Israel kritisiert Terror-Finanzierung durch EU

Nach den Ergebnissen der Untersuchung von Shin Bet, die ergab, dass Regierungsgelder aus europäischen Ländern über europäische und palästinensische NGOs (Nichtregierungsorganisationen) an die Terrororganisation PFLP überwiesen wurden, sind die Botschafter der relevanten europäischen Länder zum Außenministerium einbestellt worden und israelische Diplomaten in Europa haben sich mit den Außenministerien ihrer jeweiligen Länder getroffen.

In Diskussionen haben die Vertreter des israelischen Außenministeriums den europäischen Diplomaten die Ernsthaftigkeit, mit der Israel diese Angelegenheit betrachtet, klargestellt und die Ergebnisse der Untersuchung dargestellt.

Diese Ergebnisse enthielten Beweise dafür, dass europäische Regierungsmittel an die PFLP gingen, die als Terrorgruppe in Europa gilt. Vertreter des Außenministeriums forderten, dass die Geldtransfers an diejenigen Institutionen, die unter dem Deckmantel humanitärer Organisationen Mittel für die Terrororganisation rekrutieren, unverzüglich eingefroren werden.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Einstellung%20der%20Finanzierung%20der%20PFLP%20gefordert.aspx


China: Kindesentzug diskriminiert Uiguren 

Hunderttausende uigurische Kinder, die durch die zwangsweise Internierung ihrer Eltern durch China wie Waisen aufwachsen, werden entführt und ohne die Zustimmung oder den Zugang ihrer Eltern in staatlichen Einrichtungen festgehalten, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM fordert, die gewaltsame Trennung von Familien sofort zu beenden und alle Kinder in die Obhut ihrer Eltern oder Verwandten zurückzugeben.

Die Kinder der turksprachigen, muslimischen Volksgruppe werden gewaltsam von ihren Eltern getrennt und in staatlichen Weisenhäusern interniert, wo sie „sinisiert“ werden sollen. Die Kindesentziehungen sind Teil von Chinas gesellschaftspolitischer Strategie, Minderheiten kulturell auszulöschen.

Ziel der chinesischen Behörden ist es, die Kinder im Sinne der Kommunischen Partei Chinas umzuerziehen. IGFM-Sprecher Lessenthin erklärt: „Kindesentzug und Gehirnwäsche sind Teile des Uiguren-Genozids. Die Pekinger Führung will die kulturelle Identität von Uiguren, Tibetern und anderen Minderheiten zerstören!“  

Das Auseinanderreißen uigurischer Familien durch chinesische Behörden, insbesondere in der Provinz Xinjiang, erfolgt systematisch und in einem erheblichen Umfang. Millionen von uigurischen Familien sind voneinander getrennt.

Die Trennung der Kinder von ihren Eltern und Geschwistern soll den staatlichen Stellen die Umerziehung erleichtern. Viele sind in internatsähnlichen Schulen, sog. „Kindeswohleinrichtungen“ untergebracht, in denen ausschließlich Hochchinesisch gesprochen werden darf. 

Millionen in Internierungslagern festgehalten

Die Uiguren leben in der als Ostturkestan bekannten Region Zentralasiens, die seit 1949 von der Volksrepublik China besetzt ist. Insgesamt leben rund zehn Millionen Uiguren in China, eine turksprachige muslimische Volksgruppe, die ethnisch mit den Türken verwandt sind.

Brutale Menschenrechtsverletzungen durch China stehen dort auf der Tagesordnung: Schätzungen zufolge werden 1 – 3 Millionen Uiguren und Mitglieder anderer muslimischer Minderheiten in tausenden politischen Umerziehungslagern auf unbestimmte Zeit und ohne Anklage festgehalten und politischer Indoktrinierung unterzogen. Berichte von Folter, Nahrungsmangel, sexuellem Missbrauch und Todesfällen in den Lagern sind weitverbreitet. 

Zur Lage der Menschenrechte in China unterhttp://mail.igfm.de/c/36436927/29c515bc1ae9-qswdf8


Grüne fordern kostenlose Abtreibungen

Die Grünen haben beschlossen, sich für die Abschaffung der Abtreibungs-Paragraphen 218 und 219a einzusetzen.

„Für uns Grüne ist klar, im Zentrum einer Regelung von Schwangerschaftsabbrüchen muß die Selbstbestimmung von Frauen und gebärfähigen Menschen stehen“, sagte die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulle Schauws, dem Spiegel.

In einem entsprechenden Positionspapier fordert die Partei eine „flächendeckende Versorgungssicherheit beim Schwangerschaftsabbruch“. Dazu solle die Bundesregierung erheben, wie viele Ärzte oder Einrichtungen in Deutschland benötigt werden, um Abtreibungen vorzunehmen.

