Peter Hahne sieht kath. Kirche auf Titanic-Kurs: Frauenpriestertum ist keine Lösung

Der ehem. ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne meldet sich in der „Tagespost“ kritisch zum vieldiskutierten Thema Frauenpriestertum zu Wort und beginnt seinen Beitrag mit dem Seufzer: „Dass ich das als Lutheraner nochmal schreiben würde!“

Was die „Mehrheit des Klerus mit ihrem synodalen Holzweg“ unternehme, das sei „nichts anderes als der konzertierte Marsch in die Sackgasse der EKD“ (Evangelischen Kirche in Deutschland): „Die Zeitgeistlichen sind konsequent auf Titanic-Kurs.“ – Bei den immer gleichen modischen Themen werde „eingesammelt, was auf der protestantischen Reste-Rampe noch zu finden ist“.

Zum Frauenpriester-Debatte schreibt Hahne im ironischen Gender-Deutsch: „Die Pastor*in_nen-Zahl der EKD stellt inzwischen jede Quote in den Schatten.“Gleichwohl schwappe die „Austrittswelle wie ein Tsunami über Luthers Lande.“

Der Autor stellt fest: „Die „Männerkirche“ EKD hatte 1950 stolze 41,2 Millionen Mitglieder, heute halbiert auf unter 20. Man mag von Frauen am Altar halten, was man will: ein Heilmittel ist das nicht. Und bekannte Bischöfinnen mußten entweder zurücktreten, sind nicht mehr angetreten oder wurden nicht wieder gewählt. Tolles Rezept also.

Grundsätzlich sieht Hahne den derzeitigen katholischen Kirchentrend sehr kritisch: „Mit ihrer Wackeldackel-Theologie, die zu allem Ja und Amen sagt, ist aus der bibel- und romtreuen Widerstandskirche unter Dyba, Meisner und Co. ein staatshöriger, ideologieanfälliger und willfähriger Kath-Prot(-estantismus) geworden, der im wahrsten Wortsinn zum Davonlaufen ist.

Er fügt hinzu. „Das „Erfolgsmodell“ EKD als Blaupause für das Unternehmen Untergang.“ – Stattdessen solle man „die Lecks des Zeitgeistes mit ewigen Werten“ stopfen, vor allem zurück zu Bibel und Bekenntnis“, denn nur die Wahrheit wirke werbend.

Andernfalls, so Hahne, löse sich der“ deutsche Katholizismus bald nicht nur im rot-grünen Evangelischen auf, sondern wird gleich ganz von der grünen Sekte geschluckt.“

Siehe hierzu auch die Meldung der Tagespost: https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/feuilleton/peter-hahne-frauen-am-altar-sind-kein-heilmittel;art310,217759


42 Kommentare on “Peter Hahne sieht kath. Kirche auf Titanic-Kurs: Frauenpriestertum ist keine Lösung”

  1. WARUM WIR IN DER NEUEN VÖLKERWANDERUNG DIE IDEE DER PHILOSOPHIA PERENNIS BRAUCHEN

    Es gibt ein starkes philosophisches und gesellschaftliches Ideal, das wir der islamischen Ideologie entgegensetzen können: es ist jenes der philosophia perennis. Dort, wo alles brüchig ist und aus unseren abendländischen Sicht menschenverachtende Barbaren zunehmend die Macht an sich reißen, bekommt die Besinnung auf das Bleibende, auf von Konventionen, Konfessionen, Religionen, Kulturen und weiteren soziologischen Einflussfaktoren unabhängige Werte, die in einer ebenso unabhängigen Metaphysik wurzeln, eine ganz neue Relevanz.

    https://philosophia-perennis.com/2017/11/12/philosophia-perennis/

    https://philosophia-perennis.com/

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  2. Anonymous sagt:

    Frau Küble,

    ich sehe hier einen Widerspruch zwischen

    „Aber ich vertrete … sehr wohl die „Volkskirche““ und „…, aber dies darf nicht bedeuten, daß die Kirche sich den halb-gläubigen Randständigen anpaßt “

    Und ich erkläre Ihnen auch warum:

    Die Zahl der katholischen Gottesdienstbesucher hat sich von fast 12 Millionen im Jahr 1960 auf ca. 2 Millionen 2019 (also ohne Einfluß der Pandemie) reduziert.

    Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2637/umfrage/anzahl-der-katholischen-gottesdienstbesucher-seit-1950/#:~:text=Im%20Jahr%202019%20gab%20es,%22normalen%22%20Sonntagen%20des%20Kirchenjahres.

    Die Anzahl der Katholiken ging von ca. 27 Millionen in Westdeutschland auf ca. 22,6 Millionen in Gesamtdeutschland zurück, wobei die Wiedervereinigung einen Zuwachs von ca. 2 Millionen Katholiken aus der ehemaligen DDR brachte.

    Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1226/umfrage/anzahl-der-katholiken-in-deutschland-seit-1965/

    Das bedeutet, dass die Prozentzahl der Gottesdienstbesucher abgesunken ist von ca. 46 % auf ca. 9 %. Ausgehend davon, dass der Gottesdienstbesuch eine VERPFLICHTUNG ist, die jeder Katholik zu erfüllen hat und insbesondere aufgrund des Eucharistieverständnisses eine NOTWENDIGKEIT darstellt, ist festzustellen, dass eine erdrückende Mehrheit von Katholiken mit ihrem Glauben nichts oder nur wenig anfangen können. Denn sonst würden sie ja den Gottesdienst besuchen. Und das gilt auch dann, wenn sie noch die Kranken und Alten rausrechnen, die ohne Verschulden den Gottesdient nicht besuchen können.

