Experten warnen vor Corona-Panikmache

Der Intensivmediziner der Lungenklinik Bethanien in Moers, Thomas Hermann Voshaar, hat vor Alarmismus im Kampf gegen Corona gewarnt. „Wir sind und waren zu keiner Zeit am Rande unserer Kapazitäten“, sagte er am Mittwoch gegenüber Bild.

Nicht einmal ein Viertel der 22.000 Intensivbetten in Deutschland sei mit Covid-19-Patienten belegt, sagte er.

Der Infektiologe am Klinikum rechts der Isar in München, Christoph Spinner, sagte dem Blatt, das Problem starker Auslastung sei nicht neu. „Die Belegung auf unseren Intensivstationen war schon vor Covid-19 angespannt.“

Zu dem Streit über die Lage auf den Intensivstationen hatte sich auch der Virologe Prof. Dr. Klaus Stöhr zu Wort gemeldet. Er plädiere dafür, die tatsächliche Situation auf den Intensivstationen von einem Expertengremium einschätzen zu lassen, statt sich auf die Alarmrufe einzelner Mediziner zu verlassen.

Stöhr hatte in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Virologen Detlev Krüger dazu aufgerufen, die von der Politik geplanten härteren Corona-Maßnahmen zu überdenken und sich vor allem nicht nur auf die 7-Tage-Inzidenz zu versteifen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/wissen/2021/intensivmediziner-warnt-vor-alarmismus-der-regierung/


2 Kommentare on “Experten warnen vor Corona-Panikmache”

  1. killema sagt:

    Ei der Daus. Da kommen Wahrheiten an den Tag, die man normal nicht für Möglich gehalten hätte. Da werden die Zustände im Land in den Schwärzesten Farben gemalt. Ja, man geht soweit, dass man Corona 19 mit der Pest im Mittelalter und deren folgen vergleicht. Die Puniktröte wird von „Menschen“ geblasen, die einen bestimmten Zweck damit verfolgen. Es ist den meisten Menschen noch nicht Aufgefallen, dass Kirchen, Sozialeinrichtungen und People of Color (auch weiss ist Color), wie jetzt in der Zeitung stand, Geschäfte mit den Schleppern machen. Ja, im sinne von Corona wird Deutschland Übermäßig mit Menschen geflutet, die die Angenehmlichkeit des Sozialstaates in Anspruch nehmen.

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  2. Thomas May sagt:

    Die Forderungen von Intensivmedizinern wie Gernot Marx, Christian Karagiannidis oder Uwe Janssens nach einem schnellen harten Lockdown mit der drohenden Ansage, anderenfalls würden die Intensivstationen wegen Überfüllung und letztlich das Gesundheitssystem insgesamt kollabieren, haben erpresserisches Potential. Die regierenden Politiker werden, forciert durch die Medien, unter Druck gesetzt, sofort zu handeln und zu exekutieren, was die Mediziner verlangen.
    Hier wird ein Mechanismus der Gesundheitsdiktatur, wie sie die Schriftstellerin und Richterin Juli Zeh in ihrem Science-Fiction-Roman „Corpus Delicti“ (2010) vorausgeahnt hat und auf die wir uns als dauerhaften Zustand zubewegen, mit Händen greifbar.
    Für medizinische Laien ist es schwierig zu beurteilen, inwieweit das Katastrophenszenario der o. g. Herren berechtigt oder übertrieben ist, oder ob andere Interessen bestimmend sind. Anhand der Zahlen (DIVI-Register) können wir uns immerhin das Bild machen, dass es in bestimmten Regionen, besonders Großstädten (Bremen, Köln, München), Engpässe gibt, während auf dem Land noch mehr als 50 Prozent der Betten frei sind, insgesamt 3.733 (Stand: 21.04.2021).
    Umso bemerkenswerter ist es, dass inzwischen auch aus der Medizinerzunft selbst Appelle kommen, von Panikmache abzusehen und den Ball flachzuhalten. Der erwähnte Intensivmediziner Thomas Hermann Voshaar kritisiert, „der Alarmismus der Intensivmediziner der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sei … unverantwortlich und unverhältnismäßig und von den tatsächlichen Zahlen nicht gestützt“ (https://www.n-tv.de/panorama/Fuehrende-Mediziner-warnen-vor-Alarmismus-article22504034.html).
    Geradezu abenteuerlich und schlicht irrational ist es, wenn aus der Zahl der Intensivpatienten die Notwendigkeit und eine pauschale Berechtigung nächtlicher Ausgangssperren abgeleitet werden, ja diese Zahl von manchen zum Lockdown-Kriterium schlechthin gemacht wird: Durch diese Zwangsmaßnahme werden die Stationen um keinen einzigen Patienten entlastet, wohl aber wird ein schwerwiegender Eingriff in das Grundrecht der Bewegungsfreiheit von Millionen Menschen vorgenommen. Ein Kollateralschaden von „Corona“ scheint auch die kollektive Schädigung des logischen Denkens zu sein.
    Statt zu lamentieren und fast schon infantil nach dem Lockdown-Staat zu schreien, wäre es angemessen und normal, selbst im eigenen Verantwortungsbereich für Abhilfe bzw. Erweiterung zu sorgen, wie das in anderen Berufen im Bedarfsfall auch geschieht und geschah, zum Beispiel an den Schulen mit viel Phantasie in den Jahren, als extremer Lehrermangel herrschte.
    Genau in diese Richtung weist der genannte Infektiologe Christoph Spinner: „Sollten weitere Intensivbetten für Covid-19-Erkrankte benötigt werden, werden wir – wie in den ersten beiden Wellen – die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen“ (s. o.). Das leuchtet ein.

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