Offener Brief an Bischof Gerber über den KFD-„Predigerinnen-Gottesdienst“ in Fulda

Der katholische Familienvater und Lebensrechtler Hartmut Kullmann (siehe Foto) hat uns erlaubt, seinen offenen Brief an den Fuldaer Bischof Gerber und weitere Geistliche dieser Stadt zu veröffentlichen:

Als gebürtiger Fuldaer habe ich auch heute noch Verbindungen in meine alte Heimat. So erfuhr ich auch von dem „Predigerinnen-gottesdienst der KFD (Kath. Frauenbund Deutschlands) in der Fuldaer Stadtpfarrkirche“.

Die Ausbildung von Frauen zu Predigerinnen geht wohl auf einen Beschluss der Bischofskonferenz zurück. Vom Ansatz her unverfänglich, wenn er für „Wort-Gottes-Feiern“ und für „Andachten“ vorgesehen war.

Bedenklich ist mir sowohl die Wortwahl „Predigerinnengottesdienst“ wie auch des genannten Trägers „KFD“. Selbst Heilige Messen werden heutzutage „Gottesdienste“ genannt. Daher weiss man im Einzelfall nicht, ob es sich bei dem etwas verwirrenden Begriff „Gottesdienst“ um eine Wort-Gottes-Feier, eine Andacht oder um eine Heilige Messe handelt. Und die KFD zählt zu jenen, die das Amtspriestertum für Frauen fordern.

Sie wissen als Theologen, dass Frauen nach der Ordnung unserer Mutter Kirche keine Priester werden können. Wenn es sich bei dem sogenannten „Predigerinnengottesdienst der KFD“ um eine Heilige Messe mit Fürbitten und Predigt für die Zulassung des Frauenpriestertums und/oder für die Zulassung der Frauen als „Diakoninnen“ handeln sollte, dann ist dies ein Verstoß gegen unsere kirchliche Ordnung. Sollten Sie dies zulassen, sind Sie ungehorsam gegenüber Rom.

Auch wir Laien sehen, dass die Römisch-Katholische Kirche in Deutschland vor dem „Zweiten Schisma“ steht. Der klerikale Missbrauch Einzelner wurde von den innerkirchlichen Veränderern und Verfälschern des Glaubens dazu benutzt, um ihre Forderungen gegenüber weichen Hirten zu erheben.

Jetzt haben wir eine Situation, an der auch die Abstimmungen in der Kath. Bischofskonferenz Deutschlands nicht unschuldig sind.

Uns Laien ist sowohl CHRISTUS DOMINUS vom 28.10.1965 als auch die kirchenrechtliche Regelung nach dem CIC von 1983 bekannt. Wären umstrittene Beschlüsse der Bischofskonferenz in Deutschland anders ausgefallen, wenn die Weihbischöfe kein Stimmrecht gehabt hätten? Wir registrieren eine innerkirchliche Unterwanderung.

Sollte es zu einem Schisma kommen, dann werde ich weiterhin der Römisch-Katholischen Weltkirche angehören. Die Schismatiker werden sich aber einmal vor dem Richterstuhl unseres Herrn dafür verantworten müssen.

In ernster Sorge
Hartmut Kullmann


Chefin von „Maria 1.0“ gegen Homosegnung

Die für den 10. Mai geplanten Segnungen von homosexuellen Paaren beförderten die Spaltung der Kirche, sie seien „negativ und kontraproduktiv.“

Das sagte die neue Vorsitzende der katholischen Initiative „Maria 1.0“, Clara Steinbrecher, in der Zeitung „Die Tagespost“.

Diese liturgische Form werde „für einen politischen und kirchenpolitischen Aktionismus missbraucht“. Es solle „bewusst der Eindruck erweckt werden“, dass die Segnungen von der kirchlichen Autorität geduldet würden. Doch liefe das auf eine Lüge hinaus.

BILD: Bischof Voderholzer segnet Jubiläums-Ehepaare im Regensburger Dom

„Selbst wenn ein Geistlicher eine Segnung, die explizit oder implizit Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts gutheißt, vornimmt, findet faktisch keine Segnung statt, da die Kirche und ihre Vertreter nicht die Vollmacht besitzen, diese zu erteilen“, zitiert die DT die Vorsitzende.

Die Initiatoren ließen das ernsthafte Bemühen vermissen, sich mit der Lehre der Kirche auseinanderzusetzen. „Die kirchliche Pastoral muss das Ziel haben, Sexualität als das darzustellen, was sie nach Gottes Willen ist: Ausdruck der ehelichen Gemeinschaft zwischen Mann und Frau“, so Steinbrecher in „Die Tagespost“.

