Drosten: Es soll „in der Breite geimpft“ werden, statt das „Haar in der Suppe“ zu suchen

Der Virologe Christian Drosten hält den seiner Meinung nach „sehr guten“ Corona-Impfstoff von AstraZeneca für ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

„Wir müssen alles dransetzen, jetzt so schnell wie möglich in der Breite zu impfen“, bilanzierte er:

„Die Impfstoffe, die wir haben, die sind extrem gut gegenüber dem, was man erwarten konnte. Es gibt immer irgendwo ein Haar in der Suppe und manche schauen da mit dem Vergrößerungsglas drauf.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.tagesspiegel.de/wissen/gibt-immer-irgendwo-ein-haar-in-der-suppe-drosten-lobt-sehr-guten-astrazeneca-impfstoff-als-wichtiges-instrument/25560996.html

Hinweise: Die Debatte um AstraZeneca hat u.a. damit zu tun, daß in Südafrika eine geplante Impfaktion mit diesem Impfstoff kurzfristig ausgesetzt wurde, weil er gegen die dortige Coronavariante nicht geeignet sei.

Zudem liegt allgemein seine Wirksamkeit nur bei höchstens 70% und Nebenwirkungen sind nicht selten und teils schwerwiegend.

In NRW und Niedersachsen wurden bereits geplante Zeneca-Impftermine teilweise abgesagt.
Im Saarland erschien die Hälfte der Mediziner nicht zum Impftermin: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/17/saarland-mediziner-mehrheit-wunscht-keine-impfung-mit-astrazeneca/


Schwarzer Tag für die Pressefreiheit in Belarus

Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt die heutigen Razzien bei der Journalistenvereinigung BAJ sowie zahlreichen Medienschaffenden in mehreren Städten in Belarus (Weißrußland) aufs schärfste. Führende Vertreter von BAJ wurden in ihren Wohnungen festgenommen, die Büroräume der Organisation durchsucht.

Weitere Untersuchungen fanden bei Medienschaffenden, beim Menschenrechtsverband Wjasna und anderen NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) statt. Mit dem harten Durchgreifen wollen die Behörden nach offiziellen Angaben die Finanziers der Massenproteste der vergangenen Monate ermitteln.

„Mit den heutigen Festnahmen und Durchsuchungen hat die Welle der Unterdrückung für unabhängige Medienschaffende in Belarus eine neue Eskalationsstufe erreicht“, sagte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr.

„Nach zahlreichen Festnahmen und Strafverfahren gegen Journalisten nehmen die Behörden jetzt auch Pressefreiheits- und Menschenrechtsorganisationen unter fadenscheinigen Gründen ins Visier. Das darf die internationale Gemeinschaft dem Lukaschenko-Regime nicht durchgehen lassen.“

Quelle: Reporter ohne Grenzen


Soros finanziert israelfeindliche Kampfgruppen

Von Felizitas Küble

Der politisch linksstehende Finanzinvestor George Soros ist einer der meistgehätschelten Amerikaner unserer zeitgeistigen Medien, vor allem linker Gruppen und Parteien in Deutschland. Wer diesen Milliardär jüdisch-ungarischer Herkunft zu kritisieren wagt, wird sofort in die antisemitische Ecke abgeschoben.

Jüngstes Beispiel dafür ist die Causa Cullen, eine wochenlange, nach wie vor anhaltende Verleumdungskampagne gegen den irisch-stämmigen Professor Dr. med. Paul Cullen aus Münster (siehe Foto).

Der Labormediziner ist zugleich Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“. Vor allem wegen seiner Gegnerschaft zur Abtreibung und einiger skeptischer Äußerungen über Soros wird er vom ASTA und sonstigen linken Jagdgesellen attackiert. (Weiteres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/13/warum-die-falsche-gleichung-soros-kritik-antisemitismus-selbst-antijudisch-ist/)

Dabei präsentieren sich diese heuchlerischen Herr- und Damenschaften als besonders „judenfreundlich“, indem sie mit der „braunen Keule“ gegen Soros-Kritiker losziehen. Dabei verschweigen sie – sei es aus Dreistigkeit oder Ignoranz – die entscheidende Tatsache, daß Soros mit seiner jüdischen Herkunft genauso wenig anfangen kann wie mit dem Staat Israel.

