INSA: Zufriedenheit mit Corona-Politik sinkt

Inwiefern sind die Befragten un/zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung?

Das Erfurter Meinungsforschungsinstitut INSA hat erneut – in dieser Woche im Auftrag von reitschuster.de – erhoben, wie es um die Zufriedenheit mit dem Corona-Krisenmanagement der Regierung steht.

Während die Zufriedenheit im ersten Lockdown bei über 60 Prozent lag und relativ konstant über das vergangene Jahr bei einer Mehrheit vorhanden war, sinkt die Zufriedenheit seit November 2020.

Aktuell liegt die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung das erste Mal geringer als die Unzufriedenheit: So geben 45 Prozent der Befragten an, nicht zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zu sein, während lediglich 42 Prozent der Befragten zufrieden sind.

Erwartungsgemäß sind Wähler der Regierungsparteien jeweils absolut-mehrheitlich zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung: Dabei sind allerdings Wähler der Union deutlich häufiger zufrieden als die Wähler der SPD (70 zu 55 %).

Auch die Wähler der Grünen sind relativ-mehrheitlich mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden (47 zu 44 %). Wähler von Linken (55 zu 35 %), FDP (62 zu 30 %) und AfD (81 zu 12 %) sind hingegen jeweils absolut-mehrheitlich nicht zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung.


One Comment on “INSA: Zufriedenheit mit Corona-Politik sinkt”

  1. Thomas May sagt:

    Von den vier Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag haben die Grünen hinsichtlich des Corona-Krisenmanagements der Bundesregierung und des „Seuchenkabinetts“ die erbärmlichste Rolle gespielt.
    Genau genommen: ein Totalausfall in Sachen Demokratie.
    Ausgerechnet diese Partei, die sich gern als Anwalt des Selbstbestimmungsrechts aufspielt und aus der Position des Selbstbestimmungsrechts der Bürger argumentiert (z. B. Organspende, assistierter Suizid), hat ebendieses Selbstbestimmungsrecht in der Corona-„Pandemie“ verraten, als sie die Einschränkungen bzw. Außerkraftsetzung von Grund- und Freiheitsrechten billigte und der Verordnungsorgie der „Konzile“ von Merkel und Ministerpräsident(inn)en nichts entgegensetzte.
    Der Journalist Heribert Prantl spricht von einer „Selbst-Kastration“ des Parlaments, an der die Grünen ein hohes Maß an Schuld tragen (https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/heribert-prantl-ich-hoffe-dass-die-gesellschaft-aufwacht-li.136339).

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