Kreative Idee: Ein Bild mit Nagel und Faden…

Von Ulrich Zurkuhlen (Pfarrer i.R.)

Gucken Sie mal genau auf dieses Bild; es ist nicht leicht zu entschlüsseln. Es hängt in meiner Wohnung, in der Nachbarschaft anderer Bilder, Fotographien, Kalender usw.

Warum ich Ihnen ausgerechnet dieses Bild zeige? Weil ich es als Jugendlicher selbst gemacht habe.

Ich habe ein ziemlich abstraktes knallbuntes Bild der Stadt Münster gemalt, habe einige Druckbilder mit einem Metallspachtel ausgeschabt und das Bild selbst mehrfach gedruckt; ich habe eine ganz kleine Krippe aus Knetgummi geformt usw.

Ich hatte als Schüler tatsächlich die Idee, Künstler zu werden, auch in musikalischer Hinsicht; denn ich spielte Geige und Gitarre.

Zu unserem Bild: Das Motiv ist nicht besonders originell: Häuser verschiedener Form, eine Kirche, eine Straße usw.

Wichtig aber war, dass es nur gerade Linien waren; denn das war das Entscheidende: In die dunkle Holzplatte wurden Massen von kleinen und großen Nägeln mit dem Hammer geschlagen.

Sie waren nicht alle gleich tief in das Holz geschlagen, sondern so, dass, wenn ich nun mit einem weißen Faden die Nagelköpfe verband, die weißen Fäden zu Konturen wurden: mal groß, mal klein, mal eckig, mal oval; je nachdem, wie tief die Nägel eingeschlagen waren und dann die Nägel gleicher Länge mit dem weißen Faden verbunden wurden.

Das Bild wurde dadurch geradezu plastisch, dreidimensional. Es hat mir ungeheuren Spaß gemacht, damals vor 65 Jahren. Probieren Sie es doch auch mal.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.zurkuhlen.de/2020/08/12/kreativ/


ER, der im Himmel thront, lachet ihrer!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 2,1-3.4-6.7-9.

Warum toben die Völker,
warum schmieden die Nationen vergebliche Pläne?
Die Könige der Erde stehen auf,
die Großen haben sich verbündet
gegen den HERRN und seinen Gesalbten.
«Lasst uns ihre Fesseln zerreißen
und von uns werfen ihre Stricke!»

Doch ER, der im Himmel thront,
lachet ihrer!
Dann aber spricht Er zu ihnen im Zorn,
in seinem Grimm wird ER sie erschrecken:
«Ich selber habe meinen König eingesetzt
auf Zion, meinem heiligen Berg.»


Israels Innenpolitik aus der Sicht eines judenchristlichen Gemeindeleiters in Israel

Von Klaus Moshe Pülz

Als Leiter der „Messianischen Bekenntnisgemeinschaft“ in Israel habe ich den Beitrag „Reise nach Jerusalem“ im FOCUS-Nachrichtenmagazin Nr. 15/2021 zur Kenntnis genommen.

Da es sich dabei um eine einseitige Darstellung der innenpolitischen Verhältnisse nicht nur in Israel handelt, ist eine entsprechende Ergänzung notwendig, wobei ich mich dabei kurz fassen möchte:

Das ultraorthodoxe Judentum besteht mit 613 Geboten und Verboten aus einer Gesetzesreligion. Nur wer sich an diese Regeln hält, erfüllt die Auflagen der Torah (5 Bücher Mose).

Ihr Beitrag berichtet davon, daß die streng gläubigen Juden „Türrahmen“ küssen. In Wahrheit handelt es sich dabei um „Mesusot“ (Metallhülsen), in denen das jüdische Glaubensbekenntnis „Schma Israel, Adonai elohenu, Adonai echad“ (Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist (nur) einer)“ enthalten ist.

Mein Großvater Eilfeldt trug im Ersten Weltkrieg eine solche „Mesusah“ als Talisman um seinen Hals; meine Mutter nach dessen Tod in ihrer Geldbörse.

Juden küssen sowohl beim Eintreten als auch beim Verlassen eines Raumes die Mesusah am Türrahmen.

Der neutestamentliche Glaube ist ein Rechtfertigungsglaube, der Gnade und ein ewiges Leben für jene verheißt, die an das Opferblut Jesu am Kreuz glauben und dabei Gott von ganzem Herzen; Seele und Gemüte lieben und ebenso ihre Mitmenschen.

