Sahra Wagenknecht kritisiert in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ den Linksliberalismus

Die Bundestagsabgeordnete und Spitzenkandidatin der Linkspartei in NRW, Sahra Wagenknecht, steht bei manchen Themen quer zum Mainstream ihrer Fraktion und kritisiert nicht selten das eigene Spektrum.

In ihrem neuen Buch „Die Selbstgerechten“ knöpft sich die Politikerin vor allem den Linksliberalismus vor und wirft ihm mangelnde Toleranz und fehlendes Interesse für die hart arbeitende Bevölkerung vor.

Statt für mehr soziale Gerechtigkeit einzutreten, befassen diese sich Zeitgenossen lieber – so Wagenknecht – mit Modethemen wie Gender und „Diversity“ (sexueller Vielfalt).

Der Untertitel ihrer Neuerscheinung lautet daher: „Mein Gegenprogramm – für Gemeinsinn und Zusammenhalt.“

Das Buch erschien im Campus-Verlag: https://www.campus.de/buecher-campus-verlag/wirtschaft-gesellschaft/politik/die_selbstgerechten-16576.html

Am 15.4. ist Wagenknecht um 23,15 Uhr zu Gast bei Markus Lanz im ZDF.

In ihrem aktuellen Newsletter schreibt die Parlamentarierin u.a. Folgendes:

„Was ist heute noch links? Was rechts? Viele Menschen wissen es nicht mehr. Sie halten die alten Kategorien für überholt. Nur in einem sind sie sich sicher: Das, was sie an öffentlichen Äußerungen unter dem Label links vernehmen, ist ihnen oft unsympathisch. Und dem Milieu, das sie damit verbinden, misstrauen sie zutiefst.

Warum ist das so?

Mit dieser Frage beschäftigt sich mein neues Buch über die Selbstgerechten und “Lifestyle-Linken”, die oft als Linksliberale bezeichnet werden – obwohl sie weder links noch liberal sind, sondern zuweilen sehr intolerant und ignorant gegenüber Menschen, die nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurden.

Ich habe das Buch geschrieben, weil ich eine selbstkritische Debatte anstoßen will: Wie kann es sein, dass die Linke in ganz Europa so schwach geworden ist und der gesellschaftliche Zusammenhalt immer mehr zerfällt?

Als links galt einmal das Ziel, hart arbeitende Menschen vor Armut, Demütigung und Ausbeutung zu schützen, ihnen Bildungschancen und Aufstiegsmöglichkeiten zu eröffnen, ihr Leben einfacher, geordneter und planbarer zu machen. Doch heute dominiert ein anderer Typus von Linken die öffentlichen Debatten…..“

Hier weitere Artikel über die Politikerin in unserem CF: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Sahra+Wagenknecht


14 Kommentare on “Sahra Wagenknecht kritisiert in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ den Linksliberalismus”

  1. Es gab auch schon mal eine russische Fernseh-Dokumentation über pädophile Ideologen im deutschen Bundestag. In Margareth Thatchers Kabinett sassen auch Pädophile, siehe auch die Bücher von Gerhoch Reisegger dazu. Siehe etwa Daniel Cohn-Bendit und Oswald Metzger und Volker Beck.

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  2. Siehe auch die Epoch Times Deutschland Zeitung dazu und Manfred Julius Müller und Prof. Eberhard Hamer zu den wahren Kosten der Zuwanderung und Migration und Asyl- und Schlepper-Industrie und Einwanderung

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Postmoderne Ideologen zerstören die Universität – und bald die gesamte Gesellschaft | Cathwalk

    In einem Gespräch mit Dennis Prager spricht Jordan B. Peterson, Professor an der University of Toronto, über den…

    https://www.thecathwalk.de/2019/12/22/postmoderne-ideologen-zerstoren-die-universitat-und-bald-die-gesamte-gesellschaft/#comment-8980

    https://www.thecathwalk.de/

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  4. Holger Jahndel sagt:

    In der Tat sehe ich die aufdringliche und penetrante und irrationale und totalitäre Gender Ideologie auch als eine postmodern-dekonstruktivistische und werte-relativistische technokratische Ideologie an, um nicht über gleiche Löhne für Frauen und über die Lohnhöhe reden zu müssen. Ein Ablenkungsmanöver also. Welches aber sogar von US-Präsident Joe Biden jetzt ideologisch propagiert wird.
    Und man will sogar mittels Zensur Kritik daran verbieten und Kritiker mundtot machen.
    In der Tat wird einem die Gender Ideologie und der Genderismus geradezu aufgezwungen mit der Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern teilweise schon in Kindergarten und Grundschule bis hin zur Indoktrinierung und Propaganda schon im Sexual-Kundeunterricht.

