Zwischenruf eines deutsch-israelischen Autors

Von Klaus Moshe Pülz

UNSERE ZEIT IST DER BEGINN DER ENDZEIT (hebräisch.be-acharit ha-jamim) – Ja, es ist hohe Zeit, der gegenwärtigen Menschheit einen unbestechlichen Spiegel vorzuhalten.

Es geht hier nicht um machtbesessene Politiker oder eitlen Titelträger, denen lediglich die Unmaßgeblichkeit ihres eigenen Namens wichtig ist, sondern darum, was das Wort des allmächtigen Gottes uns imperativ (!) zu sagen hat, sozusagen als Hinweis für die letzte Wegstrecke der Menschheit, bevor der Heiland Jeschua (= Jesus) in der Macht und Herrlichkeit Gottes auf dem Ölberg wiederkommen wird (vgl. Sach. 14,4).

Ich hatte mehrfach in der Universität Tübingen (Theologicum) über Eschatologie (Lehre über die letzten Dinge der Menschheit = Endzeit) referiert, wobei die Studenten darüber keine Kenntnisse besaßen. Leider erschöpft sich die evangelische und katholische Lehre in vergangenen Ereignissen, aber prophetische Aussagen, die bis in unsere Neuzeit reichen, nimmt man unverständlicherweise nicht zur Kenntnis.

Gerade die Rückkehr des Volkes Israel in seine angestammte Heimat in Zion ist ein Fanal eschatologischen Charakters.

Theologen und Politiker wissen nicht einmal, daß der Terminus „Palästina“ vom römischen Kaiser Hadrian kreiert wurde als lateinische Bezeichnung der einstigen Philister. Damit wollte dieser Potentat zum Ausdruck bringen, daß die Juden in Judäa nichts mehr zu suchen haben und drohte mit der Todesstrafe, wenn ein Judäer (Jude) es wagen wollte, in seine angestammte Heimat zurückkehren zu wollen.

Die christliche Kirche wütete während der Zeit der Galuth (Exil) unter den Völkern am heimatlos gewordenen Volke Israel, anstatt die Juden mit Werken der Liebe das Evangelium ihres eigenen Messias Jeschua (Jesus) glaubhaft zu machen (Hebräer 10,23 f.).

Bedenkenlos werden die ehernen Auflagen unseres Messias menschlichem Gutdünken geopfert. Selbst ein Gesundheitsminister, der ein bekennender Homosexueller ist, erscheint täglich auf den Bildschirmen. Auch Mißbrauchsfälle einzelner katholischer Amtsträger läßt zunehmend an der Glaubwürdigkeit der christologischen Lehre Zweifel aufkommen.

Demgegenüber läßt die deutsche Regierungschefin Menschen aus muslimischen Ländern unbegrenzt in Deutschland einwandern und meint dabei, daß dies „gut“ sei! Ohne Kenntnis der Inhalte des muslimischen Glaubens mit dessen Welteroberunsplänen (Panislamismus) schuf diese Frau ein Klima der Überfremdung und eine künftige Gefahr, diese christlichen und jüdischen Ungläubige (arab.: kuffarim) auszubeuten, falls sie nicht zum Islam konvertieren. Ohne Terror aus diesen Reihen gäbe es heutzutage keine AfD-Partei!

Mit möglichst vielen Freizügigkeiten verführen nicht nur die Politiker, sondern auch Mediziner vor allem junge Menschen, ihre fleischlichen Gelüste auszuleben. Dabei haben Drogen- und Alkoholmißbrauch dazu geführt, daß jährlich zehntausend Menschen Suizid begehen.

Der Heiland vergleicht die Zeit vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots“ (Luk, 17,26-30). Wir müssen uns also vergegenwärtigen, daß das dereinst christliche Abendland letztendlich nicht zum Segen der Menschheit wurde, sondern in ein diesseitiges Denken und Handeln verfällt. Noah und Lot waren nicht müde, die Menschen ihrer Zeit auf die kommende Katastrophe hinzuweisen und forderten vergeblich die Umkehr (Buße) zur göttlichen Ordnung.

Und wenn wir die Auswirkungen der „Corona-Pandemie“ im täglichen Leben erleben, dann ist dies nicht einmal mit den Plagen zu erklären, die im Verlauf der Endzeit die Menschheit zur Umkehr führen soll. Gottes beide Zeugen werden nach Offb. 11,1-13 jene künftige Plagen vorhersagen.

