Bauernproteste in Berlin gegen Agrarpolitik

Seit Dienstag demonstrieren erneut viele Bauern in Berlin gegen die Zerstörung der Familienbetriebe durch die verfehlte Agrarpolitik der Bundesregierung und für sichere Einkommen für ihren Berufsstand. Die Proteste werden mindestens bis Sonntag andauern.

Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka:

„Die deutschen Bauern müssen einerseits zu den höchsten und teuersten Standards der Welt produzieren und andererseits mit den Dumpingpreisen der importierten Lebensmittel mithalten. Kein Wunder, dass unter diesen Bedingungen jedes Jahr tausende Bauern ihre Hoftore für immer schließen müssen.

Ich fordere die Bundesregierung und Frau Klöckner deshalb erneut dazu auf, die systemrelevante Landwirtschaft mit verlässlichen und unternehmerfreundlichen Rahmenbedingungen zu unterstützen. Die Auflagen- und Verbotsflut muss der Vergangenheit angehören.

Auf einem gemeinsamen europäischen Markt müssen gemeinsame Regeln gelten. Hier ist kein Platz für teure deutsche Sonderwege, die nur zu Lasten unserer Bauernfamilien gehen.“

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12 Kommentare on “Bauernproteste in Berlin gegen Agrarpolitik”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Zeit-Fragen Magazin aus der SChweiz – zu Bauern und Landwirtschaft und Familien-Betrieb

    http://www.zeit-fragen.ch

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Proteste der Bauern
    Unter schwarzen Fahnen
    Bei den aktuellen Bauernprotesten gegen die Politik der Bundesregierung taucht sie wieder auf: die schwarze Fahne der Landvolkbewegung. Sie sorgt bei Politikern für Unruhe, die ihre Bedeutung und die der Bewegung nicht kennen und verstehen. Eine Einordnung von Karlheinz Weißmann.
    weiter
    Karlheinz Weißmann 10Kommentare – 29. Januar 2021 14:00

    https://jungefreiheit.de/wissen/geschichte/2021/unter-schwarzen-fahnen/
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  3. Holger Jahndel sagt:

    Prof. Gustav Ruhland als Historiker und National-Ökonom und Volkswirt zu Landwirtschaft und Freihandel und Finanzkapitalismus und Wucher und Finanzkapital

    http://www.vergessene-buecher.de

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Bauernproteste
    Die Traktoren rollen wieder gen Berlin
    Zahlreiche Bauern sind dieser Tage mit ihren Traktoren unterwegs, um erneut auf ihre schwierige wirtschaftliche Situation aufmerksam zu machen. Sie sehen sich als Opfer eines rigorosen Kostendrucks, den die Handelsketten nach unten weitergeben. Hinzu kommt die Corona-Krise, die marktwirtschaftliche Gesetze quasi außer Kraft setzt.
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    Christian Vollradt 8Kommentare – 25. Januar 2021

    https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2021/bauern-traktoren-proteste/

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Die Politik der Grünen ist einfach nur schwachsinnig. Und Bauernfeindlich. Mit ihrer Regulierungswut. Und teilweise vollkommen widersinnigen und unsinnigen Gesetzen.

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  6. Holger Jahndel sagt:

    THEMA
    17.02.2021
    POLITISCHE THEORIE
    In die Dummheit gesiegt
    Der Liberalismus ist auch in theoretischer Hinsicht nicht mehr, was er einmal war. Über aktuelle Verfallsformen einer politischen Lehre
    Man mag darüber streiten, wann sich der Liberalismus als Tragödie – als Offenkundigwerden des Widerspruchs zwischen seinen Freiheitspostulaten und der kapitalistischen Realität – ereignet hat, doch gewiss ist, dass er in der Gegenwart nur noch als Farce stattfindet. Sich dessen zu vergewissern, reicht bereits ein Blick …
    Marc Püschel

    https://www.jungewelt.de/artikel/396681.politische-theorie-in-die-dummheit-gesiegt.html?sstr=Liberal

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Proteste der Bauern
    Unter schwarzen Fahnen
    Bei den aktuellen Bauernprotesten gegen die Politik der Bundesregierung taucht sie wieder auf: die schwarze Fahne der Landvolkbewegung. Sie sorgt bei Politikern für Unruhe, die ihre Bedeutung und die der Bewegung nicht kennen und verstehen. Eine Einordnung von Karlheinz Weißmann.
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    Karlheinz Weißmann 10Kommentare – 29. Januar 2021 14:00

    https://jungefreiheit.de/wissen/geschichte/2021/unter-schwarzen-fahnen/

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  8. Holger Jahndel sagt:

    Das zweite Scheitern des Liberalismus

    Ulrich Berger und Christoph Stein 23.12.2004

    Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts: Hysterie, Regression und Wiederholungszwang

    Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts. Wie seine feindlichen Brüder lässt er keine historische Erfahrung und keine theoretische Reflexion gelten, die seinen Glaubenssätzen widersprechen könnte. Diese dogmatische Enge ist ein Makel seiner Herkunft. Er ist ein kämpferischer Anti-Anti-Liberalismus, konzipiert in den Zeiten der schwersten Niederlage der liberalen Ideale. Dies prägt seine Begriffsbildung und seine Kampfesweise. Er musste seinen Feinden auf gleicher Augenhöhe entgegentreten. So übernahm er, insbesondere vom Marxismus, die Grundkonzeption einer „geschlossenen wissenschaftlichen Weltanschauung“. Er zwingt alle Weltprobleme in ein einfaches Korsett, hat auf alle Fragen einfache Antworten (im wesentlichen immer dieselbe). Er verfügt über ein simples Menschenbild und er propagiert eine utopische Geschichtsphilosophie. Seine dogmatische Enge und sein utopischer Glaube hindern ihn allerdings daran, für die relevanten wirtschaftlichen Probleme pragmatische Lösungen zu finden. Dies macht ihn ebenso realitätsuntauglich, wie es der Marxismus war. Mit seinem Scheitern ist daher zu rechnen.

    http://www.heise.de/tp/artikel/19/19062/1.html

    Exportorientierung statt Binnenmarkt – Entwicklung

    Ulrich Berger und Christoph Stein 11.04.2005

    Das zweite Scheitern des Liberalismus – Teil 2

    Der Neoliberalismus kann die gegenwärtige Krise weder verstehen, dazu fehlt ihm das theoretisch-begriffliche Rüstzeug, noch kann er sie wirksam bekämpfen oder auch nur eindämmen. Er begreift noch nicht einmal seine eigenen Niederlagen. Im ersten Teil unserer Betrachtungen haben wir die dogmatische Enge des Neoliberalismus auf dem Gebiet der deutschen Konjunkturpolitik verfolgt (Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts). Fataler noch als die binnenwirtschaftlichen sind jedoch die weltwirtschaftlichen Folgen neoliberaler Wirtschaftspolitik.

    http://www.heise.de/tp/artikel/19/19828/1.html

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  9. Stefan Kunz sagt:

    Und die die nicht freiwillig schließen, werden von Behörden verfolgt. Ich spreche hier aus Erfahrung.

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