Münster: Beide Gründerinnen von Maria 2.0 verlassen die katholische Kirche

Die beiden Initiatorinnen der Kirchenreformbewegung „Maria 2.0“, Elisabeth Kötter und Andrea Voß-Frick aus Münster, wollen aus der katholischen Kirche austreten.

Sie wollen zwar katholisch bleiben, aber nicht mehr Mitglied „der öffentlich-rechtlichen Institution römisch-katholisch Kirche“ sein, wie Voß-Frick dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte.

Sie habe einsehen müssen, dass es unmöglich sei die Hierarchien und Machtstrukturen in der katholischen Kirche zu ändern, erklärte Voß-Fricke. Wenn sich reformwillig Katholikinnen und Katholiken öffentlich äußerten, müssten sie immer wieder erleben, dass es Absagen oder ein Veto „der Herren aus Rom“ gebe.

Elisabeth Kötter benennt persönliche Gewissensgründe für ihren Austritt….Wer weiter Teil dieses System bleibe, mache „sich der Komplizenschaft schuldig“, sagte sie. Mit Andrea Voß-Frick will sie aber sich weiter in ihrer Heimatgemeinde Heilig-Kreuz in Münster engagieren und in den interreligösen Dialog in der Region einbringen. Auch bei „Maria 2.0“ bleiben die zwei Frauen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.domradio.de/themen/reformen/2021-03-25/jetzt-reicht-es-maria-20-gruenderinnen-verlassen-katholische-kirche


16 Kommentare on “Münster: Beide Gründerinnen von Maria 2.0 verlassen die katholische Kirche”

  1. Holger Jahndel sagt:

    DER HEILIGE STUHL, DER ISLAM UND DIE UN-MENSCHENRECHTSCHARTA
    ETHIK 2. August 201713
    (Franz Deckenbrock) Die Menschenrechte stellen jene Rechte dar, die einzelne Personen vom Staat einfordern können. Der Heilige Stuhl ist einer der wenigen Staaten, die diese Rechtsforderungen der Vereinten Nationen nach wie vor ablehnen. Auch die Europäische Menschenrechtskonvention wurde bisher vom Heiligen Stuhl nicht unterzeichnet.

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

    WARUM WIR IN DER NEUEN VÖLKERWANDERUNG DIE IDEE DER PHILOSOPHIA PERENNIS BRAUCHEN
    ALLGEMEIN 12. November 201712
    Es gibt ein starkes philosophisches und gesellschaftliches Ideal, das wir der islamischen Ideologie entgegensetzen können: es ist jenes der philosophia perennis. Dort, wo alles brüchig ist und aus unseren abendländischen Sicht menschenverachtende Barbaren zunehmend die Macht an sich reißen, bekommt die Besinnung auf das Bleibende, auf von Konventionen, Konfessionen, Religionen, Kulturen und weiteren soziologischen Einflussfaktoren unabhängige Werte, die in einer ebenso unabhängigen Metaphysik wurzeln, eine ganz neue Relevanz.

    https://philosophia-perennis.com/2017/11/12/philosophia-perennis/

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  2. Holger Jahndel sagt:

    The Catwalk

    https://www.thecathwalk.de/

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  3. Anonymus sagt:

    Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Alle Pfarrer und Laien, die die Häresie und schismatische Bestrebungen unterstützen (z.B. durch Entweihung katholischer Kirchen mittels LGBTQ-Fahnen), sollen bitte folgen. Das wäre ein gesunder Reinigungsprozess.

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    • Onkel Guido sagt:

      Auch hier:
      das ist nichr die Absicht dieser Menschen Sie wollen in der Kirche was verändern.
      Sich gegenseitig zu sagen der Andere soll gehen ist weder zielführend noch christlich

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      • Anonymous sagt:

        Dass diese Damen bereits nach zwei Jahren das Handtuch werfen, zeugt nicht gerade von Durchhaltevermögen, um etwas verändern zu wollen. Es lief doch nicht schlecht für ihr Anliegen. Da gab es einigen Beifall von Seiten der Würdenträger.

