Katholische Debatte um das „Ruhen im Geist“ und seine psychisch-spirituellen Folgen

Von Felizitas Küble

Der erscheinungsbewegte Blog „Zeugen der Wahrheit“ (ZdW) bringt gerne die neuesten Botschaften selbsternannter Seher und „Propheten“, aber immerhin finden sich in den Leserspalten bisweilen auch kritische oder zumindest nachdenkliche Kommentare.

In einem der Foren wurde z.B. über das „Ruhen im Geist“ diskutiert: http://kath-zdw.ch/forum/index.php?topic=283.8

Angeregt wurde die Debatte durch einen kritischen Artikel von mir über dieses umstrittene Phänomen, bei dem die „Gesegneten“ plötzlich wie in Trance rückwärts auf den Boden fallen, weshalb ich hier schlicht von einem „Hammersegen“ spreche.

Für einen frommen Katholiken namens „Winfried“ ist dieser Vorgang „immer noch nicht geklärt“. Er schreibt:

„Wie viele andere gläubige Katholiken auch habe ich an solchen Veranstaltungen teilgenommen, wobei diese Phänomene wirklich auftraten. Einige, die dabei bewusstlos umfielen, berichteten von „positiven“ Erfahrungen, andere konnten sich an nichts mehr erinnern, wieder andere glaubten, von einer dämonischen Macht besessen zu sein.“

Zunächst hat „Winfried“ mit dieser Beobachtung durchaus recht; sie stimmt mit dem überein, was auch ich von zahlreichen Betroffenen gehört habe:

Es scheint, als seien manche dabei ganz euphorisch auf der Wolke, sie hören „himmlische“ Musik, erleben tolle Gefühle, es durchströmt sie eine Art Energie wie elektrischer Strom usw.

Andere wiederum hatten weder schöne noch schreckliche Empfindungen erlebt, sondern zunächst gar nichts, fühlten sich aber hinterher „wie beschwipst“: „Ich war wie neben mir“ (so sagte mir wörtlich eine Aussteigerin, die damit nichts mehr zu tun haben möchte).

Wieder andere – einige davon kenne ich persönlich – erfuhren diese angebliche „Taufe im Heiligen Geist“ genau gegenteilig, nämlich als okkulte Belastung mit der Vorstellung, sie seien jetzt besessen oder zumindest umsessen etc.

Diese Berichte erinnert fast an einen Drogen-Trip, der ja auch durchaus als „wolkig“ und „himmlisch“ erlebt werden kann – oder genau umgekehrt als angsteinflößende Panikstimmung.

So paradox es klingen mag: Langfristig ist der Negativ-Trip dann das kleinere Übel, wenn er wenigstens von dieser irrgeistigen Erfahrung abschreckt – ähnlich, wie wenn jemand nach einem Panik-Trip seinen Rauschmitteln für immer entsagt.

Aber lassen wir den nachdenklichen Leser „Winfried“ weiter zu Wort kommen:

„Was die Ursachen dieses Umfallens („Ruhen im – Heiligen – Geist“) betrifft, so schwanken die Vermutungen zwischen Hypnose, einer wirklichen Einwirkung des Heiligen Geistes und dämonischen Einflüssen. Bei alldem muss man allerdings darauf hinweisen, dass für einen getauften Katholiken in erster Linie das Sakrament der Firmung (Stärkung durch den Hl. Geist) ausschlaggebend ist, wenn es um das Handeln des Heiligen Geistes geht, welcher bekanntermaßen weht, wann, wo und wie ER will (vgl. Joh 3,8).

Tatsächlich gibt es theoretisch drei Erklärungsmodelle:
Das Phänomen stammt entweder von innen (Selbst-Suggestion, Erwartungshaltung, Fremdsuggestion = Hypnose, Erlebnishunger etc…) – oder von oben (Geistwirkung, Gotteserfahrung) – oder von unten, also durch Finsternismächte bewirkt.

