Viele Migranten unter Covid-Intensivpatienten

Der Großteil der Corona-Patienten auf den Intensivstationen hat einen Migrationshintergrund.

Das zeige „sehr deutlich, daß es offensichtlich eine Gruppe gibt, die die Politik mit Corona-Warnungen überhaupt nicht erreicht. Das sind Menschen mit Migrationshintergrund“, sagte der Chef der Lungenklinik Moers, Thomas Voshaar, laut Bild-Zeitung Mitte Februar in einer Telefonkonferenz von Chefärzten mit dem Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler.

Vorshaar habe weiter ausgeführt: „Nach meiner Erhebung hatten immer über 90 Prozent der intubierten, schwerst kranken Patienten einen Migrationshintergrund. Wir haben uns intern darauf geeinigt, daß wir solche Kranke als ‘Patienten mit Kommunikationsbarriere’ bezeichnen wollen.“ Der Leiter der Klinik berief sich demnach auf Auswertungen von November 2020 bis Januar 2021.

RKI-Chef Wieler habe betont: „Ich habe das genauso gehört. Aber es ist ein Tabu. Ich habe versucht, auf bestimmte Menschen zuzugehen. Wir müssen über Imame auf diese Religionsgruppe eingehen. Das Ganze hat für Berlin riesige Auswirkungen. Das ist ein echtes Problem“, zitiert ihn die Bild-Zeitung.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/rki-chef-grossteil-der-corona-intensivpatienten-hat-migrationshintergrund/


Philippinen: Katholische Bischöfe wollen das Land am 1. Mai dem hl. Josef weihen

Am kommenden 1. Mai wollen die philippinischen Bischöfe das Land dem heiligen Josef weihen. Wie Bischof Broderick Pabillo mitteilt, stimmte die Bischofskonferenz einstimmig der Weihe zu und beauftragte die Kommission für die Laien, die Veranstaltung zu organisieren.

Die Kommission plant eine 33-tägige „spirituelle Vorbereitung“ für die Weihe ab, die am 30. März beginnt und an der alle 86 Diözesen des Landes teilnehmen sollen.

Die Weihe der Philippinen an den heiligen Joseph findet im Rahmen des Jahres des heiligen Josef statt, das Papst Franziskus vom 8. Dezember 2020 bis zum 8. Dezember 2021 für die Weltkirche ausgerufen hat.

Zusammen mit dem amerikanischen Priester Donald Calloway erörtert die Laienkommison, wie das Jahr des heiligen Josef für die Gläubigen bedeutsam sein kann“: „Wir können uns an den heiligen Josef wenden, um Hoffnung, Frieden und die Bekehrung zu erfahren, die uns Jesus und Maria näher bringt“, so Pfarrer Calloway. „Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir die Jungfrau Maria als unsere geistige Mutter und den heiligen Josef als unseren geistigen Vater haben“, sagte er weiter.

Die Weihe solla am internationalen Tag der Arbeit stattfonnden: der heilige Josef ist der Schutzpatron der Väter, der Arbeiter und Familien sowie der Kirche insgesamt.

Quelle: Fidesdienst


3.3.321: Vor genau 1700 Jahren führte Kaiser Konstantin den arbeitsfreien Sonntag ein

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre freier Sonntag“ erinnern die christlichen Kirchen in Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung an den bleibenden Wert eines arbeitsfreien Sonntags. Vor 1.700 Jahren verfügte der römische Kaiser Konstantin I. den Sonntag zum reichsweiten Feiertag und stellte ihn unter besonderen Schutz. Dieser 3. März 321 gilt als der erste Moment staatlicher Sonntagsschutzgesetzgebung.

Nachfolgend lesen Sie die wichtigsten Abschnitte und Gedanken aus der Stellungnahme:

„Der Sonntag unterbricht den Alltag, gibt dem Leben Rhythmus, schafft individuelle Freiräume, verbindet Menschen und fördert das Gemeinwohl. Im Bewusstsein vieler Menschen ist der Sonntag daher als wichtiges und schützenswertes ,Kulturgut‘ tief verankert.“

„Die Seele braucht die Unterbrechung des Alltags. Und der Sonntag ist so ein Tag zum Abschalten, im wörtlichen wie übertragenen Sinne.“

„Inmitten der Pandemieerfahrungen unterbricht uns nun dieses Jubiläum, lässt uns innehalten, um den Wert des arbeitsfreien Sonntags zu würdigen: Der Sonntag ist in Artikel 140 unseres Grundgesetzes als Tag ,der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung‘ gesetzlich geschützt.“

Für Christen habe der Sonntag seine herausragende Bedeutung als Tag der Auferstehung Christi. Der Gottesdienst stehe daher im Mittelpunkt des Lebens der Kirche.

Die christliche Tradition eines regelmäßig wiederkehrenden Ruhetags entstamme dem Schabbat des Judentums, mit dem die Christenheit so zentrale Texte wie die Schöpfungsgeschichte und die Zehn Gebote gemeinsam habe.

