USA: Kardinal Burke contra Präsident Biden

Der vatikanische Kardinal und frühere amerikanische Erzbischof Raymond Leo Burke (siehe Foto) hat die Ankündigung von Präsident Joseph Biden verurteilt, das Grundsatzurteil Roe vs. Wade von 1973 zu kodifizieren.

Dies würde bedeuten, daß diese damalige Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (Supreme Court) zugunsten der Abtreibungs-Freigabe in den USA jetzt in Gesetzesform gegossen und damit für alle Bundesstaaten zementiert würde.

Während einer Predigt in La Crosse im US-Bundesstaat Wisconsin vom 24. Januar 2021 bezeichnete der ehem. Präfekt des höchsten vatikanischen Gerichts (Apostolische Signatur) das damalige Urteil pro Abtreibung als „völlig ungerecht“. Zudem kritisierte er den neuen US-Präsidenten für sein Vorhaben, den Schulen des Landes den Genderismus aufzuzwingen. Wörtlich erklärte er:

„Wir leben in Zeiten, in denen es den Anschein haben kann, dass der Böse sein Programm aus Lügen und Tod erfolgreich durchführt. In unserer eigenen Nation will die Regierung die völlig ungerechte Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die auf Abruf eine legale Abtreibung vorsah, als Gesetz kodifizieren und den Schulen die verwerfliche Gender-Theorie aufzwingen.“

Der Kurienkardinal wies darauf hin, dass die Regierung Biden die „Religionsfreiheit“ bedrohe, die in der Freiheit der Bürger bestehe, Gottes Plan für die Welt und den Menschen zu folgen. Dieser Plan sei „in die Natur selbst“ und „in jedes menschliche Herz eingeschrieben“.

Weitere Infos hier: https://www.lifesitenews.com/news/cardinal-raymond-burke-condemns-joe-bidens-plan-to-codify-roe-v-wade-in-federal-law


7 Kommentare on “USA: Kardinal Burke contra Präsident Biden”

  1. Jonathan sagt:

    Eine gottferne Regierung kann alles zur Rechtsstaatlichkeit umbiegen, sofern die Menschen das wollen. Außenminister Maas: Über dem Gesetz gibt es nichts.

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  2. Holger Jahndel sagt:

    joe-biden-finanzschleusen

    https://www.journalistenwatch.com/2021/01/29/joe-biden-finanzschleusen/

    American Free Press mit Pat Buchanan und Dr. Paul Craig Roberts

    http://www.americanfreepress.net

    Bürgerrechtsbewegung Solidarität

    http://www.bueso.de

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  3. Anonymous sagt:

    Vier Bemerkungen dazu:

    1. Trump hatte es versäumt, ein abtreibungsfeindliches Gesetz auf den Weg zu bringen, als er noch die Mehrheit in beiden Häusern hatte. So arg lag ihm das Problem dann doch nicht am Herzen.
    2. Es ist allerdings mehr als fraglich, ob überhaupt eine bundesstaatliche Zuständigkeit dafür gegeben ist, denn bislang jedenfalls waren Regelungen zur Abtreibung Sache der einzelnen Bundesstaaten.
    3. Im Senat steht es 50 zu 50. Nur dann, wenn bei einer Abstimmung diese Stimmenverteilung erreicht wird, kann Vicepresident Kamala Harris als tiebreaker abstimmen und eine Mehrheit von 51 zu 50 herbei führen. Es gibt jedoch mindestesn einen demokratischen Senator, nämlich Joe Manchin, der strikt gegen Abtreibung ist. Weitere Senatoren der Demokraten, die in Staaten mit einer republikanischen Mehrheit leben, könnten sich dem anschließen oder zumindest sich der Stimme enthalten. Dann würde es nicht zu einem 50:50 Ergebnis kommen. Natürlich könnten sich auch republikanische Senatoren den Demokraten in dieser Frage anschließen. Hier wird oft Susan Collins genannt. Eine Mehrheit im Senat für ein solches Gesetz ist also keineswegs ein Selbstläufer.
    4. Gesetze des Bundes können vor dem Supreme Court angegriffen werden. Hier haben wir derzeit ein Übergewicht der konservativen Richter von sechs zu drei. Selbst wenn man den eigentlich konservativen Vorsitzenden Roberts als Unterstützer von pro choice ansieht, bleibt eine Mehrheit von fünf gegen vier. Und diese fünf sind alle gegen Abtreibung. Dazu kommt dann eben noch die Frage, ob überhaupt eine bundesstaatliche Zuständigkeit vorliegt. Sollte also ein entsprechendes Gesetz erlassen werden, dann ist die Chance sehr hoch, dass es vom Supreme Court verworfen werden würde.

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  4. kerzlschlucker sagt:

    Naja der Präsident hat ja die Möglichkeit durch die demokratische Mehrheit im Haus und Senat
    daher wird der Protest nichts bringen

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