Noch schlimmer: Dieser vermeintliche „Philantroph“, wie er allenthalben auf der Schleimspur vieler Medien gepriesen wird, ist ein besonders gefährlich als milliardenstarker Feind des jüdischen Staates und damit auch der Juden insgesamt, denn Israel ist die Heim- und Zufluchtstätte für alle Juden weltweit im Falle einer Verfolgung.

Über die allergische Haltung der israelischen Regierung gegen Soros haben wir seit Jahren in unserem CHRISTLICHEN FORUM berichtet und dies mit Fakten und Zitaten von Ministerpräsident Netanjahu und anderen namhaften Juden belegt.

Diesmal konzentrieren wir uns auf jene Subventionen, die seitens der Soros-Foundation wie ein Füllhorn über israelfeindliche, ja sogar militante Islamisten-Organisationen ausgekippt werden, um den jüdischen Staat von innen und außen zu zerstören.

Wie die „Jüdische Rundschau“ in der Januar-Ausgabe auf S. 2 berichtet, hat Soros die „International Crisis Group“ gegründet. Zum Beirat gehört Amed Khan, der – nebenbei erwähnt – über 100.000 Dollar für den Wahlkampf des islamfreundlichen Joe Biden gespendet hat. (Präsident Trumps Regierung war stattdessen betont israelfreundlich.)

Khan hat in einem Leitartikel für das „Quincy Institute“, das laut Jüdischer Rundschau von Soros finanziert wird, die amerikanischen Angriffe auf Al Qaida und die Taliban scharf verurteilt und zugleich das linksfaschistische Regime von Maduro in Venezuela verteidigt. Nicht dessen desaströse Politik sei für das dortige Flüchtlingsproblem verantwortlich, sondern angeblich die westlichen Sanktionen.

Bereits am 23.7.2017 veröffentlichte die aus Nahost-Experten bestehende Redaktion des Info-Portals „Mena-Watch“ unter dem Titel „Welche Gruppen finanziert Soros in Israel?“ einen erhellenden Artikel: https://www.mena-watch.com/welche-gruppen-finanziert-soros-in-israel/

Darin heißt es, Israel verabscheue die Tatsache, daß Soros „Millionen Dollar für Organisationen bereitstellt, die sich um den Boykott, die Isolierung und Delegitimierung Israels bemühen„.

So habe seine Open Society Foundation über 2,6 Millionen Dollar an Abdalah gespendet und damit eine antizionistische Gruppierung finanziert, die „von internationalem Forum zu internationalem Forum reist und Israel beschuldigt, Kriegsverbrechen zu begehen.“ – Abdalah fordere ausländische Regierungen sogar dazu auf, die Beziehungen zu Israel abzubrechen oder zumindest herabzustufen.

Es geht aber auch noch militanter:
Ein 2013 von NGO Monitor veröffentlichter Bericht enthüllte zudem, dass Soros das Institute for Middle East Understanding und Mada al-Carmel finanziert. Beide rufen international zum Boykott Israels auf. Er finanziert mehrere Organisationen, die darauf spezialisiert sind, Israel im In- und Ausland zu verklagen, darunter Al-Haq, eine Organisation, die von einem hochrangigen Aktivisten der Popular Front for the Liberation of Palestine (PFLP) geleitet wird. Die PFLP wird von den USA als Terrorgruppe eingestuft.

In dem wissenschaftlichen Werk „Bad Investment“ wird detailgenau aufgelistet und nachgewiesen, welche israelkritischen bis israelfeindlichen Werke Soros mit seiner „Open Society Foundation“ finanziert, darunter vor allem palästinensische Organisationen sowie diverse Initiativen zum Boykott und zur De-Legitimierung Israels. Hier kann man alles (auf englisch) genau nachlesen: http://www.ngo-monitor.org/soros.pdf

Der jüdische Publizist und Sohn eines Holocaust-Überlebenden, Dr. Daniel Pipes (siehe Foto) aus den USA, hat sich schon vor Jahren deutlich von den pro-islamischen, aus seiner Sicht anti-westlichen Soros-Aktivitäten distanziert, wie wir damals berichteten: https://charismatismus.wordpress.com/2018/12/27/usa-juedischer-philosoph-daniel-pipes-warnt-vor-migration-und-islamisierung/