Aus meiner Sicht – sowohl theologisch betrachtet wie aufgrund jahrzehntelanger Kontakte mit Hammersegen-Betroffenen – entfällt die Erklärung „von oben“ (was hier bereits in x-Artikeln näher begründet wurde) – und die häufigste Ursache dürfte jene „von innen“ sein, wobei solche psychologischen Vorgänge irrgeistiger Art keineswegs als harmlos anzusehen sind.

Vielmehr spielt der „Kellergeist“ auf vielen (allzu)menschlichen Klavieren, gerade wenn Wundersucht und fragwürdiger Erlebnishunger (Gott gleichsam „genießen“ wollen) damit verquickt sind.

Es kann also – eher indirekt – auch zu einem Einfluß „von unten“ kommen. Allerdings sollte diesbezüglich jedwede Panikmache vermieden werden, weil eine solche immer ungesund ist und nicht zu nüchternen Erkentnissen führt.

Zudem hat Leser Winfried recht, wenn er auf das Sakrament der Firmung verweist: HIER werden die Sieben Gaben des Heiligen Geistes vermittelt, die übrigens sehr vernunftbetont beginnen: „Geist der Weisheit, des VERSTANDES, des Rates, der Stärke, der WISSENSCHAFT, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht.“ – Somit können die echten Geistesgaben kein Phänomen jenseits der klaren Erkenntnis (und geistigen Wachheit) oder gar gegen den Verstand gerichtet sein.

Die Debatte auf dem ZdW-Forum geht weiter. Der Kommentar einer Userin mit Nicknamen „Kleine Seele“ lautet: „Ich stehe dem skeptisch gegenüber, es kommt mir eigenartig/unheimlich vor. Ich war aber noch nie persönlich dabei, habe es nur auf Video gesehen.

Leser „CSPB“ schreibt folgendes von seinen Besuchen auf charismatischen Veranstaltungen:

„Bei diesem Segen dürfen ca. 3/4 aller Menschen im Geist ruhen (=in Ohnmacht fallen). Wenn jemand (so wie ich bis jetzt immer) nicht umfällt, ist das nicht deswegen, weil man weniger vom Heiligen Geist empfangen hat, sondern weil einen Gott nicht dazu zwingt, die Kontrolle des des menschlichen Geistes für ein paar Sekunden vollständig dem Heiligen Geist zu überlassen, der dann die Gedanken ordnet und in die richtigen Bahnen bringt….

Nicht umzufallen heißt aber nicht, dass man gar nichts fühlt. Die Beine werden weich, man beginnt das Gleichgewicht zu verlieren und es kribbelt im Kopf, ein durch und durch angenehmes Gefühl.“

Tatsächlich weiß ich von mehreren Betroffenen, daß sie sich in charismatischen Segensfeiern nur mit Mühe aufrecht halten konnten und schon weiche Beine bekamen.

Ein Priester schilderte mir, wie er sich in Medjugorje mit letzter Willenskraft an der Kirchenbank festhalten mußte, um nicht rückwärts zu fallen, als dort Pater Zovko seinen Hammersegen verteilte. Eine Familienmutter war in einer charismatischen Veranstaltung bereits am Schwanken, konnte aber ein Rückwärtskippen verhindern, weil sie an ihre Kinder dachte, die sie noch in voller Kraft benötigen, weshalb sie ihren Verstand ganz wachhalten müsse usw…

Einige schildern auch das „durch und durch angenehme Gefühl“ beim Rückwärtsfallen, als ob sie wie mit elektrischem Strom durchgekitzelt und „überschwemmt“ würden, sozusagen sehr energiegeladene Gefühle erleben. Dies wird auch in zahlreichen charismatischen Büchern geschildert und als großartig angepriesen

Eine Userin namens „Kleines Licht“ schreibt sodann halbkritisch bis eher wohlwollend Folgendes:

