Sachbuch: Die GRÜNEN unter der Lupe

Unsere aktuelle Empfehlung:

Buch-Daten: DIE GRÜNEN – Was steckt wirklich dahinter? Eine Enthüllung – Dr. Lothar Gassmann, Jeremia-Verlag, 236 Seiten, ISBN: 978-3-944834-39-9. Preis 15 Euro

Der Jeremia-Verlag gehört zum evangelikalen (theologisch konservativen) Spektrum und bringt neben Büchern zu Glaubensthemen auch Veröffentlichungen zu zeitkritischen Fragen heraus.

Sehr faktenstark, tiefgründig und übersichtlich aufgebaut ist das jetzt in 5. Auflage erschienene Werk des evangelischen Theologen und Predigers Dr. Lothar Gassmann über Entstehung, Geschichte, Ideologie und Hintergründe der grünen Partei, der er in seiner Jugend aus „umweltbewegten“ Gründen einst selber angehört hat.

Bereits im Laufe der 80er Jahren distanzierte sich der Publizist jedoch von dieser unchristlichen und linklastigen Partei mit ihrer verfänglichen „Naturmystik„, die sich damals wie heute für z.B. für die totale Abtreibungsfreiheit einsetzt, also keineswegs wirklich „für das Leben“ eintritt.

Wer sich mit den realen Zielen und Hintergründen der Grünen befaßt, kann sein blaues Wunder erleben, wenn er die Partei zuvor durch die rosarote Brille betrachtet hat – wie das bis heute immer noch viele Zeitgenossen tun, vor allem aus dem Bildungsbürgertum, darunter sogar Christen in ihrer grenzenlosen Naivität.

Der bekannte ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne empfiehlt dieses fundierte Werk ebenso wie Helmut Matthies, jahrzehntelanger Chef von IDEA, der größten evangelischen Nachrichtenagentur in Deutschland: „An diesem Buch kommt kein ernsthafter Diskutant der Grünen vorbei.“

Hier kann man das Aufklärungs-Buch direkt beim Verlag bestellen: https://jeremia-verlag.com/product/die-gruenen-was-steckt-wirklich-dahinter-eine-enthuellung/

Hier reinschauen in die Leseprobe.pdf 


Kongo: Islamisten ermorden 13 Zivilisten

Bei einem weiteren Massaker an Zivilisten im Osten von Kongo kamen mindestens 13 Zivilisten durch Schüsse und Macheten gewaltsam ums Leben. Einige der Opfer wurden enthauptet.

Wie die lokale Menschenrechtsorganisation CEPADHO berichtet, wurde der Angriff am 2. März in Mambelenga in der Provinz Ituri verübt.
Die mutmaßlichen Täter gehören zur radikal-islamischen Miliz ADF/MTM; sie plünderten zudem Häuser, Apotheken und ein medizinisches Zentrum, das daraufhin in Brand gesteckt wurde.

Die CEPADHO verurteilt diesen jüngsten Angriff und bedauert, dass in „zehn Tagen 45 Zivilisten von der ADF in den Gebieten Irumu und Beni ermordet wurden“.

Die Organisation äußert sich besorgt über die allgemeine Unsicherheit, die durch die Häufung von Hinterhalten auf der Straße von Beni nach Kasindi verursacht wird und fordert die kongolesische Armee (FARDC) und MONUSCO (UN-Mission in Kongo) auf, diese nationale Verbindungsachse besser zu schützen, denn eine Sperrung der Straße Beni von Kasindi durch die Terroristen des ADF belaste das Leben der Einwohner von Beni.

Quelle: Fidesdienst


Iran: Bürgerrechtlerin Narges M. angeklagt

Kopftuchzwang statt Selbstbestimmung, Gefängnis statt Freiheit: Täglich werden Frauen im Iran diskriminiert und belästigt, zu Unrecht eingesperrt und müssen sich den Männern unterordnen.

Wer sich auflehnt oder sich für die Rechte von Frauen einsetzt, dem drohen harte Strafen, wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) anlässlich des Weltfrauentags am 8. März erklärt.

Die IGFM kritisiert die erneute Anklage gegen die mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar ausgezeichnete Frauenrechtlerin Narges Mohammadi. Fünf Monate nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis wurde ein weiteres Verfahren gegen die 49-jährige Journalistin und Mutter eröffnet. Mohammadi verweigerte die Teilnahme des Ende Februar begonnenen Prozesses.

