Ist der Westen träge und kraftlos geworden?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Am 3. November 2019 fand in der katholischen Akademie Berlin eine Podiumsdiskussion über die Frage statt: „Ist Europa alt, müde und kraftlos geworden?“

In der Ankündigung dazu hieß es: „Für Millionen Menschen außerhalb Europas ist der Kontinent ein Sehnsuchtsort. Für viele Europäer aber scheint Europa keine Hoffnung mehr zu geben. Sind der Abbruch religiöser Überlieferungen und der Mangel an Visionen Zeichen von Altersschwäche? Nicht Wenige vermissen auch kraftvolle christliche Stimmen zu Europa“.

Geht Europa unter, weil Kulturen und Zivilisationen sich wie biologische Organismen verhalten, wie Oswald Spengler meinte – oder weil „schöpferische Minderheiten“ in ausreichendem Umfang fehlen (Arnold Toynbee)?

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Ein entscheidender Faktor bei diesen Reflexionen ist die geistige Situation. Wie ist diese für Europa zu charakterisieren?

Lassen wir jemand von außen sprechen: Robert Kardinal Sarah (siehe Foto). Er hat einen engagierten Blick auf den alten Kontinent, weil er europäischen Missionaren seinen Glauben und seine Bildung verdankt. Sarah stammt aus Afrika, dem „derzeit vitalsten und dynamischsten Teil der universalen Weltkirche“ (so Erzbischof Georg Gänswein).

In dem Buch mit dem Titel „Herr, bleibe bei uns – denn es will Abend werden“, das ein Interview des Journalisten Nikolaus Diat mit Kardinal Sarah wiedergibt, findet sich das Kapitel 4: „Die Krise der abendländischen Identität und die geistliche Trägheit“.

Diat fragt: „Wie würden Sie die geistige Lage des Westens charakterisieren?“ – hierauf antwortet Sarah: „Ich glaube, dass der Westen das erlebt, was die Wüstenväter Versuchung durch den Mittagsdämon nannten… Die Wüstenväter bezeichneten das Phänomen als Akedia“.

Der Begriff meint geistige Trägheit. Sarah erläutert diese Trägheit als „eine Art Depression, eine Ermattung, einen geistigen Überdruss… ein gewisses Schwinden der inneren Lebensfreude, eine Entmutigung, eine Erschlaffung der Seele“.

Nach Sarah zeigt sich diese „Trägheit“, welche die Freude „das Merkmal einer gottvertrauten Seele“ angreift… Diese Form von ‚Trägheit‘ nährt in der Seele den Abscheu gegen alles, was ihr Gott näher bringen könnte und ist ein allgemeiner Überdruss gegen alles, was das geistige Leben betrifft“… „Das Abendland weigert sich zu lieben und tötet den Antrieb jeder Spiritualität: Die Sehnsucht nach Gott“.

Die Abkehr von Gott ist der Endpunkt der Abwendung von der Kirche. – Benedikt XVI. sagte: Die spirituelle Krise sei „die gravierendste seit dem Untergang des römischen Reiches gegen Ende des fünften Jahrhunderts. Das Licht des Christentums ist überall im Westen am Verlöschen“.

Wir können überall den „Paradigmenwechsel“ im Menschenbild feststellen. Der Mensch bemisst sich in der säkularen Gesellschaft nach seinem biologischen, sozialen und ökonomischen Nutzwert. Wir erfahren das in der Embryonenforschung, der pränatalen Diagnostik, der Massenabtreibung, der aktiven Sterbehilfe, der Leihmutterschaft etc..

Sarah nennt in seinem Interview drei typische Folgen der „Trägheit“ in westlichen Gesellschaften: „Erstarrung, Bitterkeit und Flucht in den Aktivismus“.

  • Erstarrung in den drängenden, aber nicht gelösten Reformen wie die demographische Situation, den moralischen Verfall, die hohe Staatsverschuldung.
  • Flucht in Aktivismus, wenn Konferenzen, Sitzungen und Tagungen einander jagen, aber nur magere Ergebnisse liefern.

Der Vergleich mit dem Untergang des Römischen Reiches

Gehen wir davon aus, dass die Fähigkeit zum Überleben eine solide Bevölkerungsbasis, eine gemeinsame Kultur, wenn auch mit regionalen Unterschieden, ein gemeinsames Rechts- und Staatsbewusstsein benötigt, dann hatte das Römische Reich gute Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer.

Zwar gab es bereits seit Kaiser Augustus Versuche, den Geburtenrückgang in Rom zu stoppen, z.B. durch Gesetze, die Familien mit drei und mehr Kindern förderten und gegen kinderlose Paare, unverheiratete Frauen ab 20 und Männer ab 25 Jahren finanzielle Sanktionen richteten. Ähnliche Maßnahmen gab es bei späteren Cäsaren. Sie waren nicht sehr wirkungsvoll. Die Gesamtbevölkerung des Römischen Reiches wurde durch die unterworfene Bevölkerung im größer werdenden Imperium und gelungene Integration wettgemacht.

Das römische Imperium war eine offene Gesellschaft: Wer sich Sprache und römische Kultur aneignete, konnte bis in die höchsten Stellen aufsteigen. Bereits im zweiten Jahrhundert wurden die Legionen bis zu den Offiziersstellen durch Nichtrömer aufgefüllt. Nichtrömer übernahmen wichtige Verwaltungsfunktionen. Als Kaiser Caracalla 212 n. Chr. allen Freien im römischen Reich das Bürgerrecht (civitas romana) gewährte, sanktionierte er einen bestehenden Zustand.

Die Städte in Gallien oder Spanien wetteiferten mit ihren Foren, Tempeln, Bädern etc. mit Rom.

Auch die Götter der unterworfenen Völker hatten im römischen Pantheon Hausrecht. Sorgen bereiteten eher, dass dieser Götterglauben nur mehr formell war und keine Bindungskraft für die Gesellschaft mehr hatte. Der Kaiserkult sollte die geistige Klammer bilden. Die Aufteilung des Riesenreiches unter den Kaisern und Mitkaisern hatte Kämpfe um die Alleinherrschaft zur Folge.

Die Integration der Barbaren in das Imperium Romanum glückte, bis ausgelöst durch Attila und seine Hunnen eine Völkerwanderung und -Verschiebung nach Westen einsetzte. Das Imperium konnte diese Massen nicht mehr integrieren. Aber selbst im fünften Jahrhundert hatte dieses Reich noch herausragende Heerführer wie Stilicho, Aetius und Ricimer, die mit Legionen unter dem römischen Adler das Imperium verteidigten.

Es ist kennzeichnend für die Gleichgültigkeit der meisten Römer, dass der Nachruf auf 800 Jahre Rom und seine Größe von dem Gallier Rutilius Numantianus kam. Rutilius hatte Kariere in der Verwaltung gemacht. Er war Präfekt der Toskana und Umbriens. In seinem Nachruf in klassischem Latein schrieb er u.a.: „Du (Rom) hast aus verschiedenen Stämmen eine Heimat für alle gemacht… Wer ohne Gesetze lebte, ist dein Schuldner geworden, weil er aus Menschen Bürger gemacht hat.

Kultur und christliche Identität Europas

Die Zukunftsfähigkeit der kulturellen Identität hängt davon ab, ob die eigene Kultur und Geschichte wertgeschätzt und weiterentwickelt wird. Diese Wertschätzung ist eine wesentliche Voraussetzung Immigranten zu integrieren.

