der Himmel ist kein Gefängnis, auch kein rosarotes. Im Himmel gibt es nur Freiwillige – in der Hölle aber auch; sie ist die ewige Entfernung von Gott als Konsequenz der menschlichen Freiheit und der in ihr liegenden Gefahr und Chance zugleich.

Wenn vermeintlich „begnadete Seelen“ das einfachste theologische ABC nicht kennen, aber dicke Unsinns-Bücher schreiben, die von „geringsten Rädchen“ im Internet verbreitet werden, dann ist das kein „Ruf zur Umkehr“, sondern eine gefährliche Irreführung.


Biden will linke Juristin Clarke ernennen

Die Demokratenpolitikerin vertritt anti-weißen Rassismus

Die afroamerikanische Juristin Kristen Clarke soll bei einer Machtübernahme von Biden die mächtige Bürgerrechtssektion im US-Justizministerium leiten. Nun mehren sich Zweifel an ihrer Qualifikation – sie soll sich rassistisch gegen Weiße geäußert haben. Zu diesem Schluss kommt u. a. der konservative TV-Kommentator Tucker Carlson.

So soll Clarke als Studentin einen befremdlichen Leserbrief an die Zeitung der Harvard University geschrieben haben, worin sie „Erkenntnisse“ erwähnte, die bei der Suche nach „genetischen Unterschieden zwischen Schwarzen und Weißen“ helfen sollen.

So würden schwarze Babys schneller sitzen, stehen, krabbeln und gehen als weiße Kleinkinder. Der Melaninspiegel im menschlichen Gehirn sorge bei den Schwarzen auch für „ihre überlegenen körperlichen und mentalen Fähigkeiten“.

Als Präsidentin der „Black Students‘ Association“ habe sie einen bekennenden Antisemiten aus Trinidad eingeladen. Dieser habe in einem Manifest von einem „eskalierenden Angriff der Juden“ auf Schwarze fabuliert. Clarke habe ihn hingegen als „klugen, bewanderten schwarzen Intellektuellen“ bezeichnet.

Erst im Vorjahr habe sie für eine rohe Form rassischer Diskriminierung bei der Zulassung zum Studium gekämpft. Damals habe sie es als „Wahnsinn“ bezeichnet, dass die Regierung Trump sich auf die Seite asiatischstämmiger Studenten stellte, denen vorher der Zugang zur Uni verwehrt worden sei.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.wochenblick.at/uebel-biden-vertraute-hielt-schwarze-fuer-koerperlich-und-geistig-ueberlegen/


Erzbischof Schick surft auf der Zeitgeist-Welle

Von Peter Hahne

Er sei „entrüstet und fassungslos, immer noch und immer mehr!“ – Das lässt der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick erregt via Pressestelle den „sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen“ mitteilen. Da wird man doch selbst als Lutheraner hellhörig.

Vor allem, weil Schick zu den (nicht allzu vielen) geschätzten Bischöfen gehört, die sich z.B. für Evangelisierung einsetzen und von mir oft zitiert werden.

Was treibt ihm die Zornesröte ins Gesicht, was bringt ihn in Wallung, was erregt sein Gemüt? Schließlich sollen die Medien gerade diesen Aufruf ja veröffentlichen!

Die dramatischen Kirchenaustritte, der sinkende Gottesdienstbesuch, die schleppende Aufklärung des verbrecherischen Missbrauchs? Oder Corona – dass wir verhaltensgestörten Kindern ein zerstörtes Land hinterlassen.

All das, was linke Leute wie Prantl (SZ), Palmer (Grüne) oder jetzt auch der Influenzer Lobo verzweifelt zur Sprache bringen. All die folgenschweren Schäden an den Schwächsten der Schwachen, den pflegebedürftigen Alten und den Kindern. Das ungetröstete Sterben in elender Einsamkeit, das staatliche Versagen bei den Impfungen…

Oder vielleicht die bischöfliche Entrüstung „immer noch und immer mehr“ an dem Verschleudern von Ressourcen für einen synodalen Irr- und Holzweg?

Über die Tötung fast aller ungeborenen Kinder mit Down-Syndrom, über den Gender-Wahn in der eigenen Kirche, den Ausverkauf von Ehe und Familie? Denn er dürfte doch das Apostelwort kennen, dass „das Gericht beginnen muß am Hause Gottes“ (1. Petrus 4, 17).

Nichts dergleichen!

