Anglikanischer Oberhirte gegen Cancel Culture

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat sich im Interview mit der Zeitung Die Welt gegen die sog. „Cancel Culture“ ausgesprochen.

Der Begriff bezeichnet Bestrebungen, Personen oder Organisationen auszuschließen, denen diskriminierende oder beleidigende Aussagen oder Handlungen vorgeworfen werden.

Welby erklärte, „Cancel Culture“ sei „eine riesige Gefahr für das Leben in der Kirche. Wir müssen frei sein, unsere Meinung zu sagen, ob sie nun gut ist oder schlecht“.

Er finde es besonders besorgniserregend, wenn Menschen an Universitäten nicht frei sprechen dürften, weil man sie nicht möge.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/erzbischof-von-canterbury-kritisiert-cancel-culture


Seit einem Jahr 4000 Intensivbetten weniger

Innerhalb eines Jahres, zwischen April 2020 und März 2021, hat sich die Zahl der verfügbaren Intensivbetten in Deutschland um über 4.000 Betten reduziert – ausweislich der offiziell von der deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv-und Notfallmedizin (DIVI) mitgeteilten Zahlen.

Dann kam die „zweite Welle“ und als im Dezember der angebliche Klinik-Kollaps wieder ein Thema wurde und die Intensivbelegungen zunahmen, fiel schon kaum niemand mehr auf, dass sich die Zahl der Betten auf nur mehr knapp über 28.000 verringert hatte.

Die dritte Welle manifestiert sich aktuell in einem Anteil an Verstorbenen, der gegen Null tendiert, sowie einer Hospitalisierungs-Quote der Infizierten im Bereich von 5 Prozent (zum Vergleich: in der ersten Welle lag diese noch bei über 20 Prozent), wie ein Blick auf die aktuellen Covid-19-Lageberichte des RKI zeigt.

Quelle und vollständiger Bericht hier: https://www.journalistenwatch.com/2021/03/31/intensivbetten-jahr-pandemie/


Erzbischof widerspricht Meghan und Harry

Meghan und Harry, die unter Schlagzeilen die britische Königsfamilie verließen, sprachen Anfang März über eine angebliche „heimliche Hochzeit“ in einem großen Fernsehinterview. Drei Tage vorher habe die private Zeremonie auf Schloss Windsor stattgefunden, bei der nur das Paar und Erzbischof Justin Welby anwesend gewesen seien.

Welby widerspricht nun dieser Darstellung. Solch eine „heimliche Hochzeit“ habe es nie gegeben, so der Erzbischof von Canterbury, in einem Interview. Zumindest sei er an solch einer Zeremonie nicht beteiligt gewesen.

Das anglikanische Oberhaupt erklärt weiter: „Ich habe mehrere private und pastorale Gespräche mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex vor der Hochzeit geführt. Die rechtlich verbindliche Hochzeit fand an einem Samstag (19. Mai 2018) statt. Da habe ich die Hochzeitsurkunde unterschrieben. Das ist ein rechtlich verbindliches Dokument. Wenn ich von einer anderen Hochzeit gewusst hätte, wäre das eine ernsthafte Straftat gewesen.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.domradio.de/themen/%C3%B6kumene/2021-04-01/das-waere-eine-straftat-gewesen-erzbischof-welby-dementiert-heimliche-trauung-von-meghan-und-harry

HIER vor zwei Wochen unser kritischer Artikel über das Meghan-Interview: https://charismatismus.wordpress.com/2021/03/14/us-regierung-lobt-meghans-rundumschlage/


HERR, dein Knecht bin ich, Sohn deiner Magd

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 116 (115),12-13.15-16.17-18.

Wie kann ich dem HERRN all das vergelten,
was ER mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des HERRN.

Kostbar ist in den Augen des HERRN
das Sterben seiner Frommen.
Ach HERR, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gelöst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des HERRN.
Ich will dem Ewigen meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk.

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Bahrains König startet Freundschaft mit Israel

Der israelischze Außenminister Gabi Ashkenazi sprach am 28. März mit Bahrains Außenminister Abd al-Latif al-Ziani vor der Eröffnung der bahrainischen Botschaft in Israel und der Ernennung des ersten bahrainischen Botschafters in Israel. 

Der bahrainische Außenminister informierte über die Entscheidung seiner Regierung, eine Botschaft in Israel zu eröffnen.

Außenminister Ashkenazi begrüßte die Entscheidung der Regierung Bahrains und dankte dem bahrainischen Außenminister für seine starke Freundschaft sowie für den Mut des Königs von Bahrain.

Nach den entsprechenden Überprüfungen genehmigte Außenminister Ashkenazi die Ernennung von Botschafter al-Jalhama aus Bahrain.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Bahrain-ernennt-ersten-Botschafter-in-Israel.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+01.04.2021


Zu den Ursachen wachsender seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen

Von Christa Meves

Die Barmer Ersatzkasse schreit auf: Die Zahlen von Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ihre Psychotherapiebedürftigkeit schnellen hoch (1).

Eilfertig wird allerdings auf diese Nachricht in den Medien geschlußfolgert, dass die Ursache dafür in der Virus-Isolation zu suchen ist. Aber die Daten dieser Kasse lassen dieses Faktum lediglich als Anlass verstehen.

