Viele jüdische Priester glaubten an Christus

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 6,1-7.

In jenen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden.
Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen.
Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben.

Der Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie wählten Stephanus, einen Mann, erfüllt vom Glauben und vom Heiligen Geist, ferner Philippus und Prochorus, Nikanor und Timon, Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia.
Sie ließen sie vor die Apostel hintreten – und diese beteten und legten ihnen die Hände auf.
Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch zahlreiche Priester nahmen gehorsam den Glauben an.


7 Kommentare on “Viele jüdische Priester glaubten an Christus”

  1. Holger Jahndel sagt:

    „Zeugen der Wahrheit“ (ZDW) Website

    http://www.kath-zdw.ch

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Erwähnenswert wäre noch, dass Philo(n) von Alexandrien als jüdischer Theologe und Merkaba-Mystiker und hermetischer Philosoph der Hermetik bzw. Hermetiker, von dem der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel zitiert und auch der Barnabas-Brief, welcher noch zum „Codex Sinaiticus“ Bibel-Kanon gehörte, als einer der Vorläufer der Neuplatoniker gilt. Es gab im Christentum von Anfang an diese Verschwisterung der christlichen Theologie mit der griechischen Philosophie, siehe auch die Tatsache, dass die Septuaginta-Bibel mitsamt der gesamten darin enthaltenen „Weisheitsliteratur“ die Urbibel des frühen Christentums noch vor den Evangelien bzw. die sogenannte „Volksbibel“ des Urchristentums war. Und das auch Jesus Christus selbst höchstpersönlich direkt speziell ganz eindeutig mindestens zwei oder drei mal direkt aus dieser „Weisheitsliteratur“ im Neuen Testament der Bibel zitierte, neben zahlreichen Anklängen und Anspielungen und Hinweisen im NT wie etwa der „Geist der Weisheit und Offenbarung“ als Heiliger Geist und Geist Gottes, siehe auch die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russlands dazu.
    Siehe auch die Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer als Kirchenlehrer und Kirchenvater und nach dem Heiligen Irenaeus von Lyon, der diese von ihm übernahm und auch noch weiterentwickelte, er zählte auch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas noch zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes (siehe auch den Barnabas-Brief, welcher auch von Philo(n) von Alexandrien – und wie der Judas-Brief im Neuen Testament der Bibel aus dem äthiopischen Henoch-Buch – zitiert, und noch oder schon Justin dem Märtyrer bekannt war).
    Siehe auch die Tatsache, dass eben dieser Logos-Begriff im Koran vollkommen fehlt.
    Und damit auch die davon abgeleitete ETHIK und LOGIK und Rationalität und Vernunft.
    Die Bibel zitiert im Neuen Testament auch ganz eineutig aus der griechischen Septuaginta-Bibel und eben nicht aus dem hebräischen Orginal-Text des Neuen Testamentes der Bibel.
    Siehe auch Elias Erdmanns Aufsatz zu Philo(n) von Alexandrien und seine anderen freien Online-Texte zur mystischen biblischen und hermetischen Symbolik und Hermetik und Mystik.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Korrigiere mich bzw. kleine Korrektur: Es muß natürlich heißen „Und nicht aus dem hebräischen Orginal-Text des alten Testamentes der Bibel“.

      Die Bibel zitiert im Neuen Testament auch ganz eineutig aus der griechischen Septuaginta-Bibel und eben nicht aus dem hebräischen Orginal-Text des alten Testamentes der Bibel

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  3. Holger Jahndel sagt:

    „Zeugen der Wahrheit“ (ZDW) Website

    http://www.kath-zdw.ch/

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Peter Schäfer: Die Geburt des Judentums aus dem Geist des Christentums. Fünf Vorlesungen zur Entstehung des rabbinischen Judentums (= Tria Corda. Bd. 6). Mohr Siebeck, Tübingen 2010; ders.: Zwei Götter im Himmel: Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike . C.H.Beck 2017

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