Unionswähler wünschen konservativere Linie

Jeder zweite Wähler der Union (52 Prozent) betrachtet es als schlecht für die Demokratie in Deutschland, wenn CDU und CSU konservative Wähler vernachlässigen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter INSA-Meinungsforschungsinstituts, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Gleichzeitig gaben 21 Prozent der Unions-Wähler an, der Aussage nicht zuzustimmen; 23 Prozent von ihnen sind unentschieden.

71% der AfD-Wähler meinen, es schade der Demokratie in Deutschland, wenn CDU und CSU konservative Wähler vernachlässigen. Auch FDP-Wähler stimmen mehrheitlich und häufiger als Union-Wähler zu (58 Prozent; 17 Prozent Ablehnung).

Bei SPD-Wählern überwiegt die Zustimmung (43 zu 32 Prozent). Umgekehrt ist dies bei Linken-Wählern (35 zu 41 Prozent) und Anhängern der Grünen (29 zu 39 Prozent).

Von den Deutschen insgesamt sind 41 Prozent der Meinung, dass es der Demokratie in Deutschland schade, wenn CDU und CSU konservative Wähler vernachlässigen. 22 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. 27 Prozent unentschieden.

www.die-tagespost.de


5 Kommentare on “Unionswähler wünschen konservativere Linie”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Historisch zum Niedergang und der Dekadenz des römischen Reiches und dem Sittenverfall mit Parallelen zu heute siehe auch Judith Reisman aus den USA und die Historiker Thomas E. Woods und Egon Flaig und Prof. Gustav Ruhland und Arnold Toynbee und den Soziologen Max Weber. http://www.vergessene-buecher.de

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  2. Anonymous sagt:

    Das Schöne ist ja, dass der Begriff „konservativ“ keineswegs eindeutig definiert ist.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Das zweite Scheitern des Liberalismus

    https://www.heise.de/tp/features/Das-zweite-Scheitern-des-Liberalismus-3437783.html

    Exportorientierung statt Binnenmarkt – Entwicklung
    Das zweite Scheitern des Liberalismus – Teil 2

    https://www.heise.de/tp/features/Exportorientierung-statt-Binnenmarkt-Entwicklung-3439261.html

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  4. Julius von Schwaben sagt:

    Es hat bisher keine Rolle gespielt, was „Unionswähler“ wollen. Und das wird auch in Zukunft so sein. Entscheidend ist, was Merkel will. Jeder, der sich einmal in der Union oder der Merkel-Jugend engagiert hat, weiß das. Auch die „Christdemokraten für das Leben“ sind nur ein Feigenblatt…

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    • Holger Jahndel sagt:

      Das sind nun eben die Folgen von jahrzehntelangem „Augen zu und Zähne knirschend“ CDU. Es gab und gibt die Republikaner, es gab die christliche Mitte, es gab und gibt das Zentrum und die ÖDP und die BüSo und die Humanwirtschaftspartei und so weiter usw.

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