„Was die Menschen, die ich beobachten konnte während ihrer „Abwesenheit“ erlebt haben, weiß ich leider nicht. Doch ich hatte den Eindruck, dass sie sich des Fallens nicht bewusst waren. Eine Frau beispielsweise, die neben mir am Boden lag und wieder zu Bewusstsein kam, stellte ihrem Helfer als erstes die Frage: „Was ist passiert?“ Den Eindruck dieser „Unwissenheit“ oder „Unbekümmertheit“ hatte ich bei den meisten der umgefallenen Menschen.“

Genau dies wurde mir ebenfalls bestätigt – eben von jenen, die sich hinter „wie beschwipst“ vorkamen und nicht so recht wußten, wie ihnen geschah. Hätten sie dies vorausgeahnt, wären sie nicht zu diesen vielgepriesenen Sondersegnungen gekommen.

Im Grunde handelt es sich hier vielfach um (un)geistliche Übergriffe, letztlich um seelsorglichen Missbrauch. Um die dadurch Geschädigten kümmert sich hinterher kein Heilungsprediger, kein „Seher“, keine charismatische Gruppe, aber bei mir melden sie sich seit Jahrzehnten, manche stehen direkt vor meiner Haustür, um ihr Herz auszuschütten.

Welcher nüchtern denkende Christ glaubt denn ernsthaft, daß solche schwarmgeistigen Vorgänge vom Geiste Gottes bewirkt werden, daß sie gar eine „Geisttaufe“ oder eine „besondere Gotteserfahrung“ darstellen?!

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Gemälde: Evita Gründler


15 Kommentare on “Katholische Debatte um das „Ruhen im Geist“ und seine psychisch-spirituellen Folgen”

  1. Petra HARTL sagt:

    Ich war schon öfters bei Exerzitien, wi heilige Priester wie Pater James Manjackal uns die Hände auflegten znd im den heiligen Geist beteten für uns. Durch die vielen Sünden, die wir immer wieder machen, ob bewusst oder unbewusst geht der heilige Geist im Menschen oft verloren. Da hilft nur eine Beichte und viel Gebet, wer kann geht zu einer charismatischen Messe. Es gibt nichts schöneres als das Ruhen im.heiligen Geist und die Gewissheit, dass man wieder den heiligen Geist bei sich hat. Es ist eine wunderschöne Erfahrung, jeder der was anderes sagt liegt total falsch. Grade die charakteristischen Priester warnen vor Okkulten Praktiken, Wahrsagern und Esoterischen Sachen. Diese muss man beichten.

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    • Guten Tag,
      wenn ein Katholik sündigt, soll er bereuen und beichten gehen und einen guten Neuanfang starten – mit dem „Ruhen im Geist“ hat all dies nichts zu tun, im Gegenteil: Der Geist Gottes führt uns nicht in andere Bewußtseinszustände wie Trance, Ekstase oder dergl. (das ist ein typisches Kennzeichen der von charismatischer Seite angeblich so abgelehnten Esoterik), sondern der Hl. Geist wirkt mit dem menschlichen Verstand. Zu den Sieben Gaben des Hl. Geistes zählt auch der Verstand und die „Erkenntnis“ (Wissenschaft): Geist der Weisheit, des Verstandes, des Rates, der Stärke, der Wissenschaft, der Frömmmigkeit und der Gottesfurcht.
      Der Hl. Geist wird uns bereits durch die Taufe gegeben, die 7 Gaben werden uns besonders in der Firmung verliehen. Interessanterweise ist bei diesem Heilig-Geist-Sakrament der Kirche noch niemals in zweitausend Jahren jemand nach rückwärts gefallen oder sonstwie in Trance-ähnliche Zustände geraten.
      Unser Glaube beruht nicht auf Gefühlserlebnissen, von daher ist „eine wunderschöne Erfahrung“ überhaupt kein Argument für die Geistgewirktheit dieses Phänomens. Jemand, der auf dem Drogentrip war und noch ganz „high“ davon ist, könnte auch von einem „wunderschönen“ Erlebnis sprechen. Auch er meint, eine Bewußtsteinserweiterung erfahren zu haben, hinein in „himmlische“ bzw. „kosmische“ Welten von „überirdischer“ Dimension etc. – Ähnliches könnten Yogis, Zen-Praktiker, Schamanen und sonstige Esoteriker (!) berichten.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