    Oder anders gesagt:

    VOLKSKIRCHE ist die katholische Kirche in Deutschland nur noch wegen den Mitgliedern, die Sie als „halb-gläubige Randständige“ bezeichnen. Wenn diese Personengruppe nicht erreicht und bedient wird, dann handelt es sich um Karteileichen, die sich wahrscheinlich auch ohnehin als abgehängt betrachten. Wären diese Menschen konsequent, dann würden sie aus der katholischen Kirche austreten. Sodann hätten wir ein realistisches Bild dessen, wie groß und einflussreich die katholische Kirche in Deutschland tatsächlich ist. Nach meiner Schätzung würden dann maximal noch 4 – 5 Millionen Katholiken übrig bleiben.

    Das ist die Realität der katholischen „Volkskirche“.

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    • Guten Tag,
      die evangelischen Konfessionen sind – abgesehen von den Freikirchen – auch als Volkskirche organisiert und haben einen noch größeren Mitgliederverlust und zudem weitaus weniger Kirchenbesucher (3%). Das zeigt doch – und dies war der Ausgangspunkt meiner Antwort auf einen Kommentator – daß eine „liberale“ Theologie (wie die EKD sie weitgehend vertritt) nicht imstande ist, die Gläubigen zu „halten“.
      Und ausgerechnet in den 50er Jahren war in der katholischen Kirche die Zahl der Sonntagskirchgänger mit gut 50% am höchsten, also in der vorkonziliaren Kirche. Natürlich hat der Rückgang auch gesellschaftliche Gründe, keine Frage. Aber das Konzept des Nachgebens gegenüber dem Zeitgeist ist weder biblisch verantwortbar noch führt es zum Erfolg.
      Was nun Ihren Hinweis auf einen angeblichen „Widerspruch“ von mir betrifft, so ist es faktisch keiner (siehe die eben erwähnten „konservativen“ 50er Jahre mit breiter Volkskirche) und auch theologisch nicht. Ich vertrete hier kein „protestantisches“ Entweder-Oder, sondern ein „katholisches“ Sowohl-als-auch: Einerseits Volkskirche JA, aber nicht um jeden Preis, das Wesentliche von Lehre, Liturgie und Sakramenten darf nicht irgendwelchen (vermeintlichen) „Basiswünschen“ geopfert werden, wobei die „Basis“ oft eher eine schweigende Mehrheit darstellt, aber die lautstarken Gruppen mit Reformforderungen mehr auf sich aufmerksam machen und auch Rückenwind von Medien erhalten.
      Die Kirche hat auch in puncto Volksfrömmigkeit eine gewisse Toleranz walten lassen (manchmal eher zuviel als zuwenig), aber doch dann eingeschritten, wenn sie ins Abergläubische oder Wundersüchtige abgleitete (siehe z.B. die vorkonziliare strikte Haltung bei irrgeistigen „Marienerscheinungen“ oder Visionen wie Heroldsbach, Garabandal, Valtorta etc).
      Weder eine liberalistische Volkskirche ohne Standpunkt noch die „Elitekirche“ selbsternannter Auserwählter ist der richtige Weg, sondern ein vernünftiger Mittelweg zwischen beiden Extremen. Die 50er Jahre (und weitgehend auch 60er Jahre) zeigten, das dies möglich ist. Natürlich waren damals die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auch günstiger, aber sie sind nicht der alleinige Faktor.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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  3. Anonymous sagt:

    „GsJC“, wie immer ergehen Sie sich in Spekulationen und Halb- und Unwahrheiten, um daraus dann Ihre natürlich falschen Schlüsse zu ziehen. Sie haben es schlicht zu akzeptieren, dass ich hier ohne Klarnamen auftrete.

    Zumal Sie das ja AUCH tun!!! Denn welche reale Person sich hinter „GsJC“ verbirgt, wollen Sie ja auch niemand mitteilen. Das macht Ihr Vorbringen besonders „wertvoll“.

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    • "GsJC" sagt:

      „GsJC“, wie immer ergehen Sie sich in Spekulationen und Halb- und Unwahrheiten, um daraus dann Ihre natürlich falschen Schlüsse zu ziehen. Sie haben es schlicht zu akzeptieren, dass ich hier ohne Klarnamen auftrete.

      Ich akzeptiere es doch, dass Sie hier ohne Klarnamen auftreten. Ich muss es sogar akzeptieren, da ich in diesem Forum nur Gast bin!

      Aber gut! Vor einiger Zeit wurden Sie gebeten, sich ein aussagekräftiges Pseudo zuzulegen, da das System bei allen Kommentaren automatisch „Anonymous“ setzt, sobald Sie „Kommentar senden“ betätigen.
      Da Sie viel kommentieren, würde ein entgegenkommendes Verhalten die Verfolgung Ihrer Kommentare für alle Kommentatoren erleichtern. Es gab diesbezüglich Irritationen mit weiteren anonymen Kommentaren, die dieser Bitte vorausgingen.