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  5. Anonymous sagt:

    Sahra Wagenknecht: „Die Selbstgerechten “Wer anders denkt, ist der Nazi: Warum Linksliberale weder links noch liberal sind

    In ihrem neuen Buch „Die Selbstgerechten“ nimmt Sahra Wagenknecht die Lifestyle-Linken unter die Lupe. Das sind Menschen, die sich im Bio-Laden und bei Rassismus-Debatten ein reines Gewissen ergattern wollen. Doch das neue Fair-Trade-Gewissen verwöhnter Bildungsbürger hat nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun. FOCUS Online veröffentlicht die entscheidende Passage aus Wagenknechts neuem Buch.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/sahra-wagenknecht-die-selbstgerechten-mein-nachbar-der-schweinefleisch-nazi-warum-linksliberale-weder-links-noch-liberal-sind_id_13197820.html

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  6. Holger Jahndel sagt:

    Gabriele Kuby – siehe auch Judith Reisman und James DeMeo aus den USA und Prof. Annica Dahlström

    http://www.gabriele-kuby.de

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  7. Holger Jahndel sagt:

    austin-besuch-besuchen-sie-europa-solange-es-noch-steht.html

    https://www.jungewelt.de/artikel/400453.austin-besuch-besuchen-sie-europa-solange-es-noch-steht.html

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  8. Holger Jahndel sagt:

    In der Tat ist einer der Gründe für die Existenz der Gender Ideologie und des irrationalen Genderismus, wonach Geschlechtsgrenzen angeblich beliebig dekonstruierbar seien – was schon Prof. Annica Dahlström mit ihren Forschungen und Judith Reisman und James DeMeo aus den USA und die christliche Psychologin Christa Meves widerlegte – und es angeblich tausende unterschiedliche Geschlechter als Zwischenstufen zwischen Mann und Frau gebe, vor allem Folgender:
    Eine reines Ablenkungsmanöver, um etwa über die richtige Rechtschreibung diskutieren zu können, statt über die Lohnhöhe und gleiche Löhne zwischen Männern und Frauen.
    U.a. auch wegen dieser links-liberal arroganten postmodern-werterelativistischen Abgehobenheit hat Hillary Clinton die Wahl verloren – Donald Trump kritisierte stattdessen den neoliberalen Freihandel und die neoliberalen Freihandels-Abkommen, und erweckte damit das Interesse der Arbeiter.
    Die irrationale Gender Ideologie und das Gender Mainstreaming mit der Zwangs- und Frühsexualisierung von Kindern gehen in der Tat bis hin zur Päderastie. Teilweise schon in Grundschule und Kindergarten, bis hin zum Kindesmissbrauch usw.

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  9. dorrotee sagt:

    Die Frau Wagenknecht ist irgendwie in der falschen Partei.

    Obwohl man ihrem naiven Verständnis, was mal „links “ war, so gar nicht zustimmen kann.

    Denn Links war auch immer revulotionär, sehr unangepasst, für Abtreibung, für Kontrolle in fast allen Lebensbereichen, Drogen legalisieren
    und gegen den Mauerfall 1989 u. v. Elendes mehr.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Das, was Sie meinen, ist die postmodern-dekadente und werte-relativistische Linke mit der 68er Ideologie der „antiautoritären Erziehung“ der Frankfurter Schule.
      Und siehe auch die INternetauftritte von Eva Hermann und Christa Meves und Gabriele Kuby. http://www.gabriele-kuby.de

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    • Holger Jahndel sagt:

      Sarah Wagenknecht hat eben immer noch das gute Bildungssystem der DDR genossen, an dem sich übrigens auch Finnland orientiert hat und die Bundesländer Sachsen und Thüringen, und auch Volkswirtschaftslehre studiert und Philosophie und ist daher in der Lage zu logisch rationalem Denken und analytischem und analysierendem Denken und sachlicher Argumentation. Im Gegensatz zu ihren ideologisch postmodern-dekadenten werte-relativistischen irrationalen Genossen und Genossinnen. Mit der islamophilen Multi-Kulti Ideologie und Political Correctness und Scheuklappen Denken, Deutschland ist auch durch diese ganzen links-liberalen mit ihrer anti-autoritären Erziehung der Frankfurter Schule und ideologischem Feminismus ein kinderfeindliches Land geworden.
      Das ist dieser heuchlerische Links-Liberalismus und dekadente und sophistische Zeitgeist der Postmoderne.
      Es war aber immerhin Oskar Lafontaine, der durchaus die wahren zu erwartenden Kosten der Wiedervereinigung ehrlich und korrekt vorhersagte und die wahren Kosten einer überstürzten übereilten zu frühen zu erwartenden Wiedervereinigung und auch den Feminismus kritisierte.
      Es war eben noch bodenständig, mit Wurzeln in der traditionellen Arbeiterbewegung usw.

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    • Auch wenn Oskar Lafontaine mit seiner Kritik einer schneller Wiedervereinigung in wirtschaftlicher Hinsicht recht hatte.

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