Auch in klassischen Einwanderstaaten wird verlangt, dass sich neu hinzugekommene die Verfassung und die Gesetze des Einwanderungslands zu eigen machen. Die christliche Identität Europas ist von innen her gefährdet, weil dieses Europa „die Überzeugung von seinen eigenen Prinzipien und der Glaube an die eigenen Werte, ohne die man keine wirkliche Verfassung erstellen kann“ (Marcella Pera) nicht mehr hat.

Pera stimmt im Dialog mit Ratzinger dessen Feststellung zu, dass der Westen „sich selbst nicht mehr mag“, dass Europa „von innen leer geworden, gleichsam gelähmt zu sein scheint“. Und dass es einen „nur pathologisch zu bezeichnenden Selbsthass des Abendlandes gibt“, der „nur noch das grausame und zerstörerische sieht“.

Diese Etikettierung wird stärker für die jüngeren Jahrgänge zutreffen. Sie ist zugleich eine Anfrage an die Schulbildung mit den Unterrichtsfächern, die Geschichte und Kultur.

Der demographische Wandel und seine Auswirkungen in Deutschland

Die demographische Situation in Deutschland ist weitgehend identisch mit den bevölkerungsreichen Ländern Westeuropas, nämlich Italien, Frankreich und Spanien. Wie in diesen Ländern schmilzt die Bevölkerungsbasis in Deutschland weg. Es gibt zu wenige Kinder. Der Titel eines Buches von Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“ ist zutreffend. Zahlen kann man anschreien, wie Franz-Josef Strauß einmal angemerkt hat, aber die Fakten ändern sich deswegen nicht.

Prof. Dr. Karl Michael Ortmann von der Hochschule Technik Berlin hat in einem Vortrag 2010 die Auswirkungen des demographischen Wandels dargestellt. Einige der wichtigsten Erkenntnisse von Prof. Ortmann lauten:

„Es ist weithin bekannt, dass sich die demographische Struktur in Deutschland verändert. Eine alternde Bevölkerung belastet im Umlageverfahren des deutschen Sozialversicherungssystems die Solidargemeinschaft im Verlauf der Zeit immer stärker. Die Bevölkerungsalterung stellt einen nicht unwesentlichen Kostensteigerungsfaktor für altersbedingte und gesundheitliche Versorgungsleistungen des deutschen Staates dar“.

Durch ausbleibende Geburten gab es in Deutschland immer weniger jüngere und immer mehr ältere Menschen. Die Fertilitätsrate fiel auf etwa 1,4 Kinder pro Frau im Verlauf ihres Lebens und stagniert seit einiger Zeit auf diesem Niveau. Das durchschnittliche Alter stieg von 1960 bis 2010 von 35,7 auf 49,9 Jahre.

Tatsächlich gab es somit einen doppelten Alterungseffekt der Bevölkerung zu beachten. Betrug die Lebenserwartung in Westdeutschland für Männer noch 66,5 Jahre, so war sie im Jahr 2010 auf 77,9 Jahre gestiegen… Man spricht in diesem Zusammenhang von der sogenannten demographischen Zeitbombe, die nicht nur die Rentenversicherung sondern auch die Krankenversicherung betrifft.

Ende 1960 fielen auf 1000 Erwerbsfähige 176 Rentner. Ende 1990 waren es schon 241 Rentner, Anfang 2011 kamen auf 1000 Erwerbsfähige 346 Rentner.

Die schrumpfende Zahl der Jüngeren ist wesentlich bedeutender für die demographische Alterung als die steigende Lebenserwartung. Die im Geburtenrückgang der in der Vergangenheit nicht geborener Kinder fehlen künftig als potentielle Eltern. Deshalb wird auch die absolute Anzahl der Geburten weiter abnehmen. Selbst wenn die Fertilität ab sofort, d.h. schon in 2012 auf sechs Kinder pro Frau anstiege, würde es bis etwa zum Jahr 2033 dauern, bis der Effekt für die Rentenversicherung erstmals wirksam würde.

Um im Jahr 2050 eine stabile Bevölkerungsstruktur vorzufinden, müssten dann etwas 125,6 Mio. neu hinzugezogene Immigranten in Deutschland leben. Diese Zahl ist doppelt so hoch wie die Anzahl der prognostizierten Bevölkerung von 62,7 Mio.

Um den Altersquotienten auf das Niveau von 2010 zu drücken, müsste – unter Berücksichtigung der beschlossenen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre bis 2028 – das Rentenniveau in etwa halbiert werden, oder aber die Anzahl der Bezugsberechtigten auf die Hälfte reduziert werden.

Die Situation verschärft sich durch die Politik, welche durch zu geringe Förderung der Mehrkindfamilie seit Jahrzehnten zu wenig Zukunftsvorsorge betreibt. Hinzu kommt die Massenabtreibung von jährlich 100.000 im Mutterleib getöteter Kinder. Änderungen sind möglich. Das Beispiel Ungarns beweist das.

Jürgen Liminski zeigt mit seinem Artikel „Ungarn setzt sich ab“ (Tagespost 8.11.2018) dass auch heute Mentalitätsänderungen möglich sind. Das ungarische Beispiel, das er anführt, ist daher ermutigend und sollte verbreitet werden. Die ungarische Orban-Regierung ist seit 2010 im Amt. Die Resultate ihrer Familienpolitik sind kurz zusammengefasst:

  • Die Geburtsrate stieg von 1,20 auf 1,50.
  • Die Zahl der Abtreibungen nahm um ein Drittel ab, in Zahlen von 40.449 auf 28.500.
  • Die Scheidungsrate ging um ein knappes Viertel zurück, nämlich von 23.873 auf 18.600.
  • Die Zahl der Eheschließungen stieg um 42%.

Diese Erfolge wurden durch materielle Hilfen für die Familien mit Kindern erreicht, z.B. u.a. durch Kreditsubventionen und Steuervorteile. Die Frist vom Antrag auf Abtreibung bis zum Vollzug wurde um drei Tage verlängert, um Zeit zum Nachdenken zu geben. Die Adoption für Kinder wurde erleichtert.

Um den Stand der Bevölkerung in Deutschland zu halten, ist Einwanderung notwendig. Sie verändert die Zusammensetzung der Bevölkerung in wesentlichen Bereichen. Sie brachte 2015 – man gibt je nach Zählung zwischen 900.000 bis 1,2 Mio. Flüchtlinge an – nicht die erwarteten Resultate für die Wirtschaft. Alle Neuankömmlinge fanden eine Unterkunft und eine angemessene Betreuung. Vertreter der deutschen Wirtschaft begrüßten die Masseneinwanderung. Sie begründeten das mit den benötigten Arbeitskräften.

Rund die Hälfte der Flüchtlinge hat eine Beschäftigung gefunden, allerdings nicht dort, wo das Problem besteht, nämlich bei den Fachkräften. Aufgrund mangelnder Sprachfähigkeit und mangelnder Ausbildung gehen 42% der neu Hinzugekommenen, die einen Job bekamen, einer Arbeit mit geringer Qualifikation nach. Eine wirtschaftliche Krise betrifft sie rasch. Ein hoher Anteil ist also langfristig auf Sozialleistungen angewiesen.