Wenn wir zudem die Ausführungen unseres Messias im 24. Kapitel des Matthäus-Evangeliums studieren, werden wir zuvörderst gewarnt vor falschen Propheten und Heilsbringern, zu denen 500 Jahre später der falsche Prophet Mohammed gehört.

Diverse Theologien wie die Befreiungstheologie, Gott-ist-tot-Theologie, Feministische Theologie, Auschwitz-Theologie etc. wollen Zweifel wecken an der Glaubwürdigkeit des Evangeliums, das keiner Ergänzung bedarf.

Der Preis des Judentums besteht nach wie vor in der fortgesetzten Verwerfung des Messias Jeschua, den der Talmud als „etnan sonah“ (Geschenk einer Hure) bezeichnet. Andererseits glaubten Juden irrigerweise an etliche falsche Messiasse, bis hin in unseren Tagen an den „Lubawitscher Rebben“ Schneerson, der entgegen Micha 5,1 weder in Bethlehem geboren noch jemals israelischen Boden jemals betreten hatte. Seine „Habad“- Anhänger warten noch heute auf dessen Wiederauferstehung aus seinem New Yorker Grab.

Und während das Schiiten-Regime in Teheran darüber sinnt, den Staat Israel durch Atomwaffen zu zerstören, rüsten diktatorische Regime wie China, Nordkorea, Rußland etc. weiter auf, um letztendlich die Welt und damit ihren eigenen Lebensraum zu vernichten, ohne dabei zu bedenken, daß es dann auch keinen Sieger mehr geben wird, wenn die Atmosphäre atomar verseucht sein wird.

Ehe man sich anschickt, auf den Mars zu fliegen, sollten die Großmächte darum bemüht sein, einen dauerhaften Weltfrieden zustande zu bringen. Aber so weit reicht die allgepriesene menschliche Intelligenz offensichtlich nicht.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Schriftsteller und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 


7 Kommentare on “Zwischenruf eines deutsch-israelischen Autors”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Geschichte+Archäologie • Gesellschaft+Psychologie
    Mann und Frau – immer ähnlicher?
    Bei einer Gender-Studie des Psychologen Zlatan Krizan von der Iowa State University mit zwölf Millionen Teilnehmern kam heraus, dass in bestimmten Bereichen Mann und Frau anders ticken:… mehr

    https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/mann-und-frau-immer-aehnlicher/

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Die Christen sind das Neue Gottesvolk.

    Die endgültige Rettung Israels: Röm 11,1 ff

    „Ich frage also: Hat Gott sein Volk verstossen? Keineswegs! Denn auch ich bin ein Israelit, ein Nachkomme Abrahams, aus dem Stamm Benjamins. Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er einst erwählt hat.“
    „Es ist jedoch nicht so, als ob das Wort Gottes versagt hätte. Denn nicht alle, die von Israel abstammen, sind wirklich „Israel“. Auch sind sie nicht alle Kinder, weil sie Abrahams Same sind, sondern:
    „Was ‚dein Same‘ genannt werden wird, wird durch Isaak kommen.“ Das heißt nicht, die Kinder des Fleisches sind wirklich die Kinder Gottes, sondern die Kinder
    der Verheißung werden als der Same gerechnet.“

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  3. Anonymous sagt:

    Ich stimme Moshe Pütz zu 100% zu! Nicht Corona ist ein Zeichen der Endzeit, die einem aus allen Kanälen entgegenschreiende Gottlosigkeit ist es! Ich selbst freue mich darauf, dass Jesus wiederkommt, aber es wäre so wünschenswert, dass die Menschen, die in die Irre gegangen sind, umkehren und zum Glauben finden, anstatt in ihrer Gefangenschaft der Gottlosigkeit zu verharren. Solche Stimmen braucht das Land. Sehr empfehlenswert auch das „Buch der Mitte“ von Vishal Mangalwadi aus Indien, das auf 500 Seiten belegt, warum allein (!) der christliche Glauben zu sozialem, wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichem Fortschritt geführt hat – über die Jahrhunderte hinweg. Wirklich lesenswert! Wenn ich das Geld hätte, würde ich das jedem Politiker als Pflichtlektüre senden…

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  4. Willibald Reichert sagt:

    Ich vermisse hier die Erwähnung der USA mit ihrem Friedenfürsten Biden, der nach vier Jahren ohne kriegerische Handlungen seines Landes in Syrien wieder bomben ließ und hätte mir von Herrn Pütz als Jude und Christ ein solch einseitiges Statement nicht erwartet.