        Lieber Onkel Guido, es ist durchaus christlich, einem Suchenden Alternativen aufzuzeigen, so er vor Ort nicht findet, wonach sein Herz begehrt – damit er sich nicht weiter quälen muss.

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      • Onkel Guido sagt:

        Aber das sind keine Alternativen, meint
        der gute Onkel

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  4. Martin sagt:

    Ich würde den Anhängern von Maria 2.0 sowieso raten, zur evangelischen Kirche zu wechseln. Dort sind doch schon all deren Forderungen umgesetzt. Bisher habe ich auch noch von keinem Anhänger der Maria 2.0-Bewegung gehört, dass auf die besonderen Schätze der katholischen Kirche (Eucharistische Anbetung, Bußsakrament, Marienverehrung) Wert gelegt wird – also worauf noch warten?

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  5. gerd sagt:

    .“Wer weiter Teil dieses System bleibe, mache „sich der Komplizenschaft schuldig“

    „Komplize“ des Herrn, ein schöner Gedanke. Da bin ich gerne schuldig.

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    • Thomas May sagt:

      Den zitierten Satz habe ich anders eingeordnet.
      Der Vorwurf der „Komplizenschaft“ richtet sich ja nicht zuletzt (und aus meiner Sicht vor allem) gegen die (immer noch der Kirche zugehörigen) Mitglieder der Initiative „Maria 2.0“ selbst und stellt eine implizite Aufforderung Kötters/Voss-Fricks dar, ihrem Schritt zu folgen und ebenfalls aus der Kirche auszutreten.
      Jede „Maria-2.0“-Aktivistin, die trotzdem weiterhin in der Kirche verbleibt, steht jetzt unter enormem Rechtfertigungsdruck.
      Davon nicht ausgenommen ist auch der stellvertretende Generalvikar des Bistums Münster, der „Komplize“ Dr. Jochen Reidegeld, der sich gern als eine Art klerikaler „Schutzpatron“ von „Maria 2.0“ gibt.
      Anscheinend haben Kötter/Voss-Frick in blinder Diffamierungswut die Tragweite ihrer Äußerung nicht überblickt.

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  6. Thomas May sagt:

    Jetzt fehlt nur noch, dass die ersten Bischöfe um die Ecke kommen und ihnen hinterherheulen.

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  7. Mertz sagt:

    Da verlassen zwei das sinkende Schiff. Das Schiff 2.0.
    Man weiss ja, wer sinkende Schiffe zuerst verlässt. Die haben da was angestossen und jetzt werden sie nicht mal die Folgen tragen, weil sie nicht mehr bei der Kirche sind.
    Tja, von Kirchenmäusen, die sinkende Schiffe verlassen und Wendehälsen (Vogelart), unsere Kirche stellt sich zur Zeit in zoologische Begriffe. Solange zb. es Bischöfe gibt, die eben mal einem Moselm (weil dieser vor der Messe nett anfragt) die Kommuinon reichen und damit noch vor anderen angeben, ist doch nichts anderes zu erwarten.

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  8. dorrotee sagt:

    Ach was für ein Elend. Die Gründerinnen bleiben der Maria 2.0-Organisation treu.

    Obwohl sie erkannt haben, dass die „Herren aus Rom“ sich diese Revolte nicht bieten lassen und in Zukunft nicht nach ihrer Pfeife tanzen.

    Wenn es denen so klar geworden ist, kann man diesen Frauen tatsächlich nur den Übertritt zum Evangelischen Glauben empfehlen. Da sind die Forderungen größtenteils umgesetzt worden.

    Hauptsache, die Kleriker vor Ort rennen den Revolte-Frauen nicht hinterher, weil vielleicht weitere Austritte aus der katholischen Kirche folgen.
    Ich denke, das ist auch das Ansinnen der Gründerinnen, die nun ausgetreten sind.

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  9. killema sagt:

    Gefällt mir.Mutig Mutig.

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  10. Onkel Guido sagt:

    sehr konsequent

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