Zur Situation der katholischen Kirche in Deutschland:

Von der deutschen Bevölkerung bezeichnen sich 54% als Christen, davon 23 Mio. als Katholiken. Von diesen glauben 63% das, was Katholiken im Credo bekennen, Jesus ist der Sohn Gottes und er ist von den Toten auferstanden 61%.

Zwischen fünf und zehn Prozent würden von sich sagen, was Christen in der Verfolgung 305 n. Chr. unter Kaiser Decius äußerten: „Ohne die sonntägliche Eucharistiefeier können wir nicht leben“.

Die jährlichen Kirchenaustritte liegen seit Jahren zwischen 180.000 und 240.000. Würden die noch Bleibenden auf die Frage Jesu „Wollt auch ihr gehen?“ wie Petrus antworten: „Wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens!“ (Joh 6,69). Nach der Sündenvergebung (Beichte) sehnen sich nur rund 1% der Katholiken.

Die Wirkung der verdunstenden Gläubigkeit zeigt sich in der Gesellschaft:

Dass die katholische Kirche mit „ihren Festen und Ritualen das kulturelle Leben in Deutschland bereichert, meinen 45% der Katholiken, aber nur 28% der Deutschen.

Wenn das Grundrecht auf Leben in der Massenabtreibung jährlich 100.000 ungeborenen Kindern genommen wird, beunruhigt das nur 16% der Katholiken, d.h. nicht mehr als die Gesamtbevölkerung. Diese Einstellung bleibt nicht ohne Auswirkung auf das Leben allgemein.

Das Grundrecht auf ungestörte Religionsausübung ist nicht mehr stark ausgeprägt. „Sorgen auf Grund der weltweit steigenden Angriffe z.B. auf Gotteshäuser, haben 45% der Katholiken, 30% aber nicht.

Die Demontage von Ehe und Familie in Politik und schulischer Erziehung trifft noch bei Weltchristen auf Widerstand. Dazu kommen einige bischöfliche Stimmen, z.B. gegen „Ehe für Alle“, die Genderideologie, die aber im ZdK bei BDKJ und katholischen Frauenverbänden immer stärker Fuß fasst.

Die neuen Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin werden nach dem Motto „Was technisch möglich ist, praktizieren wir auch“, umgesetzt.

Wir leben in einer nachchristlichen Welt. Die Laster, die der heilige Paulus im Brief an die Römer (1,22-26) beschreibt, sind Gegenwart.

Die Frage lautet, warum sind die Christen so wenig in der Gesellschaft präsent. Die Antwort heißt: Wir sind religiös unterernährt und es fehlt uns weithin der Mut, unsere Überzeugungen in der Öffentlichkeit präsent zu setzen: Wir sind religiös unterernährt, obwohl es noch nie so viele Möglichkeiten gab wie heute uns zu informieren in z.B. Radio Horeb, kephas-tv, EWTN, Kirche in Not usw.

Was uns fehlt und worauf uns das Zweite Vatikanische Konzil ausdrücklich in der Dogmatischen Konstitution hingewiesen hat, ist die Bereitschaft, den Weltauftrag aufzugreifen. Und so stehen wir vor der Versuchung der Frustration und einem scheinbar ausweglosen Negativbild von Kirche und Gesellschaft, das der Widersacher Gottes mit ihrer Fehlerhaftigkeit und ihrem Versagen vor Augen stellt und so den Menschen Lebensfreude und ihre Identität wegzunehmen versucht.

Die Sprachlosigkeit der Kirche
auf die Corona-Pandemie

Die Sprachlosigkeit zeigt sich in der Unfähigkeit der meisten Bischöfe auf die Frage „Was will uns Gott mit der Corona-Pandemie sagen?“ Es ist eine Frage, um die sich die meisten Bischöfe herumdrücken bzw. eine Stellungnahme dazu ablehnen.

So sagt der Limburger Bischof und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing: Die Verbreitung des Coronavirus sei „gewiss keine Strafe Gottes vor der wir Angst haben müssen und der wir nicht entkommen können. Gott liebt uns bedingungslos und er möchte, dass es uns gut geht“. Der Weltkirchenbischof Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg schrieb auf Twitter: „Coronavirus als Strafe Gottes zu bezeichnen, ist zynisch und mit Jesu Botschaft unvereinbar“.

Pfarrer Winfrid Abel von Stift Heiligenkreuz sagt hingegen:

„Christen müssen sich vor allem der Frage stellen: Was will Gott uns damit sagen?… Es geht als erster Stelle um Umkehr, wie Jesus es immer wieder verkündet hat. Die Welt hatte sich an eine ‚Normalität‘ gewöhnt, die längst nicht mehr der ‚Norm Gottes entspricht!‘ Der Tanz um das goldene Kalb hat Formen angenommen, die den Glauben an Gott und das ewige Leben diametral widersprechen, den Menschen krank machen und die Schöpfung Gottes zerstören. Die Kirche hat den Auftrag, den Menschen zu deuten, was Gott uns mit dieser Heimsuchung sagen will. Statt zum Gebrauch von Desinfektionsmittel zu raten, sollten die Verantwortlichen in der Kirche jetzt dazu aufrufen, dringend die ‚Desinfektionsräume‘ aufzusuchen, die in jeder Kirche stehen: Die Beichtstühle“!

Bischof Voderholzer hat in seiner Osterpredigt zurecht gefragt: „Kann es nach der Pandemie ein folgenloses weiter wie bisher“ geben? Er antwortete: „Das wird es nicht geben und darf es auch nicht geben. Zu gewaltig ist der Einschnitt, die Lektion, die der gesamten Menschheit erteilt wird“.

Warum? Wenn die Menschen ihren Lebensstil nicht ändern, dann ist eine neue Katastrophe vorprogrammiert, denn, so Voderholzer „Die Pandemie und ihre Auswirkungen sind die Folge einer Kette von Schuld und menschlichem Versagen, in der sich menschliche Hybris, Stolz, Leichtsinn und Profitgier zu einer unheilvollen Allianz verbinden“.

Die Frage, ob Gott die Menschen mit der Pandemie bestraft, beantwortet der Bischof mit der Gegenfrage: „Ist es nicht vielmehr so, dass wir uns selbst bestrafen, wenn wir uns nicht an den Lebensweisen Gottes orientieren? Wer sündigt, ist der Feind seines eigenen Lebens“… Die „Zeit der Corona-Pandemie muss auch zur Zeit der

Gewissensforschung werden!

Voderholzer wird konkret: „Das fängt an bei der Achtung der Positivität der Geschlechterdifferenz des Menschen, der von Gott als Mann und Frau geschaffen wurde. Hierher gehören alle Themen des Lebensschutzes an seinem Beginn und in Alter und Hinfälligkeit.

Das hat Konsequenzen für einen ehrfurchtsvollen Umgang mit der Weitergabe des Lebens, Stichwort Fortpflanzungsmedizin. Mehr Achtung vor der Wirklichkeit von Vaterschaft und Mutterschaft“. Schließlich fordert der Bischof „eine neue zeitgemäße Formulierung einer Naturrechtslehre, die ausgeht von einer größeren Wahrnehmung und Wertschätzung des von der Schöpfung Vorgegebenen“ – eine Ökologie für den Menschen.

Der Synodale Weg – Aufbruch im Glauben
oder sich abzeichnende Katastrophe?