Anschließend sollen die Bundesländer verpflichtet werden, für ein entsprechendes Angebot zu sorgen. Dieser Versorgungsauftrag solle im Schwangerschaftskonfliktgesetz verankert werden. Frauen, die ihr ungeborenes Kind nicht wollen, müßten die bestmöglichen Angebote an medizinischer Versorgung erhalten, forderte Schauws.

Überdies heißt es in dem Papier, müßten „Abbrüche“ ebenso wie Verhütungsmittel kostenlos sein. Langfristig sollen die Paragraphen 218 und 219a gestrichen werden.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/abtreibungen-gruene-gratis-angebot/


AUFSTAND gegen die Einheit der Kirche

Matthias von Gersdorff

Mancher könnte meinen, die Segnung homosexueller Verbindungen seien zwar nicht in Ordnung, doch gleich von Kirchenspaltung zu sprechen, sei übertrieben. Das sei nicht die Absicht der segnenden Priester.

Wir schauen uns heute deshalb an, was sie selber schreiben, welche Ansichten sie haben, was sie anstreben. 

Die Pressestelle des Bistums Essen hat auf der Internetseite am 3. Mai 2021 einen Bericht über eine vom Bistum selbst organisierte Tagung veröffentlicht, in der es genau um das Thema „Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare“ ging.

Dabei muss man wissen, dass der Oberhirte von Essen, Franz-Josef Overbeck, einer der liberalsten Bischöfe Deutschlands ist. Gleich nach der Veröffentlichung des Responsum (der Entscheidung) der Glaubenskongregation gegen eine Segnung homosexueller Partnerschaften gab er bekannt, nichts gegen die Segnungen unternehmen zu wollen.

Ich zitiere aus dem Bericht: „Allerdings fand sich unter den rund 100 Teilnehmenden der Tagung niemand, der die dringende Notwendigkeit dieser Segensfeiern in Frage gestellt hätte.“

Das bedeutet: Für sie ist es ausgemachte Sache, dass sie gegen den Vatikan, gegen den Papst und inzwischen auch gegen den Vorsitzenden der (deutschen) Bischofskonferenz revoltieren werden. Sie geben keinerlei Hinweis, auch nur darüber nachzudenken, ob sie im Irrtum sind. Was die Weltkirche denkt, ist ihnen egal.

Weiter heißt es: „Derzeit entwickeln einige Bistümer gemeinsam eine Handreichung zum Thema, die auch einen Vorschlag für den Ablauf einer Segensfeier enthalten wird.“

Die Gestaltung von Segensfeiern obliegt allein dem Vatikan. Da dieser sowieso Segnungen von homosexuellen Paaren verboten hat, werden sie selber solche „Feiern“ entwerfen – ein weiterer Akt des Ungehorsams.

„Konkret erwartet Teuber (ein Teilnehmer der Tagung), dass die Kirche ihr verklemmtes Sprechen über Sexualität überwindet und ein liebendes homosexuelles Paar offiziell statt heimlich segnet: „Vor Gott werden Segnende Rechenschaft ablegen – nicht vor der Glaubenskongregation in Rom.““

Eindeutig werden Autorität und Hierarchie der Kirche abgelehnt. Dadurch werden nicht nur essentielle Elemente der katholischen Kirche abgelehnt, sie machen sich selber zu einer Autorität, die der Auffassung ist, sie können solche Segnungen erfinden.

Unterstützung für seine Forderung erhielt Teuber von sämtlichen Theologinnen und Theologen der Tagung. Der Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann aus Erfurt plädierte dafür, eine vollständige, festliche Liturgie zu entwickeln mit Wortverkündigung, Segensgebet, Fürbitten und Ringtausch; denn der Ring habe im westlichen Kulturkreis einen hohen symbolischen Wert“.

Man will diese Pseudo-Segnungen möglichst ähnlich wie Trauungen gestalten. Dadurch wird noch klarer, dass man praktizierte Homosexualität und entsprechende Partnerschaften ausdrücklich gutheißt. Dass das im Widerspruch zur katholischen Moral steht, muss nicht näher erläutert werden.

„Segensfeiern sind Hochformen christlicher Liturgie, vergleichbar mit der Taufe – und ein „Lackmustest“ dafür, wie ernst es der Kirche mit ihrem neuen Blick auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften sei, sagte Kranemann.“

Hier fordert man direkt die Preisgabe der katholischen Sexualmoral. Die Weltkirche soll nun die Vorgaben dieser deutschen Theologen folgen.

„Wir denken immer noch, es gebe eine Art katholischer Sexualwissenschaft, so Stephan Goertz, Moraltheologe aus Mainz.“

Damit steht er mit beiden Beinen außerhalb der katholischen Kirche. Zumal die Sexualethikl kein isoliertes Kapitel innerhalb der gesamten Moral der Kirche ist. Sie entspringt direkt dem christlichen Menschenbild. 