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  2. dorrotee sagt:

    Das Problem dabei sehe ich auch, wenn die Kirchengemeinden sich weiterhin um sich selbst drehen. Synodaler Weg, Maria 2.0 u.v.m.
    Die Menschen suchen nach Gott und brauchen eine nüchterne Katechese, um im katholischen Glauben wachsen zu können.
    Natürlich finden wir in diesen charismatischen Kreisen moralisch konservative Ansichten, die durch Vorträge und Erlebnisfahrten untermauert werden.
    Die zurückgebliebenden Gläubigen finden in der Charismatik ihre neue geistliche Heimat.

    Wenn dann noch Erlebnisse wie „Ruhen im Geist“ dazu kommen, wird es schwierig.
    Ich kenne einen Mann, der immer wieder nach Bad Soden-Salmünster ins „Haus Raphael“ hinfuhr, um sich den „Hammersegen“ zu holen.
    Er wurde nachher arbeitsunfähig und wendete sich an einen nüchternen Priester, der ihm gesagt hat, er solel nicht mehr nach Bad Soden fahren.
    Erst dann könnte er eine wirksame seelsorgerische Begleitung in Aussicht stellen.

    Zwar begleitete der Priester diesen Mann weiterhin mit seelsorgerischen Gesprächen , doch dieser fuhr zwar nicht mehr so oft, aber weiterhin nach Bad Soden, um den Hammersegen zu bekommen.

    Was aus diesem Mann geworden ist, weiß ich nicht.

    Man muss ganz Abstand nehmen von diesen Phänomenen, um den nüchteren Glauben zu bekommen, von dem Paulus schreibt. Bleibt nüchtern im Glauben!

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  3. Wenn Menschen unter den Einfluss von Sekten geraten

    http://irrglaube-und-wahrheit.de/index.php?/topic/1563-wenn-menschen-zu-monstern-werden-ein-erfahrungsbericht/

    Der Angriff auf die Wahrheit
    Georg Walter

    Wie Postmoderne, Charismatik, Neoevangelikalismus, Gnostizismus und Psychologie das Evangelium verändern

    Paperback, 480 Seiten

    Produktbeschreibung
    Niemals dürfen wir die Wahrheit opfern. Die ewigen Wahrheiten der Bibel müssen unbedingt mehr zählen als der Konsens der menschlichen Meinungen. Wenn absolute Werte dem Relativismus weichen, wenn Gehorsam gegenüber Gottes Geboten vor dem modernen Pragmatismus kapituliert, wenn biblische Lehre einem interreligiösen Dialog Platz macht und Einheit sowie Toleranz um jeden Preis angestrebt werden, entgleitet uns das Wesentliche des Evangeliums.

    Georg Walter hat sich intensiv mit der Geschichte des Evangelikalismus auseinandergesetzt und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die pfingstlich-charismatische Bewegung sowie neuere evangelikale Strömungen. Er bietet eine äußerst aktuelle und gut dokumentierte Bestandsaufnahme und eine wichtige Informationsquelle für alle, die sich mit zeitgeschichtlichen Strömungen unter den Evangelikalen befassen möchten.

    https://clv.de/Sonstiges/Archiv/Der-Angriff-auf-die-Wahrheit.html

    Am 16.05.2012 schrieb Friedhelm
    „Der Angriff auf die Wahrheit“ von Georg Walter ist ein faszinierendes Buch über die Hintergründe der evangelikalen Entwicklung der Neuzeit. Vielen Christen ist nicht bewusst, unter welchen Einfluss sie in der Vergangenheit geraten sind oder noch geraten können. Der Autor scheut sich nicht davor, Roß und Reiter beim Namen zu nennen, ohne die Verantwortlichen an den „Pranger“ zu stellen. Wegen der Komplexität ist es unmöglich, an dieser Stelle auf den Inhalt einzugehen oder Stellung zu beziehen. Persönlich hat mich dieses Buch um Meilensteine nach vorne gebracht. Es ist eines der besten Bücher, wenn nicht das beste Buch (außer der Bibel natürlich), welches ich bisher gelesen habe. Es ist nicht nur zu empfehlen sondern eine Pflichtlektüre für jeden ernsthaften Christen. Einen umfangreichen Dialog unter der Leserschaft würde ich mir sehr wünschen.
    Geschrieben am 16. Mai 2012 von friedhelmseelig@hotmail.de