      Zumal Sie das ja AUCH tun!!! Denn welche reale Person sich hinter „GsJC“ verbirgt, wollen Sie ja auch niemand mitteilen. Das macht Ihr Vorbringen besonders „wertvoll“.

      Es geht darum, dass Beiträge inhaltlich möglichst lückenlos und zweifelsfrei dem Kommentator zugeordnet werden können. Weiterhin – und das dürfte Ihnen nicht gänzlich unbekannt sein, ist die Diskussion um Klarnamen in Foren so alt, wie das Internet.

      Kurz: „Was echt klingt, muss nicht echt sein.“ Das dürfte nicht so schwer zu begreifen sein. Es nützt niemandem, dass hier als Kommentator „Peter Schmidt“ steht, nur damit es für Sie nach etwas klingt, dass auch außerhalb der digitalen Welt existieren könnte. Von daher und ich zitiere Sie, haben Sie es schlicht zu akzeptieren, dass ich hier ohne Klarnamen auftrete. Wesentlich geht es in Foren um Inhalte und nicht um echt klingende Namen.

      Weiterhin hatte ich es bereits akzeptiert, dass Sie zu Beginn Ihres Schaffens im Forum gern auf Ihre berufliche Tätigkeit verwiesen und unter Klarnamen kommentiert haben. Die Begründung, mit der Sie diese von Ihnen frei gewählte Berufs- und Namensnennung beendet haben, fand ich lächerlich.
      Sie sind auch heute noch als „Anonymous“ von interessierten Lesern Ihrem Klarnamen zuzuordnen – von den Irritationen abgesehen, die zu der Bitte um ein aussagekräftiges Pseudo geführt haben, der Sie nicht entsprechen wollten.

      Wo ist Ihr Problem?

      MfG

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    • "GsJC" sagt:

      „GsJC“, wie immer ergehen Sie sich in Spekulationen und Halb- und Unwahrheiten, um daraus dann Ihre natürlich falschen Schlüsse zu ziehen. Sie haben es schlicht zu akzeptieren, dass ich hier ohne Klarnamen auftrete.

      Ich akzeptiere es doch, dass Sie hier ohne Klarnamen auftreten. Ich muss es sogar akzeptieren, da ich in diesem Forum nur Gast bin!
      Aber gut! Vor einiger Zeit wurden Sie gebeten, sich ein aussagekräftiges Pseudo zuzulegen, da das System bei allen Kommentaren automatisch „Anonymous“ setzt, sobald Sie „Kommentar senden“ betätigen.

      Da Sie viel kommentieren, würde ein entgegenkommendes Verhalten die Verfolgung Ihrer Kommentare für alle Kommentatoren erleichtern. Es gab diesbezüglich Irritationen mit weiteren anonymen Kommentaren, die dieser Bitte vorausgingen.

      Zumal Sie das ja AUCH tun!!! Denn welche reale Person sich hinter „GsJC“ verbirgt, wollen Sie ja auch niemand mitteilen. Das macht Ihr Vorbringen besonders „wertvoll“.

      Es geht darum, dass Beiträge inhaltlich möglichst lückenlos und zweifelsfrei dem Kommentator zugeordnet werden können. Weiterhin – und das dürfte Ihnen nicht gänzlich unbekannt sein, ist die Diskussion um Klarnamen in Foren so alt, wie das Internet.

      Kurz: „Was echt klingt, muss nicht echt sein.“ Das dürfte nicht so schwer zu begreifen sein. Es nützt niemandem, dass hier als Kommentator „Peter Schmidt“ steht, nur damit es für Sie nach etwas klingt, dass auch außerhalb der digitalen Welt existieren könnte. Von daher und ich zitiere Sie, haben Sie es schlicht zu akzeptieren, dass ich hier ohne Klarnamen auftrete. Wesentlich geht es in Foren um Inhalte und nicht um echt klingende Namen.

      Weiterhin hatte ich es bereits akzeptiert, dass Sie zu Beginn Ihres Schaffens im Forum gern auf Ihre berufliche Tätigkeit verwiesen und unter Klarnamen kommentiert haben. Die Begründung, mit der Sie diese von Ihnen frei gewählte Berufs- und Namensnennung beendet haben, fand ich lächerlich.

      Sie sind auch heute noch als „Anonymous“ von interessierten Lesern Ihrem Klarnamen zuzuordnen – von den Irritationen abgesehen, die zu der Bitte um ein aussagekräftiges Pseudo geführt haben, der Sie nicht entsprechen wollten.

      Wo ist Ihr Problem?

      MfG

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  4. Siehe auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger mit seiner „Philosophia Perennis“ zur Kritik des Political Correctness und der Ideologie und des Zeitgeistes der Postmoderne samt irrationaler Gender Ideologie und islamophiler Multi-Kulti-Ideologie usw.

    Gabriele Kuby

    http://www.gabriele-kuby.de

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  5. "GsJC" sagt:

    Onkel Guido,

    Anonymous wähnt sich im Besitz der Wahrheit, die er anderen Gläubigen abspricht und verkündet von oben herab, dass Thomas May, Gerd und meine Person, ein elitäres und kein demütiges Kirchenverständnis haben.

    Von Anonymus ist bekannt, dass er sich aus diesem Forum schon oft verabschiedet hat, um dann doch wieder zurückzukommen. Er scheint ein „elitäres Kirchenverständnis“ zu mögen und sich gerne daran zu reiben. Wahrscheinlich fehlt ihm in seiner Welt der Austausch.

