Linke „Cancel Culture“ gegen prominenten Atheisten, der nicht genderkonform denkt

Weil der Evolutionsbiologe Richard Dawkins anzweifelt, dass Männer sich einfach so zu Frauen umdefinieren können, verstößt ihn eine große amerikanische Atheistenvereinigung.

Der Evolutionsbiologe und Werber für Atheismus, Richard Dawkins („Der Gotteswahn“), war viele Jahre ein Liebling linksliberaler und „humanistischer“ Kreise. Inzwischen weht aber auch ihm der eisige Wind der Cancel Culture ins Gesicht. Die atheistische Amerikanische Humanistische Assoziation hat ihn sogar symbolträchtig „gelöscht“ und den Titel „Humanist des Jahres“ (1996) entzogen.

Warum? Dawkins habe… behauptet, „dass die Identität von Transgender-Individuen betrügerisch“ sei und zugleich habe er „Schwarze Identität angegriffen“. Seine anschließenden Erklärungsversuche seien unsensibel und ungenügend gewesen.

Dawkins hatte es gewagt, sich kritisch mit Identitätsdiskursen auseinanderzusetzen, die Linken heilig sind…

Der 80-jährige Dawkins hat unterdessen schon einige Erfahrung mit der Cancel Culture gesammelt. Vor ein paar Monaten wurde er von einem Debattenklub in Dublin erst eingeladen und dann vom neuen Vorstand ausgeladen, als diesem gewahr wurde, dass Dawkins sich wiederholt kritisch über den Islam geäußert hat.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/feuilleton/atheisten-canceln-dawkins-wegen-transgender-aussage;art310,217602


27 Kommentare on “Linke „Cancel Culture“ gegen prominenten Atheisten, der nicht genderkonform denkt”

  1. Siehe auch die Epoch Times Deutschland Zeitung dazu und Judith Reisman und James DeMeo aus den USA und Prof. Annica Dahlström und das internationale Schiller-Institut und den „Bund Katholischer Ärzte“ (BKA) Deutschland.

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  2. Postmoderne Ideologen zerstören die Universität – und bald die gesamte Gesellschaft | Cathwalk .

    Postmoderne Ideologen zerstören die Universität – und bald die gesamte G…
    In einem Gespräch mit Dennis Prager spricht Jordan B. Peterson, Professor an der University of Toronto, über den…

    https://www.thecathwalk.de/2019/12/22/postmoderne-ideologen-zerstoren-die-universitat-und-bald-die-gesamte-gesellschaft/#comment-8980

    https://www.thecathwalk.de/

    Der Feminismus der dritten Welle ist ein sophistischer Existenzialismus usw.

    https://juergenfritz.com/2020/04/28/der-feminismus-der-dritten-welle-ist-ein-sophistischer-existenzialismus/

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  3. killema sagt:

    Ja Bernhard.Wir graben jeden Tag an unser Grab.

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    • Anonymous sagt:

      So wie ich das sehe, müssen wir alle mal sterben. Die Frage ist dann doch, was unser Leben bis dahin ausmacht. Ich persönlich werde es nicht mit Angst vor dem Islam verschwenden.

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  4. Anonymous sagt:

    Dawkins als Kronzeuge für irgendetwas zu verwenden oder gar, ihn als Opfer darzustellen, ist nicht sinnvoll. Der Mann ist ein lebender Widerspruch. Er macht sich über Christen und ihren Glauben lustig und gleichzeitig wendet er sich gegen das, was der Atheismus hervorbringt, nämlich Nihilismus und Beliebigkeit.

    Dawkins wendet sich auch nicht einfach gegen den Islam. Er verspottet ihn und die Muslime so wie er Christen verspottet. Islam und Christentum setzt er in eins. Das ist nicht nur unsensibel und unsinnig. Es ist auch kontraproduktiv.

    Dass Dawkins bisweilen einen „lucidum intervallum“ hat, spreche ich ihm nicht ab. Deswegen taugt er aber nicht als positives Beispiel für irgend etwas.

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    • Bernhard sagt:

      Das ist ungefähr auch meine Meinung.

      Jedenfalls hält sich bei Dawkins mein Mitleid in Grenzen, wenn ich bedenke, wie er schon mit christlichen Überzeugung umgesprungen ist.