    http://dir.sermon-online.com/german/GeorgWalter/

    Klicke, um auf Der_Angriff_Auf_Die_Wahrheit_2009.pdf zuzugreifen

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  4. Winfried sagt:

    Wie ich bereits erwähnte, gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen den Empfindungen beim Rückwärtsfallen durch Charismatiker und dem Erleben bei REIKI. In beiden Fällen ist von etwas wie einem elektrischen Strom, der durch den Körper geht, die Rede. Dies kann ich nach meinem früheren Umgang mit REIKI bezeugen (bei der Handauflegung durch Charismatiker blieb ich jedoch, im Gegensatz zu vielen anderen, stehen. Mittlerweile halte ich die Ursprünge von REIKI für „von unten kommend“, auch wenn viele, auch gläubige Christen, dies von Gott (dem Heiligen Geist) bewirkt darstellen.

    Bei der Handauflegung durch Charismatiker blieb ich bisher grundsätzlich stehen, einige andere auch. Neben mir gingen jedoch eine ganze Reihe gläubiger Christen zu Boden. Priester und Laien, die diesen „Segen“ spendeten, wiesen ebenfalls auf ein diesbezügliches Wirken Gottes (Heiliger Geist) hin.

    Meine Frage: Die wahren Ursachen müssten doch nachweisbar sein. Ich kann doch unmöglich den Heiligen Geist mit dem (Un-)Geist von unten verwechseln. Da müsste doch heutzutage mehr möglich sein als lediglich Vermutungen, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Gibt es denn dazu keine zutreffenden lehrmäßigen Aussagen?

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    • @Winfried:

      Das Reiki stammt aus der taoistischen Richtung des Taoismus/Daoismus und Yamabushi-Buddhismus und Shintoismus in Japan – eventuell auch mit Einflüssen der Templer und Oswald Wirths als Rosenkreuzer. Es entspricht den Gesetzmäßigkeiten des Tao/Dao bzw. Brahman bzw. Logos bzw. Orloeg/Wyrd – beim Heiligen und Kirchenlehrer Albertus Magnus (als Lehrer des Heiligen und Kirchenlehrers Thomas von Aquin) und der Heiligen und Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen der Makrokosmos (siehe auch Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und den Jesuiten Athanasius Kircher) und beim Heiligen und Kirchenlehrer Thomas von Aquin und beim mystischen katholischen Dichter Dante Alighieri der Limbus.

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      • Guten Tag,
        vermengen Sie doch nicht alles Mögliche und Unmögliche in einem Topf. Natürlich stammt Reiki aus dem japanischen Buddhismus – und mag es auch auf auf „Tao“ berufen, so hat es hat nichts mit der Logos-Theologie der Hochscholastik zu tun – und der Limbus von Dante war ein Fegefeuer und kein Reiki auf katholisch. Aber Ihre gnostisch-hermetische Dauerwerbung ist ja hier bekannt.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

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      • @Felizitas Küble:

        Sie kennen die christliche Logos-Theologie ganz offensichtlich überhaupt nicht richtig.
        (siehe Philo(n) von Alexandrien von dem auch der Apostel Paulus im Neuen Testament der Bibel zitierte und die „Weisheitsliteratur“ und die beiden Areopag-Zitate des Apostels Paulus zum höchsten Gott (Stoiker Aratos) und zum göttlichen Logos (Stoiker Kleanthes, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“) und siehe auch das Johannes-Evangelium mit dem Evangelisten Johannes und dem Logos in einem platonischen Sinne nach Platon wie bei Augustinus usw. oder auch nach Philo(n) von Alexandrien, welcher als Mittelplatoniker und einer der Vorläufer der Neuplatoniker und jüdischer Theologe und Merkaba(h)-Mystiker und hermetischer Philosoph der Hermetik bzw.Hermetiker gilt).

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      • @Felizitas Küble:

        Der Limbus u.a. von Dante und bei Thomas von Aquin entspricht dem Scheol als Hades bzw. Totenreich des Alten Testamentes der Bibel, von Hölle und Fegfeuer und Himmel zu unterscheiden. Der Dichter Dante Alighieri begegnet in seiner „göttlichen Komödie“ dort auch heidnischen Dichtern und Philosophen – eben den „gerechten Heiden“ (Johannes-Evangelium), denen nach dem Apostel Paulus das Gesetz ins Herz geschrieben steht, das natürliche Sittengesetz eben, und denen er auch Anteil am Logos zubilligte

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    • Erwähnenswert wäre freilich noch, dass das Reiki nach dem Japaner Miko Usui aus Japan (ursprünglich nur aus drei Einweihungsgraden bestehend, die Amerikaner machten dann aus Geldgründen mehr daraus) als spezielles Energie-Heilsystem fast zeitgleich bzw parallel unabhängig dazu auch vom Rosenkreuzer Oswald Wirth mit seinen eigenständigen Reiki-Symbolen entdeckt wurde. Und zwar in einem alten Buch der Templer in einer Bibliothek eines Benediktiner-Klosters. In diesem Mönchkloster entdeckte Oswald Wirth in diesem Handbuch zur spirituellen Heilung und Handauflegung unabhängig von Mikao Usui auch die Reiki-Symbole. Es kommt manchmal vor, dass zwei Leute dieselbe Idee zur gleichen Zeit haben, wenn die Zeit dafür einfach reif ist

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  5. Onkel Guido sagt:

    Es ist etwas sehr befremdliches, ich habe vor einigen Jahren in einer solchen Gemeinde einen Vortrag gehalten und aus Höflichkeit am Gottesdienst vorher teilgenommen
    Es ist sicher keine normale Ohnmacht, aber auch keine Umsessenheit, sehr eigenartig

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    • Siehe zur Kritik des Charismatismus auch den Internetauftritt des schlichten eber ehrlichen Lutheraners Horst Koch und die „Zeugen der Wahrheit“ (ZDW) Website und den Catwalk-Weblog und den Kirchfahrter Archangelus und Gloria.TV und Klagemauer.TV aus der Schweiz.

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  6. Cornelia Vogt sagt:

    Ich würde zu so etwas gar nicht erst hingehen.
    Ohnmächtig zu werden ist nicht schön.
    Ich erlebte das, als ich im Kindesalter drei angebrochene Rippen hatte und als Erwachsene, als es heiß draußen war und ich mit meinen kleinen Kindern gerade das Auto starten wollte und in diesem Moment kurz ohnmächtig war.
    Es war nur der Kreislauf gewesen.
    Ein gesunder Menschenverstand ist äußerst wichtig.
    HYPNOSE kann ebensowenig jeder bekommen.
    Man nimmt es an und gibt sich voll Vertrauen hinein oder nichts geht.
    Freie Entscheidung eines jeden Menschen.
    Dieser Hammersegen ha , so denke ich, viel mit der Psyche zu tun.
    Ein starkes Selbstbewußtsein braucht sich nicht als kleines Licht oder kleine Seele outen.
    Neugierde schadet oft, sagt der Volksmund schon.
    UNMÖGLICH IST FÜR GOTTES GEIST NICHTS.
    E R WEIß SCHON, WIE SEINE KINDER TICKEN..
    EIN SCHWARM FLÖHE WÄRE LEICHTER ZU HÜTEN , ALS MENSCHEN ZU FÜHREN.
    Die Pandemie zeigt mir das überdeutlich

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