„Wie es jetzt weitergeht? Im Plenum der Tagung mangelte es nicht an Vorschlägen: Hartnäckig dran bleiben und mitreden, Texte schreiben, Tagungen veranstalten. Die Bischöfe darauf verpflichten, sich an der Diskussion zu beteiligen. An einem gemeinsam verabredeten Sonntag in allen Kirchen über Sex predigen. Sich am strategischen Vorgehen der „Fridays for Future“-Bewegung und ihren Formaten etwas abgucken. Und seine Solidarität öffentlich zeigen, damit die, die den Segen anbieten, keine Repressalien befürchten müssen.“

Hier wird erneut deutlich, dass man sich in Kampfstimmung befindet und eine Agenda ausführt. Dafür sollen besonders provokante Aktionsformen verwendet werden. Auf diese Weise soll eine neue Moral durchgesetzt werden – vom Bistum Essen aus.

Fazit: Sind diese Positionen repräsentativ, so besteht kein Zweifel, dass letztlich die Gründung einer neuen, nicht-katholischen Kirche angestrebt wird, die weder mit Rom noch mit der Weltkirche verbunden ist.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ – Erstveröffentlichung des Beitrags hier: https://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/2021/05/die-segnungen-sind-erst-der-anfang.html


Jerusalem: Gewaltwelle auf dem Tempelberg: 17 israelische Polizisten wurden verletzt

Steine auf dem Tempelberg (Foto: MFA)

An den Gebeten am letzten Freitag des Ramadan (7.5.) auf dem Tempelberg nahmen zehntausende Menschen teil.

Nach Tagen der Aufhetzung durch die Palästinensische Autonomiebehörde und Terrorgruppen wie die Hamas kam es auf dem Tempelberg zu Unruhen, an denen Tausende teilnahmen, Steine warfen und Brandsätze auf Polizeikräfte vor Ort schossen.

Bei den Protesten wurden 17 Polizisten verletzt.

Die Polizei reagierte mit Maßnahmen zur Aufstandsbekämpfung. Zahlreiche Fälle von Gewalt und Terrorismus in den letzten Tagen sind das Ergebnis der Aufhetzung radikaler Gruppen.

Dies hat zu Störungen der öffentlichen Ordnung, Unruhen, einem versuchten Terroranschlag am Salem-Kontrollpunkt, einer Schießerei an der Tapuah-Kreuzung, Gewalt am Damaskustor und dem Abschuss von Brandballons aus Gaza geführt.  

Israel behält die Religionsfreiheit in Jerusalem für alle Gruppen und Religionen bei und wird sicherstellen, dass Muslime, Juden und Christen an den kommenden Feiertagen weiterhin beten können.

Israel wird weiterhin die Bewohner und Besucher Jerusalems schützen und keine Zusammenstöße und Störungen in der Stadt zulassen.  

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) sagte am 9. Mai:

„Wir werden nicht zulassen, dass extremistische Elemente die Stille in Jerusalem untergraben. Wir werden Recht und Ordnung wahren – energisch und verantwortungsbewusst. Wir werden weiterhin die Religionsfreiheit für alle Glaubensrichtungen wahren, aber wir werden keine gewalttätigen Störungen zulassen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Gewaltsame-Ausschreitungen-auf-dem-Tempelberg.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+10.05.2021#p


Papst Franziskus würdigt den selig-gesprochenen Anti-Mafia-Richter Livatino

Franziskus hat den am Sonntag in Agrigent seliggesprochenen Richter Rosario Angelo Livatino als „Märtyrer der Gerechtigkeit und des Glaubens“ bezeichnet.

Livatino habe sich in seinem Einsatz gegen die Mafia „niemals korrumpieren lassen“ und sei ein Vorbild für andere Richter, sagte der Papst beim Mittagsgebet.

In seinem Dienst habe der Sizilianer sich bemüht, Recht zu sprechen und sei „bis zu seinem heroischen Tod ein Zeuge des Evangeliums“ gewesen. 

Rosario Angelo Livatino wurde 1990 im Alter von 38 Jahren von der Mafia ermordet. Er war mit einem Massenprozess gegen mehrere Clanchefs befasst gewesen. Der Mord bildete den Auftakt zu einer Attentatswelle der „Cosa Nostra“. Livatinos Mörder wurden später zu lebenslanger Haft verurteilt.

Livatino war einer der ersten Ermittlungsrichter in Italien, der die Vermögenswerte der Mafia beschlagnahmen ließ, um die Clans zu schwächen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-05/franziskus-seliggesprochen-antimafia-richter-livatino-ciotti.html