Der ultraorthodoxe Teil des Judentum kennt keine Toleranz gegenüber dem Christentum. Erst am vergangenen 1. März wurde ein vierter Brandanschlag auf ein christliches Kloster in Jerusalem verübt. Gegen mich wurde ein Anschlag in der Nacht vom 26. auf den 27. November 2008 verübt.

Andererseits forderten die einstigen Premierminister Itzchak Schamir und Schimon Peres die Bibel mit dem Neuen Testament bei mir in Israel an; dazu gehörte auch Israels Oberrichter Chaim Cohen, der gern mit mir zusammengearbeitet hätte.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, daß es in Israel seit dem 1.April 1978 ein so genanntes „Antimissionsgesetz“ gibt, das eine Person, die das Neue Testament propagiert, mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestrafen kann. Dieses Gesetz fand jedoch bis heute keine Anwendung! Allerdings gibt es die Aktivitäten der Antimissionsliga „Jad le– Achim“ (Hand den Brüdern), die auch für mannigfache Brandanschläge verantwortlich ist.

Wenn demzufolge die Angehörigen des jüdischen Volkes weltweit toleriert werden möchten, so beanspruchen dies auch all jene Israelis, die an die Heilstat des jüdischen Messias Jeschua (Jesus) glauben und wie dies der Prophet Jesaja im 53. Kapitel vorhersagt, wo von dem „leidenden Gottesknecht“ (hebr.: ewed haSchem) die Rede ist.

Darüber hinaus bilden die ultraorthotodoxen Juden bereits 14 Prozent Bevölkerungsanteil. Bei gleichbleibender Tendenz wird im Jahre 2050 die Hälfte des Staates Israel aus ultraorthodoxen Juden bestehen.

Da dieser Personenkreis eine eigene Curricula (Lehrplan) haben, der lediglich auf die Torah beschränkt ist, aber keine naturwissenschaftlichen und neusprachlichen Fächer enthält, sind diese Torah-Juden für den israelischen Arbeitsmarkt untauglich, zumal sie den obligatorischen Wehrdienst verweigern. Keine guten Aussichten für ein Volk und Staat, der seit seinem Bestehen ums Überleben kämpft.

Unser judenchristlicher und deutsch-israelischer Autor Klaus Moshe Pülz leitet u.a. das „Institut für Israels universale Berufung“ – Weitere Infos hier: www.zelem.de


Israelische Position zur Erklärung des IStGH

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat in den letzten Tagen Diskussionen über die Frage der israelischen Politik bezüglich der Ankündigung des internationalen Gerichtshofs IStGH in Den Haag über die Einleitung einer Untersuchung gegen den Staat Israel geführt. 

Es wurde beschlossen, die Empfehlungen des vom NSC geleiteten interministeriellen Teams anzunehmen, das vorschlug, nicht mit dem IStGH zusammenzuarbeiten und das Schreiben der Chefanklägerin zu beantworten und klarzustellen, dass der Gerichtshof ohne Autorität handelt.

In dem Brief wird auch darauf hingewiesen, dass Israel die Behauptung, Kriegsverbrechen begangen zu haben, absolut zurückweist.

Israel bekräftigt seine eindeutige Position, wonach dem Gerichtshof in Den Haag die Befugnis fehlt, eine Untersuchung gegen Israel einzuleiten.  Diese Position wurde dem Gerichtshof auch von führenden Ländern und weltweit anerkannten Experten für internationales Recht klargemacht.

Der Staat Israel ist der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet und wird weiterhin alle Vorwürfe gegen ihn untersuchen, unabhängig von der Quelle, und erwartet, dass das Gericht seine souveräne Autorität nicht verletzt.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premier-Netanyahu-ueber-die-israelische-Politik-in-Bezug-auf-die-Erklaerung-des-internationalen-Gerichtshofs-in-Den-Haag.aspx


Aerosolforscher: Coronavirus wird „fast ausnahmslos“ nur in Innenräumen übertragen

Laut Medienberichten fordern Aerosolforscher in einem Offenen Brief einen Kurswechsel in der staatlichen Corona-Politik.