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    • Guten Tag,
      was soll dieser unlogische Einwand? Erstens muß ein Autor nicht zu allen denkbaren Themen Stellung nehmen, zweitens ist die Meldung mit der Bombardierung in Syrien nagelneu, drittens ist der Autor garantiert kein Anhänger von Biden.
      Zudem sind Ihnen als langjähriger Leser unsere mehrere Dutzend kritischen Artikel über Biden wohl kaum entgangen? Wo finden Sie das a n d e r s w o im christlichen Spektrum? Da können Sie lange suchen!
      Also echt: kein Nachholbedarf!
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Technische Probleme kann man nur technisch lösen

    Auf den allmächtigen sozialen Netzwerken der amerikanischen Oligarchen werden mittlerweile alle gesperrt, die keine linke Meinung vertreten. Matt Archbold vom Blog CreativeMinorityReport.com erinnert daran, dass die katholischen Blogs und Nachrichtenseiten vor 15 Jahren noch als Hoffnung für die Evangelisierung betrachtet wurden. Dann lösten die Sozialen Netzwerke die Blogs ab. Es genügte ein Klick auf Facebook, Twitter oder Youtube, um die Internet-Welt direkt in den eigenen Schoß zu bekommen. Der Weg zu den Blogs und Nachrichtenseiten war nicht mehr notwendig. Die Blogs verwaisten.

    Edith Stein: „Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft schon an Kieselsteinen“

    Archbold weist darauf hin, dass reale menschliche Beziehungen durch das Internet kaputt gingen. Echte Gespräche, Bibel- und Rosenkranztreffen wurden durch virtuelle Kontakte, Gruppen und „Likes“ ersetzt. Doch ein Like habe nichts mit Liebe zu tun. Zitat Archbold: „Anstatt die Welt mit dem Evangelium zu verändern, kam die Welt herein und veränderte uns.“

    Links: „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein“

    Archbold erklärt, dass das Internet zunächst die Illusion verbreitete, dass alle Autoren gleich und gleichberechtigt wären. Doch in Wahrheit waren einige immer gleicher. Die Besitzer der sozialen Netzwerke förderten keine Gleichstellung, sondern Konformität. Das graue Weltbild der Linken wurden im letzten Jahrzehnt über die Smartphones in die Adern der Bevölkerung gepumpt. Die Katholiken ließen sich zusehends einschüchtern. Sie sagten sich: „Ich habe drei Kinder. Ich werde nicht ihre Zukunft riskieren, weil ich mich online über Homosexualität oder Abtreibung äußere.“ Das Ergebnis war, dass die Linke das Internet übernahm.

    2021 ist keiner mehr vor der Zensur sicher. Keiner

    Der nächste Schritt war nach Archbold, dass selbst die Mutigen, die ungeachtet der Konsequenzen die Wahrheit sagten, stummgeschaltet wurden. Lebensschützer und Katholiken werden in den Netzwerken so eingestuft, dass sie nicht mehr gesehen werden. Man nennt das Shadow Banning. Doch es blieb nicht beim Schattendasein. Auf das Shadow Banning folgte das reale Banning. Aktuell werden den Nicht-Linken reihenweise die Konten gelöscht. Am Anfang betraf die Löschung sogenannte Extremisten. Bei der US-Wahl 2020 wurde plötzlich die New York Post, die älteste Zeitung der USA, blockiert. Sie hatte einen Enthüllungsartikel über die Machenschaften von Joe Bidens Sohn publiziert.

    Die Lösung: Keine Abhängigkeit von Big Tech

    Als im Januar der noch amtierende US-Präsident Donald Trump gelöscht wurde, gingen die hilflosen Konservativen zum Netzwerk Parler.com. Doch Parler wurde wie Trump selbst bei Google, Apple und Amazon gesperrt. Offenbar weil Parler substantielle technische Abhängigkeiten eingegangen ist, ist es seit Wochen nicht mehr funktionsfähig. Archbold stellt fest, dass Konservative in der Welt von Big Tech nicht willkommen sind. Er kann die Frage nicht beantworten, wohin sich die Katholiken wenden könnten.

    https://gloria.tv/post/Q7bLnqE3MDX11jyiPkiZrnJUh

    https://gloria.tv/

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