Das Tötungsverbot gilt auch bei Ungeborenen

Anlässlich des Internationalen Weltfrauentags am 8. Mai erklärt die Bundesvorsitzende der Lebensschutzorganisation Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Cornelia Kaminski (siehe Foto), heute in Augsburg:

Der Internationale Weltfrauentag, der ursprünglich Forderungen nach Einführung des Frauenwahlrechts sowie der immer noch nicht vollständig erreichten Gleichberechtigung von Frauen in Familie und Beruf Nachdruck verlieh, wird missbraucht, wo er mit der Fiktion eines sogenannten (Frauen-)Rechts auf Abtreibung verbunden wird.

Ein Recht auf die Tötung wehrloser und unschuldiger Kinder gibt es weder vor noch nach der Geburt. Kinder sind, außer im Falle von Vergewaltigungen, stets das Ergebnis sexueller Handlungen, für deren Folgen diejenigen, die sie vornehmen, auch die volle Verantwortung tragen. Die Selbstbestimmung von Frauen und Männern über den jeweils eigenen Körper, für die auch die ALfA eintritt, setzt nicht erst dann ein, wenn ein Schwangerschaftstest positiv ausgefallen ist.

In Zeiten, in denen die Rechtsordnungen vieler Staaten sowohl Männern als auch Frauen die Vornahme von Sterilisationen ohne medizinische Indikation ermöglichen und einer der häufigsten Abtreibungsgründe ein bereits erfüllter Kinderwunsch ist, erscheint die Forderung nach einem (Frauen-)Recht auf Abtreibung noch einmal ganz besonders brutal und menschenverachtend.

Ein Rechtsstaat kann unmöglich Frauen vom allgemeinen Tötungsverbot ausnehmen.

Frauen das Recht einzuräumen, Ärzte im Falle einer unerwünschten Schwangerschaft mit der Tötung des Kindes zu beauftragen, bedeutet letztlich, sie für unfähig zu erklären, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen. Das käme einer Entmündigung von Frauen gleich.

Wer daher ein (Frauen-)Recht auf Abtreibung fordert, mag vieles sein: ein Frauenfreund ist er nicht.

Auch die Verharmlosung der Tötung von Kindern im Mutterleib als „Entfernung von Schwangerschaftsgewebe“ ist eine Beleidigung für selbstständig denkende Frauen: jede Schwangere kann sich in Internetforen über das tatsächliche  Aussehen und die Fähigkeiten des ungeborenen Kindes auch zu einem frühen Stadium der Schwangerschaft informieren. Von „Gewebe“ reden ausschließlich Abtreibungsbefürworter, und das auch nur dann, wenn das ungeborene Kind unerwünscht ist.

Wer meint, Frauen auf diese Weise für dumm verkaufen zu können, handelt ebenso diskriminierend wie all diejenigen, die mit so merkwürdigen Wortschöpfungen wie „Person mit Uterus“ Frauen auf ihre reproduktiven Organe reduzieren.

Es besteht Einigkeit in der Einschätzung, dass Frauen sich die Entscheidung zur Abtreibung nicht leicht machen. Viele Frauen erkennen im Nachhinein, dass die Entscheidung falsch war oder sie im entscheidenden Moment nicht die Kraft besaßen, das Leben ihres Kindes zu schützen. Denn nicht selten müssen sie sich gegen ein Umfeld behaupten, das zur Abtreibung rät oder gar drängt.

Manche Frauen verfolgt die Abtreibung des eigenen Kindes daher für den Rest ihres Lebens. Einige ziehen sich dabei körperliche und/oder seelische Schädigungen zu, die zu ernsthaften Beeinträchtigungen führen können. Es wäre sehr im Sinne dieser Frauen, wenn statt eines Rechts auf Abtreibung ein Recht auf umfassende Aufklärung und Unterstützung im Schwangerschaftskonflikt verankert würde.


