Besorgniserregende Situation in der Kirche

Von Pfarrer Dr. Franz Weidemann

Diese Zeilen schreibe ich Ihnen, liebe Leser des CHRISTLICHEN FORUM, in einer schwierigen Zeit, nicht nur wegen der anhaltenden Corona-Pandemie, sondern auch wegen der zunehmend dramatischen Situation in unserer katholischen Kirche in Deutschland.

Damit meine ich nicht allein den Missbrauchs-Skandal oder den Synodalen Weg und seine Thesen, sondern auch den Aufstand von „Katholiken“ gegen die katholische Lehre und den Papst.

Das letzte Beispiel ist die Ablehnung des Schreibens der vatikanischen Glaubenskongregation hinsichtlich des Verbotes von Segnungen homosexueller Partnerschaften.

Besonders erschreckt mich, dass einige Bischöfe unseres Episkopates ebenfalls gegen die Lehre und Klarstellungen der Glaubenskongregation kritisch Stellung beziehen und damit eine offene Konfrontation mit dem Vatikan eingehen.

Als katholischer Priester kann ich nur für mich sprechen, dass die derzeitige Situation in unserer Kirche in Deutschland auch für mich eine schwierige Lage darstellt.

In jeder Heiligen Messe beten und bekennen wir, dass wir in „Gemeinschaft mit deinem Diener, unserem Papst Franziskus“ und allen Bischöfen stehen. Katholisch sein bedeutet den Glauben in der einen Kirche, in Einheit mit dem Bischof von Rom, dem Nachfolger Petri, dem Papst zu leben.

Das heißt, dass wir nicht nur das auswählen, was uns passt, sondern das ganze Lehramt des Papstes an- und aufnehmen – gemeinsam mit allen, „die Sorge tragen für den rechten, katholischen und apostolischen Glauben.“ Deshalb bete ich, dass der Heilige Geist den Verantwortlichen in unserem Episkopat und den Theologen den richtigen Weg aufzeigt.

Unser Autor Dr. Franz Weidemann ist Ehrendomherr und Pfarrer in Dortmund


USA: Florida gegen Impfpaß und Impfpflicht

Der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, untersagt Behörden und Unternehmen, Impfpässe oder Unterlagen zu verlangen, aus denen hervorgeht, dass jemand gegen Covid-19 geimpft wurde. In einer Pressekonferenz hatte er seinen Schritt angekündigt und erklärt:

Es ist weder für die Regierung noch für den privaten Sektor akzeptabel, von Ihnen einen Impfstoffnachweis zu verlangen, nur um am normalen gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Florida will bis Mitte April etwa 75 Prozent der Senioren impfen. DeSantis erklärte, dies sei wichtig,aber gleichzeitig werden Sie keinen Beweis dafür vorlegen müssen, nur um Ihr Leben normal gestalten zu können.“

DeSantis will einen Kontrapunkt zur Biden-Regierung setzen, die an Standards zur digitalen Überprüfung der Covid-Impfung arbeitet. Fluggesellschaften, Kaufhausketten und Veranstalter hatten deshalb bereits Konzepte entwickelt, die nur noch geimpften Bürgern Zutritt gewähren würden.

Die republikanischen Gouverneure aus Nebraska und Missouri haben sich ebenfalls gegen das Impfpaßkonzept ausgesprochen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/126822-keine-diskriminierung-von-corona-nichtgeimpften-florida-untersagt-gruenen-pass/


Muslimischer Kapitol-Täter war antisemitisch

Wie die „Welt am Sonntag“ vom 4. April 2021 berichtet, war Noah Green ein Anhänger der afroamerikanischen „Nation of Islam“-Bewegung, die für ihre „antirassistische“, aber auch israelfeindliche Agitation seit langem bekannt ist.

Er hat dieser antisemitischen Bewegung über 1000 Dollar gespendet und dies stolz auf Facebook kundgetan.

Dieser Hintergrund wurde in vielen Medien hierzulande verschwiegen.

Green ist jener Tätverdächtige, der am diesjährigen Karfreitag am Kapitol in Washington zwei Polizisten mit seinem Wagen rammte bzw. überfuhr, worauf einer von ihnen verstarb; der andere wurde schwerverletzt.

Laut New York Times hat der 25-jährige Green öffentlich Louis Farrakhan als seinen „geistigen Vater“ gewürdigt, also den Gründer der erwähnten Gruppierung „Nation of Islam“, der Hitler lobte und das Christentum ebenso wie das Judentum schmähte.

Green sei von zwei Polizisten und einem Kongressbeamten identifiziert worden.

Der fanatische Moslem stammte aus Indiana und starb, nachdem er von einem Polizisten in Notwehr erschossen worden war, der das Leben seiner Kollegen retten wollte, denn der Täter lief mit seinem Messer auf die Beamten los.

Foto: Dr. Edith Breburda


Scharfe jüdische Kritik am Goethe-Institut

Im Goethe-Institut (GI) geht es schon lange nicht mehr vorrangig um die internationale Förderung der deutschen Sprache und Völkerverständigung.

Unter Johannes Ebert, dem Generalsekretär des Goethe-Instituts, geht es zunehmend darum, die deutsche Sprache durch grammatikalisch falsche Gender-Sternchen zu zerstören, das Deutsche bei vielen Projekten des Instituts durch Englisch zu ersetzen und ungeliebte Staaten mit nicht genehmen Kulturvorstellungen zu diffamieren.

So wie der vom GI propagierte Genderismus Geschlechter gegeneinander aufhetzt, hart erkämpfte Frauenrechte zurückschraubt und neue Gräben schafft statt zu überwinden, so führt eine antisemitische und linksradikale Kultur im deutschen Kulturinstitut dazu, dass eine neue Kluft zwischen Deutschland und Israel entsteht.

Das US-amerikanische Simon-Wiesenthal-Center zählt nun das Goethe-Institut zu den antisemitischsten Institutionen weltweit.

Quelle und vollständiger Text des Beitrags von Leo Wasser hier: https://juedischerundschau.de/article.2021-03.das-goethe-institut-antisemitisch-und-antideutsch-zugleich.html


Gottes Huld besteht für immer und ewig

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 89 (88),2-5.

Von den Taten deiner Huld, HERR, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

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