Schick findet es schick, sich in epischer Länge über ein Problem zu echauffieren, das 6.681 Kilometer entfernt liegt – der „Putsch“ im US-Kongress. Vom Bamberger Dom bis zum Washingtoner Capitol sind es exakt 4.151 Meilen. Es gibt jedoch im wahrsten Wortsinn naheliegendere Probleme, Herr Erzbischof! 

Das nächste Altenheim, in dem durch staatliche Unfähigkeit und kirchliches Schweigen Unschuldige ungeschützt und ungetröstet sterben müssen, liegt gleich um die Ecke…

Fakten stören den Herrn Erzbischof nämlich nur, wenn er zum Beispiel ex cathedra bambergiensis Richtung Washington brüllt, „einige evangelikale Gruppen haben keine gute Rolle gespielt.“  Ist die Tatsache über die 6.681 Kilometer-Strecke im Atlantik verdunstet, dass Millionen US-Katholiken bis in die Spitze des Episkopats hinein für Trump trommelten?!

Ach, Herr Erzbischof, Sie tun mir leid. Ich muss an meinen alten Lehrer Helmut Thielicke denken, den großen protestantisch-frommen Hamburger Theologen: „Da träumt der Brunnenfrosch vom großen Ozean.“ – Einmal dabei sein zu wollen bei der großen Weltpolitik. Teilhaben an der Empörungsindustrie, sich in den (heutigen) Schlagzeilen sonnen und Beifall heischen.

Wir danken dem Schriftsteller und ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne für die freundliche Abdruckserlaubnis seines Artikels, der zuerst und vollständig auf der „Achse des Guten“ erschienen ist (einen Blog, den wir seit 19 Jahren in unserer Linkliste empfehlen): https://www.achgut.com/artikel/gibts_nichts_wichtigeres_als_trump_und_den_putsch_i_erzbischo_

Hahnes Webpräsenz: https://www.peter-hahne.de/


Christus will alle befreien, die aus Furcht vor dem Tod der Knechtschaft verfallen sind

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 2,11-12.13c-18.

ER, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von einem ab; darum scheut ER sich nicht, sie Brüder zu nennen und zu sagen: Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden, inmitten der Gemeinde dich preisen.

Da nun die Kinder Menschen von Fleisch und Blut sind, hat auch ER in gleicher Weise Fleisch und Blut angenommen, um durch seinen Tod den zu entmachten, der die Gewalt über den Tod hat, nämlich den Teufel, und um die zu befreien, die durch die Furcht vor dem Tod ihr Leben lang der Knechtschaft verfallen waren.
Denn ER nimmt sich keineswegs der Engel an, sondern der Nachkommen Abrahams nimmt ER sich an.
Darum musste ER in allem seinen Brüdern gleich sein, um ein barmherziger und treuer Hoherpriester vor Gott zu sein und die Sünden des Volkes zu sühnen.
Denn da ER selbst in Versuchung geführt wurde und gelitten hat, kann ER denen helfen, die in Versuchung geführt werden.


USA: Bidens israelfeindliche Geldgeber

In der JÜDISCHEN RUNDSCHAU schreibt deren Autor Daniel Greenfield über dubiose Groß-Spender für den Wahlkampf von Joe Biden u. a. Folgendes:

Die Liste der Spender für Joe Bidens Wahlkampf liest sich wie ein wahres Gruselkabinett islamischer und israel-feindlicher Einflussgruppen. Die Liste derer, die es geschafft haben, mindestens 100.000 Dollar für Biden zu sammeln, enthält einige der üblichen demokratischen Politiker und großen Parteispender zusammen mit manch anderen Namen.

Zum Beispiel den von Jamal Abdi. Er ist der geschäftsführende Direktor von „NIAC Action“ und ehem. Politikdirektor des „National Iranian American Council“, oft als die Iran-Lobby schlechthin bezeichnet.

„NIAC Action“ ist der Lobby-Arm der NIAC – und obwohl er behauptet, die persische Diaspora in Amerika zu vertreten, haben iranische Amerikaner ihm vorgeworfen, die Argumente des iranischen Regimes zu verbreiten.