    Fragen Sie Herrn Anonymous, wo er gefunden hat, nachdem er aus der katholischen Kirche ausgetreten ist. Bisher hat er sich auf Nachfrage nicht dazu bekannt, auf welchem Acker er seinen Glaubensschatz heben und bei welcher demütigen Übung er die Wahrheit erkennen durfte. Mit diesem Geheimnis hält er hinter dem Berg und lässt nicht daran teilhaben.

    Anonymous unterlässt es, Suchenden den Weg zu weisen, den er so leidenschaftlich, begeistert und selbstsicher geht. Auf diesem Weg beansprucht er für sich, anderen Gläubigen nachsagen zu dürfen, dass sie nicht über ein demütiges Kirchenverständnis verfügen. Das sagt viel über Herrn Anonymous und sein Selbstverständnis aus.

    Anonymous konnte nur entlockt werden, dass er für Heidi Baker große Sympathien hegt.

    Eine Kostprobe finden Interessierte hier:

    Mir ist das Gehabe zu irdisch und albern zugleich. Liegt wahrscheinlich daran, dass mir das Licht noch nicht geschenkt wurde, den tieferen Sinn in diesen Darbietungen zu erkennen, um für die Seele etwas daraus zu gewinnen – wie Herrn Anonymous!

    MfG

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    • Anonymous sagt:

      Wie so oft bedienen Sie Dritte mit der Unwahrheit:

      „Von Anonymus ist bekannt, dass er sich aus diesem Forum schon oft verabschiedet hat, um dann doch wieder zurückzukommen.“

      Das ist unwahr.

      „Anonymous konnte nur entlockt werden, dass er für Heidi Baker große Sympathien hegt.“

      Das ist, bezogen auf Ihr Video, unwahr.

      Sie sind ein miserabler Repräsentant für den Glauben an Jesus Christus.

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      • "GsJC" sagt:

        Lieber Anonymous,

        in einem Ihrer Kommentare aus diesem Jahr haben Sie geschrieben, dass Sie dieses Forum „nie“ gut fanden. Weiterhin machen Sie Screenshots über angebliche Verunglimpfungen in diesem Forum, die Sie an die Behörden weiterleiten wollen.

        https://charismatismus.wordpress.com/2021/04/22/nein-zu-merkels-gefahrlicher-notbremse/#comment-355705

        Es wird wohl Ihr Geheimnis bleiben, warum Sie noch in einem Forum schreiben, das Sie „nie“ gut fanden und in dem Sie Rechtsverstöße wittern.

        Das sind nur zwei Beispiele aus diesem Jahr (!), die für mich Ihren Abschied einläuteten. Sie sollten wenigstens so konsequent sein und ein Forum, das Sie „nie“ gut fanden, dann auch meiden. Es tut mir wirklich leid, dass ich Sie falsch verstanden und so ernst genommen habe, dass ich Ihren Abschied daraus gelesen und gedeutet habe.

        Zu Heidi Baker und den Sympathien, die Sie ihr entgegenbringen, nachstehender Link:

        https://charismatismus.wordpress.com/2017/01/07/charismatisch-oekumenische-mehr-konferenz-mit-vatikanprediger-cantalamessa/#comment-45141

        Das Video aus dem Kommentar von 2017 wurde auf YouTube entfernt. Das aktuell von mir verlinkte Video ist von gleicher „Qualität“ = albernes Geschnatter in Bodennähe!

        Gerne sende ich Ihnen das Originalvideo aus dem Jahr 2017 als *.zip an Ihre *.gmx Mail zu – so sie noch existiert.

        Wissen Sie, lieber Anonymous, wenn ich Ihre Kommentare so lese und versuche Sie und Ihren Werdegang zu deuten, dann haben Sie für mich mit dem katholischen Glauben noch nicht gänzlich abgeschlossen. Das lässt mich hoffen. Schade, dass Sie nicht mitteilen, wo Sie gefunden haben und warum Sie sich immer noch an dem reiben, was Sie doch längst hoch erfreut hinter sich gelassen haben müssten.

        Ich komme aus der „protestantischen Ecke“ (ev. luth.) und durfte nach vielen Jahren der Suche, das finden, was mein Herz bis heute beglückt = den römisch katholischen Glauben. Ich hoffe, dass Sie auch glücklich sind und das, was Sie außerhalb der r. k. Kirche gefunden haben, Ihr Herz ebenso vollkommen erfüllt.

        MfG

        P.S.

        Anonymous schrieb etwas aufgebracht:

        „Sie sind ein miserabler Repräsentant für den Glauben an Jesus Christus.“

        Ich sehe, dass Sie diese Zeile zu vorgerückter Stunde geschrieben haben. Aus Ihrer, in meinen Augen ganz besonderen Ecke des Glaubens, kommt so ein Spruch nicht so schlecht an, wie Sie vielleicht meinen.

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  6. Anonymous sagt:

    Onkel Guido,

    Sie stossen hier auf taube Ohren, da Ihre Meinungsgegner Thomas May, „GsJC“ oder gerd ein elitäres und kein demütiges Kirchenverständnis haben. Man muss froh sein, dass die katholische Kirche das nicht mehr praktisch umsetzen und der Politik und Gesellschaft aufoktroieren kann wie das in der Vergangenheit der Fall gewesen ist.