Lassen wir die Vorgeschichte, die der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz vom 25. September 2019 über das Statut des „Synodalen Prozesses“ vorausgegangen ist, obwohl sie aufschlussreich für die Vorgehensweise wäre.

In der persönlichen Erklärung des Regensburger Bischofs Voderholzer zur Vollversammlung vom 25. September 2019 finden sich die Gründe aufgelistet, warum der synodale Weg, noch bevor er richtig begonnen hat, sein vorgebliches Ziel, die Reform der Kirche, verfehlen wird.

Um dem Prozess die Richtung auf wirkliche Reformen zu geben, hatten Kardinal Woelki und Bischof Voderholzer einen Alternativentwurf für die Vollversammlung der Bischöfe mit den Themen Evangelisierung, Berufung der Laien, Katechese, Berufungspastoral erarbeitet. Dieser Alternativentwurf hätte dem vom Papst gewünschten Strukturprinzip „Primat der Evangelisierung“ Rechnung getragen.

Bischof Voderholzer (siehe Foto) stellt in seiner Stellungnahme fest, dass im Statut „Die wahren Probleme nicht angegangen werden“, dass „an der Wiege des Synodalen Prozesses eine Unaufrichtigkeit steht. Voderholzer spricht den „Verdacht“ aus, „dass es sich angesichts dieser Weichenstellung um eine ‚Instrumentalisierung des Missbrauchs‘ handelt“…

Bischof Voderholzer kann nicht sehen „dass die Voraussetzungen für einen echten ‚Dialog‘ gegeben sind“. Weiter: „Ich habe darüber hinaus allein zweimal vor dem heutigen Vorsitzenden der DBK feierlich versprochen, den katholischen Glauben unverkürzt zu vertreten und zu bezeugen. Daran fühle ich mich gebunden und ich sehe dieses Versprechen gegenwärtig besonders herausgefordert“.

Bischof Voderholzer behält sich in seiner Stellungnahme vor „gegebenenfalls ganz auszusteigen“. Kriterium ist die Beachtung der von Papst Franziskus angemahnten und in der Präambel der Satzung festgehaltenen ‚Leitplanken‘: Primat der Evangelisierung, Sensus ecclesiae, Berücksichtigung der Einheit mit der Weltkirche (und damit Treue zur Lehre der Kirche)“

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 fand die erste Zusammenkunft der Mitglieder des „Synodalen Prozesses“ statt. Dort wurden mit der Geschäftsordnung die Weichen für den Ablauf des zweijährigen „Synodalen Weges“ gelegt. Auf ihm werden die vier Foren beraten und abgestimmt werden.

Bei dieser Weichenstellung wurde deutlich, dass die Mehrheit der synodalen Teilnehmer die Synode als Vehikel versteht, um ihre „Reformvorschläge“ durchzusetzen. Bei diesem Verständnis geht es dann nur mehr darum, wie in der Politik Mehrheiten zu organisieren. In der Vorbereitung zum ersten Treffen ist durch die Auswahl der Teilnehmer die Basis für die gewünschten Mehrheiten gelegt worden.

Die Bischöfe von Köln, Regensburg, Passau, Eichstätt und Görlitz, die sich an die Lehre der Kirche halten wollen, mussten eine erste Abstimmungsniederlage hinnehmen. Sie hatten vorgeschlagen, dass Vorlagen die einmütige Zustimmung der anwesenden Mitglieder des Synodalforums erfordern. Bei „Einmütigkeit“ dürfe es höchstens drei Gegenstimmen geben. Dieser Antrag wurde mit 26 gegen 181 Stimmen abgeschmettert. Das waren 87% (!) der stimmberechtigten Mitglieder.

Die Synodalversammlung legte fest, dass die absolute Mehrheit für die Beschlussfassung genüge. Die lehramtstreuen Bischöfe hatten auch vorgeschlagen, dass ein Beschluss nicht gültig werden kann, wenn „Widerspruch zwischen der Textvorlage und der Kirche vorliegt“. Auch dies wurde abgelehnt.

Ist Europa noch zu retten?

Wenn Europa seine christliche Identität bewahren, besser gesagt: zurückgewinnen will, dann geht es darum, wie die christlichen Wurzeln wieder belebt werden können. Kann das die Zivilgesellschaft sicherstellen? Nein! Das kann nur eine erneuerte Kirche!

Einer Kirche, die sich an die gängigen Trends anlehnt, gelingt das nicht: „Die Statistiker sagen uns, dass Kirchen im Maß ihrer Anpassung an die Standards der Säkularisierung, Anhänger verlieren und dass sie attraktiv werden, wenn sie einen festen Halt und klare Weisung versprechen“. (Joseph Ratzinger, „Ohne Wurzeln-2, S. 128/129)

Wer die christlichen Wurzeln wieder beleben will, kommt nicht an der Forderung Christi vorbei: „Denkt um, kehrt um und glaubt an das Evangelium“. Es geht also um einen Prozess innerlicher Umwandlung. Joseph Ratzinger sagt: „Die Kirche soll mit einer neuen Offensive die Wahrheit des Glaubens verkünden. Wir müssen von einer heiligen Unruhe beseelt sein: Die Unruhe, allen das Geschenk des Glaubens, der Freundschaft mit Christus zu bringen“ (Peter Seewald)

Wenn die Christen in ihrer Mehrheit müde geworden sind und keine Strahlkraft mehr haben, gilt: „Lebendiges kann nur von lebendigem kommen“ (Joseph Ratzinger. „Ohne Wurzeln“, S. 129) Sie überwinden die von Sarah genannte geistliche Trägheit („Akedia“).

Ist Europa noch zu retten? Wir wissen es nicht! Aber die Aufgabe ist gestellt. Es kommt auf einen neuen Geist an. Hier liegt der Schlüssel.

Europa wurde nach der Katstrophe nach dem Zweiten Weltkrieg durch Robert Schumann, Konrad Adenauer und Alcide de Gaspari gerettet. Was hat diese drei im Innersten verbunden? Ihr christlicher Glaube. Alle drei waren praktizierende Katholiken.

Ihre Weltsicht hatte die Gemeinsamkeit, dass selbst tödlich verfeindete Nationen durch Vergebung ausgesöhnt werden können. Das Vehikel dafür war die Gemeinschaft einer wirtschaftlichen Union, basiert auf Kohle und Stahl. Alle drei waren Patrioten, aber mit einem Weitblick, der vor den nationalen Grenzen nicht Halt machte. Alle drei waren schon im Pensionsalter als sie ihre Aufgabe aufgriffen. Alle drei nahmen für ihr Ziel Missverständnisse, ja Beleidigungen auf sich:

BILD: Buchtitel „Kornad Adenauer – Der Katholik und sein Europa“

Bei de Gaspari murmelten selbst Parteifreunde „Il austriaco – der Österreicher“, in Erinnerung an die Zeit, wo er als Abgeordneter des Trentino vor dem ersten Weltkrieg im Wiener Parlament saß. Konrad Adenauer musste sich im Bundestag von Kurt Schumacher anhören: „Sie sind ein Bundeskanzler der Alliierten“, und Robert Schumann wurde nicht nur von den Kommunisten im französischen Parlament vorgehalten, er sei ein Freund der Deutschen. Es war der christliche Geist, der das ertragen half, um das Ziel zu erreichen.

