Besorgniserregende Situation in der Kirche

Von Pfarrer Dr. Franz Weidemann

Diese Zeilen schreibe ich Ihnen, liebe Leser des CHRISTLICHEN FORUM, in einer schwierigen Zeit, nicht nur wegen der anhaltenden Corona-Pandemie, sondern auch wegen der zunehmend dramatischen Situation in unserer katholischen Kirche in Deutschland.

Damit meine ich nicht allein den Missbrauchs-Skandal oder den Synodalen Weg und seine Thesen, sondern auch den Aufstand von „Katholiken“ gegen die katholische Lehre und den Papst.

Das letzte Beispiel ist die Ablehnung des Schreibens der vatikanischen Glaubenskongregation hinsichtlich des Verbotes von Segnungen homosexueller Partnerschaften.

Besonders erschreckt mich, dass einige Bischöfe unseres Episkopates ebenfalls gegen die Lehre und Klarstellungen der Glaubenskongregation kritisch Stellung beziehen und damit eine offene Konfrontation mit dem Vatikan eingehen.

Als katholischer Priester kann ich nur für mich sprechen, dass die derzeitige Situation in unserer Kirche in Deutschland auch für mich eine schwierige Lage darstellt.

In jeder Heiligen Messe beten und bekennen wir, dass wir in „Gemeinschaft mit deinem Diener, unserem Papst Franziskus“ und allen Bischöfen stehen. Katholisch sein bedeutet den Glauben in der einen Kirche, in Einheit mit dem Bischof von Rom, dem Nachfolger Petri, dem Papst zu leben.

Das heißt, dass wir nicht nur das auswählen, was uns passt, sondern das ganze Lehramt des Papstes an- und aufnehmen – gemeinsam mit allen, „die Sorge tragen für den rechten, katholischen und apostolischen Glauben.“ Deshalb bete ich, dass der Heilige Geist den Verantwortlichen in unserem Episkopat und den Theologen den richtigen Weg aufzeigt.

Unser Autor Dr. Franz Weidemann ist Ehrendomherr und Pfarrer in Dortmund


17 Kommentare on “Besorgniserregende Situation in der Kirche”

  1. Anonymous sagt:

    Liebe Frau Küble,

    in diesem thread geht es dem Autor um den „Aufstand von „Katholiken“ gegen die katholische Lehre und den Papst.“ Und dabei auch um die Haltung der Katholiken zum Segnungsverbot homosexueller Partnerschaften. Daraufhin hat Herr Jahndel – wie das seine Art ist – folgendes erwidert:

    „Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger https://philosophia-perennis.com/

    Ich weiß nicht, wie Sie ein solches Sätzchen verstehen. Ich verstehe es als eine Art „Bekräftigung“ des Beitrags von Herrn Dr. Weidemann. Eine wie immer geartete Differenzierung zwischen Person und Sache macht Herr Jahndel hier nicht.

    Wenn ich nun den von Herrn Jahndel geposteten Link aufrufe, lande ich auf einer Website mit einem ganzen Strauß von Themen, wobei auf den ersten Blick für mich kein Thema etwas inhaltlich mit dem Beitrag von Herrn Dr. Weidemann zu tun hat. Daraus schließe ich, dass es Herrn Jahndel, der ja gern themenfremd vorträgt, nicht um das Thema an sich, sondern um Herrn Berger geht. Scrollt man nun diese Website nach unten, findet man rechts ein Foto von Herrn Berger mit folgendem Text (auszugsweise):

    „David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch „Der heilige Schein“. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, …“

    Links daneben steht unter „ÜBER PHILOSOPHIA PERENNIS“ u.a. folgendes:

    „Wir stehen gegen die ungerechte Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung, aber auch ihrer Religion oder ihrer politischen Überzeugung, insofern diese den Rahmen des Grundgesetzes nicht verlassen.“

    Noch im Jahre 2017 wiederholte Herr Berger in einem Interview bei Zeit Online seine Überzeugungen zur Homosexualität, die auch die Grundlage seines Buches „Der heilige Schein“ bilden.