Die Menschenrechtsorganisation berichtet über die systematische Einschüchterung, Verfolgung und Inhaftierung von Frauen im Iran.

„Das Schicksal und mutige Engagement von Narges Mohammadi steht symbolisch für viele Frauen im Iran, deren Menschenrechte unterdrückt werden und die dies nicht einfach hinnehmen wollen. Sie fordern die gleichen Rechte wie die Männer in der Gesellschaft, wollen mitreden, gehört werden und setzen sich friedlich für Selbstbestimmung ein. Die IGFM fordert anlässlich des Weltfrauentages, Wirtschaftsdeals mit dem Iran an die Achtung der Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Frauen zu knüpfen“, so die IGFM.

Misshandlungen durch Gefängnisdirektor öffentlich gemacht
Narges Mohammadi machte kürzlich in einem Brief öffentlich, dass sie bei der erzwungenen Überstellung in das Zanjan Gefängnis im Januar 2020 vom Direktor des Evin Gefängnisses angegriffen und gefoltert wurde.

Nachdem sie unter dem Vorwand eines Treffens mit einem Anwalt ins Büro des Gefängnisdirektors gebracht wurde, griffen der Direktor und mehrere Gefängniswärter sie an. Sie packten sie an Armen und Beinen, stießen sie und warfen sie mit einer Decke über den Kopf gewaltsam ins Auto. Ihrer Aussage nach war ihre Kleidung zerrissen und blutig, sie hatte Verletzungen am ganzen Körper und ihre blutenden Hände waren mit Handschellen gefesselt. Ihre Beschwerde über diesen Vorfall wurde im Zanjan Gefängnis jedoch nicht beachtet. Dort war sie mit Kriminellen inhaftiert und wurde mehrfach bedroht.

Klägerin, nicht Angeklagte
Nach Angaben der IGFM wird sie wegen der Veröffentlichung des Briefes nun unter Druck gesetzt und soll erneut vor Gericht erscheinen. Ihr wird die „Veröffentlichung politischer Erklärungen, die Bildung von Schulungskursen und der Protest-Sit-in in der Frauenabteilung des Gefängnisses“ zur Last gelegt. Narges Mohammadi weigerte sich aber Ende Februar vor Gericht zu erscheinen, denn sie sei „Klägerin und nicht Angeklagte“.

Wegen Einsatz für Frauenrechte mehrfach inhaftiert
Narges Mohammadi war Vizepräsidentin und Sprecherin des Zentrums für Menschenrechtsverteidiger, in dem sich die wichtigsten iranischen Menschenrechtler zusammengeschlossen hatten. Sie setzt sich gegen die Todesstrafe und für Frauenrechte im Iran ein und wurde dafür mehrere Male verhaftet sowie verurteilt – zuletzt zu einer 16-jährigen Gefängnisstrafe.

Nach über acht Jahren hinter Gittern war sie im Oktober 2020 entlassen worden. Wie die IGFM berichtet, wurde ihr aber der Reisepass verweigert, so dass sie ihre in Frankreich lebenden Kinder und ihren Ehemann nach Jahren der Trennung bis heute nicht sehen konnte.

Weitere Infos zu Menschenrechten im Iran


Warum Haldenwangs Rücktritt jetzt fällig ist

Von Thomas May

Dass dem Bundesamt für Verfassungsschutz gestern vom Verwaltungsgericht Köln vorerst untersagt worden ist, die AfD als „Verdachtsfall“ einzuordnen und zu beobachten und die Führung der AfD als „Verdachtsfall“ erneut „öffentlich oder nicht öffentlich“ bekanntzugeben, ist ein Paukenschlag.

Besonders schwer wiegt die Schuldzuweisung an das Bundesamt für Verfassungsschutz, es habe abgegebene Stillhaltezusagen nicht eingehalten und dadurch „diese Vertrauensgrundlage … zerstört“.

Damit ist zweierlei gesagt:

Die Frage, ob die AfD tatsächlich als „Verdachtsfall“ einzustufen ist, harrt in der Hauptsache weiter einer Entscheidung (auch wenn in den öffentlich-rechtlichen Medien so getan wird, als sei dies bereits vorentschieden).