Die Überwindung, der von Sarah geschilderten geistlichen Trägheit Europas wird die „Volkskirche“ nicht zurückbringen. Aber die „kleine Herde“ wird weiterleben. Sie wird eine Hoffnung für die Suchenden sein, die in einer „ganz und gar verplanten Welt unsagbar einsam sind und ihre volle schreckliche Armut erfahren, wenn ihnen Gott ganz entschwunden ist“ (Joseph Ratzinger).

Diese „kleine Herde“, wird das „christliche Lebensmodell“ als lebbare Alternative sichtbar machen und es in den immer leerer werdenden Vergnügungen der Freizeitgesellschaft verkörpern. Dieses christliche Lebensmodell wird als ein Leben der wirklichen Weite, die das Leben nicht einengt, sondern die Größe des Lebens erfahren lässt.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN und die Monatszeitschrift DER FELS


40 Kommentare on “Ist der Westen träge und kraftlos geworden?”

  1. Der Sex-Kongress
    für Kulturfaschismus

    Dossier als PDF herunterladen
    Haben Sie sich je gefragt, wie so viel Ungerechtigkeit durch Krieg, Billigarbeit, Nahrungsmittelspekulation und Sparpolitik geschehen könne, ohne daß die Jugend in den „Industrienationen“ über Jahrzehnte etwas daran ändern konnte? Diese Übeltaten des Imperiums kann man nur entgegenwirken, wenn man die kulturelle Kriegsführung versteht, die dazu konzipiert wurde den denkenden Staatsbürger abzuschaffen.

    http://archiv-bueso.de/renaissance

    https://www.bueso.de/gruene-kult

    https://www.bueso.de/

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  2. Alles für das Kindeswohl?
    05. Mai 2021 Johannes Schillo

    https://www.heise.de/tp/features/Alles-fuer-das-Kindeswohl-6035879.html

    BUCH
    Beile Ratut hinterfragt in einem Essay das „westliche Denken“ der Kirchen
    Von PP-Redaktion -20. März 20190

    https://philosophia-perennis.com/2019/03/20/beile-ratut-hinterfragt-in-einem-essay-das-westliche-denken-der-kirchen/

    https://philosophia-perennis.com/

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  3. Alles für das Kindeswohl?
    Die Aufarbeitung und die Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder kommen nicht voran. Ein Rück- und Ausblick auf ein ungelöstes Gesellschaftsdrama

    Johannes Schillo gestern, 11:15 Uhr 51

    https://www.heise.de/tp/features/Alles-fuer-das-Kindeswohl-6035879.html

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Erwähnenswert wäre noch, dass die islamische Einwanderung durchaus nicht unproblematisch ist.

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Siehe zur alten tridentinischen Messe als traditionaler „Heiliger Messe aller Zeiten“ und traditioneller Messe für Katholiken auch die „Zeugen der Wahrheit“ (ZDW) Website und Gloria.TV und das Kreuzgang-Forum und den Kirchfahrter Archangelus usw.

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  6. Holger Jahndel sagt:

    ——————–

    Das Vehikel dafür war die Gemeinschaft einer wirtschaftlichen Union, basiert auf Kohle und Stahl.

    ———————-

    In der Tat wird man den Kohlebergbau und Abbau wohl auch in Polen und Frankreich udn Deutschland wieder aufnehmen müssen. Hinzu kommt noch die Erschließungvon Rohstoffen wie Erdgas und Gold, welche unter dem Meeresboden Griechenlands liegen.
    Kohle ist der einzige noch reichlich vorhandene Rohstoff und Material-Ersatz für das sich verknappende und verteuernde Erdöl und BIodiesel. Und somit der einzige Ersatz Rohstoff für die chemische Industrie.

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Politically Incorrect

    http://www.pi-news.net/

    Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?Möchten Sie zu «Schule und Bildung» eine kleine neurolinguistische Seelenmassage?Angriffsziel Schule und Kirche
    von Dr. phil. Judith Barben, Psychologin

    https://www.zeit-fragen.ch/archiv/2012/nr25-vom-1162012/moechten-sie-zu-schule-und-bildung-eine-kleine-neurolinguistische-seelenmassage.html

    Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz, siehe auch Klagemauer.TV aus der SChweiz

    https://www.zeit-fragen.ch/

    Antirassismus als postchristliche Ersatzreligion

    https://renovatio.org/2018/08/kacem-el-ghazzali-antirassismus-als-postchristliche-ersatzreligion/

    Das Patriarchat als Fundament abendländischer Kultur

    https://renovatio.org/2020/03/das-patriarchat-als-fundament-abendlaendischer-kultur/

    Michel Houellebecq: Das Zeitalter der Auflösung und die Rückkehr der Re

    https://renovatio.org/2020/12/michel-houellebecq-das-zeitalter-der-aufloesung-und-die-rueckkehr-der-religion/

    Die Corona-Krise als Krise des Feminismus

    https://renovatio.org/2020/04/die-corona-krise-als-krise-des-feminismus/

    Neuheidnische und antichristliche Tendenzen im Feminismus

    https://renovatio.org/2018/10/neuheidnische-und-antichristliche-tendenzen-im-feminismus/

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  8. Holger Jahndel sagt:

    Lagebesprechung: „Wissenschaft und Cancel Culture“

    https://www.einprozent.de/blog/lagebesprechung-wissenschaft-und-cancel-culture/2780

    https://www.einprozent.de/

    „Cancel Culture“

    https://www.einprozent.de/blog/meinungsfreiheit/cancel-culture-es-kann-jeden-treffen/2795

    https://www.einprozent.de/

    06. April 2021

    Linke Gewalt: Heinrich Sickl im Gespräch

    Linke Gewalt ist nicht erst seit den letzten Jahren ein schwerwiegendes Problem in Deutschland und Österreich. Speziell auf der politischen Rechten weiß man aus eigener Erfahrung, dass dieses Phänomen schon viel länger… mehr

    https://www.einprozent.de/blog/recherche/linke-gewalt-heinrich-sickl-im-gespraech/2803

    https://www.einprozent.de

    Lagebesprechung: „Wissenschaft und Cancel Culture“

    https://www.einprozent.de/blog/lagebesprechung-wissenschaft-und-cancel-culture/2780

    https://www.einprozent.de/

    „Cancel Culture“

    https://www.einprozent.de/blog/meinungsfreiheit/cancel-culture-es-kann-jeden-treffen/2795

    https://www.einprozent.de/

    06. April 2021

    Linke Gewalt: Heinrich Sickl im Gespräch

    Linke Gewalt ist nicht erst seit den letzten Jahren ein schwerwiegendes Problem in Deutschland und Österreich. Speziell auf der politischen Rechten weiß man aus eigener Erfahrung, dass dieses Phänomen schon viel länger… mehr

    https://www.einprozent.de/blog/recherche/linke-gewalt-heinrich-sickl-im-gespraech/2803

    https://www.einprozent.de

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  9. Holger Jahndel sagt:

    [Ziel der weltweiten LaRouche-Bewegung ist eine neue Renaissance in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Staatskunst. Wir sind nicht naiv, uns steht klarer als den meisten anderen Menschen vor Augen, in welcher tiefen Weltkrise wir uns befinden. Aber wir betrachten diese Krise aus dem Blickwinkel von Schillers Universalgeschichte und wissen: Jede Renaissance begann in finstern Zeiten. Eine Renaissance wird dann möglich, wenn Menschen bewußt in die Geschichte eingreifen, sich als historisch handelnde Individuen verstehen — und Politik als Kunst.