Kein Wunder, daß der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sich bereits im Oktober 2017 scharf gegen die antizionistischen Soros-Initiativen geäußert hat – und dabei ausdrücklich die ungarische Regierung Orban in ihrer Kritik an diesem linkslastigen Strippenzieher unterstützte: http://www.freiewelt.net/nachricht/netanjahu-wirft-george-soros-vor-mit-seinen-kampagnen-israel-zu-schaden-10072450/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Weitere Infos zum Antizionismus von Soros hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/21/scharfe-kritik-an-george-soros-aus-israel/


Warum die „Jüdische Rundschau“ dem britischen Volk zum Brexit gratuliert

Von Felizitas Küble

Die Jüdische Rundschau ist eine nonkonforme, unangepaßte und zeitgeistkritische Monatszeitung, die aktuelle, politische und kulturelle Themen aus liberal-konservativer Sicht beleuchtet.

In der Januar-Ausgabe befaßt sich der Herausgeber Dr. Rafael Korenzecher in seinem Editorial mit dem Brexit. Er beglückwünscht die Briten für ihren Ausstieg aus der EU und sieht dies als „eindeutiges Zeichen für Europa“ an, denn die EU ist nicht identisch damit, zumal auch andere europäische Länder wie die Schweiz nicht zur EU gehören.

Der Verfasser schreibt: „Europa braucht keinen durch die Hintertür eingeführten Bundesstaat mit supranationaler de-facto-Regierung…Auch die Gründungsväter der ursprünglichen EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) haben das nicht gewünscht.“

Dr. Korenzecher stellt sodann fest: „Die Briten stimmten konservativ für ihre demokratischen Tugenden und gegen das gefährliche und instabile, vom linklsgelenkten Deutschland angeführte sozialistische Abenteuer einer vom religiösen Klimawahnsinn erfüllten und von einem suizidalen Islam-Wachstum bedrohten Westeuropa.“

Außerdem würdigt die Jüdische Rundschau den britischen Regierungschef Boris Johnson, denn dieser sei geprägt von einer „tiefen Verbundenheit zu Israel und den Juden“ – und zwar „im Gegensatz zur EU“.

Nicht nur hiergebliebene Juden, sondern auch die anderen Bürger Westeuropas werden, so der Autor weiter, „die Briten in nicht allzu ferner Zeit noch erheblich beneiden für ihren weisen und gerade noch rechtzeitigen Schritt, das sinkende Schiff EU zu verlassen.

Er fügt hinzu: „Zum Glück für Israel und das jüdische Volk hat die EU im Nahen Osten nicht viel zu sagen.“

Statt Verbundenheit mit Israel würden Merkel und Steinmeier lieber den „Panislamisten Erdogan bauchpinseln“ oder wie Steinmeier die „Mord-Mullahs aus Teheran zu jedem Jahrestag der Unterjochung Persiens beglückwünschen“.

Zur Kanzlerin schreibt Dr. Korenzecher außerdem in Anspielung an ihre kommunistische Vergangenheit als FDJ-Funktionärin für sozialistische Agitation und Propaganda: „Zu deutlich schlägt da wohl im Falle der Kanzlerin die privilegierte Sozialisierung in der durch und durch antisemitischen „DDR“ durch.“

Online-Portal der Jüdischen Rundschau: https://juedischerundschau.de/


Deutschfeindliche Straftaten laufen in der Kriminalstatistik als „fremdenfeindlich“

Die Zahl der deutschfeindlichen Straftaten ist im Jahr 2020 um 64 Prozent angestiegen. Wie eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin E. Renner (siehe Foto) ergab, ist die Zahl der deutschfeindlichen Delikte von 137 im Jahr 2019 auf 213 Fälle im vergangenen Jahr gewachsen. Darunter befindet sich auch ein Tötungsdelikt.

Deutschfeindlichkeit wird seit 2019 vom Kriminalpolizeilichen Meldedienst in Fällen politisch motivierter Kriminalität (KPMD-PMK) als Teil der Hasskriminalität statistisch erfasst. Eine deutschfeindliche Straftat liegt vor, wenn die Motivation des Täters oder die Umstände der Tat darauf hinweisen, dass sie wegen der zugeschriebenen oder tatsächlich deutschen „Nationalität“ (Staatsangehörigkeit) des Opfers ausgeübt wurde. Richtet die Tat sich auch gegen die Hautfarbe oder ethnische Zugehörigkeit des Opfers kann sie, so hat die Anfrage ergeben, zusätzlich als rassistisch motiviert eingeordnet werden.

