Seehofer kritisiert Nein zu Ostergottesdiensten

Medienberichten zufolge hat der frühere CSU-Chef, Bundesinnenminister Horst Seehofer, hat den Bund-Länder-Beschluss zu den Ostergottesdiensten kritisiert.

Darin hat die Bundesregierung die christlichen Kirchen „gebeten“, auf Präsenz-Feierlichkeiten in den Kirchen an Ostern – dem höchsten Fest der Christenheit – zu verzichten.

Während die katholischen Bischöfe diese befremdliche Aufforderung deutlich ablehnen, scheint die EKD (Evang. Kirche in Deutschland) diesbezüglich noch mit sich um eine Entscheidung zu ringen.

Seehofer erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung, es habe ihn erstaunt, dass ausgerechnet Parteien, die das C im Namen führten, den Kirchen den Verzicht auf Gottesdienste nahelegen, noch dazu an Ostern. Das Innenministerium habe schon sehr früh in der Coronakrise gemeinsam mit den Kirchen Hygienekonzepte ausgearbeitet, die auch funktionieren.

Auch katholische Kirchenvertreter verweisen auf die strengen Schutzkonzepte. Zu Weihnachten ist keine Christmette zum Corona-Hotspot geworden.


7 Kommentare on “Seehofer kritisiert Nein zu Ostergottesdiensten”

  1. killema sagt:

    Ich lass mich überraschen, was es zum höchsten Islamischen Fest des Ramadan gibt. Sind dann die Damen und Herren da auch so Uunerbittlich wie zu uns Christen?

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  2. Marienzweig sagt:

    Wenn COVID19 so brandgefährlich ist, warum beginnt die Osterruhe dann ausgerechnet am Gründonnerstag und endet am Ostermontag?
    Hat das Virus ab Osterdienstag seine Schlagkraft eingebüßt?
    Oder ist es etwa so kirchenfeindlich, dass es nicht aushalten kann, dass Gläubige an den beiden letzten Fastentagen und den beiden Ostertagen die Gottesdienste besuchen möchten.
    Oft hilft mir nur noch Ironie, um die Entscheidungen der Poitik zu ertragen.

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  3. Marienzweig sagt:

    Fragt sich nur, ob Horst Seehofer aus innerer Überzeugung spricht oder nur, weil er bemerkt, dass Kritik aufkommt und er sich anpassen möchte.
    Er spricht ja davon, dass es sich nicht um „ein Verbot noch um eine Forderung handele, Gottesdienste zu Ostern ausfallen zu lassen“, sondern nur um eine Bitte.
    Das mag stimmen, aber damit entlastet er ja auch wieder das Ansinnen der Regierung, über das er doch so „erstaunt“ ist.

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  4. Anonymous sagt:

    Nach massiver Kritik Merkel beruft spontan neuen Corona-Gipfel ein

    Bis mitten in die Nacht beraten Bund und Länder erst am Montag über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. An den dann gefassten Beschlüssen reißt die scharfe Kritik jedoch nicht ab. Kanzlerin Merkel lädt die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten deshalb überraschend schon heute zu einer neuen Schaltrunde.

    https://www.n-tv.de/politik/Merkel-beruft-spontan-neuen-Corona-Gipfel-ein-article22447348.html

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  5. Heidelore Puttkamer sagt:

    Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, daß nach dem Willen der selbsternannten Lockdown-Befehlshaber gerade zu den beiden höchsten christlichen Feiertagen WEIHNACHTEN und OSTERN GRABESRUHE herrschen soll ?
    Ein Schelm, der dabei BÖSES denkt oder aber, wo hier „DES PUDELS KERN“ liegt.
    J.W. von Goethe war bekanntlich ein sehr kluger Mensch …

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