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    • Thomas May sagt:

      Thomas, May, „GsJC“ oder gerd vertreten hier das vom Lehramt vorgelegte, biblisch fundierte und durch die Tradition bewahrte und fortgeführte, für alle katholischen Gläubigen verbindliche Selbstverständnis der Kirche.
      Diesem unterwerfen sie sich in Demut und mäkeln nicht daran herum.
      Aber nicht nur das. Sie stimmen auch aus innerer Überzeugung zu.
      „Elitär“ sind eher jene, die meinen, es besser zu wissen, und für sich Sonderregeln und Extrawürste reklamieren.

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    • Onkel Guido sagt:

      Was ich mich halt frage:
      Ist es der Kirche wirklich egal daß sie schrumpft und schrumpft wärend Evangelikale und Pfingstler die zum Teil eine wesentlich strengere Moral und Theologie vertreten,
      wachsen und wachsen

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      • Guten Tag,
        abgesehen davon, daß dann doch Ihren eigenen Worten zufolge eine „strengere Moral und Theologie“ eben gerade nicht automatisch zur Erfolglosigkeit führen (hatten Sie nicht zuerst diesen Eindruck erweckt: eine konservative Lehre will fast keiner hören?!), darf es der Kirche tatsächlich nicht um jeden Preis um die „Magie der großen Zahl“ gehen – was eher den Pfingstlern und Charismatikern entsprechen würde, die oft so tun, als handle es sich bei den Teilnehmern ihrer Großveranstaltungen um lauter Gläubige und Bekehrte, dabei ist vieles davon heiße Luft – und so manche Schnellbekehrung löst sich auch bald in Luft auf.
        Qualität geht noch immer vor Quantität.
        Aber ich vertrete durchaus kein einseitiges Elitemodell von Kirche, keine selbsternannten Auserwählten, sondern sehr wohl die „Volkskirche“, aber dies darf nicht bedeuten, daß die Kirche sich den halb-gläubigen Randständigen anpaßt oder Folklore um jeden Preis betreibt.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • Onkel Guido sagt:

        ja warum wachsen diese strengen Gemeinden?
        Überlegen wir mal es ist familiärer sie betonen eben NICHT die Moral an erster Stelle sondern Ihre Moral ergibt sich aus dem Glauben diese Gemeinden sagen klar das betrifft uns Christen wir machen das weil wir Jesus lieben

        KIirche handelt immer noch so als wäre sie dominierend das führt zu keinem Wachstum.

        Was die Quantität betrifft ist das eine billige Ausrede
        wenn die Kirche es so sieht dann bitte sich auch so benehmen,

        sprich keine staatlichen Privilegien wie Theol Fakultäten Konkordatsvorrechte wie Arbeitsrecht
        den dann ist die Kirche eine Minderheit und es besteht kein Grund Sonderechte einzuräumen
        laut Radio Vatikan sagte gestern erst ein Prälat aus dem Staatsekretariat die Konkordaten sind nicht in Stein gemeiselt

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  7. Anonymous sagt:

    Na, dann sollte doch der Herr Hahne gleich katholisch werden. Mich erinnert er ein wenig an den mittlerweile verstorbenen Theologen Klaus Berger. Der war ja auch so ein heimlicher Katholik; und zwar heimlich, so lange es ihm nützte und offen katholisch als es ihm nicht mehr schaden konnte.

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    • Guten Tag,
      Ihre Sticheleien gegen Hahne sind ebenso unfair wie unqualifiziert. Erstens ist Peter Hahne ein überzeugter Lutheraner und kein „heimlicher Katholik“ (übrigens war Luther entschieden gegen eine Frauenordination). Zweitens ist der Vergleich mit dem evangelischen Neutestamentler Klaus Berger, der nach seiner Pensionierung katholisch wurde, völlig unangebracht. Daß eine Konversion Herrn Berger bei seiner evangelisch-theologischen Professor beruflich geschadet hätte, ist naheliegend. Hingegen wäre es doch für einen ZDF-Moderator egal gewesen, ob er fromm-evangelisch bzw. evangelikal unterwegs ist oder katholisch wird. Sie vergleichen also Äpfel mit Birnen, um Ihren Seitenhieb gegen Hahne zu „begründen“.
      Übrigens habe gerade ich die in konservativ-katholischen Kreisen weitverbreitete Anhimmelung von Prof. Klaus Berger nie mitgemacht, zum einen eben wegen jenes Abwartens (Ruhestands-Konversion), zum anderen auch aus theologischen Gründen, denn er war teilweise gar nicht so konservativ, wie manche vorschnell glaubten – und das gerade bei der Exegese. Ich habe erstens mit ihm selber eine deutliche briefliche Kontroverse geführt, zweitens mehrere kritische Artikel und auch Leserbriefe – z.B. an die „Tagespost“ – über ihn veröffentlicht, auch hier im CF – z.B. diesen: https://charismatismus.wordpress.com/2016/12/18/das-alte-testament-und-der-jenseitsglaube/
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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      • juetz sagt:

        Danke für diesen deutlichen Kommentar.
        Luther war deutlich „katholischer“, als mancher evangelische Christ wahrhaben will.
        Ich setze mich damit grade auseinander, und studiere den Kleinen Katechismus, in der Kommentierung von Henry Schwab. Im Anhang macht er deutlich, worin die römisch-katholische Kirche nicht übereinstimmt mit der Auslegung Luthers, die auch in meinem Verständnis der Heiligen Schrift am nächsten kommt, das wage ich nun mal so zu sagen, obwohl ich eben nicht studiert habe und tatsächlich – auch wenn ich oft umständich denke und zu viel rede, eine eher längere Leitung habe – eine einfach gestrickte Gläubige bin.
        Desgleichen entdecke ich aber interessanterweise wieder die Spiritualität (wiewohl ich Schwierigkeiten mit der vielerlei Auslegung dieses Begriffes habe) einer Teresa von Avila, den Karmelitinnen .. oder auch Franz von Sales.