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      • Anonymous sagt:

        Das Problem bei Dawkins ist: Während er bei Transgender wissenschaftlich korrekt argumentiert, wenn er feststellt, dass wegen der Chromosomen diese angeblichen „Frauen“ in Wahrheit Männer sind und zurecht sich wegen einer weißen Aktivistin, die sich als „schwarz“ bezeichnet, Fragen aufwirft, wendet er diese korrekte wissenschaftlcihe Methode nicht auf den Theismus etc. an. Vor noch nicht allzu langer Zeit räumte er ein, es sei „counter intuitive“ keinen Schöpfer hinter dem Universum anzunehmen, lehnt dies aber gleichzeitig ab, weil es ja angeblich zu einfach sei und dann die Wissenschaft nichts mehr zu forschen habe.

        Wie gesagt: Ein lebender Widerspruch. Ich wünsche ihm von Herzen, dass er noch vor seinem Tod von Jesus Christus gefunden und errettet wird.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Positiv anzurechnen bleibt Richard Dawkins, dass er auch den ideologischen Feminismus und die Islamisten und die Political Correctness kritisierte – auch Oskar Lafontaine kritisierte den ideologischen Feminismus und die Cancel-Kultur – ebenso Sarah Wagenknecht usw.
        Kritikerinnen des ideologischen Feminismus nach den kinderfeindlichen Feminismus-Ideologinnen Alice Schwarzer und Simone DeBeauvoir, die Deutschland zu einem kinderfeindlichen Land machten, sind auch Esther Vilar und Kerstin Steinbach und James DeMeo aus den USA. Querdenker eben, die zur Rationalität fähig sind.

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      • Holger Jahndel sagt:

        US-Appellationsgericht hält Verbot von „Konversionstherapien“ für verfassungswidrig
        Ein Berufungsgericht in den USA hat entschieden. Therapieverbote für Minderjährige die unter unerwünschten homosexuellen Neigungen leiden, sind …

        https://www.die-tagespost.de/politik/aktuell/us-appellationsgericht-haelt-verbot-von-konversionstherapien-fuer-verfassungswidrig;art315,213845

        Siehe auch Judith Reisman und James DeMeo aus den USA und Klagemauer.TV aus der SChweiz und die christliche Psychologin Christa Meves zur Therapierbarkeit von Homosexualität.

        Programm

        http://archiv-bueso.de/programm

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Anonymous:

      Der schlichte aber ehrliche Lutheraner Horst Koch zum Atheismus.

      https://horst-koch.de/atheismus/

      https://horst-koch.de/

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    • Holger Jahndel sagt:

      Richard Dawkins kritisierte auch den ideologischen Feminismus und die Political Correctness und die Cancel-Kultur und irrationale Gender Ideologie des Gender Mainstreaming

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    • Holger Jahndel sagt:

      Die Moderne glaubte immer noch an materiellen und gesellschaftlichen und ökonomischen und sozialen und technologischen Fortschritt. Und an eine materielle naturwissenschaftliche Wahrheit. Die Postmoderne glaubt nicht einmal mehr daran – alles wird nur noch als ein beliebig und willkürlich variierbares gesellschaftliches Konstrukt aufgefasst, und dekonstruiert – bis hin zur Sophistik und Rabulistik und sogar der Leugnung statistischer Häufigkeiten.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Leider galten diese ganze heute widerlegten (siehe auch den Anthropologen und Anthroposophen Andreas Delor dazu) widerlegten Rassen-Theorien damals auch noch als wissenschaftlich. Und auch beim Neoliberalismus als neoliberalen raubtierkapitalistischen Sozialdarwinismus geht es leider mal wieder in Richtung Euthanasie und Eugenik

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Leider nehmen die Linken und ideologisch werte-relativistischen postmodernen Liberalen den Islam und Islamismus und die Islamisten auch noch in Schutz und die Medien decken sie mit Zensur und Political Correctness.

    Jihad Watch by Robert Spencer, siehe auch die Artikel des internationalen Gatestone-Institutes und den Orientalisten Hans-Peter Raddatz

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    • Anonymous sagt:

      „Den einen Islam“ gibt es nicht. Noch dazu ist der Islam (als Sammelbegriff) eine Weltanschauung/Ideologie/Religion, die man als solche nicht bekämpfen kann. Jesus hat auch keine Weltanschauungen/Ideologien/Religionen bekämpft.

      Dieser Ansatz wird daher nie funktionieren.