Die Experten für Bewegungen der Luftgemische bemängeln: „Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt.“

In Innenräumen könne auch dann eine Ansteckung stattfinden, wenn man sich nicht direkt mit jemandem trifft, aber ein Infektiöser sich vorher in einem schlecht belüfteten Raum aufgehalten hat, schreiben die Autoren.

Warnungen vor einem Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, das Joggen oder Radfahren seien kontraproduktiv.

Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen an Alster und Elbe in Hamburg oder in der Fußgängerzone ließen „keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten“, schreiben die Experten.

SARS-CoV-2-Erreger würden fast ausnahmslos in Innenräumen übertragen, draußen hingegen nur im Promille-Bereich. Zudem würden im Freien keine größeren Gruppen infiziert. (Weiteres dazu hier: https://web.de/magazine/news/coronavirus/aerosolforscher-warnen-politik-symbolischen-corona-massnahmen-35710478)

Bundeskanzlerin Merkel hat noch im März dieses Jahres erneut ihre alte Devise ausgegeben: „Wir bleiben zuhause“. Über dieses nicht nur unsinnige, sondern geradezu kontraproduktive Motto, das im vorigen Frühjahr etwa hier in Münster unzählige Male auf Großplakaten zu sehen war, haben wir uns bereits damals in Artikeln kritisch geäußert, z.B. hier:

https://charismatismus.wordpress.com/2020/04/07/neues-deutsches-mantra-wir-bleiben-daheim-aber-nein-sich-regen-bringt-segen/

Foto: Dr. Marlis Rahe


Buch-Tip: Neuerscheinung über islamische Strömungen mit Weltherrschaftsanspruch

Wer wird die Welt beherrschen? Der erobernde Westen? Das erobernde China? Der erobernde Islam? – Große, übergeordnete Systeme wollen herrschen!

Der Islam ist das weltanschauliche System, das weltweit am schnellsten wächst. Wo der erobernde Islam Fuß fasst, scheinen Konflikte zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen unvermeidlich.

Aber Vorsicht: Es gibt tausend verschiedene Arten, ein Muslim zu sein – liberal oder radikal, als Sufi, Salafist, Agnostiker, Dschihadist und vieles mehr.

Für viele Muslime ist der Islam überhaupt kein eroberndes System, sondern nur eine Sinnquelle, ihre Religion. Wenig praktizierende Muslime kennen häufig ihre eigenen Grundlagentexte nicht gut und auch nicht die Eroberungsstrategien, die seit den Ursprüngen ihrer religiösen Tradition verfolgt wurden.

Shafique Keshavjee stellt diese Vielfalt des Islam vor – vor allem aber beschreibt er, wie der erobernde Islam im Sinne eines „übergeordneten Systems“ alle Dimensionen des Daseins, die spirituellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, militärischen, wirtschaftlichen etc. einschließt und wie seine Welteroberungsstrategie funktioniert.

Und diese Richtung des Islam kann sich zu Recht auf die Grundlagentexte des Islam berufen – ganz anders als beim Christentum, wo im Neuen Testament grundlegend zwischen Religion und Politik unterschieden wird.

Das Buches hilft zu verstehen, wie dieses System es mit seinen Vormachtsansprüchen geschafft hat, viele Orte, an denen es Fuß gefasst hat, zu beherrschen und zu erobern.

Dieses Buch ist im März 2021 im evangelikalen Brunnen-Verlag erschienen, umfaßt 208 Seiten und kostet 15 Euro.

Bestellungen hier: https://www.sendbuch.de/a115279/shafique-keshavjee/der-erobernde-islam


Polizeigewerkschafter verteidigt Kollegen

Die Diskussion über die Kundgebungen gegen die Corona-Politik am Karsamstag in Stuttgart hält an. Es gab Vorwürfe, die Polizei habe sich mit Teilnehmern solidarisiert und nicht hart genug durchgegriffen.

Der Vize-Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft und Landesvorsitzende von Baden-Württemberg, Ralf Kusterer, will diese Anschuldigungen nicht gelten lassen.

„Aus meiner Sicht gibt es überhaupt keine Kritik an der Neutralität der Polizei. Die hat unter diesen Bedingungen einen sehr guten Job gemacht“, sagte er im Gespräch mit SWR Aktuell.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/stellvertretender-bundesvorsitzender-polizei-hat-sehr-guten-job-gemacht/