    Ich sehe also zu diesem Thema keine Weiterentwicklung oder – und darauf kommt es an – eine Divergenz zwischen Person und Sache bei Herrn Dr. Berger. Bei Wikipedia lese ich auch über Berger:

    „Ebenso befürwortet er nur eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, aber nicht die Trauung gleichgeschlechtlicher Paare.“

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/David_Berger_(Theologe)#Haltung_zur_gleichgeschlechtlichen_Ehe

    Hier sind Person und Sache eins. Ich darf auch auf die mahnenden Worte von Paulus am Anfang des Römerbriefs hinweisen, wo er konstatiert, dass solche, die in gleichgeschlechtlicher Begierde entbrannt sind, von Gott einem verkehrten Sinn anheim gegeben wurden (Luther-Übersetzung). Wie aber soll jemand, der einem verkehrten Sinn anheim gegeben ist. noch etwas Sinnvolles von sich geben?

    Sie können mir aber gerne Quellen über den nunmehr angeblich „differenzierteren Standpunkt“ von Herrn Berger nennen. Ich habe keine gefunden.

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    • Guten Tag,
      warum setzen Sie Ihren Kommentar nicht unter meine Stellungnahme?!
      Ich habe Ihnen doch bereits geantwortet.
      Sollen die Leser meine Stellungnahme erst suchen, sofern sie überhaupt etwas davon ahnen?!
      Sie ignorieren jedenfalls stur meinen Beweis dafür, daß auf dem Portal PHILOSOPHIA PERENNIS von Dr. Berger kürzlich das römische NEIN zur Segnung homosexueller Partnerschaften nicht nur ausdrücklich befürwortet, sondern entschieden gegen liberale Bischöfe verteidigt wurde.
      Hier nochmal der Link dazu: https://philosophia-perennis.com/2021/03/16/gott-ist-abgemeldet-seit-gestern-fliesst-fuer-die-kirche-das-heil-aus-der-regenbogenflagge/
      Es kommt nicht darauf an, was Dr. Berger früher gesagt oder geschrieben hat, sondern was hier und heute zu genau dem Thema, das in diesem Artikel von Pfr. Weidemann behandelt wird, auf dem Blog von Dr. Berger zu lesen ist.
      Der Kreisverkehr mit Ihnen ist hiermit beendet, ich wiederhole mich nicht ein weiteres Mal.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        „Warum setzen Sie Ihren Kommentar nicht unter meine Stellungnahme?!“

        Weil es technisch nicht möglich war. Es gab keinen Antworten-Button, den ich hätte anklicken können.

        Der von Ihnen verlinkte Beitrag stammt nicht von Herrn Dr. Berger, sondern von einem Herrn Michael van Laack. Die Tatsache, dass dieser Beitrag in Dr. Bergers Bloig erscheint, bedeutet nicht automatisch, dass er der Meinung von Dr. Berger entspricht.

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      • Guten Tag,
        ich schrieb von vornherein, daß es sich bei dem Artikel, zu dem ich auf „Philosophia Perennis“ verlinkte, um den Beitrag eines Dauer-Autors von Dr. Berger handelt. Es geht nicht um Kaffeesatzlesen, ob Dr. Berger in allem damit übereinstimmt, sondern vielmehr darum, daß diese klare Stellungnahme zugunsten des vatikanischen Responsums auf der von Berger betriebenen Seite erschienen ist und sowohl thematisch wie inhaltlich somit bestens zu diesem obigen Artikel von Pfarrer Dr. Weidemann paßt.
        Das ist der aktuelle Stand der Dinge von „PP“ – nicht frühere Aussagen von Dr. Berger, auf denen Sie so gerne herumreiten.
        Freundlichen Gruß und definitives Ende der Durchsage!
        Felizitas Küble

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  2. Anonymous sagt:

    Lieber Herr Dr. Weidemann,

    auch ich bin aus der Kathoilischen Kirche ausgetreten, weil ich nicht mehr erkennen konnte, dass sie tatsächlich das Evangelium verkündet und vorlebt. In Freikirchen UND bei den Charismatikern habe ich viel mehr Menschen angetroffen, die es sehr ernst mit der Nachfolge Jesu nehmen und die von jesus Christus begeistert sind als unter den „normalen Taufscheinkatholiken“.

    Wo soll da die Kirche Jesu sein, wo Katholiken so leben wie die Menschen in der Welt auch?

    Ich gebe gerne zu, dass mein Erlebnis subjektiv ist und dass auch in Freikirchen und unter charismatischen Christen nicht alles Gold ist, was glänzt. Aber als besonders lähmend empfand ich das Selbstverständnis der meisten Katholiken, denen ich begegnet bin und das ich so beschreiben würde: „Ich bin ja katholisch. Das reicht: Und ansonsten mache ich, was ich für richtig halte“.