Quelle: https://www.kathnews.de/man-simuliert-eine-segnung-die-es-gar-nicht-gibt

Foto: Bistum Regensburg


Kritik an „Klimaschutz“-Plänen der Kanzlerin

Bundeskanzlerin Merkel plant, das sogenannte „Klimaschutzgesetz“ schnellstmöglich zu verschärfen.

Laut Medienberichten will sie noch in dieser Wahlperiode „Pflöcke einschlagen“. Anlass ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, in dem über das Jahr 2030 hinaus „hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion“ verlangt werden.

Dazu erklärt AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):

„Nach dem Corona-Desaster wird Deutschland sehenden Auges in die nächste, noch schlimmere Krise gesteuert. Bereits die alten „Klimaziele“ und die damit verbundene Energiewende bescherten Deutschland die weltweit höchsten Energiepreise.

Der Bericht des Bundesrechnungshofes vom 30. März liest sich wie ein einziger Alarmruf: Privathaushalte und Unternehmen drohen finanziell überfordert zu werden, Versorgungszuverlässigkeit und Systemsicherheit seien gefährdet. Statt gegenzusteuern, legt die Kanzlerin nun noch einmal nach.

Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit, bezahlbare Energie – das alles steht zur Disposition.

Die beginnende Diskussion um einen ‚Klimalockdown‘ lässt zudem befürchten, dass dies ebenso für die demokratischen Spielregeln gilt. Grundrechte werden auf unbestimmte Zeit einkassiert – alles für einen vermeintlich höheren Zweck: Um die Erde vor der Überhitzung zu retten, wird die freiheitlich-demokratische Grundordnung zum zweitrangigen Gut herabgestuft. Der Corona-Lockdown hat die Blaupause geliefert.

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Kuba: IGFM fordert Zugang unabhängiger Ärzte zu inhaftiertem Künstler Luis Alcántara

Der kubanische Künstler Luis Manuel Otero Alcántara wurde am Morgen des 2. Mai von kommunistischen Sicherheitskräften zwangsweise in ein Krankenhaus verbracht. Der Bürgerrechtler war aus Protest gegen Menschenrechtsverletzungen am 26. April in einen Hunger- und Durststreik getreten.

Kubanische Menschenrechtler befürchten, dass er sich in akuter Lebensgefahr befindet.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert nachprüfbare Informationen zu seinem Gesundheitszustand und mahnt an, dass in vergleichbaren Situationen bereits Regimekritiker zu Tode kamen.

Offiziellen kubanischen Stellen zufolge wird Alcántara im Universitätskrankenhaus “General Calixto García” von Havanna festgehalten und zeige keine Anzeichen von Unterernährung. Dagegen verweisen Sprecher der regimekritischen Künstlerbewegung MSI auf seinen kritischen Gesundheitszustand.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, fordert den sofortigen Zugang unabhängiger Ärzte zu Otero Alcántara und kritisiert die intransparente Informationspolitik Kubas.

„Oteros Abschirmung und die Nachrichtensperre wecken Erinnerungen an die Schicksale anderer kubanischer Dissidenten wie Wilmar Villar und Orlando Zapata Tamayo, im Jahr 2012 und 2010, die an den Folgen von Hungerstreiks verstorben sind,“ so IGFM-Sprecher Lessenthin.

In beiden Fällen wurde dem Regime von der kubanischen Demokratiebewegung Intransparenz und Nachrichtenunterdrückung vorgeworfen.

Weitere Infos über die Menschenrechtssituation auf Kuba


Potsdamer Gewalttat: Entwertung behinderter Menschen bereits durch Abtreibung

Von Dr. Josef Bordat

„Nachdem in Potsdam vier Menschen in einer Einrichtung für Behinderte getötet wurden, ist im Netz eine Debatte um den Umgang mit Behinderten entbrannt. Im Zentrum steht die Frage, ob die Tat Ausdruck struktureller Gewalt und eines behindertenfeindlichen Systems ist.“ – So hebt ein Beitrag in der Märkischen Allgemeinen an, der leider nicht frei zugänglich ist.

Aber diese beiden Sätze reichen schon, um einiges an Gedanken auszulösen.

Ich bin – wie sicher die allermeisten Menschen – erschüttert über diese abscheuliche Gewalttat, bei der vor einer Woche in einer Klinik für Behinderte in Potsdam vier Personen getötet und eine weitere schwer verletzt wurde. Die Tat begangen haben soll eine Mitarbeiterin der Einrichtung.