    http://archiv-bueso.de/renaissance

    [Ziel der weltweiten LaRouche-Bewegung ist eine neue Renaissance in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Staatskunst. Wir sind nicht naiv, uns steht klarer als den meisten anderen Menschen vor Augen, in welcher tiefen Weltkrise wir uns befinden. Aber wir betrachten diese Krise aus dem Blickwinkel von Schillers Universalgeschichte und wissen: Jede Renaissance begann in finstern Zeiten. Eine Renaissance wird dann möglich, wenn Menschen bewußt in die Geschichte eingreifen, sich als historisch handelnde Individuen verstehen — und Politik als Kunst.

    https://www.bueso.de/

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  10. Holger Jahndel sagt:

    Familien in der Jungsteinzeit: Das Rätsel von Çatalhöyük

    Familien in der Jungsteinzeit: Das Rätsel von Çatalhöyük
    Dagmar Schediwy

    In dem anatolischen Dorf prägten vor 8.000 Jahren nicht die verwandtschaftlichen Beziehungen den Alltag. Gab es …

    https://taz.de/Familien-in-der-Jungsteinzeit/!5747423/

    NEXUS Magazin / Blog
    Luc Montagnier und die Revolution der Schulmedizin

    lucIn Sachen Corona hat sich HIV-Entdecker Luc Montagnier festgelegt und steht einmal mehr als Dissident im Rampenlicht, weil er die These vom Laborursprung des neuen Virus verficht.

    Er sollte lieber wegen seiner anderen Häresien von der Öffentlichkeit beachtet werden. Die nämlich haben das Zeug, die Schulmedizin auf den Kopf zu stellen. Nicht nur stieß Montagnier auf eine elektromagnetische Signatur der DNS und ein „Wassergedächtnis“, sondern auch auf eine Frequenz, die von Erregern im menschlichen Körper ausgeht.

    Er steht damit in einer langen Tradition von Forschern, die das herrschende Paradigma der Biologie hinterfragten. Es riecht nach Revolution.

    https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/luc-montagnier-und-die-revolution-der-schulmedizin?context=blog

    https://www.nexus-magazin.de/

    https://taz.de/Familien-in-der-Jungsteinzeit/!5747423/

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  11. Holger Jahndel sagt:

    Sarah Wagenknechts Kritik am politisch korrekten Links-Liberalismus

    https://taz.de/Neues-Buch-von-Sahra-Wagenknecht/!5764480/

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  12. Holger Jahndel sagt:

    Das Baal-Fest beiderseits des Atlantik

    Als weitere „kuriose“ Verbindung zwischen Irland und den Westindischen Inseln betrachtet Wilkins die „Bealtine“, oder das Baal-Fest, das am 1. Mai jeden Jahres begangen wurde. „Bei Gloucester, im Tal von Severn, gibt es einen Hügel, May Hill genannt, auf dessen Kuppe sich ein Hain von Bäumen befindet. Die örtliche Überlieferung erklärt, das in diesem Hain auf der Hügel-Kuppe, der seit altersher mit der Bealtine des Sonnengottes in Zusammenhang gebracht wird, nie mehr als einhundert Bäume gleichzeitig wachsen würden. In einem anderen Landesteil, im Stroud-Tal, hat der Brauch des Bealtine, in Zusammenhang mit einem verschwundenen Sonnentempel silurischen Ursprungs, zur Namensgebung eines reizenden Dorfes, genannt Custom Scrubs, sowie eines weiteren kleinen Ortes geführt, etwa gut sieben Meilen entfernt […], der Custom-Mede heißt. In beiden Fällen bezieht sich das Element CUSTOM auf eine uralte Festivität: die Bealtine.

    https://atlantisforschung.de/index.php?title=Eire_-_Das_Iere_des_Ostens

    Es ist bemerkenswert, dass selbiger Brauch der Sonnenverehrung durch eine uralte, heliolithische Rasse von den Schwarzen und Kariben auf den Westindischen Inseln bis zum heutigen Tag als BELTON bezeichnet wird.“ Und auch in „Schottland beschuldigten seine alten Bewohner die alten Iren, sie hätten vor langer Zeit die Beltane, oder Bealtine, oder den Baal-Tanz sowie andere >Infamiendie Heimat des TeufelsVon dem eingeborenen Polizisten wurde mir erzählt, dass sie zur Anhöhe des Roseau Valley hinauf ziehen würden, wo sie schreckliche Dinge täten, bis hin zur rituellen Opferung von Kindern. Ich fragte ihn, warum er sie nicht aufhalte. Er antwortete: »Kann ich nicht, Mistress. Es sind zu viele für mich und sie haben `ne Menge Rum getrunken [13] … Ich bin Polizist und mir sagen sie nichts, aber andere haben diese Dinge gesehen. Sie können sie im Tal sehen, Mistress. Und der Mond zeigt, dass [heute] die Nacht des Belton ist.«

    https://atlantisforschung.de/index.php?title=Eire_-_Das_Iere_des_Ostens

    Dann sagte er mir, dass der Teufel höchst persönlich auf einem goldenen Stuhl saß, die Vorgänge überwachte und Anweisungen gab. Der Teufel trug drei Kronen und eine Schlange lag zusammengerollt neben ihm. Die Schlange fraß einen lebenden Ziegenbock. Diese Geschichte habe ich, in Variationen, [auch] auf Grenada, W.I., gehört, wo diese Riten am Grand Etang zelebriert werden, einem See im Krater eines erloschenen Vulkans. Man erzählte mir zudem, dass der Teufel nach der Fer-de-lance, einer giftigen Schlange, geschickt hatte, weil er wütend darüber war, dass der gute Mann aus dem Osten alle Giftschlangen vertrieben hatte.“ [14]

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  13. Holger Jahndel sagt:

    US-Appellationsgericht hält Verbot von „Konversionstherapien“ für verfassungswidrig
    Ein Berufungsgericht in den USA hat entschieden. Therapieverbote für Minderjährige die unter unerwünschten homosexuellen Neigungen leiden, sind …

    https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/us-appellationsgericht-haelt-verbot-von-konversionstherapien-fuer-verfassungswidrig;art315,213845

    Siehe auch Judith Reisman und James DeMeo aus den USA und Klagemauer.TV aus der SChweiz und die christliche Psychologin Christa Meves zur Therapierbarkeit von Homosexualität.

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  14. killema sagt:

    Geht Europa unter, weil Kulturen und Zivilisationen sich wie biologische Organismen verhalten, wie Oswald Spengler meinte – oder weil „schöpferische Minderheiten“ in ausreichendem Umfang fehlen (Arnold Toynbee)?
    Der Untergang Europa ist durch fremde Kulturen vorgezeichnet. Europa hat sich Überlebt. Sehen wir auf das Römische Reich. Das starke Karthago, wenn wir noch weiter zurück gehen zum fruchtbaren Halbmond, Sumerer und Assyrien und Babylon, Länder und Großreiche, die durch ihre sattgewordene Gleichgültigkeit sich nicht gegen die Erwehren, die an ihre Grenzen standen, waren wie die Europäer durch die Invasion hereingeholter Arabischer-Afrikanische Landlose Menschen den Untergang Europas herbei führen. Europa ist in zweitausend jährigem Kampf um seine Existenz erschlafft .

