Kritik an „Klimaschutz“-Plänen der Kanzlerin

Bundeskanzlerin Merkel plant, das sogenannte „Klimaschutzgesetz“ schnellstmöglich zu verschärfen.

Laut Medienberichten will sie noch in dieser Wahlperiode „Pflöcke einschlagen“. Anlass ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, in dem über das Jahr 2030 hinaus „hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion“ verlangt werden.

Dazu erklärt AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):

„Nach dem Corona-Desaster wird Deutschland sehenden Auges in die nächste, noch schlimmere Krise gesteuert. Bereits die alten „Klimaziele“ und die damit verbundene Energiewende bescherten Deutschland die weltweit höchsten Energiepreise.

Der Bericht des Bundesrechnungshofes vom 30. März liest sich wie ein einziger Alarmruf: Privathaushalte und Unternehmen drohen finanziell überfordert zu werden, Versorgungszuverlässigkeit und Systemsicherheit seien gefährdet. Statt gegenzusteuern, legt die Kanzlerin nun noch einmal nach.

Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit, bezahlbare Energie – das alles steht zur Disposition.

Die beginnende Diskussion um einen ‚Klimalockdown‘ lässt zudem befürchten, dass dies ebenso für die demokratischen Spielregeln gilt. Grundrechte werden auf unbestimmte Zeit einkassiert – alles für einen vermeintlich höheren Zweck: Um die Erde vor der Überhitzung zu retten, wird die freiheitlich-demokratische Grundordnung zum zweitrangigen Gut herabgestuft. Der Corona-Lockdown hat die Blaupause geliefert.

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7 Kommentare on “Kritik an „Klimaschutz“-Plänen der Kanzlerin”

  1. juetz sagt:

    Zitat Alexander Seibel:

    „…Diese Zeiten dürften vorbei sein. Am 19. April dieses Jahres wurde fast sang- und klanglos dieses einmalige Grundgesetz vom Verfassungsschutz unter Klima-Vorbehalt gestellt. Gemäß Bundesverfassungsgericht lautet das Urteil: Künftig können selbst gravierende Freiheitseinbußen zum Schutz des Klimas verhältnismäßig und verfassungsrechtlich gerechtfertigt sein; gerade deshalb droht dann die Gefahr, erhebliche Freiheitseinbußen hinnehmen zu müssen. ..“

    https://www.gemeindenetzwerk.de/?p=18125
    Das neue Grundgesetz

    Der neue Lockdown kommt spätestens im Herbst, genannt: Delta .. wobei diese Mutation tatsächlich wohl gefährlicher ist .. aber in der Hauptsache geht es dann doch ums Klima.. fragt sich nur, wie immer: cui bono?

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  2. Adolf Breitmeier sagt:

    Bernhard: Die Geothermie reicht für die nächsten 300 Millionen Jahre, da gibt es schon lange keine Menschen mehr. Man müsste halt nur technische Wege finden, um sie zu nutzen. Kluge Köpfe gibt es genug, man müsste ihnen nur eine Chance geben. Windräder und Sonnenenergie sind keine Lösung (weil nur Zappelstrom erzeugt wird. (Das gehört nicht zur Antwort: Und was das COZwei angeht: Die Dinosaurier haben Millionen Jahre mit einer Cozweidichte von etwa 6000 ppm in einer Welt voller Grün gelebt. Zur Zeit haben wir etwa 400 ppm, das reiccht gerade so, um uns zu ernähren).

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    • Bernhard sagt:

      Welche nachhaltige Energieform gewählt wird, soll aus praktischen Überlegungen heraus entschieden werden und ist in diesem Zusammenhang zweitrangig. Die AFD jedoch setzt einseitig auf ein „weiter wie bisher“, also auf Erdöl, Kohle und natürlich Uran. Und da frage ich mich, wie die sich die Zukunft unserer Nachfahren vorstellen.

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      • Erdöl und Erdgas und Uran werden bald knapp und teuer, siehe auch Heinberg zu „Peak Oil“ und „Peak Everything“ und dem Jahrhundert der Ressourcenknappheit. Kohle aber gibt es noch reichlich. Siehe auch Gerhoch Reisegger und Prof. Margrit Kennedy und Al Gore und James DeMeo und Michael C. Ruppert und Franz Groll und die ÖDP dazu und Prof. Bernd Senf aus Berlin. http://www.oedp.de http://www.berndsenf.de

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  3. Bernhard sagt:

    Die Frage, die Herr Meuthen sich aber stellen muss, ist: Wir sollen seine Kindeskinder Leben, wenn das Öl (und auch das Uran) aufgebraucht sind?

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    • Nun ja, es gibt noch die Kohle als fossilen Rohstoff und Ersatzrohstoff für die chemische Industrie. Auch als Option für eine Re-Industrialisierung. Und siehe auch die Möglichkeit, Silizium aus Sand als Material-Ersatz für Plastik und Kunststoffe zu nutzen. Und Wasserstoffmotoren. Es gibt eine Bakterien- und/oder Algenart, welche Sauerstoffmoleküle von Wasserstoffmolekülen trennen kann. So dass der Sauerstoff verbrauch wird und nur Wasserstoff zurückbleibt, man könnte etwa in Wüstenstaaten mit Küsten Solaranlagen betreiben und damit Meerwasserentsalzungsanlagen mit Energie versorgen. Man gewinnt so Trinkwasser und Wasser für Bewässerung und Meeressalz und Wasserstoff als Treibstoff.

      Siehe auch Heinberg zu „Peak Oil“ und „Peak Everything“ und der kommenden Ressourcenknappheit und Verknappung von Rohstoffen wie Erdöl und Erdgas und Uran und Kupfer und Lithium und Helium und Asphalt.

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