        Und was mich schon auch zum Nachdenken bringt: es gibt die römisch-katholische Kirche trotz aller Fürchterlichkeiten noch immer … und wie sagte damals Gamaliel zu den Juden/Pharisäern, als sie den „neuen“ Glauben verfolgten: wenn es von Gott ist, können wir eh nichts machen. Wenn nicht, wird sich das alles von selbst erledigen.

        Und wie sagt Paulus: wir erkennen nur stückweise … wie in einem zerbrochenen Spiegel .. und grade standfeste Lutheraner sagen immer wieder: Luther wollte keine neue Kirche, er wollte wie das Wort schon sagt: reformieren.
        Ich habe einen echt lutheranischen Gottesdienst von 2015 gesehen und war sehr bewegt.
        Ich finde über die Video Gottesdienste „Blütenlese“ (auf vimeo) zu den Antiphonen und gesungenen Psalmen gefunden, in Erweiterung dazu die gregorianischen Gesänge (leider verstehe ich kein Latein) und habe damit endlich etwas entdeckt, was auch meiner Sehnsucht nach Feierlichkeit entspricht und Stille und Konzentraion in der Sammlung auf den dreieinen Gott, während mir die katholische Messe, man vergebe mir, zu „überbordend“ ist.

        Wie flapsig und kumpelhaft und gradezu „basisdemokratisch“ wird in manchen evangelischen und vor allem freikirchlichen Gemeinden, in Ablehnung alles Früheren – leider war ich auch so bzw habe gemeint, ich müsse so sein – wie auch den Kirchenvätern zB.v ohne zu prüfen, und zu entdecken, welche Schätze es da gibt.
        Was für unglaubliche Gebete, zB Thomas von Kempen (zB sein Bußgebet) und Johann Friedrich Stark ( Bitte um Sanftmut) .. wie gut kannten die ihre Bibel .. !

        Im übrigen ist Anhimmelunhg von Menschen Götzendienst und verrät viel über den Anhimmelnden.

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      • Anonymous sagt:

        Nun, ich bin mir keiner „Stichelei“ bewusst. Man kann ja bei Hahne einen Rechtsruck seit seiner Pensionierung unschwer feststellen. Dass Hahne als eine Art Vorzeigeprotestant im evangelikalen Spektrum durch eine Konversion zum Katholizismus durchaus viel Populatität und Zuspruch verlieren würde, scheint mir logisch zu sein. Er ist ja nicht nur Moderator.

        Deshalb wage ich es, ihrer Auffassung, es „wäre doch für einen ZDF-Moderator egal gewesen, ob er fromm-evangelisch bzw. evangelikal unterwegs ist oder katholisch wird“ zu widersprechen.

        Ich habe jetzt Hahnes Lebenslauf in seiner Webpräsenz nicht entnommen, dass er sich als „Lutheraner“ bezeichnet. Er war Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Er ist Kuratoriumsmitglied des evangelikalen Vereins ProChrist und seit Dezember 2017 Mitglied der Deutschen Evangelistenkonferenz. Alle diese Organisationen sind ja nicht spezifisch lutheranisch. Ich habe auch nie gehört, dass er etwas gegen weibliche protestantrische Pfarrer gesagt hätte.

        Aber sei es drum. Es bleibt für mich merkwürdig, dass ein Protestant sich gegen das Frauenpriestertum in der katholischen Kirche ausspricht.

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      • Guten Tag,
        erstens hat sich Hahne in seiner Stellungnahme ausdrücklich als „Lutheraner“ bezeichnet, wie hier schon im ersten Abschnitt zu lesen ist. Zweitens wäre eine Konversion für einen ZDF-Moderator beruflich natürlich einfacher als für einen Theologieprofessor an einer evangelischen Fakultät wie Klaus Berger.
        Drittens hat sich Hahne bereits in seiner Fernsehzeit klar konservativ geäußert (anscheinend kennen Sie seine schon vor Jahrzehnten verfaßten Bücher nicht, z.B. „Schluß mit lustig“). Viertens ist er nicht der einzige evangelische Theologe (Hahne hat Theologie studiert), der sich gegen das Frauenpriestertum in der kath. Kirche ausspricht – der evangelische Pfarrer und Buchautor Dr. Werner Neuer, den ich seit fast vierzig Jahren persönlich kenne, tut dies genauso – und zwar öffentlich.
        Fünftens habe ich doch bereits erwähnt, daß auch Luther gegen die Frauenordination war – weshalb z.B. die hochkirchlichen Lutheraner sie ebenfalls ablehnen. Sechstens ist damit alles gesagt und es gibt keine weitere Runde dazu.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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  8. juetz sagt:

    Fr. Gerl-Falkovitz
    Warum können Frauen nicht Priesterinnen werden?