Das BfV, das eigentlich Gefahren für die freiheitlich demokratische Grundordnung und den Rechtsstaat abwehren soll, hat sich selbst nicht an die Regeln gehalten und gibt einmal mehr den Kritikern recht, die seit langem seine Abschaffung fordern.

Genährt wird zudem die Befürchtung, dass man in der Haldenwang-Behörde auch künftig Wege finden wird, sensible, AfD-schädigende Informationen irregulär „durchzustechen“.

Die Angelegenheit ist ein Skandal, der den sofortigen Rücktritt des Behördenchefs erfordert. Aber da halten die etablierten Parteien in bewährter Manier zusammen.

Das Problem liegt jedoch tiefer und ist struktureller Art: ein Konstruktionsfehler.

Der Verfassungsschutz ist eine Behörde im Innenministerium und wird politisch geleitet; der oberste Dienstherr der Verfassungsschützer ist jeweils der Innenminister, auf Bundesebene derzeit Horst Seehofer.

Ein CSU-Mann entscheidet darüber, was Beobachtungsobjekt sei, im vorliegenden Fall der politische Hauptkonkurrent AfD.

Entsprechend verhält es sich auf Landesebene (Landesämter für Verfassungsschutz): in Brandenburg (Innenminister Stübgen, CDU), in Sachsen-Anhalt (Innenminister Richter, CDU), in Thüringen (Innenminister Maier, SPD) – jeweils zum Nachteil der AfD.

So können Demokratie und fairer Parteienwettstreit nicht funktionieren und gedeihen. Die Verfilzung von Politik und Justiz ist Gift für jeden Rechtsstaat.

Gewaltenteilung und Unabhängigkeit müssen sichergestellt sein.

Unser Autor Thomas May ist Lehrer i. R. – Er unterrichtete die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre. Der in Sendenhorst (Münsterland) lebende Autor ist ein Neffe des bekannten Prälaten und Kirchenrechtlers Prof. Dr. Georg May (Mainz).


Peter Hahne kritisiert Rosa-Luxemburg-Gottesdienst in Hamburger evgl. Gemeinde

Das langjährige Mitglied des Rates der EKD, Peter Hahne (siehe Foto), hat den sog. Themen-Gottesdienst einer Hamburger Gemeinde zum 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg scharf kritisiert.

„Hier zeigt sich geballt das ganze Elend der heutigen Kirche: Es wird eine Ideologie gefeiert, die Millionen von Christen auf dem Gewissen hat. Die Geschichte der DDR ist in den Köpfen dieser Ideologie-Theologen bereits ausgeblendet. Aber erst recht die kommunistischen Rosa-Luxemburg-Diktaturen des vorigen Jahrhunderts mit ihren Gulags und Guillotinen für Christen“, sagte der frühere ZDF-Moderator am Freitag der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Der Gottesdienst am kommenden Sonntag in der Auferstehungskirche in Hamburg-Lurup ist auf der Internetseite der Gemeinde mit dem Titel angekündigt: „Mensch sein ist vor allem die Hauptsache“. Zwar sei Luxemburg eine Sozialistin gewesen. Doch mit dem Gottesdienst wolle man eine „bedeutende Frau“ ehren, „die uns heute noch Inspiration sein kann“. Bei Luxemburg habe es sich um eine „feinsinnige Frau“ gehandelt, die „unbeirrt“ ihren eigenen Weg gegangen sei.

Für Hahne ist nicht nachvollziehbar, warum die EKD „zu solch dümmlichem Unfug“ schweige, „der die letzten Wohlmeinenden und Gutgläubigen aus den Kirchen vertreibt“.

Rosa Luxemburg war Mitbegründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands. Nach dem Ausbruch der Novemberrevolution 1918 gründete sie den Spartakusbund. In dessen Programm, das Luxemburg verfaßt hatte, hieß es: „Auf, Proletarier! Zum Kampf! Es gilt eine Welt zu erobern und gegen eine Welt anzukämpfen. In diesem letzten Klassenkampf der Weltgeschichte um die höchsten Ziele der Menschheit gilt dem Feinde das Wort: Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/gottesdienst-fuer-rosa-luxemburg/


HERR, laß uns Deine Wunder schauen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 7,14-15.18-20.

HERR, unser Gott, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn ER liebt es, gnädig zu sein.
ER wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.