    Sie mögen mir erklären, dass eine solche Einstellung eben gerade nicht wirklich katholisch sei. Aber dann frage ich Sie, warum die Pfarrer ihren Schäfchen nicht einzeln ins Gewissen reden und sich davor scheuen, Tacheles zu reden über die, die lau sind und die Jesus deshalb am letzten Tag ausspeien wird? Und weshalb Bischöfe und Pfarrer geduldet werden, deren eigener Glaube hohl ist. Man sollte sich nicht täuschen: Die Menschen spüren es einem Pfarrer ab, ob er wirklich mit dem Herzen bei Jesus ist oder nur tote Riten mit salbungsvollen Worten vollzieht.

    Für mich ist es halt so:

    Wenn die römisch-katholische Kirche tatsächliche DIE Kirche wäre, die Jesus gegründet hat, dann wäre sie anders. Sie wäre Christus viel ähnlicher. Ja, ich kann mich diesbezüglich täuschen. Aber hier stehe ich und kann nicht anders als zu diesem Schluss zu kommen. Und da helfen mir auch keine Heiligen, die irgendwie seltene Exoten in einer Kirche sind, die sich in ihrer großen Mehrheit längst dem Zeitgeist ergeben hat.

    Und nur, weil das Argument sicher noch kommt:

    Ja, bei den Protesteanten sieht es teilweise noch schlimmer aus. Nur das macht halt die katholische Kirche nicht heiliger. Mir jedenfalls scheint ein Kirchenverständnis, das Gottes Volk als verborgene Gruppe inmitten all dieser Denominationen annimmt, kompatibler zur erlebten Realität zu sein als das katholische Kirchenverständnis.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jemand, der versucht,. Jesus Christus lieb zu haben und ihm nachzufolgen

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    • Marienzweig sagt:

      Geehrter @Anonymous!
      Dass Sie aus der katholischen Kirche ausgetreten sind ist zwar überaus bedauerlich, doch letztlich aus Ihrer Sicht nachvollziehbar.
      Wenn Sie in Freikirchen UND den Charismatikern das finden, was Sie gesucht haben, dann ist das schön für Sie und zu respektieren.

      Wenn auch mich die Situation in der katholischen Kirche sehr betrübt und manchmal sogar etwas depressiv macht, so könnte ich mir einen kompletten Austritt dennoch nicht vorstellen.
      Nicht alle Bischöfe und Priester sind nur zeitgeistig unterwegs und verwirren die Gläubigen, es gibt auch andere.

      Wenn ich von mir sprechen darf:
      Vor Jahren entdeckte ich die Hl. Messe im tridentinischen Ritus wieder ganz neu für mich. Von der Kindheit her war er mir noch einigermaßen vertraut .
      Nicht ausschließlich, aber ziemlich regelmäßig besuche ich deshalb die Sonntagsmesse bei der Piusbruderschaft.
      Dass dies nicht ganz unproblematisch ist, ist mir bewusst, weil ihr rechtliches Verhältnis zur katholischen Kirche noch einigermaßen ungeklärt ist.

      Im Vertrauen darauf, dass Gott meine Beweggründe kennt und sie versteht, freue ich mich jedesmal auf die dortige Feier der hl. Messe:
      auf deren sehr würdige Zelebration, auf die gehaltvollen Predigten: mal tröstend, mal aufbauend, mal aufrüttelnd.
      Einer der vielen Gründe, warum ich auch nicht aus der katholischen Kirche austreten könnte, ist die Verehrung der Gottesmutter Maria, des hl. Josef und aller Heiligen.
      Wieviele von letzteren haben ihr Leben gegeben für den Glauben?

      Ihnen, geehrter @Anonymous, wünsche ich Gottes Segen und Beistand!

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      • Anonymous sagt:

        Vielen Dank für Ihre freundliche Antwort und Ihren Mut, von sich selbst zu sprechen. Ich respektiere Ihren Glauben, auch wenn ich ihn zum Teil entweder nicht verstehe oder nicht teile. Ich rufe auch niemanden auf, aus der römisch-.katholischen Kirche auszutreten.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Der Theologe und Journalist und Philosoph David Berger

    https://philosophia-perennis.com/

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    • Anonymous sagt:

      David Berger ist bekennender Homosexueller und hält die katholische Kirche, aus der er ausgetreten ist, für homophob.