      Es geht um Menschen, die etwas anderes glauben als Jesus Christus und sein Evangelium. Und es geht darum, dass diese Menschen eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus finden. Diese Menschen sind auch nicht unsere Feinde. Manche von denen denken vielleicht, dass die Christen ihre Feinde sind. Geschichtlich gesehen leider nicht völlig zu Unrecht. Aber wir ziehen uns diesen Schuh nicht an, wenn wir zu jesus Christus gehören.

      Diese Menschen gewinnen wir nicht, indem wir ihnen erklären, dass sie falsch glauben. Sondern indem wir vorleben, was wir glauben und es ihnen erzählen. Entweder wird das so attraktiv sein, dass sie es wagen, ihren alten Glauben zu verlassen und auf Jesus Christus zu vertrauen. Oder eben nicht. Und das kann dann auch an uns liegen. Daran, dass wir Jesus Christus nicht gut abbilden.

      Natürlich gibt es Menschen, die Christen ihres Glaubens wegen verfolgen. Aber auch sie sind nicht unsere Feinde, die wir bekämpfen. Denn wir kämpfen NICHT gegen Fleisch und Blut.

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      • Bernhard sagt:

        Das sind fromme Worte, die sich für einen Gebetskreis oder einen theologischen Vortrag eignen. Aber auf gesellschaftlich-politischer Ebene haben sie so gut wie keine Aussagekraft. Wir können nicht darauf vertrauen, dass die zehn- und hunderttausende Muslime, die ins Land strömen, sich zu Christus bekehren werden. Und wenn nicht – haben wir dann den Untergang verdient?

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    • Anonymous sagt:

      Lieber Bernhard,

      das sind fromme Worte im negativen Sinn, wenn sie nicht umgesetzt werden. Insofern stimme ich Ihnen zu. Und das ist natürlich auch kein politisches Programm irgend eines irdischen Reiches; und damit auch nicht irgend eines Staates. Auch da stimme ich Ihnen zu.

      Ich spreche über das, was Christen ausmacht, weil sie Bürger des Reiches Gottes sind. Dabei beziehe ich mich einfach nur auf das Neue Testament und auf die Worte Jesu. Einen anderen Maßstab möchte ich nicht anlegen, weil mir das nicht gestattet ist. Jesus hat uns versprochen, dass wir so behandelt werden wie er, wenn wir ihm ernsthaft nachfolgen. Und die ersten Christen haben das auch genau so erlebt.

      Erstaunlicherweise hat das nicht zum Untergang des Christentums geführt, sondern zum Gegenteil davon.

      Je älter ich werde und je mehr ich mich auf die Radikalität Jesu und seines Evangeliums vom Reich Gottes einlasse – und ich bin nichts als ein armseliger kleiner Anfänger nach ca. 32 Jahren Bekehrung – desto klarer wird mir, was Christ-Sein eigentlich bedeutet:

      Die Aufgabe jeglicher Selbstabsicherung und Selbstbehauptung und das sich Hineinwerfen in Gottes Gnade und Führung, um der Mensch zu sein, der ich in Christus Jesus im Glauben aufgrund Seines Kreuzes und Seiner Auferstehung bin. Heilig, furchtlos, mutig und unerschrocken. Und nochmal: Da stehe ich selbst ganz am Anfang.

      Ich persönlich glaube nicht, dass Jesu Worte von der Feindesliebe oder davon, Böses mit Gutem zu vergelten, ein paar nett gemeinte Übertreibungen sind, um uns ein bisschen wachzurütteln, wobei wir sie nicht zu ernst nehmen müssen. Nein, ich bin davon überzeugt, dass er sie genau so gemeint hat wie er sie gesagt hat.

      Darin liegt ja auch der Clou bei „Kirche-Sein“. Die Kirche Jesu Christi ist eine Art Alternativgesellschaft, die schon auf dieser Seite des Grabes das Reich Gottes verkörpert. Nein, sie ist nicht Teil dessen, was Sie als „gesellschaftlich-politische Ebene“ bezeichnen. Das soll sie auch gar nicht sein. Und wo immer sie diesen Ruf kompromittiert, verliert sie die Fähigkeit, Salz und Licht zu sein. Jesus hat uns davor eindringlich gewarnt.

      Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Der Journalist und Theologe und Philosoph David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“ usw.

      https://philosophia-perennis.com/

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