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    • Holger Jahndel sagt:

      Das Problem ist auch, dass die Gegner die gutgemeinte idealistische Naivität der Europäer ausnutzen, so etwa die Islamisten und Zionisten, welche unter dem Deckmantel des Friedens aggressiv gegen die Europäer vorgehen und ais ausplündern, und dabei auch noch von den Medien geschützt und gedeckt werden im Namen der Political Correctness usw.

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      • Guten Tag,
        in welcher Weise gehen denn die „Zionisten“ angeblich aggressiv gegen die Europäer vor?
        Und wobei werden sie „ausgeplündert“?
        Welche Ausplünderung betreibt denn Israel in Europa?
        In Wirklichkeit bestehen gute Handelsbeziehungen und Israel ist die einzige rechtsstaatliche Demokratie im Nahen Osten.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • Holger Jahndel sagt:

        Sie finden im INternet auch zahlreiche Zitate zur freimaurerisch-zionistischen Paneuropa-Union nach Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi. Siehe auch Gerhoch Reiseggers Bücher dazu.

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      • Guten Tag,
        was soll dieser antizionistische Unsinn?! Ich kenne die Bücher und Schriften der Paneuropa-Union seit Jahrzehnten, noch dazu auch die der Paneuropa-Jugend, Diese sind betont islam-freundlich, genau das Gegenteil von „zionistisch“. Mit dem Präsidenten der Paneuropa-Union, Otto Graf von Habsburg, führte ich in den 90er Jahren einen ausführlichen Briefwechsel, wobei ich seine allzu rosige Darstellung des Islam kritisierte; er hatte den Islam als „christliche (!) Häresie“ schöngeredet, dabei ist er nicht christlich, weder häretisch noch unhäretisch, sondern überhaupt nicht.
        Übrigens kenne ich auch die Bücher von Coudenhoven-Kalergie, sein Nachfolger war Otto von Habsburg.
        Da ich die betreffenden Bücher im Original lese, benötige ich (im Unterschied zu Ihnen) hierbei keine Sekundärliteratur – sei es von Gerhoch Reisegger oder wem auch immer.
        Übrigens war schon die Gnosis weitgehend antijüdisch, das paßt dann ja.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • Holger Jahndel sagt:

        American Free Press mit Pat Buchanan und Dr. Paul Craig Roberts – siehe auch Prof. Israel Shahak und Israel Shamir und Gerhoch Reisegger und die internationale LaRouche Bewegung

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      • Holger Jahndel sagt:

        Israel Shahak
        Jüdische Geschichte, jüdische Religion
        Die Last von dreitausend Jahren

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      • Holger Jahndel sagt:

        Was den Islam betrifft: In der Tat fehlt etwa im Koran der Logos-Begriff aus der griechischen Philosophie, und damit die Verschwisterung der Theologie mit der griechischen Philosophie. Siehe auch den Orientalisten Hans-Peter Raddatz dazu mit seinem Buch „Von Gott zu Allah?“ und den Historiker Egon Flaig und Gerhoch Reisegger und Jaya Gopals Buch „Gabriels Einflüsterungen“ und den Anthropologen James DeMeo

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      • Holger Jahndel sagt:

        Siehe auch Jaya Gopals Buch „Gabriels Einflüsterungen“ zum Islam.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Renovatio

        https://renovatio.org

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      • Holger Jahndel sagt:

        Außerdem wurde dem durchaus aktiven deutschen Widerstand von den Alliierten ja auch stets die Zusammenarbeit und Anerkennung und Hilfe und Kooperation verweigert. Weil es eben nur um Machtpolitik ging. Siehe auch Deschners „Der Moloch“ zur Banken-Finanzierung der Nazis. Und Deutschland wurde damals durchaus aktiv angefeindet und angegriffen, siehe auch die Völkerrechtsverletzungen der Regierungen Polens und Tschechien zwischen den beiden Weltkriegen an sämtlichen nationalen Minderheiten. Und die Tatsache, dass, das die meisten deutschen Truppen der Wehrmacht in den meisten osteuropäischen Sowjet-Staaten von der Bevölkerung noch als Befreier von Stalinismus und Bolschewismus gefeiert wurden.
        Bevor sie dann freilich Hitlers irrationaler psychopathischer Rassenlehre gemäß ihre germanisch-arische „Herrenmenschenmentalität“ an den Tag legten und sich tyrannisch und unterdrückerisch verhielten und als Herrenmenschen aufführten – und damit dann freilich die Sowjet-Völker etwa der Ukraine in den Partisanenkampf trieben. Auch deswegen blieb der deutsche Vormarsch auf Moskau stecken. Und freilich – die deutschen Generäle wollten sich eigentlich mit den unterdrückten und von den Kommunisten unter Stalin maträtierten Sowjet-Völkern verbünden – aber dies ließ ja der Psychopath Hitler mit seiner durch und durch irrationalen Rassenlehre und seinem Rassenwahn und Rassenhass ja mal wieder nicht zu. Siehe auch General von Mansteins Buch „Verlorene Siege“.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Siehe auch den Orientalisten Hans-Peter Raddatz mit seinem Buch „Von Gott zu Allah?“ und den Historiker Egon Flaig und Gerhoch Reisegger und Jaya Gopals Buch „Gabriels Einflüsterungen“ und den Anthropologen James DeMeo usw.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Über 100 unbequeme wissenschaftliche LGBT-Studien
        katholisch.com-Redaktion 21. Mai 2021 3 Kommentare
        Vorwort von der katholisch.com-Redaktion

        https://www.katholisch.com/ueber-100-unbequeme-wissenschaftliche-lgbt-studien/

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Felizitas Küble:

        Siehe auch die Kapitalismus-Ideologin Ayn Rand mit ihrem „Objektivismus“. Neoliberaler sozialdarwinistischer Raubtierkapitalismus und Ordoliberalismus und Neoliberalismus.
        Margareth Thatcher war ähnlich wie sie eine postmoderne Neoliberale und ordoliberale Neocon, sie nahm an den Bilderberg-Treffen Teil . Siehe auch Gerhoch Reisegger und Pat Buchanan dazu und dei BüSo und internationale LaRouche Bewegung.