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      • Guten Tag,
        als Dr. Berger sein Buch „Der heilige Schein“ herausbrachte, habe ich es deutlich kritisiert (die entsprechenden Artikel sind hier alle noch abrufbar). Inzwischen hat er längst einen differenzierteren Standpunkt eingenommen. Auf seiner Seite „Philosophia Perennis“ (genau auf den Link dazu reagieren Sie doch!) hat einer seiner (Dauer-)Autoren das römische Responsum verteidigt und jene Bischöfe scharf kritisiert, die der Regenbogenfahne statt dem Kreuz nachlaufen: https://philosophia-perennis.com/2021/03/16/gott-ist-abgemeldet-seit-gestern-fliesst-fuer-die-kirche-das-heil-aus-der-regenbogenflagge/
        Sie sind schlicht nicht auf dem aktuellen Stand – und es scheint Ihnren auch schwerzufallen, zwischen Person und Sache zu unterscheiden.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • Holger Jahndel sagt:

        Er hat sich aber so weit weiterentwickelt, dass er die „Political Correctness“ und die „Cancel Kultur“ und Genderismus und Gender Ideologie und den ideologischen Feminismus kritisiert.

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Hiobs Kinder Wie Religionen mit Leid umgehen

    Mehr als nur ein Ärgernis
    Über den Nutzen der Metaphysik für das Leben
    Metaphysik, die Lehre von den ersten und letzten Dingen: Sie handelt von Gott, der Seele, ihrer Unsterblichkeit, der Stellung des Menschen im Kosmos. Dem philosophischen Establishment gilt sie schlimmstenfalls als Ärgernis, bestenfalls als überholte Form spekulativen Denkens. Wozu also noch Metaphysik?

    Von Thomas Palzer

    https://www.deutschlandfunk.de/mehr-als-nur-ein-aergernis-ueber-den-nutzen-der-metaphysik.1184.de.html?dram:article_id=469573

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  5. Holger Jahndel sagt:

    GLAUBEN
    Denn Dein ist die Kraft – Warum Beten uns hilft
    Stand: 05.04.2021 | Lesedauer: 27 Minuten

    Der Trigema-Chef Wolfgang Grupp in seinem privatem Haus mit eigener Kapelle in Burladingen
    Quelle: Marlene Gawrisch / WELT
    Allein und in der Gemeinde, in Dankbarkeit oder Sorge: Das Gebet ist ein besonderer Moment im Glauben. Aber was ist Beten? Kulturtechnik? Erleichterung? Oder doch tatsächlich ein Gespräch mit Gott? Prominente antworten.

    https://www.welt.de/vermischtes/plus229746709/Warum-beten-wir-Kardinal-Marx-Sting-und-Markus-Soeder-antworten.html?source=k291_autocurated

    UNTER MÖNCHEN
    Ich bin dann mal offline – mein Leben im Kloster
    Veröffentlicht am 08.09.2020 | Lesedauer: 8 Minuten
    Stefan Frommann
    Von Stefan Frommann
    Chefreporter

    https://www.welt.de/vermischtes/plus215185304/Kloster-Gerleve-So-lebt-es-sich-eine-Woche-unter-Moenchen.html?wtrid=displayperformance.onsite.0-eur_trial.retargeting_teaser.retargeting1

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  6. Holger Jahndel sagt:

    Beile Ratut hinterfragt in einem Essay das „westliche Denken“ der Kirchen
    Von
    PP-Redaktion –
    20. März 20190

    Die deutsch schreibende Finnin Beile Ratut, für Matthias Matussek die „wahrscheinlich … unterschätzteste Autorin des gegenwärtigen Literaturbetriebs“, rechnet in ihrem Essay „Das Fanal des Ego auf den Stufen zur Kirche“ knallhart und eloquent mit dem Denken der Kirchen der westlichen Welt ab. Ein Gastbeitrag von Rainer Buck

    https://philosophia-perennis.com/2019/03/20/beile-ratut-hinterfragt-in-einem-essay-das-westliche-denken-der-kirchen/

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Kirche in der Corona-Krise

    Heiligung statt nur Heilung
    Gesellschaft
    04. April 2021
    Wolfgang Ockenfels
    8 Kommentare
    Alle Menschen sind sterblich. Sterben muß jeder. Doch nur wann? In dieser Frage haben Mediziner und auch die Politiker einen großen Vorsprung vor den Theologen und den kirchlichen Seelsorgern. „Gesundheit ist das höchste Gut“ – anstelle Gottes, der früher einmal als summum bonum verherrlicht wurde. Heute muß Gott, um anerkannt zu werden, der Gesundheit dienen und die Religion therapeutischen Zwecken.