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  9. juetz sagt:

    Grad vorhin wieder entdeckt:
    Hanna-Barbara Gerd-Falkovitz, Frau-Männin-Menschin
    Zwischen Feminismus und Gender, schon von 2009.

    Ich habe es selbst noch nicht gelesen, ich war wohl noch nicht so weit damals.
    Sie argumentiert bestechend gegen die Frauenordination, aber für die Öffnung des Amtes der Diakonie.
    Ich weiss nicht, ob es schon Diakoninnen gibt in der römisch-katholischen Kirche, ich habe das nie verfolgt, und bin jetzt erst dabei, da meine Annäherung zu machen.

    Für Fr Küble, kennen Sie das Buch schon?
    Peter Dyckhoff, Maria bereitet uns den Weg.
    Ich habe es erst angefangen zu lesen. Bis auf die Anbetung und das Gebet zu Maria und ihre Himmelfahrt und angebliche Sündlosigkeit finde ich das einen sehr schönen Einstieg in das Thema. Wiewohl ich mit der Wortwahl ein bisschen Probleme habe, aber das macht nichts.

    Wie sagt schon Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet.

    Und sehr schön auch:
    Peter Dyckhoff, Umarmung Christi

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  10. Grantlhuber sagt:

    Herr Hahne lobt die „Romtreue“ von Kardinal Meisner.
    Der Ultramontanismus macht es nicht allein.
    Meisner hat ein theologisches und menschlich fragwürdiges Erbe hinterlassen und damit Glaubwürdigkeit der Kirche sehr geschadet.

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  11. "GsJC" sagt:

    Onkel Guido schrieb:

    Sie haben offenbar nicht verstanden, was ich meine
    Wie soll die Kirche reagieren, da sie in unserer Gesellschaft in die Bedeutungslosigkeit versinkt
    wie die Kirche ihre Lehre sieht und definiert, interessiert eben kaum mehr jemand

    Lieber Onkel Guido,

    die Meinung einer Gesellschaft, die Sie sehr allgemein beschreiben, ist für die Lehre der Kirche nicht von Bedeutung. Wichtig ist einzig und allein die von Gott offenbarte Wahrheit. Dass Ihre (!) Gesellschaft damit ein Problem hat, ist der Kirche nicht unbekannt. Nur ist dies weder ein Problem der Kirche, noch einer Minderheit in der Kirche .

    Diese Minderheit ist vielleicht nicht so klein, wie Sie vermuten. Diese Minderheit schreit nur nicht so laut wie Ihre Gesellschaft, die sich mit antichristlicher Medienverstärkung über x Kanäle bemerkbar macht. Je lauter vernehmbar, je öfter wiederholt und gefordert, mag Ihnen glaubwürdig erscheinen – mir und der „Minderheit“ nicht.

    Die Wahrheit, deren Hüter die Kirche ist, muss nicht darauf warten, dass sich Ihre Gesellschaft für sie interessiert. Nach der Wahrheit muss Ihre Gesellschaft aufrichtig suchen. Dann wird sich die Wahrheit auch finden lassen. Auf diesem Weg hilft die Kirche gern – nur „Perlen vor die Säue werfen“, wird und darf sie auf diesem Weg nicht. Das erwarte ich von Kirche.

    MfG

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    • Anonymous sagt:

      Ihre Position übersieht, dass eine Lehre, die nicht geglaubt und gelebt wird, in der Praxis irrelevant ist. Aber damit scheinben Sie kein Problem zu haben. Mir wäre das zu TOT.

      Na ja, so werden Ihrer Kirche weiterhin die Schäfchen massenhaft den Rücken kehren bis dann nur noch aufrechte Katholiken übrig sind. Also ungefähr 5 bis maximal 10 % von den bisherigen Kirchenmitgliedern. Dann sind sie ganz unter sich und können sich gegenseitig ob ihrer Rechtgläubigkeit auf die Schulter klopfen. Auch der Priestermangel ist dann kein Problem mehr. Sind das nicht hervorragende Perspektiven?

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      • Thomas May sagt:

        Ihr Fehler ist, dass Sie einseitig auf Zahlen und Menge fixiert sind.
        Ihr unfreundlicher Unterton dient einem sachlichen Diskurs nicht.

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      • Anonymous sagt:

        Ich bin nicht auf Zahlen und Menge fixiert und empfinde diese Unterstellungen ebenfalls als „unfreundlich“. Aber das macht mir nichts aus.

        Worum es mir geht, ist die tiefe Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der katholischen Kirche, von der manche glauben, sie sei die EINE Kirche, die Jesus gegründet habe.

        Wenn dann – nach meinem Empfinden geradezu arrogant – erklärt wird, es komme nur auf die Schar der Rechtgläubigen an und die Kirche habe nicht auf die Anderen zuzugehen sondern sei im übertragenen Sinne einer „splendid isolation“ aufzufassen und alle, die nicht wahre Katholiken sind, hätten sich gefälligst anzustrengen, die Wahrheit zu erkennen (so Ihr Bruder im Geist „GsJC“), dann beweist mir das nur eine völlige Abgehobenheit und Realitätsferne.

        Jesus Christus konnte noch von sich sagen, er sei gekommen, zu SUCHEN und zu FINDEN, was verloren ist. Das aber haben offenbar manche Katholiken nicht mehr nötig. Sie genügen sich selbst, egal ob die Welt da draussen vor die Hunde geht.