„Der NIAC gibt vor, die Interessen von Iranern zu unterstützen, die sich in den USA aufhalten, aber in der Praxis zielt er darauf ab, die Interessen der Islamischen Republik zu schützen“, sagte Shervan Fashandi, ein Mitglied der Opposition gegen das iranische Regime.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: https://juedischerundschau.de/article.2021-01.regierungswechsel-in-den-usa-joe-bidens-dubiose-geldgeber.html

Unsere Berichterstattung über die milliardenschwere Abtreibungslobby als weitere Finanziers für Bidens Wahlkampf: https://charismatismus.wordpress.com/2020/12/05/milliardar-bloomberg-finanzierte-bidens-wahlkampf-und-die-abtreibungsagenda/


Digital-Giganten behindern Meinungsfreiheit

Beatrix von Storch

Die großen US-Digital-Konzerne missbrauchen ihre marktbeherrschende Stellung, um die

Meinungsfreiheit zu zerstören. Die Sperrung des US-Präsidenten Donald Trump auf Twitter ist aktuell nur die Spitze des Eisberges und der Höhepunkt einer Zensur- und Löschorgie, die sich vor allem gegen konservative und allgemein gegen nicht-linke Nutzer und Positionen richtet. 

Die konservative Twitter-Alternative Parler wurde in einer konzertierten Aktion von Google, Apple und Amazon aus dem Internet verbannt.

Das können diese Tech-Giganten, weil dieses Kartell weite Teile der digitalen Infrastruktur kontrolliert. Das gibt ihnen die Macht, all jene Teilnehmer nach Belieben auszuschließen, die nicht auf ihrer politischen Linie sind.

In einer Anhörung von dem US-Senat musste Facebook-Chef Mark Zuckerberg auf die Frage des republikanischen Senators Ted Cruz, ob Facebook eine neutrale Plattform sei, einräumen, dass Facebook stark nach links tendiere.

Auch Jack Dorsey, der CEO von Twitter, musste eingestehen, dass die Mitarbeiter von Twitter stark nach links tendieren. Für die Löschung und Sperrung von Beiträgen und Profilen sind also Ideologen verantwortlich, die löschen, was ihren Vorstellungen widerspricht.

Dazu mehr in meinem Kommentar in der Jungen Freiheit unter der Überschrift „Mit Ludwig Erhard gegen den Digital-Totalitarismus“ – zu finden hier.

Ergänzende Hinweise aus der CF-Redaktion:

Nach dem Abstellen von Trump-Nachrichtenaccounts mit Hilfe von Twitter, Instagramm, Apple, Google, Amazon und Facebook hat auch Youtube jetzt den Kanal mit Trump-Videos gesperrt – vorläufig für eine Woche, wie das Big-Tech-Unternehmen verlautbarte. (Der US-Präsident hatte auf Twitter 88 Millionen Follower, sodann 35 Millionen Facebook-Abonnenten und 25 Millionen Instagram-Nutzer.)

Kommentar zur Twitter-Sperrung von Dr. Josef Bordat: https://jobosblog.wordpress.com/2021/01/13/ist-es-richtig-trumps-konten-zu-sperren/

Weitere Infos zur aktuellen Zensur international agierender Tech-Giganten (inkl. den Rauswurf der von Konservativen genutzten Parler-Plattform) HIER:
https://t3n.de/news/parler-verklagt-amazon-rauswurf-1349559/
https://www.unzensuriert.at/content/120641-tech-giganten-saeubern-internet-von-konservativen-stimmen-doch-viele-durchschauen-das-spiel/


Unionsfraktion beklagt: Christenverfolgung steigt weiter weltweit dramatisch an

Die christliche Hilfsorganisation Open Doors hat am heutigen Mittwoch ihren jährlichen Weltverfolgungsindex vorgestellt.

Dazu erklärt Volker Kauder, in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zuständig für Wertethemen, Religionsfreiheit und den Einsatz gegen Christenverfolgung:

„Im jährlich vorgelegten Weltverfolgungsindex belegt die Hilfsorganisation Open Doors, dass die Verfolgung von Christen weltweit weiter dramatisch zugenommen hat. Damit wird auch der zweite Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit bestätigt, der diesen Befund ebenfalls dokumentiert.

Diese Entwicklung ist Anlass zu großer Sorge und darf nicht einfach so hingenommen werden. Seit vielen Jahren müssen wir eine Zunahme der Verfolgung von Christen konstatieren, wie gerade auch der jährlich erstellte Weltverfolgungsindex jetzt wieder anschaulich dokumentiert.

Religionsfreiheit und Christenverfolgung muss jetzt endlich zum Thema in der EU und bei internationalen Treffen der Staats- und Regierungschefs gemacht werden. Es ist richtig, dass wir uns mit dem Klimaschutz befassen. Aber genauso wichtig ist jetzt, das Thema Religionsfreiheit und Christenverfolgung ganz oben auf die internationale Tagesordnung zu setzen.