Ich kann aber – und hier dürfte der breite Konsens auch schon zuende sein – nicht wirklich ernsthaft fragen: „Warum?“ – Insoweit fasst die Überschrift des Beitrags in der Märkischen Allgemeinen meine Gefühlslage gut zusammen: „Ich bin schockiert, aber nicht überrascht“.

Ich kann nicht „Warum?“ fragen, weil ich die Antwort zu kennen glaube. Und ich meine, dass wir sie alle kennen könnten. Auch wenn sie mir, wenn sie uns nicht gefällt, sollten wir sie geben:

Der Grund – zumindest: ein Grund – für die Gewalttat von Potsdam liegt in der immer weiter fortschreitenden Entwertung des Lebens kranker und behinderter Menschen.

Wenn wir beim Thema Abtreibung kollektiv mit „Ach, so!“ reagieren, sollte der getötete ungeborene Mensch genetisch in besonderer Weise zu Krankheit und Behinderung geneigt haben (und sowas kriegt man ja heutzutage rechtzeitig heraus), können wir dann allen Ernstes bei der Gewalttat von Potsdam in tränenreicher Fassungslosigkeit „Warum?“ fragen? Ich meine: ohne Heuchelei?

FORTSETZUNG des Beitrags hier: https://jobosblog.wordpress.com/2021/05/05/warum-ach-so/

Wir danken Dr. phil. Josef Bordat für seine freundliche Abdruckserlaubnis.

Eines seiner Bücher zu diesem Themankreis ist neu erschienen: Würde, Freiheit, Selbstbestimmung. Konzepte der Lebensrechtsdebatte auf dem Prüfstand


Rekord-Einschaltquote für „Tatort“ mit Liefers

Wie bereits im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, haben sich 53 deutsche Schauspieler unter dem ironischen Motto #allesdichtmachen mit den regierungsamtlichen Maßnahmen zur Coronakrise befaßt und ihre Kritik daran durch satirische Kurzfilme dargestellt, was zu einer Empörungswelle im „Staatsfunk“ und in vielen Maeinstream-Medien führte.

Dabei wurde teils sogar ein Boykott der Künstler gefordert, wobei vor allem Jan Josef Liefers als Initiator der Videos im Blickfeld stand. Ein erheblicher Teil der Schauspieler fühlte sich derart stark unter Druck gesetzt, daß viele der Satire-Filme gelöscht wurden.

Umso aufschlußreicher ist es nunmehr, daß der jüngste mit Münster-Tatort mit Liefers („Professor Börne“), der am vergangenen Sonntagabend ausgestrahlt wurde, eine Rekord-Einschaltquote erzielen konnte. Laut Medienberichten haben sich 14,22 Millionen Zuschauer (39,6 Prozent) die Episode „Rhythm and Love“ angesehen, bislang die höchste Einschaltquote dieses Tatorts.

Eine Abstimmung der Bürger mit dem Fernsehknopf?

Die satirische Künstler-Aktion und den jüngsten Erfolgs-„Tatort“ etc. erwähnt auch der Bestsellerautor, ehem. ZDF-Moderator und evangelische Theologe Peter Hahne: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/nach-dem-fall-liefers-wider-den-kampagnenjournalismus/


Linksradikale Gewalttaten stiegen um 50%

Die Zahl linksradikaler Gewalttaten ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte gestiegen.

2020 registrierten die Sicherheitsbehörden mehr als 1.520 solcher Fälle, ergab die Statistik über „Politisch motivierte Kriminalität“ (PMK) des Bundeskriminalamts (BKA). 2019 betrug die Zahl noch rund 1.050. Auch rechtsradikale Gewalttaten wuchsen um rund elf Prozent auf rund 1.090 Fälle an.

Auch die Haßkriminalität, worunter Straftaten fallen, „die durch gruppenbezogene Vorurteile motiviert begangen werden“, nahm im vergangenen Jahr zu. Die Polizei registrierte 2020 mehr antisemitische wie auch ausländer- sowie fremdenfeindliche Taten.

Deutlich gestiegen sind auch deutschenfeindliche Straftaten, die bei der PMK für 2019 erstmals gesondert ausgewiesen wurden. Deren Zahl nahm um fast 70 Prozent auf 222 Fälle zu. Die christenfeindliche Haßkriminalität wuchs um zehn Prozent auf 141 Taten.

Deutlich gestiegen ist die Zahl der Straftaten gegen die Polizei. Sie nahm um 73,5 Prozent zu und kletterte fast auf 5.760 Fälle.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/politisch-motivierte-kriminalitaet-linke-gewalt/