In einem Jahr, in dem ebenfalls 1.700 Jahre Judentum in Deutschland gefeiert werden dürfe, wolle das gemeinsame Wort daran erinnern, dass neben vielen anderen Werten und Traditionen auch der Tag ohne Arbeit ein Geschenk der jüdisch-christlichen Tradition an alle Menschen sei.

„Der Sonntag ist kein gewöhnlicher Tag und darf es auch nicht werden. Ohne Arbeit kann der Mensch nicht leben, sie ist notwendig. Doch ist der Mensch nicht für die Arbeit da, sondern umgekehrt.“

„Durch unser eigenes Tun und Lassen entscheiden wir Menschen darüber, welchen Wert und welche Qualität der Sonntag für uns hat.“

Wie der Staat aufgerufen sei, den arbeitsfreien Sonntag zu schützen und dessen Erosion zu verhindern, so seien „auch wir alle“ aufgerufen, dafür zu sorgen, dass aufgrund des Strebens nach vermeintlicher Freiheit nicht die tatsächliche Freiheit aufgegeben werde, die in der segensreichen Errungenschaft eines gemeinsamen arbeitsfreien Sonntags liege.

Wie es Albert Schweitzer formulierte: ,Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie‘.

Quelle: SELK-Newsletter


Zu den Vorwürfen gegen Benedikt XVI.

Stellungnahme des „Forum Deutscher Katholiken“:

Die Angriffe gegen die katholische Kirche richten sich gegen herausragende Repräsentanten. Sie werden moralisch abqualifiziert und instrumentalisiert, mit dem Ziel eine „andere Kirche“ zu schaffen.

Diese Attacken zeigen nicht das Niveau einer geistigen Auseinandersetzung. Dies geschieht in Medien und Büchern, z.B. in dem von Doris Reisinger und dem Filmregisseur Christoph Röhl verfassten Neuerscheinung: „Nur die Wahrheit rettet. Der Missbrauch in der katholischen Kirche und das System Ratzinger“.

Dort heißt es: „Welche Rolle spielte dieser Mann, der über ein viertel Jahrhundert die katholische Kirche entscheidend prägte, in ihrem Versagen in der Missbrauchskrise“ – “Wer sich mit Ratzingers Rolle befasst, muss die Behauptung von seinem Einsatz gegen Missbrauch wider alle Widerstände fallen lassen. Es bleibt davon nichts übrig.“

Die Autoren Reisinger/Röhl werfen ihm vor, dass er sich „nachweislich jahrelang nicht ernsthaft“ um die Missbrauchskrise gekümmert habe, „auch dann nicht, wenn Fälle direkt auf seinem Schreibtisch landeten“ (Augsburger Allgemeine Zeitung 2.3.2021, S. 12).

Dazu erklärt Professor Markus Graulich, Untersekretär des päpstlichen Rates für Glaubenstexte:

„Joseph Ratzinger (war) eine Schlüsselfigur bei der innerkirchlichen Verfolgung und Bestrafung sexuellen Missbrauchs. Heutige Errungenschaften auf diesem Gebiet verdanken sich wesentlich der Vorarbeit des Kurienkardinals und späteren Papstes Benedikt XVI.“

„Seit Mitte der 1980er Jahre“ hat sich Ratzinger „als Präfekt mit dem Missbrauch in der Kirche befasst … Schon damals habe er das Ziel verfolgt, das … kirchliche Strafrecht weiter zu entwickeln. So habe Ratzinger darauf gedrängt, kirchliche Straftäter auch ohne Prozess aus dem Klerikerstand entfernen zu können … Auch habe er dafür gesorgt, dass die innerkirchliche Verfolgung solcher Straftaten der Glaubenskongregation übertragen worden sei bis hin zur Anklage von Kardinälen und Bischöfen wegen Missbrauchsfällen.“ (Die Tagespost vom 18.2.2021)

Das Ziel dieser Kampagne gegen Kardinal Ratzinger/Benedikt XVI. ist sehr durchsichtig. Das „Forum Deutscher Katholiken“ spricht Benedikt XVI. sein ungeteiltes Vertrauen aus und dankt ihm für sein Bemühen, die sexuellen Missbrauchsfälle aufzudecken.


Biden scheitert mit der Personalie Tanden

Wie bereits im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, hat der neue US-Präsident Biden kürzlich die linksfeministische Neera Tanden als Chefin des OMB-Haushaltsamts (Management/Budget) in seiner Regierung ernannt – allerdings bedarf er dazu noch der Zustimmung des Senats.

Ein Senator seiner eigenen Partei hat bereits vorweg öffentlich seinen Protest gegen Bidens Personalentscheidung erklärt: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/22/demokraten-senator-manchin-will-die-von-biden-nominierte-neera-tandem-nicht-wahlen/

Doch bevor es zu einer Abstimmung im Kapitol kam, hat Tanden – um einer absehbaren Niederlage zuvorzukommen – jetzt ihren Rücktritt erklärt, den Biden gestern Abend in einer Erklärung angenommen hat.

Zugleich bekundete er seinen „größten Respekt“ für die 50-jährige Abtreibungsbefürworterin, die er nun in einem anderen hohen Amt unterbringen möchte.