Ein weiteres Resultat der Anfrage: Die Polizeistatistik klassifiziert deutschfeindliche und ausländerfeindliche Straftaten gemeinsam als „fremdenfeindlich“.

Dazu erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin E. Renner:

„An dieser Antwort der Bundesregierung kann man einmal mehr ablesen, wie weit unser Staatswesen politisch nach links gekippt wird. Während Deutschfeindlichkeit in unseren Großstädten und Ballungszentren schon zum Alltag gehört, erfüllt die entsprechende Kategorie in der polizeilichen Statistik offenbar nur eine Alibifunktion.

Besonders perfide an dieser Placebo-Statistik: Fallzahlen aus der Unterkategorie ‚Deutschfeindlichkeit‘ werden unter der Überkategorie ‚Fremdenfeindlichkeit‘ zusammengefasst. Die meisten Bürger aber werden fremdenfeindliche Straftaten mit Ausländerfeindlichkeit in Verbindung bringen – obwohl hier eben auch Deutschfeindlichkeit, also das glatte Gegenteil der Fall sein kann.

Möglich wäre aber natürlich auch, dass deutsche Bürger nach Lesart des Bundesinnenministeriums bereits als Fremde im eigenen Land anzusehen sind. Immerhin erkennt die Bundesregierung endlich an, dass Deutschfeindlichkeit auch ein Ausdruck von Rassismus sein kann.“


IGFM: Auslieferungsverfahren für verfolgten belarussischen Ewgenij Schabaljuk stoppen

Der belarussische Diktator Lukaschenko lässt die Proteste nach der Wahl im vergangenen Jahr gewaltsam niederschlagen und protestierende Bürger verfolgen. Dies erlebte Ewgenij Schabaljuk am eigenen Leib. Er wurde nach der Teilnahme an einer Demonstration im August 2020 verhaftet und in der Haft gefoltert. Nach seiner Entlassung floh er nach Russland.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, wurde der 23-jährige Familienvater am 5. Januar 2021 in Moskau verhaftet. Er soll nach Belarus (Weißrußland) ausgeliefert werden. Dort drohen ihm drei bis fünf Jahre Gefängnis wegen „Widerstands gegen Mitarbeiter der Staatssicherheit“.

Am 9. August 2020 hatte Schabaljuk an einer Demonstration in Brest teilgenommen. Als er verhinderte, dass Polizisten einen seiner Freunde aus der Protestveranstaltung ziehen konnten, gingen diese mit Schlagstöcken auf den Familienvater los, bevor dieser schließlich fliehen konnte.


Unter einem Vorwand wurde Schabaljuk zwei Tage später in die Stadt gelockt und dort zusammen mit einem Freund von bewaffneten, maskierten Männern in einen Kleinbus gezogen. Zwei Tage lang wurde er in der Haft gefoltert. Er sollte gestehen, dass er bezahlt wurde, um Unruhen in Brest zu organisieren.

Am 13. August wurde er, übersät mit Blutergüssen, voller Blut und ohne Schuhe entlassen. Nach seiner Entlassung brachte ihn seine Frau ins Krankenhaus. Dort waren die Ärzte von seinem Zustand so schockiert, dass sie ihn aufforderten, eine Erklärung gegenüber der Polizei abzugeben.

„Von einem Tag auf den anderen werden in Belarus aus normalen Bürgern politische Gefangene. Ewgenij Schabaljuk wurde im Gefängnis brutal gefoltert und suchte daraufhin in Russland Schutz. Die Misshandlungen des jungen Familienvaters sind sogar in einem offiziellen Krankenhausdokument festgehalten. Daher fordert die IGFM Russland auf, Ewgenij Schabaljukumgehend freizulassen und seine Auslieferung an Belarus zu stoppen“, erklärt Edgar Lamm, Vorsitzender der IGFM.

Bilder und weitere Informationen 

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Osteuropa und Mittelasien: