WamS-Chef kritisiert SPD-Politiker Lauterbach

Karl Lauterbach, SPD-Politiker und vielbeachteter Gesundheitsexperte, ist in der Coronakrise zu einem fast ständig präsenten Talkshow-Star hochgestiegen – und vielfach auch zum bekanntesten Überbringer schlechter Nachrichten bzw. Panikprognosen geworden.

In der aktuellen WELT am SONNTAG (WamS) vom 2. Mai 2021 befaßt sich Chefredakteur Johannes Boie kritisch mit einigen seiner Äußerungen. Im Editorial an die Leserschaft bezieht er sich auf dessen Twitter-Tweets:

„Vor einem guten Monat warnte Karl Lauterbach (SPD), die Technische Universität Berlin habe in einem Modell „2000 Inzidenz im Mai“ errechnet. Dies würde massive Zunahme der Covid-Toten und Invaliden bedeuten…“ – Die erwähnte Studie habe, so Boie, darauf abgezielt, „die Anzahl der durchgeführten Corona-Tests in der Bevölkerung drastisch zu erhöhen“.

Lauterbach habe mit Hinweis darauf nicht nur mehr Tests gefordert, sondern auch eine „Ausgangssperre ab 20 Uhr“. Der Wams-Chefredakteur fügt hinzu, Lauterbach sei mit seinen „lauten Warnungen zum zweitbekanntesten Gesundheitspolitiker Deutschlands“ geworden.

Nun sei es Anfang Mai und die 7-Tage-Indizdenz liege bei 140, „Tendenz fallend“: „Von 500er oder gar 2000er Indizidenz keine Spur“ und dies auch ohne die geforderte 20-Uhr-Ausgangssperre und Dauertests dreimal pro Woche bei Arbeitnehmern.

Boie schlußfolgert: „Hätte Lauterbach sich duchgesetzt, wären die Grundrechte noch weiter eingeschränkt.“

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2 Kommentare on “WamS-Chef kritisiert SPD-Politiker Lauterbach”

  1. Hamster sagt:

    Die Unehrlichkeit unserer Politiker, die teilweise an den Pharmaunternehmen verdienen, stinkt zum Himmel, auch die geistige Verblödung, eine Herdenimmunität beim Menschen herzustellen, denn Krankheiten und ihre Mutationen gab es schon immer. Auch fehlt gänzlich die gesundheitliche Diagnose, wo abgeklärt muss, ob der Patient mit einer Impfung ein hohes gesundheitliches Risiko eingeht. Selbst kenne ich auch einen Fall, wo sich der Gesundheitszustand einer durchgeimpften Person von einem Tag auf den anderen drastisch veränderte und sie zum akuten Pflegefall wurde. Es ist eine bodenlose Frechheit, allen Impf Begisterten Impfmöglichkeiten mit dem umstrittenen Impfstoff Astra Zeneca an zu bieten, ohne Diagnose, das Mrd teure Gelumpe muss raus – damit Herr Spahn seine weiße Weste behalten kann? Unseriöser geht es nimmer! Wissenschaft wurde durch Geschwätz und Korruption abgelöst und bei einigen macht Impfung Sinn, bei anderen ist sie lebensgefährlich.

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  2. dorrotee sagt:

    Lauterbach trifft von Anfang an seit Corona eine angstmachende Aussage nach der anderen.
    Ich stelle sofort aus oder um, wenn der in einer Talkshow oder im Interview sitzt. Dasselbe bei Söder.
    Man tut nur Gutes für sich selbst damit.

    Prima und in einer von den Meinungen her durchmischte Gäste sitzen bei Servus TV , Freitags 22.15 Talk im Hangar und Sonntags 22.20 Uhr Links, Rechts, Mitte.

    Gestern war auch die Publistin Birgit Kelle dort. Sie wird regelmässig eingeladen.

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