    Heilung statt Heiligung steht auf dem theologischen Programm. Wer sich mit „Wie geht’s?“ nach dem Wohlbefinden des Mitmenschen erkundigt, erwartet eine „positive“ Antwort, die beileibe nicht auf die Sinnfrage zielt. Denn Fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens oder nach dem Einklang mit Gott und Gewissen gelten als rein privat und indiskret, also als höchst verdächtig.

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2021/heiligung-corona-kirche/

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  8. Kaudel Gaby sagt:

    Auch mich treibt seit geraumer Zeit dieses Thema zur Verzweiflung. Was ist denn bloß los bei uns in Deutschland ? Und warum funktioniert in anderen Ländern die Begeisterung für Christus und seine Lehren ?
    Der Limburger Bischof stößt mir momentan am meisten auf. Er verstehe, weshalb Leute austreten, und das mit der Auferstehung Jesu…….naja, ob es denn tatsächlich ein Weiterleben nach dem Tode gäbe…….
    Ehrlich ? mich macht das wütend. Wenn ein Bischof schon so etwas sagt, dann sollte er zurücktreten und nicht die Herde von Gläubigen mit dieser Einstellung vergiften !
    Und weswegen haben wir soviele Märtyrer in unserer Kirche ? Sind die etwa für eine Lüge in den Tod gegangen ? NEIN! Für Christus und seine Wahrheit !
    Austritte geschehen, weil viele Hirten alles andere als Vorbilder sind ! Sie glauben, daß wenn sie mit dem Mainstream schwimmen, die Kirchen sich wieder füllen !
    Diese sogenannten Hirten sollten ihren Job mal ordentlich machen !
    Was wollen die denn ? Erst kommt die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren, dann die Trauung mit kirchlichem Segen ? Und wie lauten dann die Formel bei der HOMO Hochzeit – ,die Kinder, die euch Gott schenken wird ‚?
    Wo sollen die herkommen ? Im Reagenzglas gezüchtet und in eine X-belibige Frau gepflanzt, die dann dafür ihren Körper zu Verfügung stellt ?
    Wie krank muss diese Gesellschaft denn noch werden ?
    Aber sowas kommt raus, wenn man nur noch an Sex denkt !
    Als gäbe es nichts anderes mehr auf der Welt.
    Diese Rebellen in unserer Kirche sollte der Papst in eine Jute-Kutte packen und zu den Ärmsten der Armen senden, und dort bei Adam und Eva anfangen.
    Denen gehts hier zu gut !
    Alle, die Blutzeugnis für Jesus abgegeben haben drehen sich in ihren Gräbern rum.
    Mit solchen Parolen und Gedanken werden wir uns den Zorn Gottes herbeiholen.
    Ich will mir nicht ausmalen, wie seine Rache an Ungläubigen aussieht am jüngste Tag.

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    • Marienzweig sagt:

      Mein Kommentar kommt etwas spät, aber vielleicht bekommen Sie ihn trotzdem noch mit.

      Geehrte @Gaby Kaudel,
      mit Ihrer Kritik an so manchen Bischöfen haben Sie recht.
      Es ist mehr als befremdlich, was sie gelegentlich von sich geben.
      Nicht alle scheinen durchdrungen vom Glauben und so haben die Gläubigen allen Grund, sich um die Zukunft der katholischen Kirche hierzulande Sorgen zu machen.

      Aber es trifft die Bischöfe nicht allein.
      So viele haben keinen „Draht“ mehr zur Kirche, obwohl sie getauft sind.
      Wenn ich z.B. auf Menschen meiner Umgebung schaue, weiß ich nicht, ob sie es überhaupt wahrnehmen würden, wenn ein Bischof mit Herzblut und tiefem Glauben sein Amt führen würde.
      Die Leute, die ich meine, sind einfach zu weit weg. Kirche ist für sie nur eine Institution, man braucht sie lediglich zu bestimmten Anlässen: Hochzeit, Taufe der Kinder und spätere Kommunion, allenfalls noch die Firmung – und dann kommt nichts mehr.
      Und die verführerische Welt streckt ihre Arme aus …

      Glaube kann man nicht erzwingen, aber wer bereit ist, sein Herz für Gott zu öffnen, kann ihn erfahren.
      Ich wünsche Ihnen den Segen Gottes!

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