Schon vor Corona haben auch die Kinderärzte auf eine fortgesetzte Zunahme der Verhaltensstörungen, vor allem der motorischen Unruhe, hingewiesen. Wir sollten uns also nicht täuschen lassen und stattdessen dem Tatbestand tapfer ins Auge sehen, dass hier dringend darüber nachgedacht werden muss, worin die eigentlichen Ursachen dieser bedenklichen Zunahme beruhen, um jungen Eltern dadurch die Möglichkeit zu vermitteln, im Erziehungsgeschehen die Dinge zu vermeiden, die zu Verhaltensstörungen führen.

Das ist deswegen doppelt nötig, weil die Fachleute längst erkannt haben, dass das frühe Auftreten solcher Störungen ein sehr harter Brocken bei den therapeutischen Bemühungen ist. Und zuzugeben ist, dass bei den Lebensschwierigkeiten von erwachsenen Menschen die Therapeuten oft konstatieren, dass bei entsprechenden Patienten nicht selten bereits im Kindesalter Erstsymptome als Verhaltensstörungen sichtbar waren.

Ich habe mich in meiner praktischen Arbeit als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin seit mehr als 50 Jahren mit diesem Problem vorrangig beschäftigt, sah hier bald die seelische Schwächung der jungen Generation sich einbahnen, erstellte darüber Prognosen mit der Aussage, dass man spätestens am Beginn des neuen Jahrhunderts mit einer traurigen Verwirklichung in der Bevölkerung zu rechnen hätte, wenn der Mainstream der Erziehung sich nicht ändern würde.

Heute ist es längst so weit. Denn diese verhängnisvolle Marschrichtung des Zeitgeistes änderte sich in der Tat nicht nur nicht, sondern sie läuft seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts in Richtung einer allgemeinen, gefährlichen Ideologisierung, wodurch die wachsenden wissenschaftlichen Bestätigungen durch seriöse Fachleute nicht nur ostentativ überhört werden, sondern höhnisch der Zeitgeist allein als einzig richtiger Maßstab lauthals verkündet wird.

Dagegen spricht nun mit ihren Zahlen – in den Stürmen allgemeiner globaler Verwirrungen nur schwach zirpend – eine Krankenkasse, die sich mit ihren Ausgaben für seelisch beeinträchtigte Kinder überlastet fühlt.

Was dazu als Ursache zu sagen ist, habe ich seit 1966 mit Fachbüchern, in Printmedien und mit Radio- und Fernsehsendungen tausendfältig in die deutschsprachigen Länder hineingestreut und tue das heute weiter, weil ich die bedrängende Erfahrung habe machen können, dass es eine ganze Phalanx von bemühten, jungen Eltern gibt, denen es dadurch möglich geworden ist, meine Erziehungsvorschläge für notwendig und erfolgreich zu halten.

Praktische Erfahrung und wissenschaftliche Erkenntnis haben verdeutlicht, dass die Einhaltung der Naturordnung mit einer durchgängig direkten Nähe der Mutter zum Kind in dessen ersten Lebensjahren zwingend notwendig ist, weil sich in diesem Zeitfenster die positiven Erfahrungen des Kindes in sein sich entfaltendes Gehirn als künftige Liebes- und Leistungsfähigkeit geradezu einstanzen – ebenso aber auch besonders in dieser Zeit durch eine unnatürliche, unzureichende Versorgung des Kindes sich ein unruhig suchendes Verhalten, ja Widersetzlichkeit als seelische Störung in sein Gehirn langfristigst einprägt.

Als Quintessenz heißt das: Das Menschenkind ist auf Liebe geradezu programmiert.

Der Mensch ist eine Krone der Schöpfung Gottes. Dieser hat ihn eingefügt in prinzipielle Wachstumsphasen der Ausgestaltung mit einer umfänglichen Hilflosigkeit am Lebensanfang. Viel direktes Beschützen und Einhalten der Wachstumsgesetze ist nötig, damit die gesunde Ausgestaltung zum Erwachsenen – durch liebevolle Bemühung um die eigenen Kinder – geschehen kann.

Das gelingt am ehesten durch eine intensive, mindestens dreijährige Verbindung zu der Frau, aus der das Kind geschlüpft ist, und mit einem Vater, der diese Notwendigkeit durch treue Mühewaltung, durch seine Arbeit und sein einfühlsames Verhalten absichert.

Eine Regierung, die sich einer gesunden Zukunft ihrer Bevölkerung zu befleißigen hat, ist deshalb verpflichtet, sich dieser Zukunftsförderung vorrangig zu verschreiben. Das tut sie aber seit Jahrzehnten nicht mehr, weil diese natürliche Grundformel der Erziehung durch anmaßendes Geschrei in den Medien der Bevölkerung aus dem Kopf geraten ist.

Bis dahin ist es deshalb nötig, dass jede hellsichtige Familie selbst versucht, bei ihren Nachkommen dieses Ziel allein zu erreichen. Belohnt für ihre Mühe wird sie durch hervorragende Konzentrationsfähigkeit bereits im Grundschulalter, vor allem aber auch durch viel erfreulichen Umgang mit ihren Nachkommen selbst.

Sogar die Geschichtsforschung hat uns gelehrt: Fest zusammenhaltende Familien überstehen auch Notzeiten weitaus am besten.

(1) https://www.barmer.de/presse/bundeslaender-aktuell/nordrhein-westfalen/aktuelles/barmer-analyse–immer-mehr-psychotherapie-fuer-kinder-und-jugendliche-288260