Ein besonderes Augenmerk muss auf die Situation im Iran gelegt werden. Im Weltverfolgungsindex von Open Doors steht der Iran jetzt auf Platz 8. Das hängt damit zusammen, dass Apostasie, also die Lossagung vom Islam, dort mit der Todesstrafe bestraft werden kann. Die Bundesregierung muss deshalb ihre Haltung zur Abschiebung von zum Christentum konvertierten Iranern ändern.

Hintergrund:
Der Weltverfolgungsindex 2021 umfasst eine Rangliste von 50 Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Open Doors zufolge sind in Nordkorea derzeit zwischen 50.000 bis 70.000 Christen in Straflagern für politische Häftlinge inhaftiert. Werden Christen dort entdeckt, drohen ihnen die Hinrichtung oder Zwangsarbeit bis zum Tod.

In der Liste folgen unverändert wie im vergangenen Jahr Afghanistan (2), Somalia (3), Libyen (4) und Pakistan (5). Alarmieren muss die Feststellung, dass im Vergleich zum Vorjahr die weltweit dokumentierte Zahl der Tötungen von Christen aufgrund ihres Glaubens von 2.983 auf 4.761 gestiegen ist.


Vizepräsident Pence gegen Trump-Absetzung

Die von der Demokraten-Partei in den USA geforderte sofortige Amtsenthebung von Präsident Trump wird von Vizepräsident Mike Pence (siehe Foto) abgelehnt, weil ein solches Vorgehen nicht im Interesse des Landes sei. Dies schrieb er in einem Brief an Nancy Pelosi, die dem Repräsentantenhaus vorsteht.

Die linksgerichtete Demokraten-Politikerin Pelosi hatte Pence öffentlich zu Trumps formeller Amtsenthebung aufgefordert. Dabei hatte sie ohne jedweden Beleg von einem zu befürchtenden Atomschlag Trumps fabuliert, wobei sie überdies unerwähnt ließ, gegen wen oder was sich ein solcher Atomangriff richten könnte. Diese absurde Panikmache wurden von vielen Medien hierzulande unkritisch weiterverbreitet.

Vizepräsident Pence fügte seinem Schreiben an Pelosi hinzu, eine Absetzung des Präsidenten würde einen schrecklichen Präzedenzfall schaffen und er sei nicht bereit, sich an „politischen Spielen“ zu beteiligen – gemeint waren damit wohl auch ihre Rachegelüste, denn ihre Forderung wurde noch nicht einmal von Biden unterstützt (aber auch nicht abgelehnt, vermutlich will er sich „staatsmännisch“ aus dem Streit heraushalten).

Zudem gehe es nach den „schrecklichen und tragischen Ereignissen“ des Kapitolsturms nun nicht um weitere Spaltungen und Stimmungsaufheizungen, ermahnte der Vizepräsident, sondern darum, zu integrieren und das Land zu „heilen“, wobei er sich auf entsprechende Bibelstellen berief. Sein Brief endete mit den Worten: „Gott helfe mir!“

Von einer Schnell-Absetzung zu unterscheiden ist ein Impeachment, also ein gesetzliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump, das Pelosi durchsetzen will (auch hier hält sich Biden zurück, vermutlich ist er nicht sonderlich amüsiert über Pelosis Vorpreschen).

Trump bezeichnete ein Impeachment-Verfahren als „absolut lächerlich“. Der US-Präsident hatte schon einmal einen solchen Absetzungsversuch überstanden, nachdem die Vorwürfe seitens der Demokratenpartei sich in allen Punkten als haltlos erwiesen haben.

Unterdessen hat nach dem bereits erfolgten Abstellen von Trump-Nachrichtenaccounts durch Twitter, Instagramm, Amazon und Facebook auch Youtube den Kanal mit Trump-Videos gesperrt – vorläufig für eine Woche, wie das Big-Tech-Unternehmen verlautbarte. (Der US-Präsident hatte auf Twitter 88 Millionen Follower, sodann 35 Millionen Facebook-Abonnenten und 25 Millionen Instagram-Nutzer.)

Weitere Infos zur aktuellen Zensur international agierender Tech-Giganten (inkl. den Rauswurf der von Konservativen genutzten Parler-Plattform) hier:

https://t3n.de/news/parler-verklagt-amazon-rauswurf-1349559/
https://www.unzensuriert.at/content/120641-tech-giganten-saeubern-internet-von-konservativen-stimmen-doch-viele-durchschauen-das-spiel/