        Und das ist keine Polemik von mir, sondern exakt das, was ich bei Ihnen und bei „GsJC“ heraushöre.

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  12. Thomas May sagt:

    „Onkel Guido“ schrieb am 29. April 2021 um 10:29:
    „wie die Kirche ihre Lehre sieht und definiert, interessiert eben kaum mehr jemand“
    Ob oder inwieweit die Lehre der Kirche jemanden interessiert, ist für die Gültigkeit der Lehre der Kirche nicht relevant.
    Die Lehre der Kirche umfasst unveränderliche Glaubenswahrheiten, an denen sie in Treue zum Evangelium Jesu Christi festhalten muss.
    Sie unterliegen nicht dem Wandel der Zeiten und nicht der „Meinung“ von Menschen.
    Es ist Aufgabe der in der Kirche Lehrenden, ihren Mitgliedern (und Nichtmitgliedern) nach Kräften die Glaubenswahrheiten zur Kenntnis zu bringen, sie zu erklären und einsichtig zu machen – unabhängig vom „Erfolg“.
    Dazu ist sie beständig aufgerufen, ohne Abstriche.
    Sie muss also nicht „nichts tun“.

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    • Onkel Guido sagt:

      in dem Sinne wie ich es gemeint habe, nämlich wie sie von der Mehrheit wahrgenommen wird muß Sie ihrer Meinung nach nichts tun.
      Was die Kirche vom religiösen Gesichtspunkt tun oder lassen soll ist eine interne Sache und für den großen Teil der Gesellschaft uninteressant
      da das ja nur eine verschwindende Minderheit der Meinung ist es handle sich um die Wahrheit
      so wars gemeint

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    • Anonymous sagt:

      Ihre Position übersieht, dass eine Lehre, die nicht geglaubt und gelebt wird, in der Praxis irrelevant ist. Aber damit scheinben Sie kein Problem zu haben. Mir wäre das zu TOT.

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      • Thomas May sagt:

        Es gibt doch die Menschen, welche die überlieferte Lehre glauben und freudig nach ihr leben. Auch wenn die „Herde“ nicht groß sein mag, aber darauf kommt es nicht an.

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      • Onkel Guido sagt:

        Also meinen Sie das es egal ist wie die Kirche von der Mehrheit wahrgenommen wird es reicht wenn eine Minderheit dglaubt

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  13. dorrotee sagt:

    Dieses Gendergeschreibsel kommt jetzt auch in der katholischen Kirche deutlich zum Tragen.
    Ich dachte, ich sehe nicht recht.
    Messe Köln online letzte Woche unten im Text der Besetzung: Kantor*innen: …Name..

    Habe den Genderschreibstil schon oft in kirchlichen Publikationen gesehen.
    Auch da sollte die Kirche nicht mitmachen.

    Gestern war im Studio NDR ein ehemaliger Benediktinermönch, der im Kloster Andechs die Brauerei bis zu seinem Austritt 2004 bewirtschaftete, im Interview .

    Der hat jetzt vor Kurzem seinen Partner auf dem Standesamt geheiratet. Medial richtig groß aufgezogen. Sah sehr bodenständig-bayrisch aus.

    Er ist zu den Altkatholiken gewechselt und machte viel Werbung für diese Gemeinschaft.

    Er redete nicht schlecht über die Zeit als Benediktiner, aber im Unterton hörte man deutlich, wie veraltet er die katholische Kirche findet.
    Eigentlich war es ein gefährliches, verführerisches Interview, denn der Mann wirkte nüchtern und erfolgreich. Vertrat die Ansichten vom synodalen Weg und von Maria 2.0.

    Er erzählte, dass er vor seinem Eintritt ins Kloster gerne zu verbotenen Wallfahrtsorten pilgerte, z. B. Heroldsbach und ein paar andere.

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  14. Onkel Guido sagt:

    die Kirche muß Ihre Rolle in der Gesellschaft neu definieren, da nur mehr eine verschwindende Minderheit nach den Lehren der Kirche lebt, das ist der Kirche immer noch nicht bewußt

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    • Thomas May sagt:

      Lehre und Ordnung der Kirche stehen fest, verbürgt im „depositum fidei“.
      Sie sind unverrückbar durch die Zeiten.
      Geschichtlich möglich sind Entfaltungen und Vertiefungen (wie sie zum Beispiel Kardinal John Henry Newman geleistet hat), die erkennbar die Verbindung zum Kern wahren und nicht in Widerspruch zu ihm stehen.
      Diese Binsenweisheit ist Ihnen wohl nicht bewusst.

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      • gerd sagt:

        Der Stifter der Kirche hat gesagt: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde!“
        Gerade in der Minderheit zeigt sich ihre Stärke. Auch das scheint Onkel Guido nicht zu wissen.

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      • Onkel Guido sagt:

        warum formulieren Sie nicht:
        Ihrer Meinung nach muß die Kirche nichts tun

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      • Onkel Guido sagt:

        Sie haben offenbar nicht verstanden, was ich meine
        Wie soll die Kirche reagieren, da sie in unserer Gesellschaft in die Bedeutungslosigkeit versinkt
        wie die Kirche ihre Lehre sieht und definiert, interessiert eben kaum mehr jemand

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