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      • Siehe auch die Epoch Times Deutschland Zeitung dazu und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger und Gerhoch Reisegger.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Ökumenischer Kirchentag: Mit Selbstüberschätzung und Anmaßung das eigene Ende einläuten
        VON ACHIJAH ZORN
        Sa, 22. Mai 2021
        Die Predigten am Ende des Ökumenischen Kirchentags offenbarten den spirituellen Zeitgeist der beiden Kirchen: Besserwisserei, Selbstüberschätzung, Anmaßung der Weltrettung. Mit dieser Selbstsäkularisierung in Humanität und Parteiarbeit läutet die Kirche eigenes Ende ein.

        https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/vorwort-zum-sonntag/oekumenischer-kirchentag/

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      • Holger Jahndel sagt:

        Bereits das Buch von Herrn George Soros „Die Krise des globalen Kapitalismus“ aus dem Jahre 2000 verriet seine getarnten wahren Absichten als skrupelloser Finanzspekulant und Globalist.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Geostete Liturgie: Benedikt XVI. stellt sich hinter Kardinal Sarah — und Papst Franziskus versinkt in Schweigen
        2. November 2016 34

        http://www.katholisches.info/2016/11/02/geostete-liturgie-benedikt-xvi-stellt-sich-hinter-kardinal-sarah-und-papst-franziskus-versinkt-in-schweigen/

        http://www.katholisches.info

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Killema: Leider gab es durch den Moloch Kult des Baal-Hammon auch Neid und Mißgunst in Karthago. Und auch heute wieder in Europa und Deutschland, auch Rassismus und Mißgunst und Ressentiments – auch anderswo gab und gibt es wie in Karthago viel Sozialneid und Konkurrenzneid und Handelsneid und Mißgunst.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Das Baal-Fest beiderseits des Atlantik

        Als weitere „kuriose“ Verbindung zwischen Irland und den Westindischen Inseln betrachtet Wilkins die „Bealtine“, oder das Baal-Fest, das am 1. Mai jeden Jahres begangen wurde. „Bei Gloucester, im Tal von Severn, gibt es einen Hügel, May Hill genannt, auf dessen Kuppe sich ein Hain von Bäumen befindet. Die örtliche Überlieferung erklärt, das in diesem Hain auf der Hügel-Kuppe, der seit altersher mit der Bealtine des Sonnengottes in Zusammenhang gebracht wird, nie mehr als einhundert Bäume gleichzeitig wachsen würden. In einem anderen Landesteil, im Stroud-Tal, hat der Brauch des Bealtine, in Zusammenhang mit einem verschwundenen Sonnentempel silurischen Ursprungs, zur Namensgebung eines reizenden Dorfes, genannt Custom Scrubs, sowie eines weiteren kleinen Ortes geführt, etwa gut sieben Meilen entfernt […], der Custom-Mede heißt. In beiden Fällen bezieht sich das Element CUSTOM auf eine uralte Festivität: die Bealtine.

        Es ist bemerkenswert, dass selbiger Brauch der Sonnenverehrung durch eine uralte, heliolithische Rasse von den Schwarzen und Kariben auf den Westindischen Inseln bis zum heutigen Tag als BELTON bezeichnet wird.“ Und auch in „Schottland beschuldigten seine alten Bewohner die alten Iren, sie hätten vor langer Zeit die Beltane, oder Bealtine, oder den Baal-Tanz sowie andere >Infamiendie Heimat des TeufelsVon dem eingeborenen Polizisten wurde mir erzählt, dass sie zur Anhöhe des Roseau Valley hinauf ziehen würden, wo sie schreckliche Dinge täten, bis hin zur rituellen Opferung von Kindern. Ich fragte ihn, warum er sie nicht aufhalte. Er antwortete: »Kann ich nicht, Mistress. Es sind zu viele für mich und sie haben `ne Menge Rum getrunken [13] … Ich bin Polizist und mir sagen sie nichts, aber andere haben diese Dinge gesehen. Sie können sie im Tal sehen, Mistress. Und der Mond zeigt, dass [heute] die Nacht des Belton ist.«

        Dann sagte er mir, dass der Teufel höchst persönlich auf einem goldenen Stuhl saß, die Vorgänge überwachte und Anweisungen gab. Der Teufel trug drei Kronen und eine Schlange lag zusammengerollt neben ihm. Die Schlange fraß einen lebenden Ziegenbock. Diese Geschichte habe ich, in Variationen, [auch] auf Grenada, W.I., gehört, wo diese Riten am Grand Etang zelebriert werden, einem See im Krater eines erloschenen Vulkans. Man erzählte mir zudem, dass der Teufel nach der Fer-de-lance, einer giftigen Schlange, geschickt hatte, weil er wütend darüber war, dass der gute Mann aus dem Osten alle Giftschlangen vertrieben hatte.“ [14]

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      • Holger Jahndel sagt:

        Das Baal-Fest beiderseits des Atlantik

        Als weitere „kuriose“ Verbindung zwischen Irland und den Westindischen Inseln betrachtet Wilkins die „Bealtine“, oder das Baal-Fest, das am 1. Mai jeden Jahres begangen wurde. „Bei Gloucester, im Tal von Severn, gibt es einen Hügel, May Hill genannt, auf dessen Kuppe sich ein Hain von Bäumen befindet. Die örtliche Überlieferung erklärt, das in diesem Hain auf der Hügel-Kuppe, der seit altersher mit der Bealtine des Sonnengottes in Zusammenhang gebracht wird, nie mehr als einhundert Bäume gleichzeitig wachsen würden. In einem anderen Landesteil, im Stroud-Tal, hat der Brauch des Bealtine, in Zusammenhang mit einem verschwundenen Sonnentempel silurischen Ursprungs, zur Namensgebung eines reizenden Dorfes, genannt Custom Scrubs, sowie eines weiteren kleinen Ortes geführt, etwa gut sieben Meilen entfernt […], der Custom-Mede heißt. In beiden Fällen bezieht sich das Element CUSTOM auf eine uralte Festivität: die Bealtine.

        https://atlantisforschung.de/index.php?title=Eire_-_Das_Iere_des_Ostens

        Es ist bemerkenswert, dass selbiger Brauch der Sonnenverehrung durch eine uralte, heliolithische Rasse von den Schwarzen und Kariben auf den Westindischen Inseln bis zum heutigen Tag als BELTON bezeichnet wird.“ Und auch in „Schottland beschuldigten seine alten Bewohner die alten Iren, sie hätten vor langer Zeit die Beltane, oder Bealtine, oder den Baal-Tanz sowie andere >Infamiendie Heimat des TeufelsVon dem eingeborenen Polizisten wurde mir erzählt, dass sie zur Anhöhe des Roseau Valley hinauf ziehen würden, wo sie schreckliche Dinge täten, bis hin zur rituellen Opferung von Kindern. Ich fragte ihn, warum er sie nicht aufhalte. Er antwortete: »Kann ich nicht, Mistress. Es sind zu viele für mich und sie haben `ne Menge Rum getrunken [13] … Ich bin Polizist und mir sagen sie nichts, aber andere haben diese Dinge gesehen. Sie können sie im Tal sehen, Mistress. Und der Mond zeigt, dass [heute] die Nacht des Belton ist.«

        https://atlantisforschung.de/index.php?title=Eire_-_Das_Iere_des_Ostens

        Dann sagte er mir, dass der Teufel höchst persönlich auf einem goldenen Stuhl saß, die Vorgänge überwachte und Anweisungen gab. Der Teufel trug drei Kronen und eine Schlange lag zusammengerollt neben ihm. Die Schlange fraß einen lebenden Ziegenbock. Diese Geschichte habe ich, in Variationen, [auch] auf Grenada, W.I., gehört, wo diese Riten am Grand Etang zelebriert werden, einem See im Krater eines erloschenen Vulkans. Man erzählte mir zudem, dass der Teufel nach der Fer-de-lance, einer giftigen Schlange, geschickt hatte, weil er wütend darüber war, dass der gute Mann aus dem Osten alle Giftschlangen vertrieben hatte.“ [14]

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      • Holger Jahndel sagt:

        Auch Aleister Crowley brachte Menschenopfer und speziell Kinderopfer und betrieb als Satanist und Pädophiler rituellen Kindesmissbrauch.

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