7 Kommentare on “Das Tötungsverbot gilt auch bei Ungeborenen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    DIE IDEE DER HÖCHSTEN MENSCHHEIT: DIE GEMEINSAME PHILOSOPHISCHE GRUNDLAGE DER WESTLICHEN UND ASIATISCHEN KULTUR
    von Helga Zepp-LaRouche

    https://www.bueso.de/idee-hoechsten-menschheit-gemeinsame-philosophische-grundlage-westlichen-asiatischen-kultur

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch zu Bioethik und Eugenik und Abtreibung und Psychologie und Gender und der christlichen Psychologin Christa Meves usw.
    Prof. Bernd Senf aus Berlin und siehe auch das internationale Nexus-Magazin
    Ich selbst bin Mitglied der Ökologisch Demokratischen Partei ÖDP – siehe auch diese Partei zur Eugenik und Abtreibung und Bioethik und Euthanasie und Gender

    http://www.oedp.de

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Sexuelle Ungleichheit ist die Lösung, um dauerhaft lieben zu können
    Die Gleichmacherei des Feminismus funktioniert nicht, denn dabei geht es in Wirklichkeit nur darum, dass Männer und Frauen miteinander konkurrieren und sich nicht lieben können. Selbst wenn Frauen… Mehr»

    https://www.epochtimes.de/wissen/gesellschaft/sexuelle-ungleichheit-ist-die-loesung-um-dauerhaft-lieben-zu-koennen-a2968451.html

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland und die christliche Psychologin Christa Meves und das internationale Schiller-Institut und die Bürgerrechtsbewegung Solidarität und auch die Ökologisch Demokratische Partei ÖDP und auch den Internet-Auftritt von Eva Hermann zur Bioethik und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger

    ÖDP

    http://www.oedp.de

    Siehe auch von Michael Snyder etwa „The End of the American Dream“ und „The Economic Collapse als interessante wertkonservative Weblogs und auch Judith Reisman aus den USA und den Anthropologen James DeMeo aus den USA und Prof. Bernd Senf aus Berlin usw. .

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    • Holger Jahndel sagt:

      Siehe auch zu Bioethik und Eugenik und Abtreibung und Psychologie und Gender und der christlichen Psychologin Christa Meves usw.
      Prof. Bernd Senf aus Berlin und siehe auch das internationale Nexus-Magazin

      Ich selbst bin Mitglied der Ökologisch Demokratischen Parteu ÖDP – siehe auch diese Partei zur Eugenik und Abtreibung und Bioethik und Euthanasie und Gender

      http://www.oedp.de

      Geolitico-Magazin

      http://www.geolitico.de

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  5. Die Forderung von SPD-, Grünen- und Linke-Abgeordneten nach einem „Recht auf Abtreibung“ ist grundgesetzwidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht klargemacht, als es seinerzeit den vom Bundestag novellierten Paragraph 218 StGB verwarf und entschied, dass Abtreibung „illegal“ – auf Deutsch: ein Tötungsverbrechen – ist und der Staat lediglich je nach den Umständen auf eine Bestrafung verzichten kann. Diese Abgeordneten verhalten sich so, als ob es für Urteile des Bundesverfassungsgerichts eine Löschungsfrist gäbe.

    N.B. Dieselben Kreise, die phantasievoll anderen, darunter der AfD, grundgesetzwidrige Bestrebungen unterstellen, verfolgen eindeutig verfassungsfeindliche, ja verbrecherische Ziele.

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Dr. Christoph Heger:

      Die Rot-Rot-Grüne Koalition in Berlin mit ihrer irrationalen sogenanten „anti-autoritären Erziehung“ der Frankfurter Schule will allen Ernstes auch Sharia-Zonen der Islamisten in Berlin bzw. der Hauptstadt tolerieren, als No-Go-Areas für „Ungläubige“ und Dhimmis, wo diese dann die sogenannte (hohe) „Schutzsteuer“ als Zwangsabgabe bzw.Tribut an die Muslime bzw. Moslems zahlen müssen. Eine Art von „Schutzgelderpressung“ und Raub.
      Siehe auch die Epoch Times Deutschland Zeitung (auch zum ideologischen Feminismus) und den „Politically Incorrect“ Weblog und „Wiki-Mannia“ usw.

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